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Neue Reifen

Nachdem ich heute mal wieder einen sehr langen Tag hinter mich gebracht habe, möchte ich noch kurz jemanden vorstellen: Gestatten: Meine neuen Reifen!


Ich habe keine Ahnung, ob die was taugen. Der Herr in der Werkstatt hat die "Mittelklasse" bestellt. Da (a) meine alten Reifen ~10 Jahre alt waren und sich auch dementsprechend angefühlt haben, (b) ich ja nicht mehr so viel fahre und (c) ich zwar jetzt wieder 2 Jahre TÜV habe, aber keine Ahnung, wie lange das noch weiter geht, habe ich mich für die Ganzjahresreifen entschieden. Erschien mir am sinnvollsten.

Bleibt die Frage, was ist "Maxxis Premitra"?! Noch nie von gehört! Und da man ja bei irgendwelchen Testberichten grundsätzlich nie genau die Größe findet, die man selber fährt, ist auch das Internet nicht hilfreich. Da gehen die Bewertungen je nach dem von "Gut" bis "Ausreichend". Naja. Wir werden sehen, wie sich mein alter Civic so fährt, wenn es in einem halben Jahr wieder Winter wird. Gestern im strömenden Regen fuhr er sich eigentlich ganz normal. (Dabei fällt mir ein, ich muss die Muttern noch nachziehen. Das war mir gestern einfach zu nass...) (Ja, während ich das geschrieben habe, ist aus gestern heute geworden.) (Ja, ich habe mal wieder den Haken für Veröffentlichen nicht rein gesetzt. Es war wirklich ein langer Tag und ich bin noch immer ein bisschen post-Corona-geschädigt, huströchel.)

Noch immer zwei Striche

Dritter Samstag im Monat, das heißt, das heute wieder Flohmarkt in den Bonner Rheinauen ist. Also haben wir uns... ähm.. Moment, da war noch was:


Mist! Wird wohl nix mit einem kleinen Ausflug nach Bonn, um sich in eine weitere Menschenmenge zu stürzen. :-/

Aber das erklärt zumindest, wieso ich mich noch immer so schei*e fühle. Aber wie auch immer, das Wetter ist eh bescheiden, insofern: Nicht viel verpasst. Nur langsam gehen mir die vorbereiteten Artikel aus und ich kann mich irgendwie nur schlecht drauf konzentrieren, was Neues zu schreiben. Oder auch nur den Schwarzweißbildern in der Pipeline mal etwas Text zu verpassen. Meh. Ich geh wieder ins Bett.

Krank im Garten (mit einer Weinbergschnecke und dem Kater)

Was machen, wenn man krank vor sich hin siecht? Einfach die wenigen Sonnenstrahlen in sich aufnehmen, die der Morgen zu bieten hat. Denk ich mir so, aber zuerst einmal bin ich auf der Gartenbrücke fast auf diese dicke Weinbergschnecke gelatscht und hätte das Notebook beinahe fallen gelassen. Ist sehr glitschig gerade, nachdem es nachts so viel geregnet hat. Aber immerhin sind die Pollen dementsprechend ein bisschen weniger, sodass die nicht zusätzlich noch meine Nase ärgern. Außerdem ist es etwas kühler, das kommt mir ja immer sehr entgegen, mir ist ja immer zu warm.


Jedenfalls habe ich die dicke Schnecke dann mal von der Brücke weg geholt und wegen der besseren Fotografierbarkeit auf den Gartentisch gesetzt. Dann schnell die Canon geholt und ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Ja, sorry, ich komm halt nicht vor die Tür mit der Pest, da muss ich nehmen, was ich kriegen kann! ;-)

Keine zwei Minuten später kam dann der Kater an und sprang auch noch auf den Tisch. Habe ich dann natürlich auch direkt im Bild festgehalten. Die Schnecke war da jetzt irgendwie nicht so begeistert von - die war schon weniger glücklich darüber, dass ich sie von ihrem Weg abgebracht hatte und sie jetzt die nächste Stunde damit zubringen muss, die 10 Meter entfernte Stelle wieder zu finden, zu der sie eigentlich hin unterwegs war. (Aber besser als aus Versehen drauf latschen.) Auch der Kater war weniger beeindruckt. Roch scheinbar nicht nach Futter, war dementsprechend uninteressant.


So, ansonsten geht es mir scheiße. Aber das war ja zu erwarten. Ich mein, es ist Corona, das ist halt nicht die geilste aller Krankheiten. Falls es sowas überhaupt gibt. Wobei es mir morgens eigentlich immer ganz gut geht. Nur gegen Abend krieg ich diese Schwindelanfälle und Muskelschmerzen und allgemeines Desinteresse am Leben. Ich glaube, so viel wie ich diese Woche geschlafen habe, habe ich mein normales Pensum für den Rest des Jahres eigentlich schon abgearbeitet. Also, gefühlt. Ich werd mich glaube ich auch jetzt gleich wieder rein begeben und noch eine Stunde hinten dran hängen. Oder vier. Mein Vetter M möchte mich heute Abend im Rahmen des Podcasts über die Fedcon aushorchen und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das schaffe. Vor allem, weil die Krankheit mein Hirn gelöscht hat und ich mich eh an nichts erinnern kann... ;-)

Positiv ist eine negative Erfahrung

Das ist ja echt sooowas von 2020! Maaaan! Muss jetzt echt sein, was? Grmpf!


Andererseits scheinen die vier Impfungen ja zumindest einigermaßen zu wirken, denn außer ein bisschen Schnupfen und Jucken im Hals habe ich bisher noch nichts Gravierenderes zu berichten. Ich hoffe, das bleibt auch so. Zudem gibt mir das mal die Gelegenheit, die letzten Tage hier im Blog nachzuarbeiten. Da bin ich bis jetzt nämlich nicht zu gekommen. Und das Wetter ist schön, sodass der Garten sich hervorragend anbietet. Mit Maske merke ich auch von den Pollen nicht so viel! ;-)

Hennefer Stadtflohmarkt letzten Sonntag

Hier nun also die versprochenen Bilder vom Hennefer Stadtflohmarkt. Die sind alle - bis auf dieses allererste vom Erpel auf der wieder neben dem Parkplatz - mit dem Exakta 70-210mm 1:4-5.6 MC Macro gemacht, das ich gestern ja bereits vorgestellt hatte. Weil, bevor wir nicht auf dem Flohmarkt angekommen waren, hatte ich das kleine Exakta-Zoom ja ganz offensichtlich noch nicht in meinem Besitz. ;-) Aber so viel Logik lässt die Ente total kalt:


Überhaupt war der total entspannt, der Entereich. Sein Mädchen, das daneben saß, war da sehr viel flüchtiger, sodass ich die beiden nicht auf ein gemeinsames Foto bekommen habe. Niedlich trotzdem. Wenn man das von einer ausgewachsenen Stockente behaupten kann/darf. ;-)

Dann aber direkt am ersten oder zweiten Stand, den wir uns auf dem Stadtflohmarkt angeschaut haben, das besagte Exakta gefunden. Und für 10 Euro habe ich es nach kurzer Inspektion - Blende geht, Fokus geht, Zoom geht, kein Pilz - mit genommen. Und dann auch direkt mal drauf gelassen. Die D800 ist da zwar eigentlich Ovekill, die 36 MP kann das kleine Zoom wirklich nicht voll ausnutzen, aber schöne Bilder sind es trotzdem geworden. Ich glaube, eine etwas ältere Kamera mit "kleinerem" (weniger hoch auflösenden) Sensor wäre da besser geeignet. Oder meine D610. Oder eine D700 oder sowas. Vollformat funktioniert jedenfalls gut, dass das so gut wie keine Abschattungen in den Ecken hat, habe ich ja schon gestern berichtet.


Die Gläser da oben sind übrigens an dem gleichen Stand gewesen und mein drittes Foto, das ich mit dem Teil gemacht habe. Nummer 1 war J, da hatte ich aber die Blende noch auf f/22 stehen, weil ich immer vergesse, dass die meisten Leute Vollautomatik verwenden und deshalb auf der größten Blendenzahl verriegeln, logisch, daher total verwackelt. Das zweite war der Herr, der den Stand geführt hat, ein sehr schönes Portrait-Bild, aber das kann ich halt auch nicht ins Internet stellen. Daher die geschliffenen Bleigläser. Passt auch! ;-)

Danach wie immer erst mal ein paar Blüten gesucht und dabei eben festgestellt, dass 1,50m als Nahgrenze schon ein bisschen viel sind. Gut, es geht, und die Bilder sehen auch ganz vernünftig aus, eigentlich. Aber für den Rest des Flohmarktes habe ich mich mehr auf die Auslagen konzentriert. Das ist mit diesem Objektiv auch ganz gut möglich gewesen, da ich so bequem aus der zweiten Reihe schießen konnte, ohne dass mich dabei wer groß bemerkt hätte. ;-)


So sind zB auch die ganzen Flugzeug-Fotos entstanden. Den Stand kannte ich übrigens schon von einem der anderen Stadtflohmärkte. Oder vom Lutz? Jedenfalls kamen mir die Flugzeuge sehr bekannt vor, genau wie der Rest des Stands. Oder ich täusche mich einfach, wäre ja auch nicht das erste Mal. Als Lockmittel sind die Flieger jedenfalls gut geeignet, denn sie sind weithin sichtbar gewesen.

Was mich ja auch immer wieder wundert: Die ganzen Pokemon-Gedönse, die man finden kann. Das muss ja wirklich so ein kulturelles Ding sein, was irgendwie völlig an mir vorbei gegangen ist. Ich war Ende der 1990er, Anfang der 2000er offensichtlich nicht mehr die Zielgruppe dafür. Deswegen sind Pikachu und Co irgendwie ja so gar nicht auf meinem Schirm, dafür aber auf jedem Flohmarkt zu Hauf zu finden. Vor allem auch die Trading Cards. Zu teilweise astronomischen Preisen! Naja, wie das halt so ist mit Sammlerstücken. ;-) (Der Objektivsammler weiß, wovon er redet! :-D)


Statt aber am Eiswagen ein Eis zu essen, haben wir uns eins vom Remor mitgenommen. Die hatten zwar auch eine kleine Schlange, aber das Eis da ist schon zeimlich gut. Davon habe ich aber nur ein Handy-Foto, denn mit dem Tele war das nun wirklich nicht drin. Mein Arm ist halt keine 1,50 lang! ;-)

Nach den Dinos kam dann leider nicht mehr allzu viel und es war ja auch schon recht spät, die Leute packten dann auch schon mal ein. Die durchsichtige Brust mit dem "Kauf mich!"-Sticker über dem Nippel konnte ich trotzdem nicht einfach so links liegen lassen. ;-) Ich bin ja immer auf der suche nach witzigen Motiven.


Während wir also unser Eis geschleckt haben, sind wir langsam unterm Bahnhof durch und wieder zurück zum Auto, wo noch immer die Ente und ihr Erpel saßen. Wieder flüchtete die Ente und so blieb mir nichts anderes, als im Prinzip das gleiche Foto noch mal zu machen, nur mit dem anderen Objektiv. Interessant ist hier anzumerken, dass das weit offen und bei vollem Zoom ein ganz kleines bisschen im Bokeh dreht. Aber wirklich nur ein ganz kleines bisschen. Ansonsten waren hier ein paar Bilder dabei, bei denen man gut sehen kann, dass die Korrektur der Chroma-Fehler damals noch nicht so weit fortgeschritten war, Multi Coated hin oder her. Da sind moderne Objektive doch sehr viel stärker optimiert mit ihrer Nanobeschichtung und hastenichgesehen!

Fazit: Netter Nachmittag mit einem kleinen Schnäppchen, das ich vielleicht sogar mal öfter verwenden werde. Da fällt mir ein, ich muss es noch in mein Google-Sheet eintragen, in dem ich die Seriennummern notiert habe. Für die Versicherung, natürlich, nicht um damit anzugeben! ;-)