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Happerschoss, Bröl, Schafe

Sooo... Mal wieder draußen gewesen und viel zu viele Fotos gemacht. Das kommt zum Einen daher, dass ich viel zu wenig Gelegenheit dazu habe, weil das Wetter so scheiße ist und ich etwas überkompensiert habe. Zum Anderen gab es Schafe. Schafe muss man einfach fotografieren! ;-)

Aber fangen wir mal vorne an: Bin hoch nach Happerschoss gefahren und habe mein Auto in den Matsch gestellt, um von dort die Feldwege runter ins Bröltal zu laufen. Auf dem Weg sind mir mal wieder diverse Wanderwegwegweiser untergekommen. Genau wie Schafe muss ich auch die immer und immer wieder fotografieren!


Von Weitem konnte man allerdings nebenbei auch noch die Kapelle in Happerschoss hinter den Hügeln verschwinden sehen. Es müssen ja nicht immer nur Wegweiser sein! ;-) Aber dann ging es wirklich weiter runter ins Tal, allerdings über den Hügelrücken. Von hier oben hat man auch einen ziemlich guten Ausblick über das beschissene Wetter, das wir hatten...


Nebenbei auch mal wieder eine Bank mit nach Hause gebracht. Kann man ja auch nicht genug von haben. Auf dem Weg dann nicht weiter geradeaus, sonder rechts runter abgebogen. Das ist hier so meine Standardabzweigung. Auf dem Weg gab es dann auch noch weitere ehemalige Jagdhochstände zu fotografieren, die es aber erst im "erweiterten Artikel" zu sehen gibt, denn ich habe wie gesagt so viele Bilder mitgebracht, dass die nicht alle hier rein passen, ohne das Internet zu sprengen... ;-) Klick! "Happerschoss, Bröl, Schafe" vollständig lesen

Schwarz-weiß und analog, Teil 126: Kompaktzoom in Bad Honnef

Film: Fomapan 400 #4, Kamera: Olympus Superzoom 700BF, September 2021

Navigation: 125, 126, 127, 128

Heute mal wieder zu nix Zeit gehabt, deswegen ein Beitrag aus der Retorte: Einfach Wasser (Text) hinzufügen, schon hat man einen schönen s/w-Foto-Artikel! ;-)

Mit der kompakten Zoom-Kamera waren wir bei relativ gutem Wetter auch mal unten am Rhein, nämlich in Bad Honnef, wo ich als erstes mal den Kirchturm fotografiert habe. (Bei 38mm.) Das Bild ist ein bisschen kontrastarm und überbelichtet, aber es war auch sehr sehr hell da oben beim Kirchturm. Ich nehme an, dass der Kamera die schnellen Belichtungszeiten ausgegangen sind, als ich da hoch in den Himmel gezielt habe. Sunny Sixteen würde hier schließlich schon nach 1/400s verlangen und ich bin mir nicht mal sicher, ob diese rudimentäre Kamera überhaupt auf f/16 abblenden kann.


Vor der Kirche steht dann noch so ein Herr mit Hut rum, den man mal ganz nah ran holen kann, so nah wie es mit diesem Gerät überhaupt geht. (Bei 38mm.) Ich hab schon wieder vergessen, was der Minimalabstand war, aber ich glaube, es war 1 Meter. Das ist im Weitwinkel-Bereich schon sehr weit weg, aber immerhin gibt es wenigstens ein bisschen Unschärfe im Hintergrund. Hier im Schatten ist die Belichtung auch wieder normal, nicht so überbelichtet wie im vorherigen Bild. Auch die Struktur im Stein ist relativ scharf, auf jeden Fall besser als in den Bildern im ersten Artikel, bei dem ich schon vermutet hatte, dass die Andruckplatte vielleicht nicht mehr genug Spannung in der Feder hat.

Es scheint also tatsächlich hauptsächlich an den wenigen Zonen des Autofokus zu liegen, denn im nächsten Bild von der Statue vor dem Rathaus um die Ecke kann man gut sehen, wo ich hin gezielt habe und was stattdessen scharf geworden ist. (Bei 70mm.) Das Gesicht ist nämlich unscharf, die Hand, die etwas weiter im Hintergrund liegt, ist hingegen scharf. Insgesamt gefällt mir das Bild allerdings trotzdem ganz gut, denn Licht und Schatten, Highlights und Reflexionen spielen recht schön miteinander. Außerdem sind Fotos von Kunst eh immer etwas künstlerischer. ;-)


Danach sind wir dann weiter zum Rhein, wo ich den Aalschokker vor dem Drachenfels mitgenommen habe. (Bei 38mm.) Der bot sich so an, sah ganz nett aus vor dem Rhein und den Bergen im Hintergrund. Außerdem gefiel mir der Ruderer ganz gut. Außerdem ist das Bild ziemlich scharf, wenn das Objektiv auf Unendlich fokussieren darf. Kontrast ist ganz OK, die Sonne stand in die andere Richtung, sozusagen hinter uns.

Wenn irgendwo Bierflaschen rum stehen, dann fotografiere ich sie. (Bei ca. 55mm.) Wieder ist das Gemüse im Hintergrund eher scharf als das eigentliche Motiv. Dafür haben wir tatsächlich mal sowas Ähnliches wie Bokeh in Richtung Rhein. Insgesamt also ein ganz witziges Bild, das von der Aufnahmequalität tatsächlich fast mal brauchbar ist, was ja bisher nicht bei allen Bildern der Fall war, die ich mit dieser Kamera gemacht habe.

Aber so richtig gut gefällt mir das Bild vom Basketballkorb, das ist tatsächlich richtig gut geworden. (Bei 38mm.) Viel Licht, krasser Kontrast und sogar richtig scharf. Gutes Bild. Bin echt erstaunt, nach dem, was ich bisher aus dem Film heraus holen konnte.


Ganz am Ende unseres Besuchs mussten wir dann wieder über die Brücke zurück, von der ich vorher schon den Aalschokker fotografiert hatte - nur diesmal auf der Dorfseite bei den Bahngleisen. (Bei ca. 45mm.) Auch hier ist das Bild relativ scharf und der Kontrast ist ganz OK, könnte aber besser sein. Trotzdem, die Kombination aus Alt und Neu gefällt mir ganz gut.

Beim nächsten Mal: Im Kurpark gab es auch nette Motive. ;-)

Rote Katze, gefleckte Ziege

Da wollte man eigentlich zu Hause faulig auf dem Sofa vergammeln, da treibt es einen dann doch noch vor die Tür. Weil: Bewegungsmangel. Soviel zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag. Aber dafür wenigstens noch mal ein paar Kalorien verbrannt. Und es war heute auch nicht ganz so nass uns kalt wie gestern. Also, zumindest ein bisschen weniger.


Gut, am Ende waren es trotzdem nicht mal die 10.000 empfohlenen Schritte, der Weg einmal ums Dorf ist halt nicht ganz so lang, wenn man nach der Hälfte des Weges der Katze folgt. Die war leider auf dem Weg zurück, die folgte ihrer Familie, die ebenfalls einen Sonntagsspaziergang unternahm und uns entgegen kam. Hat mich daran erinnert, wie Neko immer mit dem Hund und uns spazieren gegangen ist. Auch schon lange, lange her.


Eine sehr hübsche Katze, jedenfalls. Oder ist es ein Kater? Es hat sich nicht von hinten begucken lassen. Die Gesichtsform sieht ein bisschen nach Kater aus.

Aber eigentlich war der Plan ja gewesen, dass wir noch mal nach der Ziege suchen gehen, die im Rosental gegenüber vom Restaurant im Berg ihr Unwesen treibt. Und siehe da: Da lief sie auch wieder rum. Dieses Mal war sie aber mehr mit Gras beschäftigt. Letztes Mal ließ sie sich ja die Brombeerblätter munden. Waren dieses Mal wohl zu dornig.


Auf dem Weg zurück durchs Dorf lag in der Hecke dann noch diese Kindersonnenbrille unter dem Magnolienbaum, von dem ich eigentlich erwarte, dass er jeden Moment los blüht. Der ist so voller Knospen, das feuchte Wetter scheint dem gut getan zu haben, und bei den relativ hohen Temperaturen heute hätte es durchaus auch schon März oder April sein können.


So, morgen soll evtl. mal wieder das Wetter was besser werden. Falls dem tatsächlich so sein sollte, muss ich mal den Film in der Beltica weiter belichten. Der muss ja auch mal fertig werden. Außerdem bin ich gespannt, ob man durch das verpilzte Objektiv überhaupt noch was sieht.

So, und jetzt ist es schon wieder nach 12 und es wird Zeit für's Bett. Gute Nacht.

Blaubeerpfannkuchen

Wie gestern schon angedeutet habe es mal wieder Pfannkuchen. Weil, Heidelbeern/Blaubeeren waren im Angebot. Außerdem passt das zum herbstlichen Wetter da draußen. Buäh. Ekelwetter. Dann wenigstens leckeres Essen.


Außerdem habe ich heute morgen schon genug Hausarbeit gemacht, dass ich glaube ich es verdient habe, für den Rest des Wochenendes faul auf dem Sofa zu faulen und den faulen Nachbarskater zu faulen, äh, kraulen. Da kommen Fotos von Blaubeerpfannkuchen gerade recht, da muss ich nicht mal einen der s/w-Pipelineartikel aufarbeiten. Bin nämlich gerade nicht sehr kreativ und habe keinen Bock auf ellenlange erklärende Texte.


Hmm, wenn ich das sehe, kriege ich gleich wieder Hunger. Hätte ein paar mehr machen sollen, die halten sich schließlich auch hervorragend im Kühlschrank. Und wenn die Bude eh schon einmal nach Pfannkuchen stinkt... Wir haben von den nicht gebackenen Weihnachtskeksen noch immer so viel Butter übrig, deshalb habe ich die statt Öl zum Ausbacken benutzt, deshalb müffelt es dieses Mal ganz besonders. Angekokelte Butter halt.

Wie auch immer. Jetzt den Kater kraulen. Der hat es sich verdient.

Eulenberg im Regen

Das Regenwetter nimmt kein Ende, aber irgendwann muss man sich ja noch mal ein bisschen bewegen. Deshalb die Kamera und die dicken Wanderschuhe geschnappt und kurz zum Eulenberg hoch gefahren. Das ist ja immer eine nette und vor allem kürzere Runde, bei der man schnell wieder am Auto ist, wenn es zu nass sein sollte, und umgekehrt einfach zwei Mal gehen kann, wenn es wider Erwarten doch nicht ganz so schlimm ist.

Am Parkplatz erwartete uns schon mal wieder der erste Hinweis auf Corona: Eine verlorene FFP-Maske. (Die Zahlen sind so unglaublich, dass ich eigentlich nichts mehr dazu sagen muss, die sprechen für sich selber.) Immer wieder ein interessantes Motiv in dieses seltsamen Zeiten.


Wie immer habe ich diverse Fotos von den Cairns gemacht, die hier aufgestapelt sind. Bei dem unglaublich schlechten Wetter heute - ISO 400 und trotzdem praktisch fast nur f/2 benutzt und gerade so über die 1/50s gekommen - sind die triefnass und dementsprechend schön dunkel und kontrastreich gegen den einheitliche grau verhangenen Wolkenhimmel. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die gleichen Motive wirken, wenn man zu unterschiedlichen Jahreszeiten am gleichen Ort Fotos macht. Oder vielleicht geht das auch nur mir so...

Den Flechten tut das viele Wasser jedenfalls gut. Zudem ergeben die dann auch direkt wieder ein Motiv. Allerdings hätte ich es besser gefunden, wenn die nicht so durch nass gewesen wären, sondern mehr einzelne Tropfen dran hängen gehabt hätten. Hingegen wirkt das sowieso schon rote Holz des frisch gefällten Baums gleich nochmal so dunkel. So frisch gefällt ist der gar nicht, wenn ich drüber nachdenke; der lag im Herbst schon so rum. Derweil wallten die Nebel über dem Kratersee. Also, Steinbruchsee ja eigentlich. Krater klingt nur spektakulärer. ;-)


Weiter oben an der Absperrung entlang geschlichen. Schade, dass man da nicht mehr weiter darf, oben auf der Spitze war es immer besonders interessant. Aber man muss für den Naturschutz auch ein paar kleinere Unannehmlichkeiten hinnehmen. Trotzdem, da könnte man sicher hübsche Bilder machen.

Stattdessen nebenbei die nassen Hagebutten fotografiert. Hier hatte ich dann auch mal ein paar einzelne Tropfen, die das Licht ganz nett gebrochen haben. Außerdem war das schlechte Wetter recht interessant für die Farben, die dafür so kräftig wie sonst kaum herausgekommen sind.


Alle Bilder sind heute übrigens mit dem 50mm f/1.8 AF-S G entstanden. Bei dem ständigen Nieselregen wollte ich das Objektiv, das drauf war, nicht wechseln. Aber es ging auch so ganz gut, nur beim See-Foto hätte ich gerne das Weitwinkel benutzt. Für Tele hatten wir eh nicht genug Licht, in die Richtung habe ich also nichts verpasst. ;-)

So, und jetzt gibts Pfannkuchen mit Heidelbeeren. Genau passend zum Wetter!