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Oberpleiser Probsteigarten

28.9.: Im $Discounter mit dem großen N war Spezi im Angebot, und weil ich ja weiß, dass das in Niederpleis entweder schon ausverkauft oder noch gar nicht angeliefert worden ist, sind wir direkt nach Oberpleis gefahren. Nach erfolgreichem Einkauf haben wir uns dann hinter der Kirche noch den kleinen Kräutergarten angeschaut. Weil, die haben unheimlich viel Gedöns da, das man eigentlich gesehen haben muss. Steckt bestimmt viel Arbeit drin! Aber erst mal muss man ja an der Kirche vorbei und dem Gekreuzigten, was mich mal wieder zu Fotos inspiriert hat.


Aber selbst da schon steht dieses kleine, eher unauffällige Wegweiserchen, das uns zum Probsteigarten umgeleitet hat. Wo ich mich als erstes mal am großen Schachspiel abgearbeitet habe. Leider war es ein bisschen bedeckt und dementsprechend etwas dunkler als sonst, aber die D700 ist mit den analogen Objektiven trotzdem ganz gut damit zurecht gekommen. Ich bin ja eh immer wieder erstaunt, dass die so hübsche Bilder produzieren. Dann aber in den eigentlichen Garten.


Es ist Herbst, auch wenn die Temperaturen eher noch spätsommerlich sind, und deswegen haben uns da als erstes mal die Kürbisgewächse mit Frucht und Blüte begrüßt. Ist ja bald Halloween, aber das sind nicht die richtigen Kürbisse für Gesichter. Die hier sehen sogar sehr lecker aus. Ich habe ja immer ein eher ambivalentes Verhältnis zu Kürbissen gehabt; erst als unsere Tombraiderkollegen uns mal lecker Kürbis mit Pasta gemacht haben, bin ich auf den Geschmack gekommen. Das ist nämlich echt essbar. Aber ich wollte nicht von Essen reden, sondern Fotos vom Garten zeigen, die sich alle im "erweiterten Eintrag" verstecken: KLICK! "Oberpleiser Probsteigarten" vollständig lesen

Asbacher Ententeich

21.10.: Öfters fahren wir mal rüber nach Asbach zum Outlet. Einfach mal gucken, was es so gibt. Shoppen. Man muss sich ja von der aktuellen globalpolitischen Lage ablenken. Auf dem Weg dahin kommt man am Ententeich vorbei und dann steigen wir da immer einmal kurz für 'ne halbe Stunde aus und gucken uns die Enten an, wie sie da pennen oder auf dem Wasser hin und her paddeln. Und ich mache Fotos und nachher einen Eintrag im Blog daraus. So wie heute. (Also, eigentlich vor zwei Wochen, mein Backlog ist langsam unglaublich.)


Hatte schon wieder die D700 dabei. Ich glaube, das war echt eine Anschaffung. Habe die ja irgendwie in letzter Zeit ständig im Anschlag. Vor allem machen die alten Objektive aus prähistorischen Analogzeiten (das übliche Triplett aus 35/2, 50/1.4 und 135/2.8-) da drauf richtig Spaß. Für manche Dinge natürlich viel zu langsam, wenn etwa der Geier über uns kreist, und dann meist auch mit nicht der richtigen Brennweitenlänge gesegnet, aber trotzdem: Was gut genug für unsere Vorfahren in den 1970ern war, ist auch heute noch gut genug. (Die D700 ist ja jetzt auch eher steinalt und dementsprechend mit dieser Auswahl an Linsen total überfordert. Die D800 mit ihrer dreifachen Anzahl an Pixeln hat da ja schon Probleme, die Details, an denen man das Alter dieses Glases erkennen kann, aufzulösen. Da muss ich das 50er schon ganz weit auf machen, damit man sehen kann, dass es dann echt sehr weich wird.)

Aber gerade auch für das schwimmende und schlafende Viehzeug kommt dieses klassische Vintage-Glas richtig gut rüber. Besonders das Serie-E 135er, ich bin immer wieder erstaunt, was das kann. Ist jetzt eigentlich nicht der richtige Einsatzbereich für diese Portrait-Brennweite, das 200/4 wäre da sicher noch mal einen Ticken besser geeignet, um die Vögel näher ran zu holen. Aber gleichzeitig macht das eben doch total schöne Bilder. Einfach, weil es einen etwas größeren Bildausschnitt zeigt.


Für den Milan, der da über dem Teich in der Thermik seine Runden drehte, ist die Brennweite natürlich etwas klein. Ebenso die Auflösung der Kamera. Macht aber nichts. Gefällt mir trotzdem. Ist irgendwie auch realistischer. Und man sieht zudem, was für ein nettes Frühherbstwetter wir hatten: Leichte Bewölkung und stratosphärische Flugzeugabgase.

Danach sind wir noch ein bisschen in den Wald abgebogen. Wenn das mal ein Rundweg war, liegen jetzt allerdings ein bisschen viele Bäume auf der Seite. Deswegen mussten wir nachher auch den gleichen Weg zurück. Weiß allerdings nicht, ob das nicht eigentlich mal so geplant war, dass man am Ende wieder am Teich raus kommt.


Und was die Gamer-Stühle da im Gemüse machen, weiß auch keiner so genau. Die sind da halt zurückgelassen worden. Der eine sieht sogar noch ganz OK aus. Außerdem: Nicht nett, den Müll im Wald in den Bach zu werfen. Tststs. Muss ich wieder den erhobenen Zeigefinger auspacken.

Das war jedenfalls der Ententeichbesuch. Danach waren wir, wie oben angekündigt, im Outlet und J hat tatsächlich Geld ausgegeben und jetzt eine neue Jeans-Jacke! Moment, sind die 1980/90er zurück? Kann man auch wieder Aufnäher seiner beliebtesten Heavy Metal Bands bekommen und da drauf machen? Ich wäre sofort dabei! ;-)

Vor dem Trekdinner mit dem Rad in den Kurpark

5.9.: Hui, ich hänge echt hinterher. Bald ist schon wieder Trekdinner und ich habe diese Bilder noch gar nicht verwurstet! Es war jedenfalls ein Samstag und wir hatten unser TD ausnahmsweise mal hier in Hennef, gut erreichbar mit dem Rad, und zwar beim Spanier, wo wir schon vor 'nem Jahr mal gewesen waren. Das Essen da ist echt nicht schlecht, hat allerdings auch gesalzene Preise. Deshalb gehen wir da lieber nicht so häufig hin, sonst wird man arm.

Auf dem Weg haben wir jedenfalls im Kurpark angehalten und uns die Enten angeschaut. Normalerweise nehme ich beim Radfahren ja keine der wertvolleren Kameras mit, was dann meist auf die Canon hinaus läuft. Aber heute, weil wir nachher ja noch TD hatten, habe ich ich die Sony dabei gehabt. Das war auch ganz gut so, denn die abendliche Dunkelheit war schon recht fortgeschritten. Die macht im Zwielicht einfach bessere Fotos, vor allem mit dem Tele-Zoom. (Ganz andere Liga als die Canon, wenn ich das mal mit den Bildern vom Dondorfer See letztens vergleiche.)


Gut, OK, die Viecher sind hier auch eindeutig weniger weit weg als da in der freien Natur, aber trotzdem. Außerdem hat das Minolta 70-210/4 ein sehr viel hübscheres Bokeh als das Canon-Gegenstück, das ich besitze, welches zudem noch mit einer variablen Lichtstärke kämpfen muss. Man glaubt kaum, was diese eine Blende bei den Lichtverhältnissen ausmacht. Jaja, ich könnte mir auch einfach mal moderne Objektive kaufen, aber wo bleibt denn da der Spaß?! ;-)

Egal. Da waren jedenfalls diverse Kinder im Park unterwegs, die diversen Lärm veranstaltet haben, bis dann irgendwann eins davon die tote Meise entdeckt hat. Da brach dann aber glatt was los. "BOAH EIN TOTER VOGEL HASTE GESEHEN PAPA?!" :-D Ich mein, ich finde tote Vögel auch faszinierend, auch wenn ich sie persönlich lieber lebendig sehe. Vor allem die Meisen, die bei uns immer am Wasser sitzen und trinken, wenn ich mich auf die Terrasse setze, dann kann ich denen nämlich zugucken. Was mich erinnert, ich habe da noch einen ganz Schwung Bilder von der Wildkamera, die ich genau da aufgestellt habe. Weiß nur nicht, da ist der Schwiegermutter ihr ganzes Chaos drauf, ob ich die ins Netz stellen kann? :-D


Wie auch immer. Irgendwann rief dann die Zeit, das wir uns mal wieder auf die Socken machen müssten. Der Spanier ist ja nicht weit weg vom Kurpark, jedenfalls mit dem Rad nicht. Nur eben an der Kirche vorbei und dann wieder ein Stück runter nach Geistingen. Womit wir nicht gerechnet hatten: Der Karneval war schon ausgebrochen! Sechs Wochen zu früh! Da war, ich will sagen, sowas wie ein Konzert auf dem Parkplatz? Ich hab es mir nicht genauer angeschaut, wegen der schrecklichen Clowns-und-Piraten-Allergie, die ich ja habe, da hilft auch nichts, das geht nicht weg. Aber den Schlager-Scheiß konnte man sehr gut bis in den Laden hören. Zum Glück hatten wir innen gebucht! Ach ja, und irgend so ein Heini hatte sein eBike quer vor den Fahrradständer geparkt, sodass kein anderer da was abstellen und anketten konnte. Ja, danke auch dafür. Grmpf. Somit war der Abend etwas getrübt.

August-Vögel

Jedenfalls habe ich mal ein paar Bilder und ein langes Video aus dem Schrott gemacht, den die chinesische Wildkamera auswirft. Weil. Mir war mal wieder danach.


Weil Vögel. Weil niedlich! Weil putzig! Die hatten dieses Jahr ja genügend Gelegenheit, in der freien Natur nichts zu trinken zu finden, deswegen hatten wir denen mehrere Tränken aufgestelt, uA zwischen den Gemüsen der Schwiegermutter. Und das ist dabei raus gekommen. ;-)

Dorfspaziergang mit der D100

19.8.: Bevor ich die D700 vom Flohmarkt mit gebracht hatte, hatte ich ja noch mal meine gute alte D100 abgestaubt. Die ist ja auch noch immer eine sehr gute Kamera, auch wenn die Auflösung leider ein bisschen hinter der aktuellen Entwicklung hinterher hinkt. Schade eigentlich.

An jenem Mittwoch-Abend hatte mich jedenfalls der Bewegungsdrang mal wieder aus der Tür befördert. Einfach mal raus. Es war ja mittlerweile endlich mal wieder etwas kühler geworden, sodass ich nicht bei jedem Meter direkt in Schweiß aus gebrochen bin. OK, dafür ist es jetzt feucht und leicht schwül, kann ich ja auch nicht vertragen. Andererseits sag ich ja immer, ein Tag, an dem man vor Anstrengung nicht ein bisschen geschwitzt hat, ist für die Fitness ein verlorener Tag. (Erklär das mal einer meinem Bauchumfang. ;-) Jaja, zu viel Eis, ich weiß, zu viel Zucker, zu wenig Berwegung!)


Blumen. Ich wollte über die Blumen scheiben, die ich fotografiert habe. Die Obstbäume auch, die voller Früchte hängen. Die D100 hat noch immer das 18-55/3.5-5.6 G DX drauf montiert, das einen hervorragenden Makro-Bereich hat. Da kann man echt mit arbeiten und jede Unzulänglichkeit der Optik fällt aufgrund der unzulänglichen Auflösung des Sensors kaum auf. So habe ich jedenfalls auch dieses Bienchen da oben erwischt. f/11! Hui, wie hell war das denn da noch? Ach ja, das Ding kann ja auch VR.

Ansonsten: Birnen, Pflaumen, Hagebutten! Der Herbst naht! Bzw ist schon da, denn ich habe den Eindruck, dass wegen des heißen Wetters und des frühen Frühlings alles ein paar Wochen früher fertig ist als sonst. Kann mich aber auch täuschen. In den letzten Jahren hat sich das ja eh alles hin und her verschoben. Blöder Klimawandel.


Im "erweiterten Eintrag" - natürlich habe ich wieder viel zu viele Fotos gemacht - gibt es noch mehr Rindviecher. Und es geht insgesamt so einmal um den Pudding. Habe zum ersten Mal seit Langem wieder meine Heimatrunde rund ums Dorf vollendet. Es war zu warm. Ich glaube, ich bin selten bei so "gutem" Wetter so oft drin geblieben, weil ich die Hitze nicht ausgehalten habe. Habe bestimmt eine Flasche Sonnencreme verballert und bin trotzdem braun wie früher nicht nach sechs Wochen Urlaub! Egal. Wer noch mehr Kühe und Obst und Beeren und Gedöns sehen will: KLICK! "Dorfspaziergang mit der D100" vollständig lesen