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Weinbergschnecke

Kleiner Nachtrag zu gestern, was mir da noch über den Weg gekrochen kam: Eine Weinbergschnecke. Ich mag die ja, auch wenn die angeblich das ganze Gemüse im Garten wegfressen. Hätte es halt kein Gemüse werden sollen! ;-) Außerdem stehen die angeblich unter Naturschutz, oder wie war das? Deswegen habe ich sie nach unserer kleinen Fotosession auch von Dannen ziehen lassen.


Die freut sich jedenfalls auch sichtlich über die 42 Regentropfen, die gestern gefallen sind. Obwohl ansonsten alles noch immer viel zu trocken ist, es müsste mal so ein, zwei Wochen (oder Monate) durch pissen, damit sich die Natur erholen kann. Das bisschen Gefissel gestern löscht jedenfalls keinen Waldbrand.

Schwertlilien in Mutters Vorgarten

Heute war wieder Einkaufstag. Bei der Gelegenheit, bevor die anderthalb Tropfen Regen gefallen sind, mal eben die Schwertlilien in Mutters Garten fotografiert. Hübsch sind sie schon, sogar wenn das Wetter eher bedeckt ist.


Nebenbei auch noch anderes Gemüse abgelichtet. Wenn man schon mal die Nahlinse drauf hat, lohnt sich das dann wenigstens.


So, und jetzt Schluss für heute. Mir macht das Wetter Kopfaua und daher kann ich mir heute mal keine weiteren Texte ausdenken.

Katzen und Schafe auf dem Heimweg

Auf dem Heimweg vom gestrigen Corona-Abendspaziergang sind wir dann noch an den Schafen und ihren schwarz-weißen Lämmern vorbei gekommen. So niedlich! Leider war das Licht hier an der Stelle nicht so toll, die Bäume, die die Straße säumen, werfen um diese Tageszeit schon sehr lange Schatten. Daher nur zwei Beispielfotos:


Ich weiß nicht, wie viele Lämmer das tatsächlich waren, aber die haben sich kreuz und quer über die Weide gejagt, so schnell, dass ich sie nicht zählen konnte. Ich schätze so 20, vielleicht 30. Ein ganzer Haufen jedenfalls!

Weiter die Höhenstraße runter begegneten uns dann nacheinander drei Katzen, die die Restwärme des Tages in sich aufsaugten. Da habe ich dann mal mit dem 85er drauf gehalten, so ein Portrait-Tele ist auch für Katzen nicht zu schade! Und beim Aufstehen nicht vergessen: Das Knacken der Knie kann die Miezen mehr erschrecken als das Klicken des Auslösers... :-/


Ganz zum Schluss haben wir bei uns in der Straße noch eine weitere grau Getiegerte gesehen, aber hier war es dann wirklich zu dunkel für Fotos und außerdem hatte ich mittlerweile wieder das Weitwinkel drauf, weil die Kamera so besser in die Tasche passt. Gibt es also kein Foto von. So, und jetzt geh ich mal nach der Hummel gucken, die wir unterwegs von der Straße eingesammelt haben, wo sie wahrscheinlich einen unschönen Zusammenstoß mit einem der vielen KFZ hatte, die hier rauf und runter gurken.

(Von dem Typ, der sich mitten im Nichts auf dem Feldweg fest gefahren hatte, habe ich jetzt gar nicht erzählt. Obwohl, jetzt ja schon. Der hing mit seinem Kombi auf ungefähr 45° mit den rechten Rädern im Graben, als wir auf dem Hinweg waren. Als wir zurück kamen, saß er dann auf seinem Klappstuhl und hatte ein Ersatzrad vor sich liegen. Was auch immer er damit gemacht hat, vielleicht untergelegt? Oder hat er so lange georgelt, bis der Reifen durch war? Keine Ahnung.

Überhaupt, was sich hier oben auf den Feldern trifft, ist auch nicht normal: Scheint so, als würde die Dorfjugend jetzt in der Natur saufen, weil die Gaststätten geschlossen haben. Leute, das ist auch kein Social Distancing!)

Der Storch und andere schräge Vögel

Auf dem üblichen Corona-Abendspaziergang gestern, fern jeder Zivilisation, den Storch getroffen. Statt was Kleines zu bringen, was ich so einem schmächtigen Gesellen auch gar nicht zutraue, stakste er dem Bauern hinterher, der dabei war, sein Feld zu beackern. Dort hat er dann die Würmer aus dem Boden gezogen und gierig verschlungen, die scheint er genau so gerne zu mögen wir Frösche. Oder vielleicht frisst er auch einfach alles, was ihm vor den Schnabel läuft. Also, der Storch jetzt, nicht der Bauer. Falls das nicht klar gewesen sein sollte! ;-)

Da ich zum Glück dieses Mal die Kamera dabei hatte - sogar das 200mm, aber leider nicht den Telkonverter -, habe ich ein paar sehr schöne Storchfotos machen können. Im Gegensatz zum letzten Mal, als ich den Storch unten im Siegtal gesehen habe und nur das Handy dabei hatte. Ich glaube, ich habe jetzt die halbe Karte voll mit Storch-Fotos. Deswegen gibt es auch wieder einen erweiterten Eintrag! Aber erst mal ein paar Bilder zum Aufwärmen:


Natürlich gab es noch andere Besucher - wie zB die Krähe da auf dem mittleren Bild -, denn wenn der Tisch so reichlich gedeckt ist, finden sich schnell weitere Gäste ein. Aber mehr dazu gibt es weiter unten! "Der Storch und andere schräge Vögel" vollständig lesen

Mit dem Umkehrring im Garten

Wie versprochen (angedroht?), habe ich mich heute mal, ausgerüstet mit dem auf den Umkehrring montierten Minolta-Objektiv, auf die Pirsch begeben und alles fotografiert, was nicht weglaufen kann. Also hauptsächlich Blumen und sowas. ;-) Das sind ja auch immer ganz dankbare Subjekte, denn im Allgemeinen bewegen sie sich wenig (der Wind hat nachgelassen), sie sehen in Makro-Aufnahmen durch die Größen-Verfremdung immer etwas krasser aus, als sie eigentlich sind, und außerdem machen Blumen gute Laune!


Wie man sieht, als erstes habe ich mir mal die verschiedenen Flieder, die hier im Garten gerade dabei sind, mit aller Macht aufzublühen, vorgeknöpft. Flieder ist ja immer hübsch und im Frühsommer (den wir den Temperaturen nach zu urteilen ja offensichtlich jetzt schon im April haben) sitzen die Schmetterlinge gerne drin rum und saugen Nektar. Dafür ist es jetzt noch etwas früh, aber wenn das so weiter geht, ist es bald schon so weit.

Die restlichen Bilder fallen unter die Kategorie "diverses blühendes Gemüse". Da ist zum Beispiel der Löwenzahn, der mittlerweile schon das Pusteblumen-Stadium erreicht hat:



Das Tränende Herz hat es mir auf Grund seiner Form ja besonders angetan. Ich frage mich immer wieder, was die Evolution dazu veranlasst haben könnte, eine solche Blütenform zu produzieren. Ich mein, wenn man die normalen Blätter der Pflanze anschaut, fragt man sich schon, wie das am gleichen Pinn wachsen kann. Also, ich zumindest. Aber ich denke ja auch immer zu viel nach...

Auch der Stempel der Tulpe ist hochinteressant, vor allem auf diese Entfernung und bei der Vergrößerung. Als könnte man jede Zelle einzeln erkennen. Und da die jetzt auch schon kurz vor dem Abblühen steht, kann man den Stempel gut seitlich fotografieren, ohne dass die Blütenblätter im Weg sind. OK, man könnte die auch einfach ab machen, aber so einer bin ich ja nicht. Ich versuche meine Fotos ja meist so zu machen, dass ich das Motiv selber so weit wie möglich verändere. (Gut, für Quantenverschränkungen kann ich jetzt nix! ;-))

Bei der Gelegenheit habe ich mal etwas über das Minolta-Objektiv nachgeforscht: Es handelt sich laut Beschriftung um das Minolta AF Zoom 28-80mm 1:3.5(22)-5.6 D und hat wohl einen A-Anschluss; daher ist es wahrscheinlich sogar mit den neuesten Sony-Kameras kompatibel, wenn ich das richtig verstanden habe. Laut der Wikipedia gab es verschiedene Versionen davon, die mit dem D scheint wohl die neueste zu sein.


Ich bin wirklich erstaunt, was das für farbechte Bilder macht. Ich würde das wirklich zu gerne mal für "richtige" Fotos verwenden. Mal sehen, muss wohl doch mal in zwei Batterien für die Dynax 5 investieren und dann einen von den billigen Schwarzweiß-Filmen da rein tun, die heute, nach einer Woche in irgendeinem Postverteilzentrum bei Berlin, endlich angekommen sind! Blöd ist, dass es so viele verschiedene Adapter von Nikon -> Sony gibt, aber keinen in die andere Richtung. Jedenfalls habe ich noch immer keinen finden können.

PS (2. Mai 2020): Mittlerweile einen - also, genau einen - gefunden, kostet 30 Euro, ist mir erstmal zu teuer.