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Spieleabend mit Katzen und Vögeln

Seit wir an Silvester noch mal wieder die Siedler ausgepackt haben, spielen wir wieder einigermaßen regelmäßig. Deshalb heute bei C. gewesen und einen kleinen Spieleabend gemacht. Komisch, haben jahrelang kein Catan mehr gespielt, und dann plötzlich wieder in Mengen! ;-)

Jedenfalls, vom Spiel selber habe ich keine Bilder, das ist vielleicht auch ein bisschen langweilig, einfach nur Häuser und Straßen und sowas zu fotografieren. Aber die Katzen! Und die Terrorvögel erst! Die geben immer ein gutes Motiv ab! ;-)


Nebenbei haben wir auch noch ein bisschen was gegessen, C. hatte gekocht. Blätterteigröllchen mit Pesto, lecker. Und dazu Salat mit Champignons. Auch ganz hervorragend.

Danach dann noch ein bisschen mit den Spicy Katzen gespielt, aber das ist kein Spiel für mich, ich kann einfach nicht flunkern. Jedenfalls nicht gut genug. Obwohl ich am Ende doch noch eine (von fünf?) Runden gewonnen habe. Obwohl ich das Gefühl hatte, man hat mich gewinnen lassen, wenn ich es nicht besser wüsste: Die Frau hält nichts von gewinnen lassen. ;-)


Schade nur, dass ich in letzter Zeit so platt im Kopf bin. Liegt an der wenigen Sonne. Heute auch wieder nur so ca. 5 Minuten Licht gehabt, das reicht mir nicht, um wach zu werden. Sind zwar vor dem Spieleabend noch einmal um die Lux-Werft geschlichen und ich habe ein paar weitere Fotos auf dem s/w-Film gemacht, bei dem ich mich vergriffen hatte, als ich eigentlich einen 400er haben wollte. Aber das hat auch nicht so wirklich geholfen. (Habe übrigens jetzt einfach für den Rest des Filmes beschlossen, den bei ISO 200 zu belichten und auch so zu entwickeln, also Push +1 in Microphen. Dann sind die ersten 9 Bilder zwar vielleicht was dünn, aber dafür sollte der Rest einigermaßen passen. Aber dafür muss ich ihn auch erst mal voll kriegen. Ich bin gespannt.)

Nikon F90X

So, dann will ich mal die Kamera vorstellen, die daran schuld ist, dass ich jetzt auch dieses fürchterliche Hanimex-Objektiv besitze: Eine Nikon F90X. Ich bin ja schon länger auf der Suche nach einer F100, aber die Dinger sind einfach viel zu teuer. Ist ja immer so, wenn man das letzte haben möchte, das es in einer Epoche zu bekommen gab, seien es jetzt Autos, CPUs oder eben Kameras.

Aber die F90x ist ein guter Kompromiss: Ich habe mitsamt des Objektives nur etwa ein Fünftel dessen bezahlt, was mich ein F100 Body alleine kosten würde. Und vom Funktionsumfang her ist die F90x nicht wirklich schlechter, handelt es sich doch schließlich um den direkten Vorgänger, der noch bis in die 2000er Jahre hinein gebaut wurde. In diesem Prosumer-Bereich unterscheiden sich die Kameras eh kaum voneinander. Meist handelte es sich ja nur um sowas wie Modellpflege, wenn wieder eine neue Nummer raus kam. Nicht so wie heutzutage, wo tatsächlich eine neue Nummer auch ein größerer oder empfindlicherer Sensor bedeutet. Der größte Unterschied ist wohl, dass die F100 besser mit neueren G-Objektiven umgehen kann, da sie zwei Einstellräder besitzt - man kann also auch den manuellen Modus und die Zeitautomatik verwenden, was bei der F90(x) nicht möglich ist. Zugegeben, das wäre tatsächlich ein Grund, eine F100 zu kaufen, aber ich tendiere ja eh eher zu alten AF- oder AI-Objektiven mit Blendenring. Dafür ist die F90x gut gerüstet.


Wenn man sich die von mir erstandene Kombination vom Kosten-Nutzen-Standpunkt aus anschaut, muss man schon zugeben: Das Objektiv ist jetzt wirklich nicht zu viel zu gebrauchen, aber alleine wegen seines Rufs als schlimmstes Verbrechen gegen die Götter der Optik, das es je gab, ist es schon wieder irgendwie was wert. Also, zumindest würde ich es bei ehBlöd auch wieder für etwa 30 Euro los werden, dann hätte ich die Kamera praktisch für 'n 10er bekommen, plus Versand. Da sag ich nicht nein.

Aber eigentlich wollte ich über die Kamera selbst reden. Deren innere Werte im Speziellen. Da wäre vorweg die unglaubliche Geschwindigkeit zu nennen, mit der dieses Gerät auslösen kann: Die kürzeste Zeit liegt bei 1/8000s. Das ist definitiv schon im Bereich dessen, was sonst nur Profi-Kameras schaffen und eine Blendenstufe schneller als meine D610! (Die ist ja auch nur im fortgeschrittenen Amateur-Bereich angesiedelt; das äquivalente Prosumer-Gerät wäre damals die D800/810 gewesen.) Ansonsten kommt sie mit allem möglichen Schnick-Schnack daher, beginnend mit solch unwichtigen Dingen wie diverse Automatik-Programme - die Nikon-typisch eher schwer zu erreichen sind - bis hin zu praktischen Features wie einer eingebauten Okular-Verdunklung für Stativ-Aufnahmen.


Ansonsten steht die Ausstattung einer modernen DSLR in nichts nach. Meine D100 hatte ungefähr den gleichen Umfang an Schnickschnack, vielleicht sogar eher etwas weniger. Der Autofokus ist extrem schnell und präzise (für die Zeit), sowohl bei den "normalen" AF-Objektiven als auch an meinem 50mm G, an dem es im Gegensatz zur F601 oder der F50 tadellos funktioniert. Probleme hatte ich bisher nur an einem mäßig hellen, winterbedeckten Tag, als ich eine weiße Kirchenwand mit dem 20mm fotografieren wollte. Da hat der Autofokus einfach eine Kontrastecke gefunden, um sich richtig einstellen zu können. Aber dafür gibt es ja noch immer den manuellen Fokus-Modus.

Wie bereits erwähnt, ist die größte Einschränkung, dass ich G-Objektive nicht in den Modi A und M verwenden kann, sondern auf S oder die verschiedenen Programme angewiesen bin. Ich habe bei meinem Testfilm daher - ganz uncharakteristisch für mich - mal einige der diversen Ps durchgetestet, aber meistens zusätzlich die gute, alte Programmverschiebung verwendet, um mich nicht vollends den Vorstellungen der Nikon-Programmierer der 1990er auszuliefern! ;-) Das funktioniert erstaunlich gut und die Bilder, die das 50mm G auf Film macht, geben mir recht: Super Klasse! An der F601 hat das ja auch mit Tricks nie so richtig zu meiner Zufriedenheit funktionieren wollen.

Der allergrößte Vorteil ist ja eh mal wieder, dass ich alle meine vorhandenen Nikon F Objektive verwenden kann: Praktisch alles, was seit 1977 gebaut wurde, geht einfach so - auch wenn man auf 3D-Matrixmessung verzichten mus, was aber meiner Meinung nach nur eine kleine Einschränkung darstellt. Was besagte AI-Objektive angeht, da habe ich ja mittlerweile so einiges angesammelt. Ältere, Non-AI-Objektive gehen hingegen leider nicht einfach so, die müssten erst umgebaut werden. Habe ich aber noch immer keins; das Nikkor 55mm f/1.2 ist ja leider unbezahlbar, so ab 200 Euro aufwärts! Wer will mich sponsorn? :-D


Aber zurück zur Kamera: Die ist zwar nicht mehr die neueste und hat auch einige Schrammen, aber ich suche ja grundsätzlich nicht unbedingt was schönes, sondern was benutzbares und vor allem billiges! ;-) Nach Inspektion der wenigen Dichtungen, die die Nikons dieser Zeit ja überhaupt haben, und einem kurzen Test mit meinem üblichen belichteten Film, um den Transport zu testen, habe ich direkt mal einen Film eingelegt und innerhalb eines Spaziergangs übers Dorf voll gemacht. Man kann also mit Fug und Recht behaubten: Fotografieren mit dem Gerät macht Spaß!

Und die Bilder sehen erwartungsgemäß genial aus, denn Nikon-Glas gehört noch immer zu dem Besten, was ich kenne. Das ist einfach so, fürchte ich. Selbst das alte 200mm AI-Nikkor lässt sich mit dieser Kamera im A-Modus problemlos verwenden und blitzschnell perfekt einstellen, da nicht nur die Mattscheibe ganz brauchbar ist, sondern auch die Fokushilfe unten im Display sehr hilft. Leider ist der Film sehr staubig und fusselig geworden, da muss ich noch ein bisschen dran rum retouchieren. War mein Fehler, er ist mir noch feucht den Dreck gefallen. Mist. Aber die Belichtungen sind mit allen von mir an diesem Tag verwendeten AI-Objektiven (das 35mm und das bereits erwähnte 200mm Nikkor) perfekt gewesen, obwohl die Kamera dann nur mittenbetonte oder Punktmessung unterstützt, also leider keine 2d- oder 3d-Matrixmessung. (Die beiden E-Objektive werde ich als nächstes mal mit dieser Kamera testen wollen, aber ich erwarte hier im Prinzip das gleiche hervorragende Ergebnis.)

Man muss allerdings beachten, dass die Kamera auch ein ziemliches Gewicht mitbringt. Da ist einiges an Metall im Gehäuse verbaut. Gechätzt ist meine D100 ein bisschen schwerer, die D610 ein bisschen leichter. Die F601 ist im Vergleich hingegen spürbar leichter, hat aber eben auch nicht diese Funktionsfülle. Mein 1-Euro-Exemplar hat ja schon einiges mitgemacht, aber ich habe den Eindruck, die F90 könnte man tatsächlich mit einem Auto überfahren und sie würde noch gehen.


Vom Aussehen her erkennt man direkt, dass sie aus den 1990ern stammt. Die Nikon Design Language war damals ja ziemlich unverkennbar. Das Hanimex aus dem AI-Zeitalter sieht da ja ein bisschen fehl am Platze aus, aber wenn ich das 85mm Nikkor drauf schraube, das zeitlich ja sehr nah dran ist, passt das doch ganz gut dazu, wie man auf den Bildern sehen kann.

Zu den Profi-Features dieser Kamera gehört ja auch, dass man relativ einfach die Einstellscheibe wechseln kann. Die hier sichtbare ist wahrscheinlich die Standard-Scheibe. Das Witzige ist: Wenn ich sie tauschen wollen würde, würde die mich wahrscheinlich mehr kosten, als ich für die Kamera bezahlt habe! ;-) Eine, mit der sich die AI-Objektive noch schneller und präziser einstellen ließen, wäre wahrscheinlich nicht falsch. Obwohl die Messung mit den Nikon-Üblichen > o < LCD-Anzeigen - wie oben erwähnt - auch so ganz gut möglich ist. Soweit ich das verstehe, gibt es aber nur eine andere Mattscheibe, nämlich den Typ E mit Hilfslinien. Keine Ahnung, ob auch welche für andere Kameras passen würden. Wahrscheinlich nicht. Aber ich glaube, es gab auch inoffizielle von Drittherstellern. Muss ich mal nachforschen.

So, und zum Schluss noch ein paar Bilder "aus dem Feld", als ich das 50mm G drauf hatte. Das passt eigentlich auch ganz gut dazu. Schade nur, dass ich das nicht auch im A-Modus verwenden kann, den ich ja fast immer nutze.


Bin jedenfalls schwer von den Bildern beeindruckt, die aus der Kamera raus gekommen sind. Wie gut die Nikkore mit analogem Film zurechtkommen, habe ich ja schon bei meiner F601, der F50 oder auch der FE-10 immer wieder bestaunt. (Kann es sein, dass ich mittlerweile doch sehr viele Nikons habe?! ;-)) Aber mit der F90x schafft man es dann doch noch auf ein höheres Level, weil diese mit ihren noch schnelleren Belichtungszeiten auch weit offene Belichtungen mit schnellem, körnigen Film erlaubt.

Fazit: Ich hoffe, dass die Kamera lange anständig funktioniert, denn dann könnte sie meine F601 nämlich als Go-To-Kamera ablösen, wenn es darum geht, mit einem modernen Gerät Bilder zu machen, die gut ausgemessen sein müssen. Wir werden sehen!

Schneechaos im Rheinland

Heute Nacht hat es angefangen zu schneien. Und zwar so richtig. Mit allem drum und dran. Schnee, so weit das Auge reicht. Zum Glück musste ich erst um 11 in Seelscheid sein, da hat es gereicht, um halb 10 los zu fahren. Für 20km, die ich sonst in ungefähr 25-30 Minuten schaffe, also mal eben kurz eine Stunde 15 gebraucht. Ich hätte wissen müssen, dass zwischen Ingersau und Neunkirchen mal wieder die ganzen sommerbereiften LKW im Straßengraben liegen. Das ist ja schließlich kein Geheimnis. War ja schon immer so. Mussten wir also zurück nach Bröl fahren, um da den Berg hoch zu kommen, wo dann wieder so ein Vollhonk mit seinem Kombi am Berg stand. Weil, ist ja auch so spaßig, bei diesem Schmierseifen-Sauwetter am Berg anzufahren. Ich mein, wenn er wenigstens einen Grund gehabt hätte, mitten auf der Straße zu stehen. So ein Volladdierer.

Andererseits macht so ein Wetter nette Fotomotive. Für die ich aber alle keine Zeit hatte, weswegen es nur zwei Hand voll Bilder aus dem Garten geworden sind:


Ansonsten: Haselkatzen im Schnee sind auch ganz schön. Gerade an diesem genetisch abnormen Korkenzieher, da bleibt der Schnee schön drin hängen. Wie man sieht, die sind aber noch nicht aufgeblüht. Muss also doch die Erle sein, die mich seit Anfang des Monats in den Augen quält.


Als wir uns dann auf den Heimweg machten, war schon wieder alles vorbei: Das Wetter hatte sich in nichts aufgelöst, zumindest hier unten im Tal. Und oben auf dem Berg hatten sie dann schon geräumt und gesalzen. Nur an einer einzigen Stelle, als ich mal eben in der Kurve über den gefrosteten Streifen in der Mitte der Fahrbahn ausweichen musste, wurde es bei knapp 60 dann doch etwas unangenehm. Was muss mir auch wieder so ein extra breiter SUV auf meiner Seite der Straße entgegen gerutscht kommen? Grmpf. Jedes Jahr das gleiche: Da gibt es einen Tag lang dieses Wetter und alle Leute haben wieder vergessen, wie man sich verhält: Vorsichtig, aber bestimmt.

Naja, egal. Mal sehen, wie es kalt heute Nacht wird, ob die Reste dann wieder anfrieren. Und wie viel Schnee die Tage noch runter kommt, es ist noch mehr angekündigt.

Übern kalten Berg bis in die Außenbezirke Hennefs

Jetzt scheint zum zweiten Mal in zwei Tagen die Sonne, das heißt, dass der Januar doch mal etwas kälter und damit eher wie ein Januar ist. In den Tälern, wo den ganzen Tag keine Sonne hin gekommen ist, lag selbst eben noch der Reif auf den Feldern. Und auch hier unten im Wendehammer waren die Grünzeuge noch weiß vom Eis. Währenddessen blühen im Wald aber schon die Pollenschleudern, sodass ich gleich die doppelte Dosis Schnief abbekommen habe: Allergene und Frost!


Wie kalt es heute Nacht war, sieht man an den Pfützen, die praktisch nur noch aus einer Schicht Eis bestehen und unten drunter hohl sind. Alles weg gefrostet. Oben an der Höhenstraße gab es dann noch eine Pfütze, durch die der ausweichende Verkehr durch ist und da konnte man sehen, wie dick die Schollen tatsächlich sind.

Schafe habe ich leider nur auf größere Entfernung sehen können. Selbst mit dem 200er habe ich die kaum so nah ran holen können, dass man sie richtig erkennen kann. Aber ganz dran vorbei gehen wollte ich dann doch nicht.


Dann durchs Dorf und auf der anderen Seite wieder bergab, an dem defekten Basketballkorb vorbei. Den habe ich ja früher öfter fotografiert, als er noch vollständig war. Aber auch in diesem etwas herunter gekommenen Zustand gibt er in der tiefstehenden Sonne und gegen den blauen Himmel ein ganz gutes Foto ab. Ansonsten gibt es hier die üblichen Masten auszustellen. Hatte Glück, dass gerade in dem Moment der Bagger durchs Bild gefahren kam, der lockert das Ganze ein bisschen auf.


Von hier habe ich dann auch noch mal wieder in die Stadt hinunter fotografiert, insbesondere den Kirchturm habe ich recht kontrastreich hin bekommen. Gleiches gilt für den Sendemaste oben auf dem Bergrücken in Richtung Birk.

Dann bin ich mal wieder durch den Wald, weil auf der Straße so viel los war, dass ich Angst um mein Leben hatte. ;-) Naja, nicht wirklich. Aber die Abgase stinken bei der Kälte noch mal extra. So gesehen, das geht auch auf die Lunge. Genau wie die Kälte. Jedenfalls quer durch den Wald und da dann dieses Zaumzeug gefunden, das dort am Zaun hingen. Sieht ziemlich defekt aus.


Dann schnell auf den Heimweg, denn nachdem die Sonne hinterm Berg verschwunden war, wurde es recht zügig noch kälter, als es ohnehin schon war. Daher das letzte Bild: Die Sonne durch die Bäume. Und dann wurde es richtig kalt! Brrr! Mal sehen, morgen ist Schnee angesagt. Sollte es diesen Winter tatsächlich zwei Mal schneien?

Nach Lichtenberg

Auf Regen folgt Sonnenschein. Und auf Sonnenschein, der Regen folgt, folgen matschige Schuhe, musste ich heute feststellen. Dann wird mir wohl nichts anderes bleiben, als morgen mal große Schuputzorgie zu veranstalten. Die hohen Wanderstiefel brauchen auch noch mal neues Bienenwachs, dann ist das alles ein Aufwasch.

Ansonsten habe ich viel zu viele Fotos von Dingen gemacht, die nur mäßig interessant sind, aber wenn sie mir schon vor die Lise laufen. So wie die alten Grabsteine und Gedönse unten beim Steinmetz. Aus diesem Winkel und mit dieser Brennweite hatte ich die Maria und ihren Herd auch noch nicht. ;-) Dieses walrossartige Robbentier auch nicht. Das sieht mit dem Absperrband darüber ein bisschen aus wie ein Tatort! :-D


Das 200mm Tele hatte ich gerade drauf, weil ich eigentlich gerade mal wieder dieses Pferd fotografiert hatte. Da hab ich mir gedacht, man kann das ja auch mal auf kurze Distanz einsetzen und damit interessante Unschärfen provozieren, wenn die Motive schon eh alle mehr oder weniger bekannt sind. Aber für das Wasser im Bach war das dann doch ein bisschen lang, da habe ich dann mal auf das 85er gewechselt.

Dann den Waldweg hoch auf den Berg. Muss noch mal die Schärfekorrektur des Autofokus genau ausmessen, ich glaube, die hat sich mal wieder ein bisschen verstellt. Oder die Blätter und Äste sind bei diesem Licht und dieser Blende dann dich schon etwas zu kontrastreich vor dem dunklen Hintergrund und es liegt doch an der Optik. Hm. Weiß nicht, muss ich drüber nachdenken.


Oben auf dem Berg kam ich dann an der Kuhweid' raus, an deren Zaun ein neues Tränken-Gerät steht. Jetzt weiß ich auch, was das für ein seltsamer silberner Behälter war, den ich letztes Jahr mal unten im Tal fotografiert hatte. Bin mir aber noch immer nicht ganz sicher, ob das nicht was ganz anderes ist, das nur auf einen alten Anhänger montiert worden ist und als Tränke missbraucht wird. ;-) Habe mich jedenfalls ein bisschen mir den Detail beschäftigt und es wie immer übertrieben. Damit es nicht zu viel wird, habe ich die Bilder ausnahmsweise noch kleiner gemacht als sonst, damit mehr nebeneinander passen. Sind eh schon wieder um die 30 Stück in diesem Artikel, viel zu viel!


Dann nach rechts abgebogen und Richtung Lichtenberg gewandert. Da kommt man am Bauernhof vorbei, aber kurz davor habe ich mich mal wieder vom blauen Anhänger ablenken lassen, der da öfter steht. Die Sonne stand jedenfalls gerade genau auf dem Heck und hat mit den Ösen gespielt, die dafür da sind, eine Plane sichern zu können. Also, nehme ich mal an. Würde Sinn machen. Aber neben den Ösen habe ich auch gleich noch die beiden nebeneinander angebrachten 25km/h Schilder fotografiert, weil das so ein netter alt/neu-Kontrast ist.


Wie man sieht, die Details dieses Anhängers hatten es mir angetan, insbesondere besagte Ösen, die ich dann auch gleich noch von der anderen Seite mitgenommen habe. Aber auch der Verriegelungshebel der Heckklappe war schön rostig, und Rost kommt immer gut!

Etwas weiter dann wieder der gelbe Trecker mit dem roten Anhänger, bei dem ich mir nicht ganz so sicher bin, wofür der da ist. So trichterförmig ist der vielleicht für Dünger? Oder zur zum Ausbringen der Saat? Ich habe echt keine Ahnung! Muss ich jetzt meinen Dorfkind-Ausweis abgeben?! ;-)


Dann weiter am Bauernhof vorbei, auf dessen Innenhof ein dreirädriger Trecker stand, dessen viertes Rad seitlich angelehnt war. Dabei ist es für den Sommerreifenwechsel doch nun wirklich noch etwas früh! :-D Und im Ernst habe ich keine Ahnung, warum. ;-) Wahrscheinlich undicht? Kann das bei diesen riesigen Rädern überhaupt vorkommen?

Dann noch ein paar Frühlingsboten: Der Geißblatt-Busch blüht schon. Keine Ahnung, ob das normal ist, müsste ich jetzt raus kriegen, welche Sorte das genau ist. Kommt mir für Mitte Januar aber schon ein bisschen früh vor, vor allem weil ich noch immer kein einziges Insekt gesehen habe. Also, bestäubendes Insekt: Um die Pferdeäpfel (ohne Bild) im Tal unten düsten schon ein paar Fliegen drum herum! ;-)


Und die Spatzen pfeifen auch schon heftig in der Brombeerhecke rum. Als wäre es schon Sommer. Gut, Spatzen sind immer laut. Aber immerhin habe ich mal eines der Exemplare erwischt, wenn auch mit ein bisschen Ranke davor, die etwas stört. Als ich den halben Millimeter zur Seite bin, ist der Spatz dann allerdings weg geflogen, sodass ich Glück hatte, zumindest diese Bilder gemacht zu haben.

So, und jetzt stelle ich fest, wie schweinekalt es war, denn meine Beine sind ganz lahm und mein Kopf ist total müde. Deswegen jetzt erst mal was zu Essen machen. Hm, lecker, Reste! ;-)