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Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 2: Von Beuel in die Innenstadt

8.4.: Gottchen, der April ist schon bald zu Ende und ich bin noch immer mit den Fotos von der Kirschblüte beschäftigt. Das muss jetzt aber mal flotter gehen, wird Zeit, dass ich das mal fertig kriege. Also, wo waren wir? In Beuel, auf dem Weg in die Innenstadt. Aber vorher - nur so als Erinnerung - noch ein Blick zurück in die kirschblütengesäumte Straße hinter uns.

Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Spieleladen auf der Beueler Seite Bonns gemacht, wofür wir wie immer an den üblichen Sehenswürdigkeiten vorbei kamen: Dem Eingang zum Brückenforum und vor allem den rostigen alten blauen Tor auf der gegenüberliegenden Seite! ;-) Weil: Rost ist gut für ein Motiv, blau sowieso, also drauf halten! Bleibt die Frage: Wer ist die Frau und wie heißt ihr Hund?


Kurz vor dem Laden habe ich dann noch die Oma mit genommen, die sah so aus, als wäre es eine von den Hells Grannies, ich wollte schon der spanischen Inquisition, die niemand erwartet, Bescheid geben. Ansonsten: Das mit dem Wildparken in der Bonner Gegend fängt schon mit sehr jungen Jahren an, wenn ich das mit dem Kinderschubgerät so richtig interpretiere.

Nachdem wir dann schon wieder nichts gekauft hatten - oder doch? Ist mittlerweile so lange her, es könnte sein, dass J da die Erweiterung zu Sea Salt & Paper mit genommen hat, aber das zählt ja nicht, das sind ja nur so eine Hand voll Karten -, ging es vorbei an nicht leeren Veltins-Flaschen - macht Sinn, das Zeug kann man ja nicht trinken ;-) - und den Innereien eines Gastro-Spülautomaten auf die Brücke hoch, die uns über den Rhein geleiten würde. So denn heute auch die Aussicht in die andere Richtung. Sonst gehen wir ja scheinbar immer auf der Nordseite rüber, aber heute mal den Blick auf die Beueler Kirmes von hier aus, samt Riesenrad. Auf der Brücke wechsel ich ja keine Objektive, da kriege ich kalte und warme Schauer auf dem Rücken und dieses fallende Gefühl in der Magengrube, wenn ich nur drüber nach denke! Weiß ja auch nicht, was das mit meinen Phobien ist... Also, jedenfalls, deshalb nur Riesenrad in 50mm mit viel Kontext. Hat aber auch was.


Und dann waren wir plötzlich in der Innenstadt und da blühten auch die Bäume. Kaum zu glauben! Hier allerdings nicht ganz so pink. Ich mag diese dezenteren Farben ja eigentlich auch ganz gerne. Die sehen nicht so übertrieben aus, finde ich. Mit weit geöffneter Blende auch ganz hübsch, oder? Wobei, f/4, gar nicht so weit wie gedacht.

Nach einer kurzen Unterbrechung zwecks Internet-Traffic-Konsolidierung geht es im "erweiterten Eintrag" wie gewohnt weiter. KLICK! "Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 2: Von Beuel in die Innenstadt" vollständig lesen

Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 1: Beuel

8.4.: Mache ich zu viele Fotos? Ja. Mache ich extra viele Fotos, wenn ich blühende Natur fotografiere? Auch ja! Ist es besonders schlimm, wenn ich nach Bonn fahre, um die Kirschblüte im Bild festzuhalten? Oh ja, aber hallo!

Am letzten Mittwoch waren wir in Bonn und ich habe so viele Bilder gemacht, dass ich jetzt drei Artikel daraus schneidern kann! Hilfe! Und der allererste, also der heutige, besteht praktisch komplett aus Kirschblüten! Oh! Mein! Schlimm! Ganz Schlimm! Vor allem hatte ich das lange 400mm Sigma dabei, damit kann man ja sämtliche Blüten auch am letzten Ende der Zwei ganz nah ran holen! Und da habe ich viel von Gebrauch gemacht:


Geparkt hatten wir wie immer in Beuel. Das trifft sich in diesem Fall ja auch besonders gut, denn hier blühen die Kirschen schließlich auch, das Licht ist viel besser als in den engen Gassen der Altstadt und es ist vor allem sehr viel weniger los! Wenn da mal 20 Leute unterwegs waren, waren es viele. Während in der Altstadt? Kannste ja keinen Schritt tun, ohne wem ins Bild zu laufen! Da ist das hier viel entspannter. Was man auch daran merkt, dass ich 50 Bilder in diesen ersten Eintrag quetsche! ;-)


Ich mein, ja, das ist ja auch jedes Jahr ein Happening! Die Bonner Kirschblüte ist mittlerweile ja überregional bekannt und lockt Touristen aus aller Herren Länder an. Erst den Beethoven gucken, dann Kirschen! Ein echter Tourismusmagnet. Deshalb, wer sich die Anreise sparen möchte und noch immer nicht genug von meinen Kirschblütenbildern hat, der möge auf den "erweiterten Eintrag" klicken. KLICK! "Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 1: Beuel" vollständig lesen

Viecher im frühen Kurpark

...und wenn man dann schon irgendwo in der Nähe ist, kann man ja auch mal eben in den Kurpark gehen. Ich hatte mal wieder einen Film voll zu machen (der in einer Kamera lag, die ich noch immer nicht hier vorgestellt habe), also bot sich das auch an. Für ein paar Schnappschüsse nebenbei hatte ich noch die Canon dabei. Die macht ja auch ganz annehmbare Fotos, ich benutze die in letzter Zeit viel zu selten. Aber hier im Kurpark kann man gut die Sittiche damit ablichten.


Dann ein paar Meter weiter die Stockenten. Überhaupt ist dieser Eintrag sehr Viecher-lastig. Die einzigen beiden anderen Fotos, die ich hier heute einbauen kann und will, sind der Sticker mit Werbung, für die ich mal wieder nicht bezahlt werde, und ein so'n Dings, mit dem der Zaun zusammen gehalten wird. So'n Spanndingsbumsklammerteil.


Da oben am oberen Ende der Treppe standen auch die Angehörigen der wilden Spezies herum. Damwild, oder was ist das. Der Hirsch! Sozusagen. Den habe ich dann noch auf 4k gecroppt, wenn der also ein bisschen viel CA hat, liegt das daran, dass man hier die ganze Schönheit des 70-210mm Canon Zooms erkennen kann. Jaja, altes Glas aus den 1990ern...


Und das war schon der morgendliche Ausflug in den Kurpark. Immerhin mal ein paar Schritte vor dem Frühstück hingelegt. Habe ja jetzt wieder eine Uhr, die sowas zählt. Die andere, die ich von J geerbt hatte, hat ja einfach so mir nichts, dir nichts den Geist ausgehaucht. Alles Kaka mit die Technik, ich sach Sie!

Sigma 400mm im Lanzenbacher Wald - Vögel und Viecher

24.1.: Noch mehr Tele-Fotos. Das hat man dann davon, wenn man sich innerhalb kürzester Zeit zwei recht lange Teles kauft, dann muss man (ich) haufenweise Fotos machen, um die richtig mit einander vergleichen zu können. Außerdem war letzte Woche gutes Wetter (vor allem für solche Brennweiten hell genug) und ich hab nach dem langen Winter Hummeln im Hintern! ;-) (Ich fand dieses Sprichwort schon immer sehr plakativ.)

Jedenfalls. Ich habe meine D800 geschnappt, das 400mm Sigma drauf geschraubt und bin los, raus in die Welt und mal schauen, was ich alles vor die Linse bekomme. Wie immer sind da eher abstrakte Dinge dabei, wie der Haken an der Plane über den Anhänger unten am Ende der Straße. Oder seltsame Dinge wie die Rolle mit dem Schlauch drauf. Aber hauptsächlich habe ich versucht, die ersten Boten des Frühlings einzufangen: zB trauen sich die Pferde langsam wieder aus ihrem Unterstand heraus, es scheint also nicht mehr arschkalt zu sein, sondern nur noch kalt. (Also, damals, am 24. Zwischendrin haben wir ja wieder Schnee und Frost gehabt.)


Zum Thema Frühling gehört leider auch: Haselpollen. Und anderes fliegendes Zeugs. Ich weiß ja nicht, ist es nicht schlimm genug, dass meine Augen tränen und die Ohren jucken? Muss ich auch noch irgendwelchen Ausschlag bekommen. Götter, das habe ich schon als Kind gehasst wie Sau. (Grunz!) Ein bisschen Cortison-Salbe hat zum Glück sehr direkt geholfen. Wenn ich das früh genug erwische, hilft ein oder zwei mal eincremen. Ich hab vor allem keine Ahnung, auf was ich da reagiere. Aber es kommt immer so um diese Zeit. Früher hab ich das ja immer "meine Winterallergie" genannt. Alles Kacke.

Zurück zu den Fotos: Hier sehen wir (wahrscheinlich) eine Sumpfmeise. (Ich kenn mich nicht aus. Grüße an Finchen, die hat das in ihrem Vogelbuch nachgeschaut.) Ist aber auch eigentlich egal, wie das Tier heißt, Hauptsache Vögelchen! (Kann auch eine Weidenmeise sein. Da wir hier viele Weiden entlang des feuchten Hanfbachs haben und ich mal davon ausgehe, dass bei beiden Vögeln der Name Programm ist,... hilft das auch nicht weiter, kann beides sein.) Aber man kann sehr gut erkennen, dass mit dem Sigma sogar aus der Mitte das Bildes noch hervorragend Crops gemacht werden können. Das ist jetzt sozusagen 1:1, nur eben auf Web-Größe runter komprimiert, was ein paar Artefakte hauptsächlich im Farbverlauf des Hintergrunds produziert hat. Aber der Vogel ist ausreichend scharf. Und niedlich! Glück gehabt: Auf dem nächsten Bild ist er schon aufgesprungen und aus dem Fokus geflogen!


Das Flugzeug in den Wolken habe ich heftig mit zusätzlichem Kontrast versehen, sodass man gut den Schmutz auf dem CCD sehen kann - wo ich ihn nicht weg geklont habe. Also, nicht zu genau hin schauen. Und wie man an Kaugummiautomat und König sehen kann, bin ich rechts rum durchs Dorf. Und das bringt uns zur üblichen Aussage, die ich in letzter Zeit so häufig tätige, ihr kennt das Lied mittlerweile: Zu viele Fotos, nicht genug Platz, "erweiterter Eintrag", KLICK! ;-) "Sigma 400mm im Lanzenbacher Wald - Vögel und Viecher" vollständig lesen

Viecher am Sonntag

Es war Sonntag und eigentlich wollte ich faul sein, bevor wir nachmittags zum D führen, um dort ein Spiel zu spielen, also, die Hobbits nach Isengard zu schleppen, aber stattdessen habe ich das Weihnachtsgesteck vom Aldi auseinander genommen. Die Kerzen waren ja noch gut, die Zapfen und Kugeln kann man nächstes Jahr in den Baum hängen, den wir - trotz meiner wiederkehrenden Proteste - ja doch wieder haben werden, und das vertrockneten und am Brett festgetackerte Tannengrün konnte in die Tonne. Die kleinen Metallbecher, in denen die Kerzen stehen, habe ich auch mit der Zange abgeschnuppst, sodass ich jetzt vier mehr oder weniger große Kerzen habe, die ich der Reihe nach in das alte Trinkglas mit dem Sprung stellen werde, weil das eh für nix anderes mehr benutzbar ist. Ein bisschen Sand wäre noch gut, falls die tropfen sollte, aber sowas haben wir nicht im Haus.


Der Kater hat derweil auf "seinem" Kissen gelegen und vor sich hin geschnarcht. Weil. Katze. Den hat das alles nicht interessiert, der hat nicht mal den Kopf gehoben. Brav. So hätte ich meinen Sonntag auch gerne verbracht. Ich bin in letzter Zeit irgendwie ziemlich platt. Ständig müde. Ich glaube, ich brauche auch ein bisschen mehr Vitamin Schlagmichtot, oder einfach endlich mal Frühling und/oder Urlaub! Da ich die Canon direkt neben mir liegen hatte, hab ich die dafür benutzt. Dann hat die auch mal was zu tun.

Kurz bevor wir dann los mussten, machte es über uns "krook, krook" und ich habe die Nikon in den Himmel gehalten, um die Kraniche zu fotogrfieren, die über dem Hanfbachtal kreisten. Nachdem die ja letztens erst in Richtung süd-west geflohen waren, als im Norden das schreckliche Schneeunwetter war, kommen die jetzt offenbar Schritt für Schritt zurück. Wobei es im Norden des Landes ja noch immer Stein und Bein friert, wenn man der Tagesschau glaubt. Hoch über Polen, kalte Luft direkt aus Sibirien hält Mecklenburg in eisigem Griff, während hier bei uns im Rheinland, die ganze Zeit das Tief aus Frankreich versucht, durchzubrechen und uns mit Regen, Schnee und Sauwetter zu überschütten. Vielleicht habe ich auch deswegen so einen Lala im Kopf: Das ist die immer wieder unterbrochene Frühjahrsmüdigkeit! ;-)


Dann sind wir nach Dingsbums kurz vor Bonn - wie heißt das Kaff noch mal? - zum D und haben "Fate of the Fellowship" gespielt. Weil wir es können. Zu fünft sogar machbar. Da hatte ich dann noch die Sony dabei, sodass ich am Ende des Tages tatsächlich alle drei digitalen SLRs nacheinander verwendet habe! Man, man, man, was für ein Luxus! ;-) Auf die Bilder aus der Sony müsst ihr aber noch was warten, denn ich habe damit nur das Spiel fotografiert und ich denke, das wird ein eigener Eintrag! Das verdient es nämlich, auch mal genauer vorgestellt zu werden.