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TR Orga 2026 - Teil 3: Heimreisetag

So ein Wochenende vergeht ja recht schnell, sodass es plötzlich schon wieder Sonntag war und wir an die Heimreise denken mussten. Die Sonne ging im Nebel auf und warf interessante Schatten entlang der Kapelle auf dem Berg, auf dem wir am Tag davor nur rum gelaufen waren. (Bewegung ist so wichtig! Gerade im Alter! ;-))


Jedenfalls, zwischen Zimmer ausräumen und Tasche packen kaum zum Fotografieren gekommen, sodass sich die Bilder hier erst einmal auf den Hinterhof vom Haus Buntspecht beschränken. Erst, als wir uns dann auf den Weg gemacht haben, habe ich ein paar Bilder aus dem Auto heraus geschossen. Ich habe endlich mal dran gedacht, die Kamera mit nach vorne zu nehmen. Jenseits der ersten Windräder wallte dann auch den Nebel ganz gewaltig durch die Täler. Besonders rund um Finnentrop stießen die Bergspitzen ganz malerisch durch die Wolkendecke. Schade, das kommt auf den Bildern gar nicht so spannend rüber, wie es in der Realität aussah. Liegt auch daran. dass ich das kleine Tele drauf gemacht hatte weil ich ja eigentlich gedacht hatte, dass ich die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke abklappere.


Da dann auch wieder die Rangierlok im Bahnhof rum gurken gesehen, musste wieder an AK denken, schöne Grüße an der Stelle. Die könnte einfach mal die Lok für ein Wochenende ausleihen und einen Zug ins Sauerland fahren! ;-) Aber ich fürchte, da hat die Bahn so als Konzern andere Pläne.

Irgendwann - sag ich ja immer wieder - müssen wir auch mal entlang der Strecke aussteigen und uns umschauen. Da stehen lauter interessante Gebäude rum. Kirchen und Industrie. Da steckt bestimmt eine Menge Geschichte in der Gegend. Wäre ja was für mich, ich mag Geschichte(n) ja grundsätzlich.


Und das war dann schon das Wochenende in Stockum. War ja mal wieder kurz. Könnte durchaus auch einen Tag länger sein wie der "echte" Meeting. Aber ist so schon recht teuer und Zeitaufwendig. Aber immer wieder schön, sich mit den anderen zu treffen. Die sieht man einfach viel zu selten. Wobei, dieses Jahr voraussichtlich noch drei Mal, zumindest den harten Kern und in unterschiedlicher Besetzung. Weiß noch gar nicht, wo ich die Zeit her nehmen soll... ;-)

TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald

8.1.: Samstags ist es ja mittlerweile schon Tradition - wenn man das nach drei Jahren, die wir jetzt her kommen, so nennen kann -, dass wir auf den Berg mit der Kapelle steigen. Ist das ein Berg oder noch ein Hügel? Steil genug ist es jedenfalls. Entlang der Pilgerstätten geht es da spiralförmig hoch und unterwegs begegnen einem die Maus und diverse Bänke. (Hoffentlich ernährt sich die kompakte Begrüßungkatze nicht von diesen Mäsuen! ;-))


Von oben hat man einen tollen Blick ins Dorf unter einem, was ich mit dem "neuen" Sigma dann mal richtig ausgenutzt habe. Das ist dann jetzt der erste Eintrag, in dem ich das mal ernsthaft verwendet habe, nicht einfach nur, weil ich testen wollte, was es kann. Das Licht war gut, so musste ich nur selten über ISO 400 hinaus gehen. In der Ferne, jenseits der Windradbaustellen, lauerte zwar diesiges Wetter, aber insgesamt hatten wir echt Glück an diesem Tag. Drinnen in der Kapelle ist es aber wie immer zu dunkel. Und irgendwann habe ich dann auch auf das 200mm AI gewechselt, weil man hier oben gar nicht so weit weg ist, dass sich 400mm lohnen! Gut, man kann die Raben am Kirchturm erkennen, aber dafür ist der Kirchturm gar nicht ganz ins Bild zu kriegen!


Auf dem Abstieg nach unten habe ich dann mal die Makrofähigkeit des 35-70/2.8 benutzt, um die roten Beeren am Ilex zu fotografieren. Die der S zuerst als Blüten identifiziert hatte! Ich hoffe, der hat wenigstens beim Autofahren 'ne Brille auf! ;-) Ansonsten habe ich den sonst üblichen Schnee nicht vermisst, auch bei Frühlingswetter hat das Dorf einige hübsche Motive zu bieten. Gut, die Gärtnerei ist eigentlich mehr hinten raus hübsch, wo die ersten Krokusse in den Gewächshäusern standen, aber dafür habe ich keinen guten Winkel gefunden, um ein Bild zu machen.

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". KLICK! "TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald" vollständig lesen

TR Orga 2026 - Teil 1: Stockumer Kirche

7.2.: Es ist wieder diese Zeit im Jahr, in der wir mal eben schnell ins Sauerland düsen, um dort unser Organisationhs-Meeting der Tomb Raider Fans abzuhalten. Wie immer haben wir uns den Sprit mit A geteilt, der so einen schicken, weißen, dieselbetrieben Audi hat, in den ein ganzen Haufen Spiele rein passt. Und Technik. Und Klamotten, wenn es sein muss. ;-) Das ist praktischer, als mit dem Honda rumzufahren, und besser für die Umwelt.


Begrüßt wurdsen wir wie immer von einer der beiden Katzen, die da im Hühnerstall nebenan hausen. Wobei, die sind so gut genährt, entweder gibt es hier viele Mäuse oder die leben nicht nur im Stall. Eine süße Moopse, jedenfalls! Nachdem wir dann den Audi entladen hatten und das Bett bezogen war, zog es mich mal wieder an die frische Luft, weil Bewegung tut gut. Deswegen gibt es gleich mal ein paar Bilder von rund um der Stockumer Kirche und von innen drin, die Tür war nämlich offen.


Draußen wacht diverse Viecher an die Kapitälchen der Säulen neben dem Eingang, den ich zuerst versucht hatte, der aber verschlossen war. Da hing dann dieses Schild: Die Nordseite ist offen. Oder so ähnlich. Da mir die Sonne entgegen schien, habe ich blitzschnell aus meinen nicht vorhandenen Pfadfinder-Kenntnissen geschlossen: Ich stehe gerade im Süden! Und siehe da, auf der anderen Seite war tatsächlich offen.


Ich sag ja immer, die Katholischen haben die hübscheren Kirchen. Auf jeden Fall die, mit mehr Klimmbimm und Brimborium. Deswegen findet man da immer was zum Fotografieren und da ich außerdem komplett alleine in der Kirche war, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, dass die alte digitale Spiegelreflex so laut Schlack! macht, wenn sie auslöst. (Für die analoge war es hier drin def. zu dunkel, die hatte ich nämlich mit einem 100er Kentmere geladen.) Also nur diese schäbigen Digitalfotos. Schlimm! Schlimm, schlimm! ;-)


Nachdem ich die Kirche dann wieder zu Gunsten der Wärme drinnen im Haus Buntspecht getauscht hatte, gelüstete es einigen in der Gruppe nach frischen Chips und Gedöns. Dementsprechend wurde ein kleiner Außentrupp zusammengestellt und es ging zum nahe gelegenen Discounter. Unterwegs gab es Hühner. Drinnen übrigens auch, im Kaminzimmer. Allerdings keine echten. A hat dann noch das Feuer entfacht und wir haben alle noch eine Runde gespielt, bevor es Abendessen gab. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber ja. Wobei, wir hatten unser Viererspiel Men-Nefer nach dem ersten Zeitalter unterbrochen, weil glaubten, die Pizza käme dann vielleicht auch mal zügig. War aber nicht so, sodass wir das Spiel erst am nächsten Tag beenden konnten und in der Zwischenzeit lieber was anderes gezockt wurde.

Seelscheider Ansichten, diesmal bei Sonne

4.2.: Mal wieder in Seelscheid gewesen. Dieses Mal am Mittwoch schon, weil ich am Donnerstag Klamotten packen muss, weil wir am Freitag auf dem Web nach Sundern sind, das Tomb Raider Orga-Meeting ruft! Aber das ist kein Grund, das Rotkehlchen beim Baden zu ignorieren:


Leider hatte ich nur das kurze Tele mit, das 100-200mm Minolta. Aber nachdem ich mich angeschlichen habe und dann auch noch die Bilder ein bisschen gecroppt habe, geht es eigentlich ganz gut. (Das sind übrigens die ersten Bilder, die ich auf dem neuen Monitor bearbeitet habe. Sieht man einen Unterschied? Alles so BUNT mit so einem modernen IPS-Panel!) Aber niedlich auch auf die Entfernung!

Danach noch ein bisschen auf den Friedhof, mal schauen, ob die Schalen noch stehen. War noch alles da und es war auch noch alles mehr oder minder in Ordnung. Also können die auch noch bis nach Karneval stehen bleiben, dann ist es vielleicht nicht mehr so kalt nachts, dass man auch mal ein paar Primeln oÄ hin pflanzen kann.


Wie immer bin ich dann noch ein bisschen um die Wege geschlichen und habe den Arbeitern zu geschaut, wie sie alte Gräber abreißen. Ich hätte die mal fragen sollen, wie lang die Liegezeiten da eigentlich noch mal waren. Weil, das sind ja dieses Jahr schon 16 Jahre! Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht!

Ansonsten kommen die ersten bunten Farbtupfer raus, auch wenn die bisher noch künstlich da hin geschleppt wurden. Natürliche Blumenpracht braucht noch ein bisschen, ist aber schon vorbestellt! ;-) Man beachte vor allem das Selbstportrait in der Weihnachtsbaum-Kugel, die da irgendwie mit in den Bio-Müll geraten war.


Und das war dann auch schon wieder dieser Tag. Den Rest habe habe ich mit Aufbau und Einrichtung des Monitors verbracht. Aber das ist ein anderer Eintrag, der wahrscheinlich schon vorher veröffentlicht werden wird! ;-)

Hennef letzten Samstag

Natürlich habe ich auch digitale Fotos gemacht! Was glaubt ihr denn? ;-) Allerdings nur mit der Canon und dem schimmeligen Zoom, denn noch mehr Foto-Gear wollte ich echt nicht noch mit mir rum schleppen! Hatte schließlich schon die OM2 und die passenden Objektive dazu mit.


Wie man sieht, habe ich mal wieder hinterm Bahnhof geparkt, allerdings recht weit durch, da wo früher Conet war. Weil, vorne ist alles belegt gewesen. Die freien Plätze habe ich leider erst nach dem Wenden gemerkt, dass das jetzt alles nur noch 15-Minuten-Kurzzeitparkplätze sind, weil die Baustelle für das Radparkhaus die eigentlichen Bahnhofs-Parkplätze belegt.

Beim Foto Berger (und einigen anderen Geschäften in der Stadt) ist bereits der Karneval ausgebrochen. Ich hab das mal dokumentiert, denn er hat sich mit den Playmobil-Figuren echt Mühe gegeben, finde ich. Gefällt mir, sieht gut aus.


Und dann hab ich geflucht, dass ich nicht das Tele dabei hatte, denn da saßen die Sittiche direkt an der Sieg in einem der Bäume in den Vorgärten herum und fraßen die Zapfen. Die machen ja einen echt saumäßigen Lärm. Aber niedlich sind sie schon. Und so nah und so lange konnte ich sie bisher selten beobachten. Auch die habe ich in s/w gemacht, da hatte ich zumindest das 135mm dabei, aber ich fürchte bei dem schlechten Kontrast (grün auf grün) werden die nicht besonders gut raus kommen.

Dann noch ein bisschen am Bahnhof rumgelungert und die Züge fotografiert. Und die Kameras, die alles überwachen. Und überhaupt, was mir vor die Linse gekommen ist.


Schließlich zurück zum Auto und ich hätte eigentlich noch ein paar Motive mehr gehabt, aber leider war der 36er Film dann doch voll. Die musste ich dann alleine mit der digitalen bearbeiten. Schade, der Fußballer wäre sicher interessant geworden.


Und passend zum einsetzenden Regen wieder zu Hause gewesen. Mein Keilriemen - also der vom Honda - quietscht und Pfeift sich ein ganzes Konzert zusammen. Wird Zeit, dass Frühling wird, ist ja meine Meinung. Und die meines Autos! ;-)