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Nikon D700 mit Nikkor AF 24-120mm 1:3.5-5.6 D

2.8.: Zehn (10) Euro! ZEHN EURO hab ich dafür bezahlt! Für eine Nikon D700, die vorne ein Nikkor AF 24-120mm 1:3.5-5.6 D drauf hat. Praktisch der Vor-Vorgänger von dem 24-120/4, das ich auf meiner D800 gekauft hatte. Damals, als die 2008 raus kam, hätte die Kamera sicher 2500 Euro gekostet. Das Objektiv ist ein bisschen älter, noch aus der analogen Zeit, wie man daran sehen kann, dass es keine G-Version ist, aber lass das mal 10, 15 Jahre älter sein und auch noch mal 1000 Mark gekostet haben. Und mit dabei waren (lass mich nicht lügen, ich muss noch mal nachzählen) 5 Akkus samt Ladegerät und ein Hochkantgriff. Selbst wenn alles andere kaputt ist, die Akkus passen auch in meine D100, dann hat es sich schon gelohnt! ;-)

Die D700 war nach der D3 die zweite Vollformat-DSLR von Nikon und sie verwendet den gleichen Sensor. Außerdem kann sie 1/8000s und auch schon eine primitive Form von Live View. Ob sie Videos macht, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, aber das hat mich bei diesen Kameras ja nie wirklich interessiert. 12 Megapixel sind heutzutage natürlich lachhaft, aber für sehr gut aussehende Bilder in 4k-Auflösung völlig ausreichend. Drucke bis A4 sollten damit durchaus drin sein. All die anderen Specs kann man ja im Internet finden. Im Prinzip ist es halt der Vorgänger zu den D750/600/800/610/810, insofern eine semiprofessionelle DSLR mit entsprechender Ausstattung.


Nach so viel Jubelgeschrei aber nun die Probleme: Das größte, und wahrscheinlich der Grund dafür, dass die so billig war, ist die Tatsache, dass der CF Card Slot defekt ist. Hat einen Wackelkontakt. Wenn man ein Stück Papier dahinter schiebt, gehts. Meistens. Man muss halt drauf achten, wenn in den Vorschaubildern plötzlich "DEMO" auftaucht. Aber Nikon war intelligent und wenn die Karte dann wieder erkannt wird, schreibt sie die Bilder auch noch aus dem internen RAM auf die Karte.

Das zweitgrößte Problem ist das, was dieser Kamera wahrscheinlich irgendwann das Genick brechen wird: Sie hat schon 133-tausend Auslösungen auf dem Zähler. Das ist schon eine gewaltige Menge! Der Verschluss ist für 150.000 ausgelegt. es gibt durchaus 700er, die bis weit über eine Million gelebt haben, aber die sind sicherlich auch besser behandelt worden. Weil, so richtig gut aussehen tat sie halt vor der Grundreinigung auch nicht. Viel benutzt und das auch scheinbar outdoorsy.

Was das dritte, eher kleinere Problem bedingt: Die Gummis sind alle matschig und angeschwollen, passen also nicht mehr in die entsprechenden Aussparungen. Das kann ich ja auch von meiner D100, an der sich das Abdeckgummi an den Anschlüssen ja mittlerweile komplett verpisst hatte. Das steht hier wohl auch irgendwann zur Diskussion.


An dem Objektiv gibt es nur zwei Probleme: Optisch hat es ein paar Kratzer auf der Frontlinse, weil der Frontdeckel nicht der richtige ist. Der ist zu klein und hat deshalb ein bisschen in der Mitte an der Entspiegelung gekratzt. Nicht schlimm, ist aber nicht ganz in Ordnung. Das andere: Ab 85mm aufwärts stellt es nicht scharf. Es rennt immer ein Stück zu weit, merkt dann, dass das nicht stimmt, rennt wieder zurück und hin und her und irgendwann gibt die Kamera auf. Das Internet behauptet, da sind die Schleifkontakte dreckig oder verbogen, die der Kamera sagen, welche Brennweite eingestellt ist und dann passt das nicht mehr. Muss ich mal auf machen und reinigen bzw justieren. Sollte nicht sooo kompliziert sein. Aber deswegen sind die Bilder, die im "erweitertern Eintrag" auf uns waren, nicht mit diesem Objektiv gemacht wurden, sondern hauptsächlich mit dem AF 50/1.4, dem AI 200/4 und am ganz Anfang zu Testzwecken das DX 18-55, weil das ist nicht schlimm, wenn es irgendwie sterben sollte, das hat ja auch nur 10 Euro oder sowas gekostet auf dem Flohmarkt (in Hennef selber). Jedenfalls: Testbilder gibt es nach einem KLICK auf den Link! "Nikon D700 mit Nikkor AF 24-120mm 1:3.5-5.6 D" vollständig lesen

Macro im Garten

28.7.: Warum hatte ich das Makro auf der D800? Hatte einen Grund. Und ich saß im Garten und war dabei, die Fotos von der Kamera herunter zu ziehen und zu verarbeiten, da habe ich danach noch ein paar Gemüse fotografiert, die hier so rum stehen. Solange hier noch welche stehen, sollte ich sagen: Bei dem derzeitigen Wetter, also so seit gefühlt drei Monaten kein richtiger Regen mehr, wenn man mal die Gewitterschauer weg lässt, die ja auch nix wirklich bringen, da geht auch hier so langsam alles ein. So einen Dürresommer hatten wir noch nie. Gut, das ist jetzt auch ein relativer Satz, den wir in letzter Zeit alle zwei, drei Jahre von uns geben, aber das ist ja auch ein Symptom für die darunter schwelende Krankheit. Aber bevor ich wieder linksgrün vor mich hin spinne, hier erst Mal ein Foto vom Kater:


Der lässt sich von alldem nicht beeinflussen und schnarcht friedlich auf dem Gartentisch im Schatten. Dem gefällt die Feige richtig gut, hat endlich ein schattiges Plätzchen für den Sommer gefunden. So, und eigentlich wollte ich ja auch über das Objektiv sprechen, nicht über den Klimawandel. Denn hier im Garten kann ich das Micro-Nikkor 55/3.5 mal für das verwenden, wofür es eigentlich gedacht ist: Makro-Aufnahmen. Gut, eigentlich sollte mal ein Stativ verwenden, damit die Fokusebene nicht immer mit jeder minimalen Handbewegung verrutscht, aber.

Die Bilder da oben sind schon im Makrobereich aufgenommen, aber jetzt auch noch nichts, was ich nicht auch mit einem Diopter hin bekommen hätte. Hingegen, die Bilder da unten sind sehr nahe dem minimalen Anschlag auf der Fokusskala entstanden, was bedeutet: 2:1 Abbildungsmaßstab. Bei der wahnsinnigen Auflösung der D800 heißt das, dass ich die originalen, nicht fürs Web runter skalieren Bilder auf A3 oder noch mehr hoch skalieren könnte, ohne einzelne Pixel zu sehen. Was das dann für ein Maßstab wäre, muss jeder mal in einer stillen Minute für sich selber ausrechnen, das ist mir jetzt zu kompliziert, ich habe Kopfschmerzen.


Gleichzeitig bin ich immer wieder hin und weg, was dieses ja nun wirklich mit seinen 50 Jahren uralte Objektiv an Schärfe produziert und gleichzeitig aber einen gewissen Retro-Look behält. Ich kann gar nicht mal sagen, woran das eigentlich liegt, aber ich habe hier zum einen das Gefühl, etwas hyper Modernes anzuschauen, andererseits wirken die Bilder aber trotzdem auf mich wie 1980. Liegt es an der Farbwiedergabe? Die ist - wie bei den moderneren Nikon-DSLRs ja scheinbar häufig - eher etwas gedeckt. Besonders das Bokeh ist sehr pastellig. Sind es die Bokeh-Bällchen, die altmodisch sechseckig daher kommen? Moderne Objektive übertreffen sich ja jede Generation aufs Neue, wie schön abgerundet die Blendenlamellen sind. Ich weiß es nicht. Mein Kopf sagt, dass ich mir das alles nur einbilde, was durchaus möglich ist, mein Bauch sagt: Hypsch! ;-)

Besonders spannend sind die Makros, die ich von den Bienen bekommen habe, die im Lavendel saßen. Die hatten zum Teil nämlich dicke Schichten von Blütenpollen (vom Hibiskus, nehme ich an) im Fell hängen. Wegen des fehlenden Autofokus und der schnellen, zappeligen Bewegung, die Bienen so an den Tag legen, wenn sie von Blüte zu Blüte rüsseln, sind da sehr viele unscharf geworden, aber ich habe hier mal exemplarisch zwei raus gesucht, die die Leistungsfähigkeit dieses Makro-Objektivs doch recht eindrucksvoll unter Beweis stellen:


Gut, natürlich, heutzutage kann man mit schnellem Fokus und hundert Bildern in der Sekunde wahrscheinlich selbst bei solchen bewegten Szenen Focus Stacking machen. Aber irgendwie finde ich ja noch immer, dass das gepfuscht ist! Da ist dann wieder mehr Technik involviert, als ich gutheißen kann. Wie gesagt, irgendwann kann man dann seine Bilder gleich von der KI ausrechnen lassen, und das will doch nun wirklich keiner. "Von der Stirne heiß rinnen muss der Schweiß!" Aber wahrscheinlich[1] haben schon die Maler des 19. Jhd. genauso argumentiert, als die Fotografie aufkam und ich bin einfach nur ein altmodisches Fossil! ;-)

[1] Lies: Definitiv. ;-)

Agfa Silette L - Fokusreparatur

Was habe ich festgestellt, als ich die sechs Filme, die ich mittlerweile hier rum liegen hatte, endlich eingescannt hatte: Ja, der Fokus an der Agfa Silette L funktioniert tatsächlich nicht. Glücklicherweise war das in Bonn so hell, dass ich eh hauptsächlich mit f/8 bis f/16 gearbeitet habe und die meisten Bilder scharf genug sind. Tatsächlich hatte sich offenbar nur der Ring mit der Skala vom eigentlichen Fokusring gelöst und ich hab da fröhlich dran rum geschraubt und das war natürlich doof, weil, bringt nix. Das Frontelement muss sich schon bewegen! ;-)

Da ich es ja gar nicht leiden kann, wenn meine Kameras nicht funktionieren, habe ich deswegen heute mal die Schrauben ganz gelöst - und dabei festgestellt, dass die links unten eh abgebrochen ist: Mist! (Deswegen ließ sich scheinbar das Teil bewegen, ohne dass es direkt ab gefallen ist.) Jedenfalls steckte der Fokus so fest, dass ich den auf keine Art unweise bewegt bekommen habe. (Lieber Kinder, denkt immer dran, die Unendlich-Position vorher zu markieren!) Ich habe es zuerst mal mit Lösungsmittel (dem üblichen Teslanol Kontaktreiniger) versucht, dann mit Hitze aus dem Heißluftgerät. Beides hat dafür gesorgt, dass da zumindest ein wenig von dem grünen Fett raus kam, das da scheinbar seit den 1950ern drin vor sich hin backt. Bewegen hat es sich aber trotzdem nicht lassen.



Deshalb: Brutale Gewalt! Mit der Zange schön vorsichtig hin und her gewackelt und irgendwann, nach mehrfachem Abrutschen - siehe jetzt blankliegendes Messing - bewegte es sich ein bisschen. Wieder mit Lösungsmittel und Hitze nachgeholfen, wieder ein bisschen gewackelt und irgendwann bewege es sich dann tatsächlich. Nicht gut, noch immer sehr steif, ich müsste das eigentlich komplett raus schrauben und reinigen, aber ich habe kein neues Fett. Ich brauche mal so eine Tube mit nicht-kriechendem Lithium-Fett oder sowas.

Jedenfalls funktioniert es jetzt einigermaßen. Noch immer sehr steif aber das Frontelement lässt sich jetzt deutlich raus schrauben, wenn man an der Skala dreht. Ich hoffe, ich habe die Fokusposition nicht zu sehr dejustiert. Immerhin ist das ein recht lichtstarkes Objektiv mit f/2,8 und dementsprechend der Möglichkeit einer sehr dünnen Fokusebene. Gut, wie gesagt, mit dem ISO 200 Film habe ich davon bei den verwendeten Blenden kaum was gemerkt. Muss ich jetzt auf jeden Fall noch mal testen.

Parallele Filmentwicklung am Sonntag

Heute mal wieder schnell zwei Filme entwickelt. Das bedeutet, dass ich jetzt sechs (6) hier liegen habe, die ich mal durch den Scanner jagen müsste. Wird echt mal Zeit!

Heute jedenfalls die beiden, die ich gestern und vorgestern verschossen habe: Ein Kentmere 100 in 120 Format, den ich in der Gevabox hatte, und ein Fomapan 200, der hier oben rum lag und schon einiges an Wärme abbekommen hatte und den ich dementsprechend nicht wieder zurück in den Kühlschrank stellen wollte, den ich mit der Agfa Silette L belichtet habe. Muss ja mal weg, der wird ja nicht besser. Ich glaube, den hatte ich schon zum TR Orga letztes Jahr aus der Kühlung genommen. Oder noch länger. War jedenfalls in der Tasche mit einer der Minoltas, ohne Verpackung. Keine Ahnung, ob der nicht auch langsam mal abgelaufen war. Wie gesagt, ich muss mal neue Filme bestellen, aber ich hatte mir eigentlich vorgenommen, vorher mal die Reste so weit zu dezimieren, dass das nicht mehr so ein wildes Durcheinander gibt, wenn ich jetzt wieder neue dazu lege. Nur: Je länger ich warte, desto teurer werden die! Filmpreise sind in den letzten Jahren, seit ich wieder angefangen habe mit dem Hobby, ja extrem durch die Decke gegangen! Inflation und Covid und Brexit und hastenichgesehen und Lieferketten und Trump und die Chinesen und alles ganz schlimm!


Jedenfalls! Wie man sieht, habe ich beide Filme mal wieder parallel entwickelt, in zwei unterschiedlichen Dosen, weil völlig andere Zeiten. Aber nachdem ich letztes Mal ja gesagt hatte, dass ich das eigentlich nicht mehr machen wollte, habe dieses Mal vorher ein bisschen nachgedacht und einen Plan gefasst und mich dran gehalten (ganz wichtiger Schritt) und siehe da: Das ging erschreckend stressfrei! Da könnte ich glatt noch einen dritten gleichzeitig... NEIN! PFUI! ;-) Wobei mir einfällt, ich hab auch die antike Jobo-Dose noch gar nicht getestet, der ich statt dem fehlenden Innenrohr das lackierte untere Teil eines Kulis verpasst habe. Wird irgendwie ja doch mal Zeit! ;-)

Ansonsten, wie gesagt, ging die Entwicklung sehr gut: Habe den Kentmere als erstes angestellt, dann nach 5 Minuten auch den Foma, sodass die etwa 10 Sekunden mit dem Bewegen auseinander lagen. Das hat mir genug Ruhe verschafft und sie waren mehr oder weniger gleichzeitig fertig.


Ob die Silette L jetzt aber anständig scharfe Bilder macht, weiß ich so leider noch immer nicht wirklich. Muss ich erst scannen. Ich mein, die sehen gut aus, die Nummernschilder etwa sind alle knackig scharf auf den Fotos von den Fotos. Aber die Testbilder, das eine vom Bahnhof, das andere von der Lego-DC3 in deren Store, jeweils bei 1m und bei Unendlich, sehen jetzt nicht so dramatisch unterschiedlich aus. Wir werden sehen, wenn ich sie durch den Scanner gepackt habe. Aber das kann dauern. Vielleicht sollte ich den Film vorziehen...

Mit dem Micro-NIKKOR 55mm 1:3.5 im Kurpark

21.6.: Und so bin ich dann am Sonntag mal eben in den Kurpark gefahren und habe dort das "neue" Micro-NIKKOR 55mm 1:3.5 getestet. Habe mir gedacht: Da gibt es doch sicher einerseits Blüten und Gedöns, was man aus der Nähe ablichten will, andererseits auch die Chance auf Enten und andere komische Vögel. Außerdem ist es da schattig, einigermaßen zumindest, sodass mich die Hitze nicht ganz so im Griff hat. Nicht, dass morgens um die Zeit schon große Hitze gewesen wäre, aber auf dem Rückweg merkte ich das schon deutlich. (Auf was für eine seltsame Uhrzeit ist meine D800 eigentlich eingestellt? Oder kann dieses Exif-Plugin das hier nicht richtig dekodieren? Ach, das zeigt GMT statt CEST an. Sollte man dem Autor mal sagen!)


Jedenfalls haben wir hier direkt mal ein paar Beispielbilder: Das Blattwerk an den Bäumen habe ich viel zu weit offen fotografiert, außerdem bewegte sich das im leichten Wind viel zu sehr, als dass ich es präzise hätte scharfstellen können. Also eher so naja. Die Bilder auf mittlere und weitere Entfernung sind da nicht so sehr von betroffen und machen auf den ersten Blick schon mal einen guten Eindruck. f/3,5 ist ja nun auch nicht besonders hell, da erwartet man schon entsprechende Schärfe. Und die bekommt man auch problemlos geliefert. In der unteren Reihe sind alle mit einer Blende zwischen f/4 und f/8 gemacht und ich sehe schärfetechnisch keine Unterschiede. Das Objektiv ist von Anfang an scharf, selbst weit offen. Da lässt sich nichts dran deuteln. Verzerrungen und Vignettierungen sehe ich auch keine. Die Abbildung ist einfach perfekt. Schon fast zu perfekt, denn ich vermisse fast schon ein bisschen den üblichen vintage look alter Optiken aus dieser Zeit. Die Farben in diesen Beispielen sind alle ein bisschen zu unbunt, als dass man was über das genaue Verhalten in diesem Bereich sagen könnte, da kommen unten bessere. Nun macht die D800 als solche ja sowieso eher gedecktere Farben als zB die Canon oder die Sony. (Ich sag immer: Nikon hat es gar nicht nötig, den Kontrast künstlich durch irgendwelche Tricksereien in die Höhe zu treiben! ;-))

Einen besseren Eindruck von Farben und Abbildungsleistung auf kurze und Makro-Distanzen bekommt man dann in den folgenden Bildern, die jeweils am Anfang und Ende der Reihe stehen: Das lilane Verdampfergedöns-Fläschchen kommt recht naturgetreu rüber. Immerhin lag es im Schatten und ist demnach sowieso ein bisschen gedämpfter er. Bei den einzelnen Blüten am Ende kann das Makro dann mal so richtig zeigen, was es kann: Wenn man nicht verwackelt und die Blende weit genug schließt, sind die Ergebnisse so messerscharf, dass man sich schneidet. Und das ist nicht nur in dieser herunter gerechneten Web-Version der Fall: Auch im originalen, 36MP großen Bild habe ich den Eindruck, dass die schärfe jenseits der Pixelebene noch weiter geht! Kann ich natürlich nur vermuten, aber ich glaube, auch eine größere 850 mit ihren 45 MP hätte da schon noch Probleme, eine unscharfe Stelle zu finden. Vielleicht bei den gigantischen Sensoren der neuen Z-Kameras, da könnte ich mir vorstellen, dass es evtl ein bisschen sichtbar würde, das physikalische Limit. Aber solange ich es nicht gesehen habe... ;-)


Das Kneippbecken mit seinen recht scharfen und abrupten Übergängen zwischen überhell und etwas unter (am Geländer) wäre mein Test gewesen, was CA angeht. Nur sehe ich keins. Der Test hat also nichts gebracht. Vielleicht habe ich zu weit abgeblendet, f/8 ist ja schon recht viel, auch für ein Objektiv, dass erst bei f/3,5 anfängt. Dass es sich auch für "normale" Fotografie eignet, zeigt es jedoch recht eindrucksvoll und das lässt mich hoffen, dass die im "erweiterten Eintrag" folgenden Bilder ebenso knackig scharf und fehlerfrei daher kommen wie diese hier. Also: KLICK! "Mit dem Micro-NIKKOR 55mm 1:3.5 im Kurpark" vollständig lesen