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Eichhörnchen!

Jajaja, schon wieder das Eichhörnchen im Garten bei der Mutter! Aber ich könnte einfach stunden- bis tagelang zuschauen, wenn das über die Wiese huscht und seine Nüsse versteckt! Oder den Korkenzieher-Hasel rauf und runter rennt. (Wenn man dem Baum zu nah kommt, dann kann man übrigens am Knabbern hören, wo das Hörnchen gerade sitzt und eine Nuss mit seinen scharfen Zähnen aufmeißelt.)



Auf der Wiese konnte ich es dann noch viel besser fotografieren als im Baum, weil da die Belichtungsmessung nicht so vor sich hin gesponnen hat. (Hatte viel Blendlicht, die Sonne stand genau über dem Baum, und dann auch noch durch die Küchenfensterscheibe, Dreifachverglasung und so!) Konnte mich sogar noch ein bisschen anschleichen, um diese Großaufnahmen hin zu bekommen.


Alle Bilder wurden mal wieder mit dem 200mm Nikkor gemacht und ich habe bei jedem ziemlich genau aus der Mitte einen 1:1-Ausschnitt gemacht. Sieht doch ganz gut aus, oder?

Januar in Schwarz-Weiß

Ich weiß gar nicht, wie lange ich bereits diesen Artikel hier in den Entwürfen liegen habe. Bestimmt schon bald ein halbes Jahr. Denn, wir haben August und es geht um den Januar. Und so, wie das Wetter zur Zeit ist, kann ich den Januar kaum erwarten: Es ist noch immer heiß und schwül! Da tut ein wenig Winter fast schon gut, selbst wenn es sich nur um Fotos davon handelt! Aber wie viel Zeit inzwischen vergangen ist, seit ich die Fotos hochgeladen und in das Grundgerüst eingebaut habe, sieht man schon an der ID: #3072. Das sind um die 180 mehr als der aktuelle Eintrag. Halbes Jahr kommt also bestimmt bald hin. (Der letzte Eintrag dieser Serie ist jedenfalls von Anfang Juni.)

Aber eigentlich wollte ich ja Fotos vorführen: Fangen wir mit ein bisschen was Hochkantem an; ich muss mich ja an keine besondere Reihenfolge halten, denn es geht schließlich insgesamt nur um das Thema "Januar in Schwarz-Weiß". Wie immer habe ich versucht, solche Bilder auszuwählen, die ich noch nicht in bunt benutzt hatte. Deshalb haben wir hier eine "bunte" Auswahl, es ist Blankenberg dabei, ein Jesus am Kreuz vor einem halben Mond (ich glaube, das war auch Blankenberg; ist so lang her, dass ich diese Bilder gemacht habe, dass ich die Zusammenhänge nicht mehr wirklich weiß), ein Schaf, das definitiv aus Blankenberg stammt. Nur der Vogel, der stammt aus dem Hennefer Kurpark. Seltsam, dass gerade diese sehr bunten Fotos sich in schwarz-weiß immer so besonders präsentieren.


Und wenn man gerade im Kurpark ist, schwimmen einem sicherlich auch einige Enten vor die Linse. Ich frage mich, ob das das Paar war, das die ganzen kleinen dieses Jahr großgezogen hat. Beide sind laut Exif-Daten jedenfalls bei Offenblende (f/1.8-) und mit dem 85mm entstanden, was man auch schon an der vielen Unschärfe erkennen kann, die die beiden umgibt.


Irgendwann im Januar waren wir auch auf dem Petersberg, ich erinnere mich, und dort - oder in der näheren Umgebung - sind die nächsten drei Bilder entstanden. Es ist echt erstaunlich, dass wir damals das Wort "Corona-Virus" vielleicht gerade mal mit China in Verbindung gebracht haben. Da haben wir alle gerade in unseren Atlanten nachgeschlagen, wo Wuhan eigentlich liegt. Und jetzt? Ist das jetzt eigentlich die zweite Welle? Man weiß es nicht...

Auf dem Petersberg war damals jedenfalls noch die Welt in Ordnung, obwohl die Bilder alle eine gewisse Trübsal haben. Das bringt allerdings der Januar so mit sich; dass ich die Farbe raus genommen habe, verstärkt diesen Eindruck noch.


Auch im Januar hat die Socken-Nachbarskatze uns regelmäßig besucht. Da liegt der, der Kater, in fast der gleichen Pose wie jetzt gerade! Als wäre nichts gewesen! Katze müsste man sein... Den Ernie habe ich bei einer meiner diversen Fahrradtouren fotografiert, hinten im Hennefer Industriegebiet. Wenn ich das Bild sehe, ich müsste das 20mm mal wieder häufiger mit nehmen!


Schließlich waren wir im Januar auch noch in den Rheinauen. Ich erinnere mich an das Pampasgras! War schön damals. Auch vor Cotona. Da liefen da tatsächlich Menschen rum. Mehr als jetzt im Sommer. Ohne Maske! Man kann es sich kaum noch vorstellen...


So, und das war's jetzt auch schon. War nur ein Füll-Artikel, weil ich wegen des Regens heute nichts anders hatte, da ich hauptsächlich faul am dem Sofa gegammelt habe. Naja, außer den paar Dehn-, Streck- und Schwing-Übungen für meine Schulter. Hätte mehr machen müssen, aber es ist selbst dafür zu warm. Jetzt, wo es draußen wieder rümpelt und das nächste Gewitter runter kommt, da geht es einigermaßen. Direkt mal alle Fenster auf gerissen, um zu lüften... Einen Hauch von Winter, bei 20° um kurz vor 9 Abends... Man darf ja noch träumen! ;-)

De Schüssel is hin

Ich bin die letzten drei Tage immer mal wieder aufs Dach gestiegen: Weil, das Fernsehen ist weg. Gut, bin ich persönlich jetzt nicht so von abhängig, aber es leben noch andere Personen im Haushalt. Also mal geschaut, was da oben so los ist. Die Schüssel ist ja mittlerweile auch so an die 20 Jahre alt und sieht jetzt langsam auch so aus, als müsste sie vielleicht mal erneuert werden:


Und da sieht man auch das Problem: Die Plastik-Abdeckung auf dem LNB ist von der ständigen Sonneneinstrahlung, der bitteren Kälte im Winter und all den restlichen Elementen, die tagtäglich darauf einprasseln, so spröde geworden, dass der letzte Hagel scheinbar ein Loch vorne rein gehauen hat. Und dann stand jetzt Wasser unten im Hörnchen, was Mikrowellen jetzt irgendwie nicht so gut durchdringen können.

Das war vorgestern. Gestern ging es dann zwischenzeitlich wieder, weil es wohl heiß genug war, dass das Wasser wieder verdampft war. Nach dem nächsten Regen war dann auch das wieder vorbei. Und es regnet viel zZt.

Heute bin ich dann noch mal da hoch und habe einen halben alten Joghurtbecher mit Klebeband da dran macgyvert. Den ersten Regenguss hat es schon überlebt. Ich bin voll der Hacker! Hackerhackerhacker! ;-)

Morgenspaziergang über den Berg, noch mal

Heute morgen wieder Physio. Wieder zu Fuß ins Nachbarsdorf und nachher wieder zurück. Dabei nur das Handy. Hier ein paar Eindrücke, die mich vor allem herbstlich stimmen:

Sonnenblumen sind dieses Jahr ein großes Thema. Wahrscheinlich weil letztes Jahr alle unbedingt die Wildbienen füttern wollten. Ich mein, ich hab nichts dagegen, ich finde Sonnenblumen toll. Ich frage mich nur, warum die im Garten oder auf dem Friedhof Horden von Schnecken alles abfressen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, die in der freien Windbahn hingegen keinen Geschmack daran finden...



Wenn Sonnenblumen mich schon herbstlich stimmen, dann erst recht die Äpfel, die schon vom Baum fallen und über die Straße auf den Fahrradweg kullern. Ebenso die Massen von Wespen, die sich zZt über ales her machen, sogar über den Bärenklau. Und von den Eicheln reden wir gar nicht erst, wenn die erst diese Ausmaße erreichen, dann ist der Sommer tatsächlich so gut wie vorbei, auch wenn es 30° draußen sind...

Neben der Physio-Praxis hängt übrigens der Bär am Laternenpfahl. Den wollte ich eigentlich letztes Mal schon hier anbringen, aber das Foto war unscharf geworden, was ich in der Helligkeit nicht erkennen konnte. Und wegen der Blindheit ohne Lesebrille. Heute war es nicht so hell, deshalb ein scharfes Bild:


Die Schafe ein paar Meter weiter habe ich dann auch noch mal wieder vor die Linse genommen. Die haben sich nicht stören lassen, sondern haben brav weiter den Rasen gemäht. See what I did there?! ;-)



Und wenn man noch einen letzten Beweis brauchte, dass bald schon wieder die ersten Weihnachtsmänner und Spekulatius im Discounter auftauchen werden: Die Schwalben sammeln sich, um in den Süden zu fliegen. Besonders geeignet dafür sind die Telefonleitungen oben in Kümpel. (Ich bin wieder über den Berg heim geschlappt, weil, jeder Gang macht schlank und da oben ist die Luft besser als unten im Tal, wo kein Lüftchen geht...)

Die ersten Pilze sprießen derweil auch schon. OK, zur Zeit nur im feuchten Pferdemist, aber immerhin. Ein weiteres untrügliches Zeichen. Die meisten wilden Rosen sind auch schon abgeblüht und stattdessen hängen hagebuttenartige Gebilde an den Büschen.



Das Einzige, was noch so richtig nach Sommer aussieht, das sind die Hummeln, die sich an die Disteln halten. Ich mag Hummeln. Die sind so flauschig, aber die lassen sich leider nicht streicheln... ;-)

Schwarz-weiß und analog, Teil 24: Im Garten

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Das Wetter ist mal wieder ekelhaft warm und schwül und feucht und ekelhaft, dass ich nicht wirklich vor die Tür wollte. Außerdem habe ich es heute tatsächlich geschafft, zumindest mal die Hälfte des nächsten S/W-Films von den Streifen, die der Scanner hinterlässt, zu befreien; es wird also sowieso langsam mal Zeit, die nächsten Fotos raus zu hauen! ;-)

Die letzten Fotos auf diesem Film sind alle im Garten entstanden. Der Kater war dabei eine sehr große Hilfe! Das erste Bild ist leider etwas unscharf, weil er sich genau in dem Moment bewegt hat, als ich abgedrückt habe. Aber das macht nichts: Der Kater ist auch so niedlich! Und ehrlich gesagt, wie alle Katzen hat er auf diesem Bild so ein bisschen was von Serienkiller in den Augen! ;-) Bei f/2 ist der Hintergrund butterweich, 1/500s ist ein bisschen langsam gewesen, das könnte gut noch eine halbe bis ganze Blendenstufe schneller gewesen sein.


Das zweite Foto hingegen? Erste Sahne! Der Kater ist ja sowieso extrem fotogen, aber so, wie er da genau im Profil ins Gras starrt und auf irgendwas lauscht, was da geraschelt hat... (Der Amsel geht es übrigens gut.) Auch hier: f/2 und 1/500 sind etwas überbelichtet, aber sorgen für, dass der Hintergrund weicher ist, als ein frisch getoasteter Marshmellow... Rrrr! Bestes Bild auf dem Film. Meine Meinung. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil es den Kater zeigt!

Als nächstes hätten wir da noch eine Erdbeere. Die ist auf einem schwarz-weiß Film natürlich nicht mehr rot, aber macht sich da zwischen dem Gemüse auch so ganz gut. Hier habe ich auf f/2,8 abgeblendet, aber es ist noch immer etwas zu hell. Der Film hält das aber trotzdem ganz gut aus. Insgesamt ist das jetzt nicht das tollste Bild, aber ganz OK. Dafür, dass ich dieses und die nächsten beiden eh nur noch eben so aus der Hand geschossen habe, weil ich schon über die 36 Bilder raus war und noch nicht wusste, weil viele auf den Foma-Film drauf passen... (1/500s, übrigens, nur falls es interessiert.)


Zu guter Letzt also noch zwei Blumen: Einmal hätten wir da die Pfingstrose, auch etwas überbelichtet bei f/2,8 und 1/500s. (Die folgenden Filme sind weniger überbelichtet, da habe ich mich etwas mehr an die Vorgaben des Belichtungsmessers gehalten. Außer, wenn ich wieder vergessen habe, nach der Blendenvorwahl auch tatsächlich den Ring vorne zu drehen.) Aber ich habe halt hauptsächlich versucht, die Swirly-Effekte hin zu bekommen. Was hier nur bedingt funktioniert hat.


Das letzte Bild ist vom Mohn. Der ist jetzt schon ewig abgeblüht. Zwei Monate ist das jetzt schon her... Vielleicht sollte ich den nächsten Film mal was schneller hier ausstellen... Egal, Mohn: Bei f/2 und 1/500 und der korrekten Entfernung sieht das Bokeh hier richtig krass aus. Ergebnis: Ein ganz brauchbares Foto.

So, und das war's dann jetzt für diesen Film, den ersten Fomapan 100, den ich in der alten Zenit belichtet habe. Meine Erfahrung damit: Macht echt Spaß! Schön wäre es, einen anständigen Scanner zu haben. Habe ich besonders bei den nächsten drei Filmen gemerkt, die jetzt noch in der Pipeline sind.