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Der Storch und andere schräge Vögel

Auf dem üblichen Corona-Abendspaziergang gestern, fern jeder Zivilisation, den Storch getroffen. Statt was Kleines zu bringen, was ich so einem schmächtigen Gesellen auch gar nicht zutraue, stakste er dem Bauern hinterher, der dabei war, sein Feld zu beackern. Dort hat er dann die Würmer aus dem Boden gezogen und gierig verschlungen, die scheint er genau so gerne zu mögen wir Frösche. Oder vielleicht frisst er auch einfach alles, was ihm vor den Schnabel läuft. Also, der Storch jetzt, nicht der Bauer. Falls das nicht klar gewesen sein sollte! ;-)

Da ich zum Glück dieses Mal die Kamera dabei hatte - sogar das 200mm, aber leider nicht den Telkonverter -, habe ich ein paar sehr schöne Storchfotos machen können. Im Gegensatz zum letzten Mal, als ich den Storch unten im Siegtal gesehen habe und nur das Handy dabei hatte. Ich glaube, ich habe jetzt die halbe Karte voll mit Storch-Fotos. Deswegen gibt es auch wieder einen erweiterten Eintrag! Aber erst mal ein paar Bilder zum Aufwärmen:


Natürlich gab es noch andere Besucher - wie zB die Krähe da auf dem mittleren Bild -, denn wenn der Tisch so reichlich gedeckt ist, finden sich schnell weitere Gäste ein. Aber mehr dazu gibt es weiter unten! "Der Storch und andere schräge Vögel" vollständig lesen

Noch ein Spaziergang am Abend (mit Sonnenuntergang)

Heute mal wieder den agnzen Tag im Garten verbracht und erst nach dem Abendessen raus, weil man dann nicht damit rechnen muss, noch andere Quarantäneflüchtlige zu treffen. Ist aber auch ganz schön, dann ist es nicht so warm. (Sowas im April zu sagen, ist schon sehr seltsam. Normalerweise sollten wir jetzt Schmuddelwetter haben... Stattdessen jagt ein Hochdruckgebiet das nächste.)


Wie man vielleicht sieht, ich habe mit dem Fotografieren heute schon direkt vor dem Haus begonnen. Und ja, ich habe zu viel an den Farbkorrektur-Reglern im GIMP gedreht! ;-) Aber da im Schatten war es halt sehr schattig.

Da wir heute doch schon sehr spät dran waren, sind wir nicht mehr so wirklich zum Sonnenuntergang gekommen. Aber ein paar Bilder mit Gegenlicht habe ich dann doch noch gemacht. Und weil tatsächlich gegen Abend mal ein paar Wolken aufgezogen sind, ist der Himmel auch direkt viel interessanter als die letzten Tage, als da immer nur Blau war, in alle Richtungen.




So, das war das. Ansonsten gab es heute nicht viel Neues zu berichten. Haben ein wenig im Garten aufgeräumt, nichts großartiges, nur ein bisschen sortiert. Und noch ein bisschen Spielchen gespielt und uns dabei die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Wobei, eigentlich nicht: Seit gestern habe ich einen leicht rötlichen Unterton, deswegen heute den Tag großtenteils unterm Sonnenschirm verbracht; nur beim Werkeln ließ es sich nicht ganz vermeiden, die Sonne abzukriegen.)

Spaziergang am Abend (mit Sonnenuntergang)

Um der Kontaktsperre zu entgehen, sind wir heute mal ganz spät raus. Schließlich ist es schon bis abends spät noch hell und auch recht warm, so um die 20°. Schönes Wetter und alles inklusive, also. Und zusätzlich die Sicherheit, dass keine Sau unterwegs ist. Abends scheint die Kontaktbeschränkung ganz gut zu funktionieren. Tagsüber sind einfach zu viele Jogger und Hundemuggles unterwegs.

Natürlich habe ich wieder viel zu viele Fotos gemacht. Angefangen habe ich mit den beiden Schmuddelpferden, die heute gar nicht schmuddelig waren. Eher so frisch gestriegelt. Mal sehen, wie lange das hält, die machen das ja ständig, sich im Matsch wälzen. ;-)


Weiter den Berg hoch gab es dann Tulpen zu sehen. Ich hab gleich mal mit dem 85er drauf gehalten, dass ich eh schon drauf hatte, weil wegen der Pferde-Portraits. Finde, das die ganz gut raus gekommen sind.



Bei Sternmagnolien muss ich immer an solche SciFi-Horror-Kreaturen denken, die einen gleich fressen wollen. Die Staubblätter, die wie Zähne aussehen. Der Stempel wie eine noppelige Zunge. Die Blütenblätter, die sich um das Opfer schließen. Ähm. Ja. Ich glaube, ich mache dann mal einen Termin beim Psycho-Doc! ;-)

Im erweiterten Artikel folgt der versprochene Sonnenuntergang. Aber nicht sofort. Denn unterwegs gab es ja noch einen ganzen Haufen Blüten zu fotografieren. Und ein kleines, lautes Vögelchen. Und damit meine ich jetzt nicht den FedEx-Flieger! ;-) "Spaziergang am Abend (mit Sonnenuntergang)" vollständig lesen

Bussarde, Krähen, Rotmilane

Heute bestes Frühlingswetter, weit über 20°C und blauester Himmel. Nachdem aufgrund von Corona nur noch vereinzelte Flugzeuge unterwegs sind, gibt es auch praktisch keine Kondensstreifen. Dementsprechend strahlt die Sonne völlig ungehemmt und so, als wäre schon Sommer.

Wir also raus, aber da man ja von anderen Menschen Abstand halten muss, sind wir wie immer in den letzten Wochen raus in die Wildnis, und dabei wiedermal so schnell wie möglich die kleinstmöglichen Feldwege genommen. Da kamen uns dann auch tatsächlich die ganze Zeit gerade mal zwei Geocacherinnen entgegen. Bleibt nur noch die Frage, wer die Taschentücher da hin gepinnt hat.


Aber das Hauptaugenmerk liegt heute natürlich auf all den verschiedenen Vögeln, die wir heute bewundern durften. Anfangen möchte ich als erstes mit diesen Bildern von einem Mäusebussard, der über uns gekreist ist. Also, eigentlich waren es zwei, aber ich habe sie nicht gemeinsam drauf gekriegt. Mit dem 2x-Konverter habe ich diesen einen aber wenigstens mal so richtig groß drauf gekriegt. Vor allem sogar einigermaßen scharf, ich bin erstaunt. Nur leider etwas kontrastarm.



Vom selben Platz habe ich dann auch direkt noch die im Baum spielenden (wahrscheinlich etwas naiv interpretiert?) Meisen erwischt. Extrem niedlich. Leider sind die dann weg geflogen, als wir näher kamen. Schade, aber auch hier hat der Konverter schon einiges geholfen, die kleinen Tierchen näher ran zu holen.

So, und da das sonst wieder viel zu viele Fotos für einen Eintrag werden, hier jetzt der Link zum "erweiterten Artikel": "Bussarde, Krähen, Rotmilane" vollständig lesen

Kleiber, Stare, Krähen, Blümchen und ein Pferd

Heute wieder blauer Himmel und nix wie raus. Aber schön von den anderen Coronierten fernhalten! Hat die Frau M gesagt! ;-) Deswegen, ab in den Wald, runter zum Bach. Heute habe ich mich mal runter ans Ufer getraut und die Tonne (oder was auch immer das sein mag) fotografiert.


Eigentlich habe ja noch mal versucht, den verloren gegangenen Objektivdeckel wieder zu finden. Hab ich aber nicht. Ob die Kohlmeise den geklaut hat, als ich nicht hin geschaut habe? Oder der Kleiber?


Apropos Kleiber: Da zieht offenbar ein Pärchen in einen alten, hohlen Baum ein. Rauf und runter liefen die den Baum und haben sich alles ganz genau angeschaut und haben mich, den findigen Fotografen, fast völlig ignoriert. Sind ja schon echt niedliche Vögelchen. "Kleiber, Stare, Krähen, Blümchen und ein Pferd" vollständig lesen