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Schwarz-weiß und analog, Teil 328a: Linz am Rhein

Kentmere 400 #16, 29. November 2025
  • Nikon F801S, Nikkor 35mm 1:2 AI
  • Entwicklung: D-76 Stock #9+#10 21° 16:15 Minuten, Adofix Plus 1+5 #19+#20, 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Schlechtes Wetter, keine Zeit: Also ein paar s/w-Fotos raus hauen. Da waren wir im November letzten Jahres stehen geblieben, als wir mit C erst in Linz und dann in Vettelschoss waren. Den digitalen Eintrag habe ich ja damals einigermaßen sinnvoll trennen können, diesen analogen eher nicht. Da habe ich eher willkürlich gesagt: Ne, danke, das wars, die restlichen kommen in einen zweiten! Weil: Ich werd ja sonst nie fertig mit Tippen. Ach ja, fast alle Bilder mit der F801 und dem 35/2 AI. Die zwei oder drei mit dem 200/4 AI habe ich entsprechend markiert.

Geparkt hatten wir draußen unter der Bahn, sodass ich da als erstes mal einen der Leitungsmasten mitgenommen habe. (1/4000s, f/4.) Für diese Motive ist der 400er dann doch etwas zu schnell gewesen, ich war zwischendurch immer wieder froh, dass die F801 so schnelle Zeiten kann, dass ich nicht ständig auf f/8 runter musste. Nicht, dass ich das nicht trotzdem zwischendurch immer mal wieder gerne gemacht habe. ;-)

Auf dem Platz, den man als erstes zu sehen bekommt, wenn man die Stadt aus dieser Richtung betritt, steht dieser große alte Baum. (1/500s, f/4) Bäume nehme ich ja fast so gerne mit wie Bahnmasten. ;-) Dieser hier ist daher keine Ausnahme.


Am Anfang stand das Stadttor. (1/500s, f/4.) Man sieht, der Kentmere 400 kribbelt bei dem bedeckten Wetter recht heftig, aber das macht auch was her. Gibt dem ganzen so ein altes Feeling. Wenn die Leute keine moderne Kleidung an hätten, könnte das auch 50 Jahre alt sein, das Bild.

Straßenlaternen sind ein weiteres Hobby von mir. (1/2000s, f/2.) Hier weit offen, damit der Hintergrund schön weich wird. Hat ganz gut funktioniert. Das 35er ist ja doch schon ein bisschen weitwinkeliger, da bekommt man ja nur mit Tricks ein weiches Bokeh: Immer schön nah ran gehen! ;-)

Und dann ist da der Lindwurm. (1/125s, f/4.) Für diese schattigen Motive hatte ich des Wetters wegen den 400er eingelegt. Weil: Mit einem 100er, wäre das schon sehr hart an der Grenze gewesen. Wohl noch möglich, aber ich hätte ungern weiter aufgeblendet, denn dann wären die Zähne wieder nicht mehr scharf gewesen, oder die Zunge. Hübsches Tier, btw.


Die Bänke vorm Laden laden zum sitzen ein, aber, ich fürchte, sind nur für Kunden gedacht. (1/125s, f/4.) So ein typisches Bild für mich. Dass es noch immer leicht schief ist, sei mir verziehen, die Straße geht halt den Berg hoch. Trotzdem, colles Bild, eines der besseren in dieser Auswahl.

Genauso das Rennauto. (1/500s, f/4.) Vor allem mit der unscharfen Gasse im Hintergrund. Gefällt mir gut. Überhaupt stelle ich mal wieder fest, dass das 35/2 AI wirklich extrem hübsche Bilder produziert, gerade auch auf Film, wofür es ja eigentlich mal gedacht gewesen ist.

Für die Madonna habe ich dann tatsächlich mal aufs Tele gewechselt. (1/500s, f/8, 200mm.) Und mehr muss ich da glaube ich nicht sagen, oder? Auch dieses alte AI, das Objektiv, mit dem das Sammeln alter Festbrennweiten mal angefangen hatte, als ich es auf dem Rheinauenflohmarkt fand, macht eigentlich auch in jeder Situation, die ich ihm vor die Füße werfe, einen perfekten Eindruck!


Weihnachtsmann oder Pirat? Man weiß es nicht! (1/500s, f/8,) Jedenfalls klettert er den Mast hinauf. Will wahrscheinlich eine Durchsage machen. "Unartige Kinder bitte in einer Reihe aufstellen, Knecht Ruprecht kümmert sich gleich um euch!" Und die braven Kinder? Schon so gesellschaftlich indoktriniert, dass sie ihn anfeuern, wenn er den Kollegen den Popo versohlt. Oh, das ging jetzt aber in eine dunkle Richtung, sorry! ;-)

Dann lieber schnell das historische Rathaus anschauen. (1/250s, f/8.) Joah, es ist Weihnachten, man sieht es am Baum. Und natürlich kommt genau in dem Moment, wenn ich auf den Auslöser drücke, wer zur Tür raus! Man! :-D

Der Typ am Brunnen erinnert mich ein bisschen an Gandhi, aber das ist glaube ich reiner Zufall. (Wer ist eigentlich dieser Rainer, von dem immer alle reden?) (1/250s, f/4.) Da stehen noch mehr von seinen Kollegen rum, aber die habe ich mal links liegen lassen. Schönes Portrait-Bild.


Auch in historischen Altstädten wimmelt es von deutscher Schilderwut, hier pressefrisch dokumentiert. ;-) (1/2000s, f/2.) Auch hier: Weit offen für den Hintergrund. Kann man machen, den Schildern hat es jedenfalls nicht geschadet.

Das Stadtarchiv ist in diesem Kirchengebäude? Ehrlich? Oder habe ich was falsch notiert? (1/60s, f/11.) Ui, f/11! Da habe ich es aber echt ernst gemeint! Na, OK, gut, wofür hat man sonst einen 400er Film in der Kamera, um nicht auch mal kreativ ganz weit abzublenden?

Apropos Instagram: Da hat sich wohl dieser Straßenkünstler, der weit und breit nicht zu sehen war, auf der Hauswand verewigt. (1/125s, f/4.) Siehste: Wieder dunkel! Deswegen den empfindlichen Film genommen! Jedenfalls kann man da ein gewisses Talent erkennen. Auch wenn ich Möpse ja nicht soooo mag, die armen Tiere.


Hinterm Busch saß ein Bär. (1/125s, f/4.) Und das mitten in der Stadt! Wenn das der Dings wüsste, der damals den Bruno hat abknallen lassen! Sowas, sowas, sowas! Sodium und Go-More-Ah! (Das ist sowas wie Pokemonkarten, nur mir Salzsäulen. :-D) Wo war ich? Bär. Ja, der saß da. Sonst nicht viel zu berichten.

Wenn man in der historischen Altstadt keine Fachwerkhäuser fotografiert, macht mal was falsch. (1/60s, f/8.) zB dieses hervorragend erhaltene Exemplar. Praktisch, wenn das Dorf so klein und unbedeutend ist, dass es im WW2 nicht bombardiert wurde, in den Jahrhunderten davor aber eine gewisse Oberschicht beheimatet hat, die sich hübsche Häuser leisten konnte. Jahaaa, hier bekommt ihr sogar stark verkürzt dargestellten geschichtlichen Kontext! Und der kommt noch nicht mal aus der halluzinogenen KI! ;-)

Das Stadttorturmdings am anderen Ende habe ich natürlich auch mit genommen. (1/125s, f/8.) Leider sehr schief, was durch den Tunnelblick zwischen den Häusern durch noch verstärkt wird. Schade eigentlich. Und wieder kam mir wer isn Bild gerannt. Sach mal, tut datt Not?


Bewacht wird das Tor von diesem Kind aus Bronze. (1/60s, f/4.) Den Tropfen am Kinn hat es natürlich nicht immer, nur im Winter, wenn es feucht ist. Aber ansonsten ein sehr gut gelungenes Portrait. Gefällt mir Auch mal wieder gut.

Dreht man sich um: Alles voller Fachwerk. (1/60s, f/8.) So kam ich zum letzten Bild für heute. Von hier an ging es wieder bergab, wortwörtlich. Denn im nächsten Eintrag gehen wir den ganzen Weg zurück und dann runter an den Rhein, der schon auf uns gewartet hat, mit Fähre und allem. Deswegen: Sei auch DU wieder DABEI, klick die Glocke und den Daumen hoch! ;-)

Ich liebe den Geruch von Entwickler am Morgen

...es sei denn, das Amaloco ist in der Zwischenzeit schlecht geworden und ich muss erst mal eine Tüte Fomadon P anrühren, weil, der muss ja auch mal weg, bevor er mir noch in der Tüte schlecht wird. Ist mir ja noch nie passiert, dabei war aus der Flasche noch gar nicht so richtig viel raus. Ein Glück, dass ich mir ja immer angewöhnt habe, erst mal ein Stück Leader zu testen. Wobei die Farbe, die da aus dem Fläschchen raus kam, schon sehr darauf hin deutet, dass das nicht mehr gut ist.

Am Wochenende war TRM-Orga und ich habe mal wieder im schönen Bockum, oder wie heißt das sauerländische Dorf kurz hinter Sundern noch mal, zwei Filme durch meine F801 gejagt. Weil, man kann ja nie genug Fotos haben. Dieses Mal vor allem völlig ohne Schnee, wenn man mal von dem Reste-Schlotz absieht, der da am Straßenrand vor sich hin schmolz und dabei immer graubrauner wurde. ;-)


Jedenfalls: Während ich dann zwischendurch mal die Wäsche vom Wochenende aufgehängt habe, konnte der Entwickler dann auch ein bisschen abkühlen. Der wird ja bei 40°C angerührt, aber bei 20° benutzt. Gut, dass mein Wasser fürs Zwischen-Spülen und Stoppen eh ein bisschen zu kalt geraten war, da konnte ich das als Wasserbad verwenden. Und dann ab damit in die bereitstehende Paterson-Dose. Sowieso ganz komisches Gefühl: Sonst habe ich diesen Pulver-Entwickler-Kram (egal von welchem Hersteller) immer erst mal so einen Tag oder länger stehen lassen, damit der so richtig gut durchmischt ist und auch die Temperatur stimmt und alles. Jetzt einfach so: "Rein damit, wird schon gehen!" Und die Ergebnisse unter der Dusche sehen auch tatsächlich brauchbar aus:


Hab den Fomadon P eh immer ganz gerne benutzt, weil der im Gegensatz zum ID11 und D76 scheinbar weniger Verlängerungszeiten will. Da steht im Beiblatt nur was von 5% nach dem 5ten Film. Kommt mir ja auch komisch vor, aber ich glaube, ich hatte bisher die letzten Filme tatsächlich gar nicht verlängert, weil ich das Beiblatt beim letzten Mal wohl weg geworfen hatte. Hat auch gut funktioniert. Das Zeugs ist also scheinbar doch nicht genau das gleiche, auch wenn das behauptet wird. Ich mein, ich könnte ja auch einfach mal one-shot damit entwickeln, aber das gibt dann so viel flüssigen Abfall. Einer der Gründe, weshalb ich dein Rodinal-Verschnitt so selten verwende, dass der auch schon ganz dunkel geworden ist. Aber im Gegensatz zum Amaloco funktioniert das letztens noch hervorragend. (Es gibt ja so wilde Storys, dass Leute wohl Rodinal aus den 1950ern noch verwendet haben und das noch ging. Scheint unverwüstlich zu sein, das Zeugs. So riecht es ja auch.)

So, und zu viel mehr bin ich heute nicht gekommen. Nachdem J heute Nacht auch noch den Super Bowl geguckt hat und ich irgendwann nach der Halbzeitshow uns Bett gegangen bin, habe ich so ca. 5 Stunden Schlaf gehabt. Ein Wunder, dass ich überhaupt irgendwas brauchbar entwickelt bekommen habe! ;-)

Schwarz-weiß und analog, Teil 307: Rheidt am Rhein

Foma 200 #12, November 2024
  • Nikon F801S, AF Nikkor 35-70mm f/2,8, Tamron 70-210mm f/4-5,6
  • Entwicklung: Entwicklung: D-76 Stock #1, 5:30 Minuten, 20°C, Adofix Plus #4 1+5, 4:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Nachdem ich meinen Bruder getroffen und den Vergrößere aus seinem Auto in meines umgeladen hatte, bin ich ein bisschen an den Rhein runter und habe mal geguckt, wie es da in Rheidt so aussieht. War hier noch nie. Und dabei hatte ich die 801 mit dem 35-70/2,8, sodass ich jetzt, ein gutes Jahr später, endlich mal die Bilder hier raus hauen kann. ;-)

Als erstes Mal haben wir zwei Ansichten vom modernen Kirchturm. (35-70mm, 1/125s, f/5,6. No. 1 @ ~40mm, No. 2 @35mm.) Ich weiß nicht, ob der Turm mir hinter den Bäumen besser gefällt, oder ob er freistehend mit all seinen Details besser wirkt. Beide Bilder sind nicht gerade, sodass ich hier auch nicht wirklich eine Unterscheidungsmöglichkeit habe. Die Wendeltreppe hat irgendwie ja schon was!

In der Stadt selber stand da noch dieser große Kran an einer der Baustellen. (35-70mm @ ~40mm, 1/125s, f/8.) Mal ein für meine Verhältnisse schon sehr weit geschlossenes Bild, bei dem ich auf volle Schärfe vor dem einheitlichen Himmel abgezielt habe. Dabei ist der gar nicht so einheitlich, da sind schon einige Unterschiede in der Dichte der Wolken zu erkennen. Mistwetter! ;-)


An der großen Kirche unten am Rhein habe ich zwar eigentlich erst ein Überblicksfoto in der Totale gemacht, siehe unten, aber vom Bildformat passen die Gießkannen hier einfach besser hin. (35-70mm @ 35mm, 1/30s, f/4.) Sonst nehme ich f/4 ja, weil ich Bock drauf habe, hier ist es eher wegen der Dunkelheit in der Ecke. Bei Sonne hätte ich hier durchaus f/8 genommen. ABer auch so geht das ganz gut: Die Tülle vorne links ragt ein bisschen aus der Schärfe heraus, aber das fällt kaum auf. Ich muss echt mal mit Stativ in die Wildnis...... nein! ;-)

Das versprochene Bild der Kirche folgt. (35-70mm @ ~50mm, 1/60s, f/4.) Dunkel, dunkel. Ich vergess immer, wie dunkel der Herbst tatsächlich werden kann. Hier haben wir ein gutes Beispiel. Und wieder haben wir die Streifen der Lochung im Bild. Was zum ist das? Ist das noch einer der Filme, die ich gerührt statt geschüttelt habe? Ich denke doch eigentlich nicht. Oder ist der Foma 200 in D-76 besonders anfällig dafür? Kippe ich zu hektisch? Vibriert der Kühlschrank zu laut? Keine Ahnung.

Schauen wir uns eher mal den Herren am Kreuz genauer an, den ich auf dem Friedhof nebenan erwischt habe. (35-70mm @ 70mm, 1/250s, f/2,8.) Der Hintergrund könnte gerne weicher sein. Hier hat auf diese Entfernung Offenblende schon nichts mehr gebracht. Aber trotzdem gefällt mir das Bild eigentlich ganz gut. Ich hab halt so eine morbide Ader, dass mit s/w-Fotos von Grabsteinen immer gefallen. Liegt an mir, sorry! ;-)


Wenn wir schon dabei sind, die Leichenhalle ist direkt nebenan. Oder ist es doch nur der Geräteschuppen? (35-70mm @ 35mm, 1/60s, f/4.) Backsteine kommen auf s/w auch immer gut raus, finde ich. Mit dieser Frontalansicht und dem Mäuerchen als Flucht ist dieses Bild eigentlich ganz nett zusammenkomponiert. Im Himmel könnte mehr abgehen. Ansonsten: Fein.

Dann, nach verlassen der Umgebung um die Kirche: Weit offene Wippe am Wegesrand, wahrlich wohlig weich. (35-70mm @ 35mm, 1/60s, f/2,8.) Gefällige Unschärfe im Hintergrund, scharfes Motiv, eines der besseren Bilder auf diesem Film. Könnte ich mich auch man an einem Abzug versuchen.

Die Kirche noch mal im Rückblick. (35-70mm @ ~45mm, 1/125mm, f/4.) Ich habs nicht geschafft, das Ding zwischen Laterne und Schild positioniert zu bekommen und mich letztendlich dafür entschieden, die Laterne nach rechts zu nehmen und gezwungenermaßen das Schild vor die Kirche. Nicht optimal, aber da fällt es glaube ich am wenigsten auf, während die Laterne einen Kontrapunkt setzt. (Oho, falsch verwendete Fachausdrücke, meine Güte! ;-))


Am Horizont derweil, die Industrie: Mal ein etwas anderer Blick auf die Raffinerie, die ich sonst immer von meines Bruders Wohnort aus fotografiere. (35-70mm @ ~55mm, 1/250mm, f/4.) Hier merkt man dann so richtig, wie beschissen das Wetter an jenem Tag tatsächlich war: Die Suppe aus den Schornsteinen und Schloten und Kühltürmen steigt senkrecht auf, stößt auf die Inversionsschicht und zack: Kackwetter mit Abgasen! Voll Klasse für Umwelt und Gesundheit. Aber ich will ja nicht schon wieder den grünen Zeigefinger erheben. Sonst artet das hier wieder aus! Das will ja keiner! Ist auch nicht gut für Herz und Blutdruck, womit sich der Kreis schließt. ;-)

Machen wir weiter mit einem schiefen Rheinfoto, auf dem ein Schiff bergab fährt. (35-70mm @ ~40mm, 1/250s, f/4.) Ein weiteres Bild bei meiner Lieblingsblende. Ich mag f/4! Ich steh dazu, ich benutze die in den unpassendsten Situationen und schau mal, was passiert. Hier ist sie den Lichtverhältnissen angemessen, auch wenn eine mehr durchaus gegangen wäre. Der Deich im Hintergrund des Schiffes ist leider ein bisschen sehr dunkel und dem Schiff ein bisschen zu ähnlich, sodass sich der Kahn nicht so gut davon abhebt. Ansonsten: Dramatische Wolken. Ganz OK.


Für den Eichelhäher habe ich dann mal das Objektiv gewechselt. (70-210mm @ 210m, 1/250s, f/5,6.) Der sieht so aus, als wäre er gerade auf dem Sprung. Hopp, und weg war er! ;-) Aber erstaunlich, dass man auch mit dieser echt kurzen Brennweite Vögel jagen gehen kann. Setzt natürlich voraus, dass die genau so wenig scheu sind wie dieses Exemplar hier, dass es scheinbar gewohnt ist, dass unten auf dem Weg ständig Leute vorbeilaufen.

Noch mal ein Blick zurück und siehe da: Zwischen den Ästen der Gebüsche richten sich Kirche und Kran in einer Reihe aus. Praktisch. (70-210mm @ 210mm, 1/250mm, f/5,6.) Ja, das Objektiv ist am langen Ende ein bisschen unscharf, das hat man ja schon beim Vogel da oben gesehen. Aber für Film reicht es eigentlich. Wie gesagt, für 5 oder 10 Euro vom Flohmarkt: Völlig ausreichend. Wenn ich da damals das 50-Fache für bezahlt hätte: Hm, ich weiß nicht, ärgern würde man sich wahrscheinlich nicht, denn damals war man das so gewohnt. Die richtig guten Optiken kosten halt noch mal das Doppelte! Wie gesagt: Für das, was es ist: Befriedigendes Ergebnis.


Am Ende des Filmes wurde ich dann noch ein bisschen experimenteller: Ein bisschen Farbe auf Beton und schon habe ich ein Foto. Zwischen all den Nazi-Parolen gab mir das bunte Peace-Zeichen ein bisschen Hoffnung. (35-70mm @ 70mm, 1/60s, f/2,8.) Was bleibt einem in diesen schrecklichen Zeiten auch anderes übrig, als "Frieden" an die Wand zu schreiben? Nicht viel. Aber so habe ich immerhin ein Bild mit der Aussage, die ich gut finde, während den ganzen Rest des Weges entlang eigentlich nur ganz schlimme Sprüche standen. Die habe ich extra nicht fotografiert, aber ich hoffe, dass die mal im vergangenen Jahr wer weg gekärchert hat!

Und dann noch dieses Gesicht an der Bank entdeckt, das mich auch sehr angesprochen hat. (35-70mm @ 35mm Makro, 1/60s, f/4.) f/4 funktioniert hier, weil das Motiv ja eh mehr oder weniger flach ist, da steht kaum was aus der Fokusebene raus. Die Makro-Funktion dieses Objektivs ist tatsächlich sehr brauchbar. Leider hat der Film hier am Ende ein paar Kratzer abbekommen. Auch hier wieder: Ich habe den Eindruck, dass der Foma ganz besonders empfindlich ist. Schade eigentlich, ansonsten mag ich den ganz gerne.

So, das war das. Nächstes Mal ein paar Bilder aus Oberpleis, die ich mit einer Agfa-Box gemacht habe. Also eher was Experimentelles! ;-)

Schwarz-weiß und analog, Teil 306: Mondorfer Rhein

Foma 200 #12, November 2024
  • Nikon F801S, AF Nikkor 35-70mm f/2,8, Tamron 70-210mm f/4-5,6
  • Entwicklung: Entwicklung: D-76 Stock #1, 5:30 Minuten, 20°C, Adofix Plus #4 1+5, 4:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Als ich dann mal wieder nach Mondorf musste, war das Wetter noch immer nicht besser geweorden. Eigentlich mehr so im Gegenteil: Jetzt war es ganz grau in grau, was da unten am Rhein in der flachen Landschaft gleich noch mal so deprimierend wirkt.

Immerhin gab es Gänse. (35-70mm @ 70mm, 1/250s, f/2,8.) Wegen des miesen Wetters konnte ich aber wieder ganz schamlos die Blende bis zum Anschlag öffnen, was mir ja wiederum entgegen kommt. So ist der Rhein (und der Typ mit seinem kackenden Hund hinterm Tor) schön unscharf, während die Gänse sich trotz der noch sehr hohen Entfernung gut vom Hintergrund abheben. Bleibt die Frage, was macht die eine Graugans (?) zwischen all den Kanadiern? ;-)


Währenddessen lagerten auf der "Doris" ganz viele Steine, die wohl irgendwo zur Uferbefestigung gebraucht werden. (35-70mm @ ~50mm, 1/250s, f/2,8.) Warum ich hier jetzt nicht mal ein bisschen die Blende geschlossen habe, weiß ich allerdings auch nicht. Hier gibt es echt keinen Grund für f/2,8. Das Doppelte bis Vierfache wäre eigentlich angesagt gewesen. Aber so habe ich mal eine Baseline, was die Abschattungen in den Ecken angeht, so einheitlich grau wie der Himmel war: So gut wie unsichtbar.

Es war wohl ein Wochentag, sodass auch brav die Fähre von links nach rechts, von Ufer zu Ufer schipperte (35-70mm @ 70mm, 1/250s, f/5,6.) Ach guck mal, da hab ich das dann auch mal endlich gemerkt, dass das Objektiv auch noch andere Blenden hat als weit offen! ;-) Macht das Bild auch irgendwie schärfer. Nicht, dass ich das in den Bildern vorher vermisst hätte. Aber die Bestätigung, dass die Blende überhaupt fotografiert, war an der Stelle durchaus noch ausstehend. (Naja, nicht wirklich; wie gesagt, ich hab es ja auch an der Digitalen gründlich getestet, bevor ich es auf die Analoge geschraubt habe.)

Steht irgendwo eine Bierflasche rum, muss ich die mitnehmen, so will es das Fotografengesetz! (35-70mm @ ~60mm, 1/60s, f/5,6.) Das ist wie mit Schildern und Fahrrädern und Vespas und...... Jedenfalls stand da "Flensburg" auf dem Mülleimerrand, zack, schon hatte ich ein Bild davon in Silber gebannt! Die Blende hätte gerne noch ein bisschen weiter zu sein können, der Baum im Hintergrund ist ein bisschen sehr unscharf für ein Werbefoto. Nun gut, niemand macht auch mehr Werbebilder in s/w. Aber ich finde, das könnte echt mal ein Trend sein, der gerne zurück kommen könnte. Aber ich fürchte, das hat uns der Herr L von der gelben Partei auf Jahre hinaus versaut! :-D


War übrigens mal die andere Fähre im Einsatz. (35-70mm @ 35mm, 1/125s, f/5,6.) War das die Zeit, in der sie die "Mondorf" auf Elektro umgerüstet haben? Hm, die Presseartikel zu dem Thema sind aus dem September. Ist dann wohl schon ein bisschen früher passiert. Vielleicht musste die gerade Akku laden und es gibt ja nirgends Ladesäulen! :-D Knackig scharf und kontrastreich, dafür dass an dem Tag so wenig Sonne durch die Kackwolken sickerte.

Und dann noch eine Bank, die zum Verweilen einlädt, denn auf Fotos kann man ja meist nicht sehen, wie kalt es gerade wirklich war. (35-70mm @ 35mm, 1/125s, f/2,8.) Zurück zu weit offen. Und ich hab die Kamera total schief gehalten. Und außerdem sieht man hier ganz deutlich, dass der Film leichte Streifenbildung entlang der Lochung hat. Der Foma scheint mir da auch sehr anfällig zu sein. Ich habe den jetzt nicht groß anders misshandelt als die Kentmeres, die ich sonst so entwickle, und die haben das deutlich weniger. Muss ich die Filme demnächst nach jeder zweiten Umrühraktion mal auf den Kopf stellen, mal sehen, ob das dagegen hilft? Ich glaubs ja nicht.


Und zum Schluss noch die große Eistüte, die ich auch jedes Mal fotografiere, wenn ich hier bin. (70-210mm @ ~150mm, 1/125mm, ~f/4,8.) Sorry, kann ich nix dran machen, das ist fest einprogrammiert. Immerhin hatte ich so noch mal einen Grund, das Tele drauf zu schrauben. Sonst hätte ich das in diesem Eintrag gar nicht verwendet. ;-)

Nächstes Mal geht es ein paar Kilometer weiter nach Norden, nach Rheidt, denn ich war noch nicht ganz fertig mit meiner Fototour. Das war, als ich bei meinem Bruder, der da auch gerade hin musste, den Vergrößerer mitgenommen habe. Mist, dabei fällt mir ein, ich muss mal nach Moers, die Zeitschaltuhr abholen! Grüße an dieser Stelle an den Kollegen vom Bruder, der die extra für mich wiedergefunden hat!

Schwarz-weiß und analog, Teil 305: Enten im bedeckten Kurpark

Foma 200 #12, November 2024
  • Nikon F801S, AF Nikkor 35-70mm f/2,8, Tamron 70-210mm f/4-5,6
  • Entwicklung: Entwicklung: D-76 Stock #1, 5:30 Minuten, 20°C, Adofix Plus #4 1+5, 4:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Wenn ich neue s/w-Fotos mache und dann sogar entwickel, muss ich auch mal die alten raus hauen. Deswegen heute ein Ausflug in den Kurpark. Einige dieser Bilder sollten bekannt sein, denn die habe ich vor einem Jahr bereits vorgestellt, als es mir darum ging zu zeigen, wie gut das fette 35-70/2.8 Nikkor funktioniert. Von allen Zooms in meiner Sammlung gefällt mir das glaube ich am Besten. Macht einfach die schönsten Fotos. Nebenbei habe ich auch hin und wieder das 70-210mm Tamron drauf gemacht, weil das war damals auch noch recht neu in meiner Sammlung und ich benutze das seit dem auch immer gerne als Ergänzung zu diesem Objektiv, wenn ich längere Brennweiten brauche, aber keine Lust auf den riesigen Rucksack habe. Das ist klein und kompakt, leichter als der 35-70! OK, ist auch nichts besonders, aber es tut seine Dienste.

Schon von Weitem begrüßt einen im Kurpark die Fontäne des Wals, der da im Teich seine Fluke schlägt. (35-70mm @ 35mm, 1/60s, f/2,8.) Wie man sieht, es war dunkel und schwer bewölkt. Kackwetter, wie man bei uns dazu sagt. ;-) Insofern wäre ein 400er besser gewesen, aber ich wollte mal wieder einen der 200er Fomas verbrauchen. War eine Entscheidung. Ob die gut war? Nee, denn einige Bilder sind verwackelt. f/2,8 klingt für ein Zoom nach viel, ist es aber nicht wirklich, wenn man sonst auch schon mal Blenden von f/2 und kleiner zur Verfügung hat. Aber immerhin kann das Objektiv mal zeigen, was es bei Offenblende und im Weitwinkel so kann. Keine Beanstandungen: Alles ist scharf, keine verdunkelten Ecken, Verzerrungen fallen bei diesem Motiv erst recht nicht auf. Und das ist der Grund, weshalb ich dieses Objektiv auch so gerne auf der Digitalen verwende: Ich kann mich eigentlich immer drauf verlassen, ein anständiges Foto zu bekommen!

Siehe zB die Enten am Ufer. (35-70mm @ 70mm, 1/125s, f/2,8.) Wenn ich die Kamera gerade gehalten bekäme, würde ich das schon fast als (technisch) perfekt benennen. Die Ente im Fokus ist super-scharf, der Hintergrund macht bei 70mm ein hübsches Bokeh und der Kontrast ist Klasse. Gut, damals war der Entwickler noch frisch und ich musste nicht rumrechnen und testen und der Foma neigt ja eh zur Kontrastigkeit. Aber die gleichen Erfahrungen mache ich eben auch mit der D800. Einfach ein gutes Objektiv.


Im Gegegnsatz dazu das Tamron: Wenn man den Fokuspunkt verkackt und die Enten dann nachher unscharf sind, liegt das natürlich zu einem großen Teil am Benutzer! ;-) (70-210mm @ 210mm, 1/250s, f/5,6.) Aber irgendwie finde ich im Bild auch nicht die Stelle, wo es tatsächlich richtig scharf ist. Wahrscheinlich säuft die richtig scharfe Stelle irgendwo im Körper der überbelichteten Ente ab. Die war aber auch sowas von weiß und das Wasser drumherum sowas von dunkel! Sagen wir mal so: Das Tamron versucht hier sein bestes, ebenso die Kamera, aber irgendwie hab ich's verkackt! :-D

Der zweite Versuch ist da sehr viel besser gelungen, also technisch zumindest; das Motiv war beim unscharfen Bild halt besser. (70-210mm @ 70mm, 1/250s, f4.) Warum gucken die Biester eigentlich immer genau in dem Moment weg, wenn ich abdrücke?! Mistviecher! ;-) Schärfe und Kontrast sind hier für ein altes Dritthersteller-Zoom eigentlich auch ganz in Ordnung. Erwarte ich aber auch am kurzen Ende. Spannender ist da der echte Tele-Bereich. Aber den hatte ich ja versaut!

Stattdessen bin ich auf Grund der Wetterverhältnisse dann schnell wieder zum Nikkor zurück und habe mich auch eher an unbewegte Motive gehalten, wie diese Strampelmaschinen, die hier auf dem Trimm-Dich-Pfad stehen. (35-70mm @ 70mm, 1/125mm, f/2,8.) Bis jetzt nur Offenbleden. Das war nur ungefähr gewollt. Die Helligkeit war hier einfach zu gering. Zum Fotografieren braucht man bekanntlich Licht und das war an diesem Tag wirklich Mangelware. Der Kurpark ist doch sehr schattig, was im Sommer ja von Vorteil ist, im Winter aber eher hinderlich.


Sieht man leider auch am Makro-Bild der Blümchen: Verwackelt. (35-70mm @ 35mm Macro, 1/30s, f/5,6.) Ob es jetzt an mir oder den Blumen selber lag, sei einmal dahin gestellt. Das Ergebnis ist das Gleiche: Matsch. Schade eigentlich, denn ich hatte echt Hoffnung, dass das funktionieren würde. Immerhin war das das erste Bild, das ich versucht habe, mit dem Makro-Modus dieses Objektives zu machen. Dafür muss man ja auf 35mm raus zoomen und kann dann den Zoom-Ring aushaken und kann diesen zum Close-Up-Fokussieren verwenden. Machen ja viele Hersteller so. Funktioniert hier ganz gut, nur leider wird der eigentliche Fokusring von der Kamera entkoppelt. Soll heißen: Nur manueller Fokus.

Eines der besten Bilder auf der Rolle, finde ich ja, ist das Fahrrad, das da an der Treppe im Gebüsch lag. (35-70mm @ ~40mm, 1/30s, f/2,8.) Ich kann auch unverwackelte Fotos bei langen Zeiten, wenn ich mich anstrenge. ;-) Dieses Bild jedenfalls ist fast perfekt. Wenn ich etwas mehr Licht gehabt hätte, hätte ich vielleicht f/4 genommen, um den Reifen im Vordergrund auch noch scharf zu bekommen, aber so kann ich eine gigantische Unschärfe im Hintergrund genießen. Gefällt mir total gut!

Besagte Treppe habe ich dann auch mal im Bild festgehalten. (35-70mm @ 35mm, 1/60s, f/2,8.) Viele, viele Herbstblätter. Eigentlich ein ganz nettes Bild, wenn auch so das richtige Thema fehlt. Ist etwas leer, trotz der vielen Dinge, die man zu sehen bekommt. Ich weiß nicht, irgendwie befriedigt mich das nicht.


Oben angekommen habe ich als erstes mal den Gartenschlauch mit genommen, der da am Zaun hing. Weil ich es kann! (35-70mm @ 35mm, 1/250s, f/2,8.) Habe ganz vergessen, dass hier oben mehr Licht ist und ich tatsächlich mal die Blende hätte schließen können. Aber wozu gibt man ungeheurer Mengen Geld aus (also zumindest damals, als das neu war), um dann nicht auch f/2,8 zu benutzten? Dafür hat man das schließlich gekauft! Und es ist ja auch dafür geeignet! Ich habe bisher noch keines der offenen Fotos als "zu weich" oder "zu unscharf" bezeichnen müssen. Das Ding macht einfach gute Fotos, egal wie die Beleuchtungssituation ist. Ich lobe ja selten mal ein Zoom, aber das hier kann tatsächlich eine Normal-Festbrennweite ersetzen. Wenn man gerne ein halbes Kilo mit sich rum schleppt. ;-)

Apropos Zaunpfahl: Hab ich extra gemacht, wegen dem Baum dahinter, das hat man ja schon in Natura gesehen, was das für eine interessante Hintergrundunschärfe geben würde. (35-70mm @ ~55mm, 1/60s, f/2,8.) Und hier sind wir auch genau in der Mitte, der Normalbrennweite. Und es sieht Klasse aus!

Offen, nah und bei dem Licht wird es dann gefährlich: Das Blatt sieht zwar sehr geheimnisvoll aus, aber eben auch nur mäßig scharf, da der Bereich der Schärfe eben so klein wird. Ich bin ja echt für Unschärfe zu haben - einer der Gründe, weshalb ich mir so "schnelle" Objektive kaufe, obwohl das bei modernen, digitalen Kameras ja eigentlich nicht mehr nötig ist. Aber hier ist es selbst mir ein bisschen zu viel des Guten! ;-) Irgendwas sollte dann doch schon in focus sein! :-D


Zeit, noch mal das Tamron drauf zu machen und zu schauen, ob ich damit den Baumpilz nah genug heran holen kann. (70-210mm @ 210mm, 1/15s, f/5,6.) Wie? Ohne Stativ? Ich weiß es ehrlich gesagt selber nicht! Ich habe mich an den Zaunpfahl angelehnt, das Objektiv im Maschendraht eingehängt und einfach auf das Beste gehofft. Das Bild ist tatsächlich fast gar nicht verwackelt. Wenn man ganz genau hin sieht, zwischen all der Unschärfe, die dieses Objektiv von sich aus hat, sieht man eine leichte Wischbewegung. Oder vielleicht bilde ich es mir auch nur ein. Das Bild macht ansonsten bei normalen Größen - auf meinem alten FullHD-Monitor zB - einen ganz guten Eindruck. Geht man runter auf die Pixelebene, dann sieht man aber schon, wieso das Teil wahrscheinlich nur ein Drittel dessen gekostet hat, was das Nikkor damals wert war. Es ist halt alles ein bisschen weich. Das ist hier in diesem Fall jetzt nichts Schlimmes, im Gegenteil, es passt zur Stimmung das Bildes. Aber wenn man was Schärferes haben könnte, wer würde "nein" sagen? Versteht mich nicht falsch: Für ein "billiges" Dritthersteller-Tele-Zoom-Objektiv ist die Leistung gut. Aber eben nicht überragend.

Es war jedenfalls irgendwann auch mal Zeit, an den Heimweg zu denken. Wenn man den Kurpark verlässt, kommt man in die eine Richtung immer an der Hilfetelefonnummer-Bank vorbei. (70-210mm @ ~85mm, 1/125s, ~f/4.) Am kurzen Ende hatte ich ja weiter oben schon bemerkt, dass die Bilder ganz OK werden. Es sieht hier in diesem Fall sogar richtig scharf aus. Ich hoffe, dass da auch irgendwann in dieser Serie mit drei Einträgen mal Bilder in Portrait-Entfernung dabei sind. Da könnte es vielleicht seine Nische finden: Im kurzen bis mittleren Tele-Bereich. (Nicht, dass ich nicht seitdem auch haufenweise digitale Bilder damit gemacht hätte, da findet sich bestimmt was in der Brennweiten/Entfernungs-Kategorie) Dieses Bild hier gefällt mir jedenfalls von der Abbildungsleistung ganz gut.


Wo steht eigentlich dieser Container mit dem seltsam geschriebenen Namen drauf? (70-210mm @ ~100mm, 1/60s, ~f/4,2.) Auch bei 100mm ist die Schärfe durchaus noch OK, der Kontrast sieht gut aus und es gibt auch keine allzu heftigen Abschattungen an den Ecken. Insgesamt also durchaus brauchbar. Ich sehe auch keine wahrnehmbaren Verbiegungen der geraden Linien, vielleicht ein ganz kleines bisschen Pincushion. Aber das kann auch vom Knick in meiner eigenen Optik bzw. der Brillenstärke herrühren. (Einmal was sehen können, ich sags ja immer wieder!)

Und zum Schluss (für heute) noch ein Bild von der zugewucherten Feuertreppe. (70-210mm @ ~100mm, 1/125mm, ~f/4,2.) Die habe ich ja irgendwie immer dazwischen. Sieht OK aus. Scheinbar habe ich das auch ganz gut gerade gehalten bekommen. Ist jetzt nichts besonders, nicht anders als die vielen anderen von diesem Gebäude. Der Winkel ist tatsächlich mal ein andere.

Nächstes Mal geht es ganz kurz nach Mondorf. Da war ich ja aktuell auch gerade mal wieder, seltsamer Weise genau mit diesem Objektiv, allerdings auf der Digitalen. Die Bilder kommen hier sicher auch demnächst mal durch. Ich hab zu viel auf Halde liegen! ;-)