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Insekten an Mutters Blumen

Heute vor, nach und während des Arbeitens in Mutters Garten ein paar Fotos von den vielen, vielen Insekten zu machen, die um uns herum gebrummt und gesummt haben. Außer von den Kohlweißlingen, die mal wieder viel zu hektisch waren, habe ich, glaube ich, auch fast alle erwischt.


Besonders spannend waren die Wespen. Die sind relativ klein und quirlig und sammeln an den blauen Kornblumen den süßen Saft. Wobei sie sich gegenseitig auch mal von der besten Futterstelle vertreiben. Ob die nicht zum selben Staat gehören? Oder sind das welche, die gar keine Staaten bilden, gibt es ja auch? Wer weiß...

Der kleine Grashüpfer war leider auch so schnell weg, dass ich nur ein mittelmäßiges Bild machen konnte. Achso, übrigens: Sämtliche Bilder sind hier heute mit der Nahlinse und dem 50mm gemacht und aus vielen habe ich auch noch die Mitte ausgeschnitten, um durchs Verkleinern keine Details zu verlieren. Denn die vielen kleinen Fühler und Härchen sind schon erstaunlich. Ich mag Insekten ja, aber es gibt wohl auch viele Leute, die die ekelig finden oder sogar Angst davor habe.


Bei Grashüpfern verstehe ich das eigentlich gar nicht, immerhin kennen wir die doch alle noch aus der Biene Maja. ;-) Obwohl, je näher man dran geht, desto eher sehen die ja nach außerirdischen Invasoren aus! Mit diesen vielen Mundwerkzeugen und den glänzenden Facettenaugen.

Zwischen den Bienen und Wespen und sonstigem Getier flogen auch einige herum, die ich als Schwebfliegen identifiziert habe. Aber ich bin kein Experte, ich kann auch nur raten. Bei Namen bin ich ja meist eh raus, was aber nicht heißt, dass ich die Welt der Insekten nicht unglaublich faszinierend finde.


Auf manchen Blüten saßen auch Bienen und Wespen zugleich rum, was ich schon erstaunlich finde, da man Wespen im Allgemeinen ja immer für leicht- bis mittelagressiv hält. Aber auch hier bin ich mir gar nicht sicher, ob das überhaupt Bienen sind oder vielleicht was ganz anderes. Gibts jemanden, der mir die Viecher mal identifizieren kann?

Zwischen den Blättern hockte dann noch eine Blattwanze herum und hat sich etwas vor meiner im Vergleich riesigen Kamera versteckt. War ihr wohl nicht so ganz geheuer, da riesige schnappsurrende Dings! ;-)


Außerdem gab es noch ein paar Stubenfliegen, die um die Blüten herum brummten. Und nebenbei auch mal etwas vor sich hin gerammelt haben. :-D Da habe ich dann mal dezent die Kamera weg gelassen, wollte ja keinen Fliegenporno machen! ;-)

Ansonsten gab es heute nur wieder mal Kratzer an allen Armen von den hinterhältigen Killer-Rosen! Ich mein, hübsch sind sie ja, siehe Bilder ganz oben, aber: AUA! Rosen sind einfach Arschlöcher. Jetzt brennt und juckt es überall.

Viecher rund um Söven

Da ich heute nur mal eben kurz mit dem Rad in de Stadt war und ansonsten auch keine Zeit hatte, gibt es heute Fotos von irgendwann letzte Woche, als ich Abends mal kurz noch ums Dorf gegangen bin. Dabei habe ich hauptsächlich diverses Viehzeugs fotografiert, das sich ganz hervorragend zum hier Ausstellen eignet. Und anfangen möchte ich mit den drei Eseln, die in Söven immer auf der Weide stehen.


Ich finde Esel ja eigentlich noch fast besser als Ponys! Also, jetzt mal so vom Niedlichkeitsfaktor her. Ponys sind zwar putzig, aber trotzdem irgendwie doch Pferde, und Pferde sind halt keine Esel. Ist doch logisch, oder? ;-)

Da ich mal wieder hauptsächlich auf Film fotografiert habe - der Foma in der Schnapp-Surr-Knipse muss ja voll werden -, waren die Esel bereits am Ende des Hinweges. Von Söven runter nach Hause gehe ich dann ja gerne das Rosental runter, an dessen Anfang immer mal wieder diese beiden Pferde stehen.


Die haben auch höchst interessiert geschaut, was ich da wohl mache, während ich fluchend in den Brennnesseln gestanden habe. Wegen des vielen Regens diesen Sommer sind die richtig ins Kraut geschossen. Teilweise über mannshoch. Gut, an dieser Stelle jetzt eher nicht, aber allgemein ist es fast schon schlimmer als das stinkige Springkraut, das ja sonst normalerweise den Höhenrekord hält.

Egal, was erzähle ich hier von Pflanzen am Wegesrand, die ich gar nicht fotografiert habe? Statt was zu dem Schwarm Spatzen zu sagen, der immer vor mit aufgeflogen ist und sich dann einen Busch weiter wieder niedergelassen hat. Ich mag Spatzen ja, andere Leute sind da ja wohl anderer Meinung. Und wenn die hier oben in den Büschen abhängen, sitzen sie wenigstens nicht im Efeu an der Hauswand und randalieren rum.


Extrem putzig. Mit dem 200mm allerdings schon hart am Rande dessen, was ich noch sinnvoll abbilden kann, vor allem, wenn ich dann noch einen Ausschnitt aus der Bildmitte nehme. Insofern haben Kameras mit kleinerem Sensor ja schon einen Vorteil. Oder ich müsste doch mal wieder häufiger den Telekonverter mit mir rum schleppen. Oder doch mal eines der alten Zooms, die bis 300mm gehen. Aber die sind so schweinemäßig schwer und ich hab eh schon so viel Altglas dabei...

Auf dem Weg das Rosental runter bin ich dann mal wieder auf die Schafsherde gestoßen, die mich extrem laut angeblökt hat. Die Herdenschutzhunde habe ich allerdings irgendwie vermisst, ob die wohl Urlaub haben? ;-) Oder hat der Wolf sich wieder zurück nach Rheinland-Pfalz verzogen?


Von all dem Viehzeug, das ich da an diesem Tag fotografiert habe, weiß ich gar nicht, welches ich jetzt als das niedlichste einstufen soll. Die Schafe habe ja schon was, aber um diese Jahreszeit sind halt keine süßen Lämmer mehr dabei. Die Spatzen sind ja auch nicht schlecht, aber ich glaube, ich muss wohl tatsächlich die Esel auswählen. Einfach nur, weil ich die so selten so gut vor die Linse bekomme.

Und das war dann der Eintrag für heute. Das Wochenende soll warm und sonnig werden, also vielleicht gibt es auch noch ein paar andere Fotos die Tage. Oder ich verwurste endlich ein paar der angestauten s/w-Einträge. War da nicht sowieso noch ein Film, den ich sannen müsste? Naja, hat Zeit, bis es wieder Regen gibt! ;-)

Hahn und Hühner im Industriegebiet

Eigentlich hatte ich ja heute fest vor, noch einen s/w-Artikel oder einen Eintrag über die letzte noch verbliebene Kamera, die ich im Keller gefunden habe, raus zu hauen. Stattdessen begegnete mir auf dem Heimweg von der Post ein Hahn mit seinen beiden Hennen, die mitten auf dem Fahrrad-Weg herum gammelten und es sich gut gehen ließen. Soweit wäre das ja kein Problem, wenn nicht nebenan direkt die große Straße mit dem größten Verkehrsaufkommen seit Erfindung von Corona wäre...


Deswegen habe ich die dann mal ein bisschen weiter in Richtung des Industriegebiets gescheucht. Dort war auch gerade ein Bediensteter der Stadt damit beschäftigt, das Gras zu schneiden, den habe ich dann mal gefragt, ob er wüsste, wo die denn her kämen. Und er meinte, das wär' schon OK, dass die hier rum liefen, die gehörten da zu einem der Betriebe um die Ecke. "OK", hab ich mir gedacht, "wenn das so ist", hab ich mir gedacht, "muss ich mich auch nicht weiter drum kümmern." ;-)


Schade ist also eigentlich nur, dass ich die Kamera nicht dabei hatte und so alle Fotos mit dem Handy machen musste. Sooo schlecht sind die jetzt zwar auch wieder nicht, aber man sieht doch schon heftig die Kompressionsartefakte und die Stellen, wo die AI mal wieder etwas überschärft oder umgekehrt zu viel weichgezeichnet hat. Hätte mal den RAW-Modus testen sollen, den die Kamera-App seit neuestem auch unterstützt... Vergessen... Egal...