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Das Trekdinner in den Rheinauen

Heute haben wir uns alle - also die, die Zeit, Lust und Laune hatten - in den Rheinauen getroffen und haben gepicknickt. Das Wetter war zwar nicht unbedingt 100% dafür geeignet, aber Spaß hatten wir trotzdem! Vor allem, weil jeder was zu Essen mit gebracht hat und wir uns nachher um das Wurstwasser gestritten haben. (Also, darum, wer es nicht trinken muss! ;-)) Ansonsten haben wir Federball gespielt und Dany, der alte Badmintonspieler, hat uns erst mal eine richtige Angabe beigebracht, weil, nicht über Kopf, wir sind hier nicht beim Tennis!

Auf jeden Fall mal was anderes, von mir aus können wir das öfter machen! Spaß und Bewegung (oben ohne) an der frischen Luft, Eis... was will man mehr!?

Die Spatzen und der Tiger

Was wie ein Kinderbuchtitel klingt, ist in Wirklichkeit hochdramatisch: Wir haben dieses Jahr unglaublich viele Spatzen!


Das hat die bei uns ständig durch den Garten streunende Fremdkatze natürlich auch irgendwann mit bekommen. Ist ja auch klar, bei dem Lärm, den die veranstalten. Wundert mich nicht.


Ist natürlich einigermaßen frustrierend, wenn die die ganze Zeit so hoch in den Bäumen sitzen, wo man nicht dran kommt, und auf die man auch nicht drauf klettern kann. ;-)

(Die Fotos hat übrigens Jana gemacht, mit meiner Nikon.)

Kölner Radgeschichten

Heute mit dem Rad nach Köln. Also, mit der Bahn rein und dann mit dem Rad weiter. Es gab ein Event, für das es ein Souvenier gibt, also spart man weder Kosten noch Mühen! ;-)

Bei der Gelegenheit festgestellt, dass es echt nicht ohne ist, in der Kölner Innenstadt Rad zu fahren: Überall Touristen, die den Dom und sich selber davor fotografieren wollen, gehetzte Shopper, die nicht nach links und rechts gucken, der Straßenverkehr auf den Ringen ist die Hölle und an den Straßenbahnschinen besteht jederzeit die Gefahr, dass man hängen bleibt und sich auf die Schnauze legt.


Auf dem Rückweg sind wir dann noch über einen alten Friedhof geschlichen, aber den dazugehörigen Cache haben wir am Ende leider nicht gefunden...

1500000000

Wenn zwei meiner Hobbys zusammenkommen, dann kann das nur eins heißen: Ein Geocaching-Event mit Technikbezug! Also heute morgen zu nachtschlafender Zeit aufgestanden und nach Bonn gedüst - nein, ausnahmsweise mal nicht mit dem Fahrrad, so wach waren wir dann doch wieder nicht! ;-) - und einen runden Geburtstag gefeiert: 1500000000 Sekunden seit dem 1.1.1970 UTC. (Da wir zZt Sommerzeit haben, ist das Datum dieses Eintrages natürlich 2*60*60 Sekunden größer. :-D Und ja, ich habe das Post-Datum extra so eingestellt, auch wenn es jetzt gerade 12:20 ist... Man muss ja stilecht bleiben.)


Morgendämmerung über dem Rhein

Leute, die jetzt nix mit Computern am Hut haben oder glauben, dass Windows eine tolle Sache ist: Am 1.1.'70 begann die Unix-Epoche. Alle Datumsangaben in Unix(-ähnlichen) Betriebssystemen werden in dieser Epoche angegeben, und zwar als Zähler in Sekunden seit damals. Datumsangaben davor bekommen einfach ein negatives Vorzeichen. (Ich vereinfache hier. Man möge mir verzeihen. Ich erwähne hier nicht den Unterschied zwischen UT, UTC, GMT, Schaltsekunden und so weiter... Mögen interessierte Personen die Wikipedia lesen. Man kann das Thema beliebig kompliziert machen. Und vom Weltuntergang im Jahr 2038 will ich lieber auch nicht reden...)

Und Leute, die sich jetzt fragen: Was hab ich damit zu tun: Die allermeisten Systeme verwenden Unix Timestamps. Das "Internet", großteils auf Linux-Servern gehostet, käme ohne nicht aus. Ebenso die meisten embedded systems, vom Vollwaschautomaten über den Fernseher bis zur Kaffeemaschine... heutzutage weiß man ja nie, wo ein Pinguin drin steckt.

Und dann gibt es noch die Leute, die jetzt fragen, warum man dann auch noch mitten in der Nacht aufstehen muss, um ein Geocaching-Event zu besuchen: WEIL MAN ES KANN! ;-)


Auf dem Heimweg dann noch diesen spektakulären Sonnenaufgang genießen dürfen, der allerdings extrem verpixelt ist, weil, Handy-Kamera. Und wer den flüchtenden Hasen auf dem zweiten Bild erkennt, der darf ihn behalten und durchknuddeln! ;-)

Zwei Jahre Mountainbiken

Mein Rad in Köln
Heute sind es zwei Jahre, dass ich ein "neues" Fahrrad habe. Wie die Zeit vergeht...

Und außerdem: Wie sich Gewohnheiten ändern! Früher für jeden kleinen Einkauf das Auto angeworfen, heute machen wir praktisch jeden Einkauf, der nicht gerade über 10 kg liegt, mit dem Rad. (Was mich dran erinnert, ich bräuchte dringend einen Flicken am Rucksack, sonst reißt der irgendwann noch ganz aus.) Und nicht nur das, in Kombination mit dem Bahn-NRW-Ticket sind auch mal längere Spritztouren drin. Mit Rad leider nur im VRS-Bereich, aber das reicht ja schon mal bis Köln und darüber hinaus.

So sind im letzten Jahr alleine über 2.500 km zusammengekommen. (Laut dem GPS meines Handys. Ist also mit Vorsicht zu genießen, das neue - mittlerweile auch schon über ein halbes Jahr alte - misst ja, wie es gerade Lust und Laune hat...) Im Jahr vorher hatte ich leider noch nicht gemessen, aber mit dem, was wir damals alleine in Sachsen (und folgende Einträge) gefahren sind, schätze ich die gesamte bisherige Laufleistung mal auf größenordnungsmäßig um die 4.000 km. Das ist doch schon erstaunlich viel! Und das alles mit dem Ei, das mir da direkt am vierten Tag einer rein gefahren hat. OK, ich habe das gerade ziehen lassen und seitdem geht es ja wieder einigermaßen, aber ärgerlich ist das noch immer.

Ansonsten bin ich noch immer sehr zufrieden mit meinem Kauf. OK, mit dem Rahmen! Der Sattel ist schließlich schon ausgetauscht worden, weil der, der original verbaut war, nach unter einem Jahr einfach durch war, der hat mich und die Einkäufe einfach nicht ausgehalten. Auch die originalen Plastik-Pedale mussten, nachdem sie sich in ihre Bestandteile auflösten, welchen aus Stahl weichen. Die Pedale sind halt sehr lang und reichen bis kurz über den Boden, da bleibt man schon mal am Bordstein oder irgendwelchem über den Weg wuchernden Wurzelgemüse hängen.

Erstaunlich auch, dass ich in all der Zeit nur einen einzigen Platten hatte - und natürlich ohne Flickzeug und Pumpe unterwegs war, war ja nur eben bis Siegburg, um die Ecke sozusagen. Ich gebe noch immer dem Baumarkt die Schuld, die hatten da so blöde Metallspäne vor der Einfahrt rum liegen. Seitdem habe ich zumindest die Pumpe immer dabei.

Fazit: Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt! Alleine, was ich an Sprit spare, wenn ich bei gutem Wetter auch mal bis zu meinem Bruder düse oder den Berg hoch zur Mutter...