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Blankenberg, voll bis zum Anschlag mit Touristen

16.3.: Am Sonntag nach Blankenberg hoch zu fahren und zu erwarten, dass man da alleine ist, das ist schon ein ganz klein bisschen nassforsch, vor allem, wenn das Wetter so schön wie am letzten Sonntag ist. Und deshalb kann es sein, dass der ein oder andere Touri aus seiner Reisegruppe verloren gegangen und hier in meinen Bildern wiederzufinden ist. ;-) Aber überhaupt erst mal in die Stadt rein zu kommen, das war schon nicht ganz einfach. Erst im zweiten Anlauf und nach einer Ehrenrunde hatten wir endlich einen Parkplatz gefunden. Dann aber konnte ich als erstes mal mein Standard-Foto vom Katharinenturm (mit oder ohne h) machen.


Ebenso von der anderen Seite und dort auch von der Kneipe dahinter und der Figur am Turm und überhaupt. Nur die Falken waren an jenem Tag irgendwie nicht zu sehen. Schade eigentlich. Keine Ahnung, wo die sich rum getrieben haben. Die hatten wohl scheinbar besseres zu tun. Oder die Jahreszeit ist einfach noch nicht fürs Brüten geeignet. Obwohl, es ist ja jetzt Frühling. (Am Sonntag, als ich die Bilder gemacht habe, noch nicht, aber mittlerweile schon.)


Aber da ich trotz Touristen und fehlender Vögel Fotos bis zum Abwinken fabriziert habe, gibt es wieder einen "erweiterten Eintrag". Muss man sowas eigentlich mal nachgucken lassen? So eine Erweiterung kann ja durchaus gesundheitliche Konsequenzen haben. ...ich schweife ab und werde albern! Deshalb schnell klicken! KLICK!
Desweiteren gab es Blumen und den Ausblick zur Burg, beides darf in einem Blog-Posting meinerseits niemals fehlen. Und beides macht sich natürlich im Frühling besonders gut.


Im Gegensatz zu den Bunten Blumen war der Blick nach Siegburg allerdings sehr grau und diesig, was ein bisschen schade ist. Heute also keine Kraftwerke am Horizont. Ich hatte extra auch das lange Zoom von F dabei, einfach nur, weil die α7 so leicht und klein ist, dass ich noch genug Platz in der Tasche habe, trotz zusätzlichem Adapter. Gut, die Bildqualität bei dem Sigma-Zoom ist nicht überragend, aber auf jeden Fall gut genug für meine leicht touristisch angehauchten Bilder! Aber war halt nix. Vor allem kamnn man die Atmosphäre flirren sehen: Der Turm in Siegburg ist ein wenig schwummrig. Jetzt 'ne adaptive Optik! ;-)


Vor dem Betreten der Burg habe ich dann als erstes mal wieder die Frühlingsblumen fotografiert, die da so rum laufen, ob künstlich angepflanz oder natürlichen Ursprungs. Während ich mich drinnen mehr auf architektonische Details konzentriert habe. (Ich habe übrigens raus gekriegt, dass die α7 sich durchaus die Front- und Back-Fokus-Daten der einzelnen Objektive merken kann, man muss sie nur montiert haben, um sie zu ändern. Das ist ein bisschen... ich will nicht sagen "besser" oder "schlechter" als bei den Nikons... nur... anders und ungewohnt. Hat mich zuerst auf die falsche Fährte geführt. Aber das bedeutet, dass das 50er in der Tat ein bisschen anders einstellbar wäre als die restlichen Objektive. Das scheint mir durch das ständige Auf- und wieder Zumachen ein bisschen verstellt zu sein. Muss mal Permanenteres was gegen die Verölung unternehmen, die da ständig drin stattfindet und die Blendenlamellen versaut. Kann es zZt mal wieder nicht weiter schließen als bis ca. f/8, sonst ist es zu langsam. Und auch das nur, weil ich an der Kamera den ersten Verschluss auch auf mechanisch gestellt habe und sie dazu gefühlt - keine Ahunung - eine Viertelsekunde braucht, um den in Position zu bringen.


Egal, ich habe ja ansonsten noch einen ganzen Haufen anderer Minolta-A-Mount-Objektive. Den Zug etwa konnte ich mit dem 75-300 Sigma ganz gut einfangen, finde ich. Mit etwas mehr Auflösung könnte man die Leute auf der Brücke erkennen. Das ist unter den richtigen Voraussetzungen nämlich erstaunlich scharf. Ebenso die Fahne auf dem Turm. Hingegen ist dei Restkunst, die da im (zZt noch geschlossenen Kräutergarten) liegt, mit dem 28mm geschossen, genau wie das Schneckenhaus am Ende. Das ist ganz brauchbar, hat aber einen etwas weiten Minimalfokus. Da ist man doch unheimlich die heutigen Handys gewohnt, mit denen man grundsätzlich immer auf ein paar Millimeter ran rücken kann. Müsste mal meine Nahlinsen einpacken. Der Rest der unteren Reihe hingegen ist mit dem 100-200 Minolta gemacht. Das macht überhaupt interessante Dinge im Hintergrund: Die Blendenabbilder werden zu den Ecken hin immer diamntförmigter. Interessanter Effekt.


Nach der Burg dann noch ein bisschen hintenrum zurück zum Auto. Im Schatten konnte man den Menschenmassen ein bisschen besser entgehen. Wie gesagt: Als ob es was umsonst gäbe! Gut, OK, in dem Dorf verlaufen die sich auch ein bisschen, aber trotzdem: Ich kann verstehen, dass die Anwohner manchmal etwas genervt sind. Die kreischenden Blagen und die kläffenden Köter sind neben der Belastung durch die vielen Autos, die such durch die engen Gassen quetschen, sicher ziemlich nervtötend.Deshalb hoffe ich, dass die auch alle brav ein bisschen Geld in einem der Ausflugslokale gelassen habe oder zumindest in dem neuen Krimskram-Kunsthandwerksladen um die Ecke von dr Kirche. Die hatte da ganz nette Dinge im Angebot. Witzig fand ich zB die Steine mit den Namen von bestimmten, beliebten Snacks und Schokoladen drauf gepinselt. Kreativität ist schon was Tolles! ;-)

So ging dann ein schöner, sonniger Sonntag zu Ende: Mit dem Auspark-Stress auf dem Parkplatz. Warum stellen sich Leute mit laufendem Motor mitten in die Durchfahrt, blockieren so alles und erwarten dann, dass irgendwo ein Platz frei wird? Man weiß es nicht. Das ist die andere Seite der menschlichen Gehirnwindungen, die ich nie verstehen werde... :-/

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