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35mm - Rindviecher, Schafe und Pferde

Heute mal etwas früher unterwegs gewesen, es war ja nicht ganz so heiß und die Arbeit war auch schon um sieben erledigt. Also nichts wie raus, heute mal nur mit dem 35mm Nikkor bewaffnet. Muss noch mal was manuell fokussieren üben. Das konnte ich auch schon mal besser, nicht alle der heutigen Bilder sind so richtig scharf. OK, wenn man das weit öffnet, ist es eh nur so mäßig scharf, aber trotzdem: Üben, üben, üben! ;-)


Nachdem wir erstmal den Berg hoch waren, habe ich bei den Nachbarn da oben am Hang ein paar Rosen und die rissige Farbe mitgenommen. Und dann über die Felder, auch wenn der Weg dazwischen dieses Jahr sehr zugewuchert ist. Jetzt, da alles abgemäht ist, kann man trotzdem einigermaßen da durch.


Da gab es dann auch einiges an blumigen Gemüse zu sehen, das habe ich dann mal gegen das Licht gemacht. Schön geworden, das Objektiv macht ja recht interessante Flares, besonders so gegen f/8. ;-)

Da oben liefen auch diverse Rindviecher rum, die schon wieder hinter meinem Kamerabändel hinterher waren. Ich weiß nicht, das zieht die ja magisch an. Musste ich dann erstmal wieder Kuhschlabber von der Linse wischen! ;-)


Nach den Kühen dann Schafe. Und vor allem die dazugehörigen Herdenschutzhunde. Die haben wieder sehr fein aufgepasst, was wir da machen und zugeschaut, dass wir auch ja weiter gehen. Und einmal sehr laut angeknurrt haben sie uns. Brav! ;-)


Dann, als wir wieder unten im Tal waren, dem Spielplatz und der Lore im die Ecke einen Besuch abgestattet. Den Loren-Papagei hatte ich auch schon ganz lange nicht mehr und weit offen kommt der Baum dahinter auch sehr interessant rüber.

Da uns dann noch ein paar Schritte fehlten, rechts die Straße runter und über den Hanfbach rüber. Bevor ich mich da den Pferden gewidmet habe, mal erst diesen wunderschönen Apfel mitgenommen. Also, als Foto. Merken: Unten an der Ecke steht auch ein Pflaumenbaum! Aber ich fürchte, der gehört wem, der steht hinter einem Zaun! ;-) Schade!


Hier dann jedenfalls wie immer noch ein paar Pferdefotos. Was wäre ein Gang ums Dorf ohne Pferdefotos? Die beiden sind außerdem besonders fotogen und mit dem 35er sind sie auch ziemlich gut erwischt, nachdem sie neugierigerweise mal wieder direkt zu mir rüber kamen.

Dann noch durch den dunkeln Wald. Hier am Hanfbach entlang wird es immer direkt ein paar Grad kühler, was bei dem Wetter der letzten Wochen ja gerne genommen wird. Immer diese Hitze, ich halte es kaum noch aus. Ich bin da nicht für gemacht.


Immerhin gab es dann noch einen bald schon wieder vollen Mond hinter den Masten zu sehen. Das hochkante Bild habe ich direkt mal auf 1920 zugeschnitten, damit man vom Mond auch was erkennt. Wenn man das Objektiv ein bisschen abblendet, geht das mit der allgemeinen Weichheit ganz gut. Ich glaube, das kommt größtenteils auch von dem alten Skylight-Filter, den ich da drauf habe, der ist ja ziemlich kratzig. Aber da das Gewinde von dem Objektiv ja total hinüber ist, möchte ich da eigentlich nichts neues drauf schrauben, das macht nur das Filter kaputt.

So, und jetzt schnell noch duschen. Ist nötig! ;-) War heute morgen schließlich schon mit dem Rad beim Kunden, das war auch einigermaßen anstrengend.

Im Hexenwald

Nachdem es endlich mal wieder auch nachmittags nicht ganz so heiß ist, sondern sogar fast angenehm, haben wir uns mal dazu durchgerungen, nicht mitten in der Nacht raus zu gehen. Eigentlich hatte ich die Kirche in Bödingen anfahren wollen, aber dann habe ich die Baustelle vergessen und bin natürlich voll da rein gefahren, also haben wir uns kurzentschlossen umentschieden und sind zum Hexenwald gefahren.


Haben unten am Berg geparkt und sind dann erstmal hoch gelaufen. Unterwegs festgestellt, dass es hier diverse neue Caches gibt. Also das Handy angeworfen und Dosen gejagt, während ich nebenbei mal wieder viel zu viele Fotos gemacht habe. Und jetzt ist der Akku leer. ;-)

Faszinierend fand ich das alte Bienennest, das da in dem Schutzplastikdings um die jungen Bäume ist. Faszinierend, wie die diese perfekten Sechsecke bauen, ganz ohne Zirkel und Winkelmesser. Evolution ist faszinierend!


Ansonsten sehr viel tote Bäume gesehen. Aber ich glaube, hier die sind schon länger weg, die hatte glaube ich schon einer der großen Stürme vor einigen Jahren abgeräumt. Jetzt wächst da mittlerweile ziemlich buschiges Unterholz.

Als wir dann oben auf dem Berg angekommen waren, ging es auch schon wieder runter. Der erste Cache lag nämlich unten bei der Hütte kurz vor der Autobahn. Also erstmal wieder bergab.


In der Hütte dann die Höhlenzeichnungen mitgenommen. Sorry, ich find's witzig: Da werden wissenschaftliche Abhandlungen darüber geschrieben, wo vor 10.000 Jahren irgendwer Mammuts an die Wand gemalt hat, da fragt man sich doch, wenn diese Hütte 10.000 überdauern könnte, würde die dann auch in Magazinen und Vorlesungen vorkommen? :-D

Dann noch den Cache aus dem Vogel gepiddelt. Und dann den Schatten fotografiert. Und den Vogel. Und die Dose darin. Das alles übrigens - wie die meisten Fotos heute - mit dem 35mm Nikkor. Sollte ich auch mal wieder häufiger verwenden.


Dann noch einen dritten und einen vierten Cache mitgenommen, schließlich am Jagdhochstand raus gekommen und von da aus zum Auto zurück.


Und jetzt furchtbar müde. Heute morgen mit den Kopfschmerzen aus der Hölle wach geworden, erstmal 'ne halbe Ibu eingeworfen, danach ging es eigentlich. Jetzt aber total platt. Deswegen auch nicht der intelligenteste Text bei den Fotos... ;-)

Ein weiteres Mal bei Nacht über den Hausberg

Gestern war es ja endgültig unerträglich - bedeckt und wie im Gewächshaus - und es sah ja eigentlich so aus, als würde es abends Regen geben. Tat es aber nicht. Stattdessen klarte es nach 8 plötzlich auf. Also haben wir das gemacht, was wir in letzter Zeit ja ständig machen: Nix wie raus, sobald es ein bisschen kühler wird. (Spolier: Nachts hat es dann endlich geregnet, aber bei weitem nicht genug. Dafür sind die Temperaturen wenigstens wieder eingermaßen normal, so um die 25°.)

Zuerst mal bei den Nachbarn die Vorgarten-Blumen fotografiert. Das habe ich dieses Jahr viel zu selten. Liegt auch daran, dass die mit dem Gießen nicht nachkommt und da auch alles der Reihe nach vertrocknet. Die Sonnenblumen sind allerdings relativ hart im Nehmen und vor dem Fachwerk sehen die auch trotz zu Wenig Licht ganz gut aus. Es ist halt schon später Abend.


Danach dann mal rechts die letzte Möglichkeit den Berg hoch genommen und über die Felder. Die spektakulären Wolkenformationen kündigten da schon das Wetter an, das über Nacht durchgezogen ist. Besonders angetan hatte es mir der einzelne Zaunpfahl, der da mitten auf dem Feld steht. Muss der Bauer da immer drum herum fahren? Kann man den nicht eigentlich auch weg machen? (Die Frage stellt sich besonders, nachdem gestern in den Nachrichten mehrfach von dem Unfall irgendwo da hinten Richtung plattes Land die Rede war, wo einer beim Mähen den Hochspannungsmast gefällt hat und 60.000 Leute keinen Strom mehr hatten! Huiuiui, in dessen Haut will ich echt nicht stecken!)


Dann im Dorf wieder rechts am Wegekreuz vorbei. Da habe ich mal wieder die Füße mit genommen. Was ist eigentlich aus den Wasser-, Abwasser- und Gas-Schildern geworden, die da an dem kleinen Stein hingen? Sind die schon länger weg? Ich mein, man kann noch gut sehen, wo die früher waren...

Dann an der dicken, müden, zwinkernden Katze vorbei. Die Kollegin ist wieder weg gelaufen, die habe ich letztens ja schon kaum erwischen können. Ach, Mist, ich wollte doch noch am Pflaumenbäumchen vorbei, die waren so lecker! Vergessen!


Und zum Abschluss noch ein paar Pferde. Unser Rückweg führte uns zwar noch bis nach Söven und von da aus wieder zurück ins Tal, aber es war dann mittlerweile so dunkel, dass an gute Fotos nicht mehr zu denken war.

Nachts über den Hausberg

Gestern Abend... muss ich noch was sagen? Oder kennen wir den Text mittlerweile auswendig? Es warn noch um 9 fast 30 Grad und als wir anderthalb Stunden später wieder nach Hause kamen, waren es noch immer 27. Aber heute zog viel Wetter auf und ich habe saumäßig Kopfschmerzen, es wird also hoffentlich bald vorbei sein mit der schwülen Hitze! Gestern aber erstmal ungefähr so oder so ähnlich:


Sind über den Hausberg hoch nach Söven und dann durchs Rosental zurück. Da war es dann aber schon sehr dunkel und ich habe nur noch Bilder vom Mond gemacht, der mit dem Weitwinkel allerdings nicht so prickelnd wirkt. Aber für mehr Brennweite war zu wenig Licht.


So, und das wars auch schon. Mehr kann ich heute nicht schreiben. War ein sehr langer und anstrengender Tag. Morgen Auto in die Werkstatt, der Fensterheber wird repariert.

Fast bis Lichtenberg

Auch heute wieder Fotos von gestern, und ob ich heute noch neue mache, glaube ich nicht, denn das Thermometer platzt gerade, so nach oben raus. Es ist noch immer tödlich warm, ich geh kaputt. Deswegen sind wir ja immer spät Abends unterwegs, es ist sonst einfach nicht mehr auszuhalten.

Dafür kann man sehr interessante Bilder machen, denn die untergehende (oder schon hinterm Berg verschwundene Sonne) zeichnet tolle Farben an den Himmel. Aber um die zu sehen zu bekommen, muss man natürlich erstmal durch das Tal und dann den Berg hoch, denn unten ist schon meist dunkel.


Wie man sieht, wir sind den Weg unter den Masten entlang gegangen, die zeichnen sich hervorragend gegen den bunten Himmel ab. Sind zwar jetzt nicht die spannensten Fotos, aber mir gefällts.


Als wir dann bei den Strohballen oben ankamen, war es leider schon sehr dunkel, deswegen ist das Licht etwas unausgewogen mit dem Sonnenuntergang dahinter. Erstaunlich fand ich aber auch den Widerschein der Wolken auf der anderen Seite, wo es mindestens ebenso spektakulär, aber schwieriger zu belichten war.


Und die Bauern fahren ihre Ernte auch lieber Abends ein, wenn ich mir das so anschaue. Tagsüber schmelzen denen wahrscheinlich bald die schwarzen Reifen unter dem Trecker weg. Staubig ist es trotzdem, wann immer man die nötige Arbeit erledigt. Bauer möchte man in diesem Wetter auch nicht unbedingt sein. Bleibt zu hoffen, dass die wenigstens mal ein bisschen mehr Geld verdienen, nachdem die Weltmarktpreise für bestimmte Produkte so explodiert sind. Aber bleibt wahrscheinlich wieder am $Discounter hängen...


Statt noch bis nach Lichtenberg zu laufen, haben wir den Weg rechts rum durch den Wald nach Hause genommen. Den Stahlträger habe ich ja bestimmt schon mal im Blog gehabt. Ist jedenfalls nicht das erste Foto, das sich davon mache. Und dann noch das "Weide nicht betreten"-Schild, das kennen wir sicher auch schon. Obwohl ich scho erstaunlich lange nicht mehr hier oben war. Bin ja sonst eher mit dem Rad hier oben.


So, und dann waen wir auch schon wieder unten im Tal und sind nach guten 10.000 Schritten wieder zu Hause gewesen. Auch wenn das alles nur Augenwischerei ist, so hat man zumindest ein reines Gewissen! ;-)