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Rheinauenflohmarkt Mai 26

16.5.: "Flohmärkte! Ich liebe sie! Es ist sinnlos, mich ins Einkaufszentrum zu schleppen: Essigreinigerduft macht mich krank!" ;-) Jedenfalls ist das der Eindruck, den man von mir bekommen könnte, da ich in letzter Zeit ja eigentlich nur noch Bilder von Flohmärkten im Angebot habe. Aber die sind halt auch interessant, finde ich: Spannend, was andere Leute so weg geben und was so gekauft wird.

Geparkt wurde wie immer auf der anderen Seite vom Rhein, deswegen auch wie immer erst mal Bilder von der Brücke runter. Da saßen die Kormorane und ließen sich die Sonne in die Federn scheinen. War, wie man an den gekräuselten Wellen auf dem Wasser sehen kann, ein wenig windig an jenem Tag in der Mitte des Monats Mai. (Ja, ich habe wirklich viele Einträge im Voraus gebaut, also zumindest so mit Bildern bestückt wie diesen hier. Und ja, wegen Autostress und Krankheit bin ich deswegen ganz froh!)


Unter der Brücke dann die üblichen Kameras beim üblichen türkischstämmigen Mitbürger. Müsste mal die Bilder vom Monat davor vergleichen, ob da groß was Neues dazwischen liegt. Aber hier gucke ich ja meist eh nur und kaufe eher selten was, denn die meisten Stücke sehen doch schon etwas überlagert aus. Auch wenn da manchmal erstaunliche Stücke dabei sind.

Die in Teile zerlegte Puppe gegenüber war so creepy, dass ich die auf jeden Fall fotografieren musste. Das ist eines dieser Stücke, von denen ich oben meinte: Spannend, was Leute so anbieten! Für den passenden Sammler ist das sicherlich ein Fund, aber ich denke da eher an Horrorfilm und Kettensägenmassaker! ;-) Wobei der Stand überhaupt sehr viel Zeug aus den 50er/60er-Jahren hatte. Die Wickelpüppchen sind da so ein Beispiel. Erklär den Kindern mal, dass ihre Großeltern mit sowas statt mit dem Handy gegamet haben! :-D Und Bücher gab es damals auf Papier gedruckt, selbst so Schinken wie den Herrn der Ringe. Das musste man dann lesen, statt sich die Version mit den Künstlerischen Freiheiten zu streamen! ;-) (Ja komm, ich foppe euch doch nur ein bisschen! :-D)


Neben Kameras finde ich ja alle Formen von Technik interessant. So auch in letzter Zeit alte Speicherriegel. Selbst DDR3-Speicher wie dieser hier, der ja eigentlich schon Steinzeit ist, ist ja im Preis wieder heftig hoch gegangen, nachdem der Markt für moderne Speicher ja von den KI-Bros praktisch leer gekauft worden ist, die alten Spinner. (Ich glaube, seit der Einführung des Transistors hat nichts die Tech-Community so gespalten wie die KI. Selbst die verkackte Blockchain war weniger kontrovers als diese Shitshow der letzten zwei, drei, vier Jahre...) Vielleicht ist gerade deswegen die Nostalgiewelle mit ihren Vintage-Konsolen gerade so in. Hier ebenfalls ein paar Beispiele.

Ansonsten habe ich auch mal ein bisschen des anderen Angebots ins Visier genommen, etwa einen Berni. Gut, dass J den nicht gesehen hat, sonst hätte sie den vielleicht noch haben wollen. Wobei der für 12 Euro schon recht abgeliebt aussah. Und der hat ja gar keine Sterne des Südens auf dem Trikot, seh ich gerade! Geht ja gar nicht! ;-) Wobei ich ja immer Kameras bevorzuge. Hier mal eine eher seltene Fujica AX100 8mm Filmkamera. Erstaunlich kompakt! Wenn ich ja nicht schon SLRs sammeln würde... ;-) (Jetzt muss ich immer an die Frau denken, die ich auf dem Markt in Troisdorf getroffen habe, oder war es in Siegburg, die alte Film-Kameras gesammelt hat.)


Zwischendurch, und das ist das Schöne am Rheinauenflohmarkt, kann man sich auch mal vom Troubel entfernen und sich entspannen, wenn es einem zu viel wird. Da ist ja viel Natur drumherum und vor allem immer ein paar Gänse, wie diese ägyptischen vom Nil. Da könnte ich ja auch wieder stundenlang rum stehen und die beobachten. Hier im Park lassen die einen auch recht nah ran kommen, damit man gute Fotos machen kann.


Weiter hinten auf dem Markt habe ich dann bei meinem Lieblingsstand gehalten, der immer diese richtig guten (und somit mir viel zu teuren) Teile anbietet. Dieses mal hatte er neu diese F4. Hmmm, lecker! Hätte ich ja auch sofort genommen, aber, aber, ich weiß nicht mehr, wie viel er haben wollte, eigentlich ein Schnäppchen, aber ich glaube es waren 170 Euro. Gut, das ist die auch wert, obwohl sie ein bisschen abgenutzt aussieht. Die Dinger sind ja praktisch nicht klein zu kriegen, echte Profi-Kamera halt.) Und dazu diese sehr schönen Nikkore! Ein AI 105/2.8 zB. Und daneben in der Tüte, das war glaube ich ein AI 28/2.8. Und im Hintergrund ein AI 50/1.4. Hmmm, schmackifatzi! ;-) Aber alles zu teuer für mich. Aber schön zu sehen, dass der Herr trotzdem gute An- und Verkäufe hin bekommt: Jede gerettete alte Kamera ist ein Sternchen wert, finde ich!


Dann aber weiter. Es gab ja noch mehr Stände mit anderen Photographica. Die Rokkore, die wir da sehen, habe ich übrigens durch eines der Rokkore geschossen, ein 50/1.4. Auch ein überaus exquisites Teil. Ich hab auch ein Portrait-Foto vom Verkäufer gemacht, das ich natürlich hier nicht mit rein genommen habe, wegen Persönlichkeitsrecht und so, aber da zeigt das so richtig, was es kann. Ich war kurz davor, es mitzunehmen, aber auch da hat mich der Preis dann ein bisschen abgeschreckt. (Ich wusste ja schon, dass das Auto teuer würde. Nur nicht, dass es so schlimm ist!)

Auf dem Rückweg dann noch mehr Speicher gefunden, wieder DDR3, wenn ich mich recht erinnere. Man sieht in letzetre Zeit auch häufiger diesen Gaming-Kram mit extra Kühler und hastenichgesehen. Das war damals richtig teures Zeugs. Heutzutage hat Flohmarktware. Was ich ein bisschen unfair finde: DDR3-Rechner mit einem richtigen Betriebssystem drauf können durchaus völlig ausreichend sein. Ich mein, ich tippe das hier ja auch gerade wieder an dem alten Probook, das auch bald 20 Jahre hinter sich hat. Bis auf die Displayauflösung kann ich mich echt nicht beschweren!


Und das war der Mai-Flohmarkt in den Bonner Rheinauen. Den nächsten verpassen wir dann ja wohl, weil wir im Harz sind. Ist ja auch wichtig! ;-) (Mal sehen, ob mir wieder jemand seine alte Kamera vor die Füße wirft! :-D) Also erst wieder im Juli? Mal sehen, was ich dann an Zeugs finde...

In Eitorf an der Sieg

10.5.: Auf dem Weg runter zur Sieg habe ich als erstes mal einen historischen Borgward mitgenommen. Wenn sowas schon völlig unbewacht am Straßenrand steht, muss man das auch ausnutzen! ;-) Wirklich ein sehr hübsches Auto, das sein historisches Kennzeichen wirklich verdient hat. Warum sehen Autos heutzutage eigentlich nicht mehr so aus? Warum müssen wir alle mit so hässlichen UFOs durch die Gegend fliegen, die alle gleich aussehen? Aber das ist eine andere Geschichte...


Neben dem 35-105mm Minolta hatte ich auch das 80-400 ATX dabei, das ich nach dem Auto direkt mal drauf gemacht hatte. Damit kann man auch wit oben hängende Ultra-Sticker fotografieren, was ich ja immer wieder gerne mache. (Da ich ja weder Fußball noch Fan bin, sehe ich mich hier eher als neutralen Beobachter, der Dinge dokumentiert.) Aber auch alte Citroens, die an der Bahnschranke halten müssen, konnten mir so nicht entgehen. Oder auch die Gans mit dem sehr, sehr langen Hals, die gaaanz weit hinten am Schulgebäude aufgesprayt ist. 400mm sind schon verdammt lang, merke ich immer wieder. Die Bildqualität des ATX ist zwar eher mau, aber trotzdem benutze ich es (vielleicht gerade deswegen) immer wieder gern. Vor allem, weil man halt auch kleine Details aus größerer Entfernung mitnehmen kann, ohne den geraden Weg zum Fluss runter verlassen zu müssen: Hüte in Autos, Kunst am Wegesrand, den ein oder anderen Jesus. alles machbar.


Von der Siegbrücke aus kann man soger aufgeschichtete Steine mitnehmen, die weit, weit unter einem auf der Sandbank gestapelt wurden. Überhaupt, dafür, dass es dieses Jahr so feucht war, ist schon wieder erschreckend wenig Wasser in der Sieg gewesen. Das Schaukelseil reicht auch so gerade noch bis zur Wasseroberfläche. In die andere Richtung gibt es dann noch diesen Turm mit Abgasrohren und Warnsirenenbemastung, hinter dem zufälligerweise gerade ein Flugzeug im Landeanflug zu sehen ist. (Einer dieser Stinker, die mich nachts immer wach halten!)

An der Sieg sind wir dann nicht wirklich weit gelaufen, es war uns irgendwie zu schwülwarm. Das war, bevor es Mitte des Monats noch mal nass und regnerisch wurde. Haben uns stattdessen auf eine der Bänke gesetzt und waren faul. Das zeigt sich auch mal wieder in der Wahl der Motive: Alles, was ich mit dem Tele erreichen konnte! ;-) Das Rabentier auf seiner Laterne war dann schon auf dem Rückweg.


Für Blümchen und die Suse habe ich dann noch mal auf das kleine Zoom zurück gewechselt. Also, nicht nur deswegen, aber halt in diesem Moment. Die Idee war: Auf dem Hinweg hatte ich das lange ATX drauf, da kann ich den Rückweg in völlig anderen Brennweiten gestalten und habe gleich noch eine andere Perspektive des Ganzen. Hat soweit auch ganz gut geklappt, auch wenn mir wie immer die Motive ausgegangen sind. Sooo fürchterlich spannend ist Eitorf dann nun auch wieder nicht! ;-)


So halt gegen Ende noch schnell ein Liebesschloss geschossen, die keltische Bezeichnung der Sieg eingefangen und schließlich noch ein paar alte Eisenbahnschwellen mitgenommen. Liegen die da eigentlich als Kunstinstallation, oder warum räumt die seit Jahren keiner weg? Frage für einen Freund! ;-)

So, und das war unser Ausflug nach Eitorf. War ganz nett, wenn auch eher zu warm. Und ich habe tatsächlich vom Flohmarkt nichts mit nach Hause gebracht. Erstaunlich! ;-)

Zum Trekdinner durch den Rhein-in-Flammen-Rummel

2.5. (noch immer): Am Abend ging es dann nach Bonn. Die Verrückten wollten ein Trekdinner machen, wer sind wir, dass wir da "nein" sagen? Also mal wieder wie immer nach Beuel zum Parkplatz an der Telekom gefahren und siehe da: Nichts frei! War zu erwarten, es war schließlich schon gut vier Uhr durch. (Knuffig fand ich ja die, die einen Parkplatz da gesucht haben, als wir um 10 zurück gegangen sind! :-D "Wissen Sie, wo man hier noch parken kann?" - "Äh, nein, um diese Tageszeit? 'ne Stunde vor dem Feuerwerk? Nein." Cute.)

Jedenfalls, ich greife vor. Da wir also das treue Kraftfahrzeug vor der Gärtnerei abgestellt haben, die da ein paar hundert Meter weiter die Straße runter ist, kamen wir auf dem Weg zur Brücke ausnahmsweise noch mal am Telekom-Gebäude vorbei und die hatten nicht nur diverse Fahnen raus hängen, die haben da neuerdings wohl auch diesen Catering-Bus stehen. Den habe ich dann mal gaaaanz detailliert vor die Linsen genommen und bereits hier an dieser Stelle zu viele Fotos gemacht. (Das ist ein Thema, das sich durch diesen Eintrag ziehen wird. Keine Angst, der wird mal wieder "erweitert". ;-))


Danach haben wir uns dann wie immer durch die rechtsrheinischen (? Ich hab doch diese rechts-links-Schwäche!) Rheinauen hoch auf die Rheinbrücke geschlängelt. Hier wurde schon kräftig angegrillt, was angesichts des Wetters auch mutig war. Ich mein, in Köln waren wir ja schon patschnass geworden, aber auf dem Weg hier runter tatsächlich wieder getrocknet. War jetzt nicht die beste Erfahrung und ich glaube, ich weiß jetzt auch, wieso wir beide Rücken haben, aber das war uns an dieser Stelle eher egal. Vorsichtshalber hatten wir aber auch beide die Regenjacken eingesteckt. Weil, fool me once, und so weiter! Nicht, dass wir die dieses Mal gebraucht hätten, denn bevor das Wetter so richtig los ging, hatten wir bereits das TAO erreicht.

Aber ich greife schon wieder vor! Was ich eigentlich fragen wollte: Ist das "OUI" neu? Oder habe ich das bisher nur ignoriert? Ansonsten, wie immer, die rechte Spur auf der Brücke frühzeitig gesperrt, damit auch ja keiner auf die verrückte Idee kommt, die Abfahrt zu nehmen.


Dann waren wir mitten im Getümmel des Rummels. Seltsam, wenn hier alles so Rumtata ist: Die Beschallung war schon... laut. Nicht gut abgemischt. Aber laut. So laut, dass man das bereits auf der Brücke hören konnte. Kein Wunder, dass das in dieser Form wohl das letzte Mal war: Die Umweltschützer und die Anwohner haben sich wohl gleichzeitig beschwert. Mal sehen, was da draus wird. Nächstes Jahr soll ja angeblich gar nichts sein und dann will man sich ein neues Konzept ausdenken. Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein runter...

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Lanzenbacher Spaziergang, um den Kopf frei zu kriegen

17.4.: Es wird langsam Sommer, auch wenn es noch so tut, als wäre Frühling. Das schwülwarme Westwindwetter, das das Rheinland ja immer dominiert, macht sich bemerkbar. Hauptsächlich in Form von Kopfschmerzen. Um den Blutdruck in die Höhe zu treiben, nachdem eine mittagliche Siesta das genaue Gegenteil bewirkt und keine Besserung gebracht hatte, bin ich gegen Abend noch mal raus und habe eine Runde um das Dorf gedreht. Das hat zumindest etwas geholfen. Da ich abends noch mit M eine weitere Podcast-Folge aufnehmen wollte, musste ich zumindest ansatzweise einen freien Kopf haben.


Ich weiß ja nie: Ist es wirklich das Wetter, die Allergien oder einfach nur die Tatsache, dass mich die Flugzeuge nachts wach halten? Oder eine Kombination aus alle dem? Unangenehm, jedenfalls, und im Sommer wird das auch immer schlimmer, im Winter lässt es nach. Ich nehme daher an: Ja, eine Kombi als allem.

Aber genug gekümt. Hier ein paar Bilder von unterwegs. Es sind mal wieder so viele geworden, dass ich die ganzen Blüten auch noch über einen erweiterten Eintrag verteilen musste. Schließlich will ich ja nicht schon wieder verantwortlich sein, wenn das ganze Internet implodiert. ;-)


Wie man sieht, Mitte April blühen nicht nur die Obstbäume, sondern auch die Rapsfelder. Das, nun ja, "duftet" heftig. Raps riecht ja schon von sich aus ein bisschen, als würde man am frisch geöffneten Honigglas schnüffeln, nur schärfer. Das ist fast, wie wenn ich an der Parfümerie vorbei gehe und da die Alkoholschwaden raus wabern, davon krieg ich ja auch immer Kopfschmerzen. Also vielleicht ist auch der Raps schuld. Meine Stirnhöhlen sind halt im Arsch. Anatomisch auch sehr interessant! ;-)

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Blankenberger Baumblüten und ein Paar Turmfalken (und eine verklemmte Bremse)

16.4.: Da waren wir letztens in Blankenberg. Weil, Bewegung tut Not. War 'ne blöde Idee, denn auf dem Weg dahin musste ich unten im Tal mal wieder ganz feste auf die Bremse latschen, so richtig mit Schmackes, weil mir hier zwischen Lanzenbach und Dahlhausen so ein selbstmörderischer Irrer entgegen kam, der meinte, in den Kurven wäre genau der richtige Moment mit dem Handy zu spielen. Und danach hatte sich mal wieder meine Bremse hinten links verklemmt. (Ja, es wird langsam Zeit für ein neues KFZ.) Das war habe ich dann auf dem Weg irgendwann gemerkt, als es plötzlich ein bisschen nach heißgelaufener Flex gerochen hat. Ja, danke auch dafür. Da das dann nicht mehr so weit weg war, habe ich das Auto in Blankenberg abgestellt und erst mal schön abkühlen lassen, aber die Frühlingsstimmung war mir da erst mal versaut, sodass ich auch nicht die allergrößte Lust hatte, Fotos zu schießen.


Trotzdem, ein paar Bilder habe ich mit nach Hause gebracht. Hatte auch noch eine s/w-geladene dabei, die Bilder kommen dann demnächst auch mal hier durch. Den Film wollte ich voll bekommen, damit ich den am folgenden Freitag entwickeln konnte. Freitags ist ja irgendwie so ein Entwicklertag geworden.

Ansonsten, es ist noch immer Frühling: Alles grünt und blüht, als ob es kein Morgen gäbe. Alles summt und brummt, der Honigvorrat muss dringend aufgefüllt werden. Ich habe den Eindruck, dass es dieses Jahr mal ein paar wilde Bienen mehr gibt. Kann mich aber auch täuschen. Es ist auf jeden Fall den April über schon wieder recht trocken gewesen, während der März ja eher nass daher kam. Deswegen war auch der nächtliche Regenschauer ganz willkommen. (Außer, dass ich vermute, dass der der tiefere Grund für die verklemmte Bremse war: Hatte das Auto auf der Auffahrt stehen und die Handbremse angezogen, das mag er ja sowieso nicht so gerne, der Zylinder, wenn er vom Seilzug zu gedrückt wird.)


Jedenfalls sind wir dann recht zügig wieder von Dannen geschlichen, obwohl uns noch das Pärchen Turmfalken zugeschaut hat. Natürlich hatte ich auch nicht das lange Tele dabei, warum sollte ich auch, kann ja keiner damit rechnen. Deswegen nur die turtelnden Turmfalken bei 200mm und dann gecroppt. Niedlich sind sie trotzdem.


Danach habe ich J dann in Geistingen abgesetzt und bin mit dem Civic direkt weiter zur Werkstatt, obwohl auf dem Heimweg keine Verklemmungserscheinungen aufgetreten sind (und seitdem sowieso nicht mehr). Aber better safe than sorry, wie der Anglophone sagt. Auf dem Parkplatz hatte ich auch kurz noch mit dem Werkzeug zum Radwechseln so lange auf der Bremsbacke rumgeklimpert, bis es KLÖNK machte und die los lies. Danach dann nur unter minimalem Einsatz des Bremspedals gefahren, obwohl es ja hauptsächlich bergab geht. In der Werkstatt hat er sich dann angeschaut und meinte: "Tja, da kann ich nichts für Sie tun," nachdem er die Bremsen auf dem Prüfstand durchgecheckt hatte. "Alles gut," meinte er, "bestens eingestellt, gute Bremskraftverteilung." Also, im Notfall anhalten klappt auf jeden Fall weiterhin. Hoffentlich. Demnächst ist TÜV, wir werden sehen! ;-) Wenn es wieder passiert, sollte ich wieder kommen.