Skip to content

Übern Hausberg

Heute nur noch mal eben übern Hausberg, weil das Wetter nach getaner Arbeit so schön war. Morgens war es ja eher blöd bis regnerisch. Dem Wetter geb ich übrigens auch die Schuld an meinen Kopfschmerzen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir die Heizung kleiner gestellt haben und jetzt das Fenster nicht mehr ganz so oft auf reißen und daher die Luft hier drin etwas stickig ist. Aber aufstehen und was dran ändern will man ja auch nicht, wenn man einmal sitzt! ;-)


Es ist jedenfalls draußen einigermaßen schwül-warm für einen Oktobertag, so sehr, dass sogar noch Wespen rum fliegen und nebenan die gelben Früchte vom Baum fressen. Und auf der Höhenstraße gab es einen schillernden Ölfleck, den habe ich auch noch mitgenommen.

Ansonsten mal wieder das übliche: Herbstliches Laub und diverse Beeren - oder andere Früchte. Oder auch Pilze. Daran merkt man dann doch, dass Herbst ist. Ist halt nur einfach zu warm. Wie eigentlich das ganze Jahr schon.


Bleibt die Frage, ob hier demnächst die Jagd durch kommt: Die Wege, die zu den Jagdhochständen führen, sind alle mit neon-roter Farbe durchnummeriert worden. Würde das jedenfalls erklären.


Am Horizont grüßte dann mal wieder der Ölberg. Und das mal wieder, wenn ich kein Tele dabei habe. Da will man einmal mit leichtem Gepäck reisen. ;-)

Weiter den Berg hoch dann mal wieder Schafe und die Herdenschutzhunde getroffen. Die winselten schon von Weitem, die haben uns kommen hören. Haben dann auch nur im Vorbeigehen Bilder gemacht, weil man die ja nicht unnötig beruhigen soll.


Ansonsten noch ein paar hübsche Herbstbilder mit bunten Blättern gemacht. Dann kam noch der Bauer um die Ecke und guckte bei seinen Schafen nach dem Rechten. Was er in seinem Anhänger hatte, haben wir dann aber nicht mehr abgewartet. Ich nehme an: Heu. Und Hundefutter! ;-)


Auf dem Heimweg dann noch einen Falken getroffen: Falco, den Telefonmast-Falken. Da habe ich mich das zweite Mal geärgert, dass ich keine Teles dabei hatte. Aber mit ein bisschen (viel) Crop geht auch das.

So, und jetzt noch Nachrichten gucken und dann glaube ich früh ins Bett. Der Kopf tut dann doch ein bisschen sehr weh...

Schwarz-weiß und analog, Teil 167: Mit defekter Kamera durch Hennef und Umgebung

Film: Fompan 100 #36, Kamera: Porst CR-5 computer (defekt), Objektiv: Porst Color Reflex 1:1.6/50mm, Mai 2022

Heute also Restesuppe. Also, als Vorspeise, denn nach einigem hin und her Überlegen es wird noch einen Eintrag mit Bildern von diesem Film geben, der ist dann (zeitlich) wirklich ganz durcheinander. Aber zumindest passen die Motive so in diesem und in jenem relativ gut zusammen.

Als erstes haben wir hier ein Bild des Feuerlöschers, der mittlerweile überwuchert wird. (1/60s, f/4.) Hier in der Ecke ist es ziemlich dunkel und ich habe ein recht langsame Zeit verwenden können/müssen. Bei f/4 ist auf diese Entfernung natürlich nicht alles scharf, aber die Blüten unter dem Schlauch sind doch schon sehr gut geworden, finde ich. Der Griff / das Ventil könnte besser sein. Trotzdem ein sehr interessantes Bild.


Mr. Creepy Eyes ist leider wieder auf einem Bild gelandet, bei dem der Verschluss schon wieder nicht so richtig wollte. (1/250s, f/4.) Das sind keine 1/250s gewesen! Dementsprechend musste ich hier sehr an der Helligkeit drehen, um überhaupt noch etwas sichtbar zu machen. Was das da links für ein Lichtblitz ist, kann ich leider nicht identifizieren, ist das vielleicht der Moment, in dem der Verschluss endgültig ausgesetzt hat? Ab hier wird es nämlich ganz schlimm...

Da ich das letzte Bild aus Formatgründen vorgezogen habe, kommen aber vorerst noch welche, die besser aussehen: Zum Beispiel mal wieder Jesus am Kreuz, der ja eigentlich auf keinem meiner Filme fehlt. (1/1000s, f/2.) Ist halt eine sehr katholische Gegend hier. Vor dem verknöcherten Baum scheint er schon sehr gut in die natürliche Umgebung eingearbeitet. Dabei steht der doch tatsächlich in Söven direkt an der Straße. Ansonsten: Wäre es besser, hätte ich ihn ganz in die Mitte genommen? Oder noch mehr zu Rand geschoben. Ein bisschen stört mich seine Position, ich kann es aber irgendwie gar nicht erklären, wieso. Oder ist es nur die Tatsache, dass ich die Kamera mal wieder nicht gerade halten konnte?


Apropos Söven: Da war ja noch der Karnevalszug, der auf den Frühling verschoben worden war, ich weiß gar nicht mehr, warum, ob es jetzt Corona war oder was anderen, aber die Bierflaschen standen schon auf den Zaunpfählen, um besser sehen zu können, sturzbetrunken konnten sie sich kaum gerade halten! ;-) (1/250s, f/8.) Witziges Bild, leider sind die Schafe im Hintergrund weniger scharf geworden, als ich es gehofft hatte. Trotzdem: Irgendwie gelungen in seinen Imperfektion. ;-)

Bei einem Besuch am Hanfbach habe ich denn mal wieder den umgestürzten Baum vor die Linse bekommen. (1/250s, f/4.) Was habe ich gewerkelt, bis ich das Loch so im Bild hatte, dass man quer durch den Stamm hindurch schauen kann, Und dann wirkt das Bild nicht mal so, wie ich es mir eigentlich gewünscht hatte. Da merkt man mal wieder: Viel Planung und Aufwand bringen manchmal nichts, wohingegen die Schnappschüsse manchmal echtes Gold sind! Jetzt ist das Bild nicht wirklich schlecht, aber halt auch kein Gold! ;-)

Wo ich dann aber schon mal am Bach war, habe ich einfach mal eine extrem lange Belichtung gemacht, um die rauschenden Wassermassen (höhö) richtig in Szene zu setzen. (1/8s, f/11.) Wie ich das ohne Stativ geschafft habe, ist mir mal wieder ein Rätsel. 1/8s aus der Hand nicht zu verwackeln, gelingt mir eigentlich nur selten. Immerhin konnte ich die Kamera hier auf einen der umgefallenen Baumstämme ablegen, aber auslösen musste ich ja trotzdem irgendwie, und dabei verwackle ich ja am meisten. Wäre eigentlich mal die perfekte Stelle gewesen, den Selbstauslöser zu testen! Aber geht ja auch so. Tolles Wasser, jedenfalls, insgesamt etwas über.


Und zu guter Letzt noch ein schwarzes Pferd vor einem umgestürzten Jagdhochstand. (1/125s, f/4.) Wo wir eben von Planung vs. Schnappschuss gesprochen haben: Man muss dann auch richtig scharf stellen, wenn man schon Schnappschüsse macht! ;-) Ich mein, das Pferd ist jetzt nicht übermäßig unscharf, aber schon merklich. Mein Fehler.

Nächstes Mal: Reste von Resten, dieses Mal mit mehr städtischen Motiven.

Tierischer Kurpark

Heute Nachmittag nach dem Testen im Testzentrum mal eben noch im Kurpark angehalten und die Enten fotografiert. Als hätte ich nicht genügend Entenfotos! ;-) Aber Enten mag ich, vor allem, wenn sie im Schatten sitzen und vor sich hin dösen. Allerdings haben alle ganz genau mitbekommen, als ich ihnen zu nah auf die Pelle gerückt kam. Die haben einen eingebauten Alarmmechanismus. Kriegen wahrscheinlich auch ständig von allem anderen Viehzeugs was auf den Schnabel. ;-)


Witzig ist vor allem die trinkende Ente, die den Kopf so weit runter drückt, damit das Wasser besser die Kehle runter läuft. Sieht ein bisschen aus wie Joga. Downward Facing Duck, sozusagen. ;-)

Die Vogelhäuser sind neu, oder? Wir waren ja länger nicht im Kurpark, aber heute sind die mir zum ersten Mal aufgefallen. Kann durchaus sein, dass die schon länger da hängen, aber dann weiß ich nichts davon. Ansonsten noch braune Blätter im blauen Fußtretebecken. Auch immer wieder ein spannender Kontrast. Bis hier her hat sich schon mal die Mitnahme des 200mm Nikkors gelohnt. ;-)


Für den den Hahn und seine Hühner habe ich dann auf das 85er gewechselt und - nachdem der Hahn immer näher kam - sogar auf das 28er Sigma. Auch wenn ich da Angst hatte, dass dann zu viel vom Gitter zu sehen sein könnte. Aber auf die kurze Entfernung und ganz offener Blende kein Problem. Dafür ist das Auge des Gockels nicht ganz scharf geworden. Schade.

Über dem Nutzgeflügel tobten derweil die Sittiche herum. Hier sieht man dann mal wieder, wie man über Kopf an einem Blumentopf klettern kann, wenn man die passenden Krallen und Gelenke dafür hat. Hübsch sind sie ja und bei dem heute recht sonnigen Wetter hatte ich sogar genug Licht für diese Art von Fotos. Gerade mal auf ISO 400 musste ich hoch drehen. Das geht ja noch, immerhin ist das erste Viertel vom Herbst schon bald rum.


Irgendwann beruhigten sie sich dann und haben es ihren Kollegen auf dem Ast gleich getan: Einfach mal ein bisschen chillen! Muss ja auch mal sein. Ist ja auch wichtig. ;-)

Die orange Bank mit der Telefonnummer der häuslichen Gewalt drauf kenne ich hingegen glaube ich schon. Wann waren wir denn tatsächlich das letzte Mal hier? Kann mich echt nicht erinnern. Daneben wie immer ein verlassener E-Scooter. Der war gerade dabei, das Blatt zu laden statt eines Handys.


Dann sind wir auch noch den Berg hoch, weil wir gehofft hatten, oben noch ein bisschen Wild im Gehege zu sehen zu bekommen. Da war aber keins. Stattdessen habe ich dann im Wald alle Pilze abgelichtet, die ich vom Weg aus erreichen konnte. Gab einige. Ist Herbst. Pilzzeit.


Und danach sind wir dann noch im Baumarkt gewesen. Brauchte neue Ohrenstöpsel. Und die Frau hat sich einen Dremel gekauft, den ich dann vielleicht auch benutzen darf, wenn ich mal wieder was zu Bohren oder Fräsen oder Trennschleifen habe. ;-) Mal sehen, ich hatte da noch ein paar festgefressene Schrauben, die ich dringend mal ausbohren müsste und mich bisher nicht getraut hatte, weil ich so winzige Bohrer nun wirklich nicht habe. Ach ja, und im Rewe habe ich tatsächlich ein Fläschchen (säurefreies und leichtgängiges) Nähmaschinenöl gefunden. Genau das Richtige für die ganz speziellen Fälle. Zusammen mit dem negativen Corona-Test also ein recht produktiver Tag.

Agfa Synchro Box

Im Frühjahr hat Cs Frau D den Keller bei den Großeltern ausgeräumt, wobei zwei uralte Kameras aufgetaucht sind, unter Anderem eine Agfa Synchro Box, Baujahr irgendwann zwischen 1949 und '52. So behauptet zumindest das Internet. Und die hat sie mir am Wochenende mitgebracht, weil ich ja alles zum Fotografieren verwende, was eine Linse hat und nicht bei drei auf den Bäumen ist! ;-)

Nur, ob man das eigentlich als Kamera bezeichnen kann, weiß ich nicht so wirklich! :-D Ich mein, schaut euch das gute Stück mal an:


Faszinierend, was? In der braun belederten Pappkiste - an der leider der Deckel abgerissen ist, weil die Pappe in den letzten 70 Jahren etwas steif geworden ist - findet man einen schwarzen Klotz mit vorne drei Linsen. Fragt man sich schon mal: Warum drei? Das in der Mitte ist das eigentliche Objektiv, wenn man das denn so bezeichnen mag: Es besteht aus einer einzigen Linse und schafft auf diese Art ungefähr f/11. Kein Fokus, aber bei der Blendenzahl ist eh alles scharf, was ein paar Meter vor der Linse steht. (Die Anleitung sagt "ab drei Meter", aber das ist meinen Berechnungen nach doch ein bisschen geschönt. Schließlich macht das Ding 6x9 Negative und hat eine Brennweite von ca. 105mm, wenn man das in die einschlägigen Apps eingibt und annimmt, dass man bis Unendlich scharf haben will, liegt die untere Grenze bei etwa 7½ Metern. Dann wiederum hat man damals wahrscheinlich Kontaktabzüge in der gleichen Größe der Negative gemacht und nicht an riesigen 4k-Monitoren jedes einzelne Pixel angeguckt, was diese Berechnung wieder etwas relativiert.)

Die beiden anderen Linsen gehören zu den beiden Suchern. Denn man kann sowohl "von oben" in einen Sucher hinein schauen als auch von der rechten Seite, je nachdem wie man die Kamera dreht, also entweder im Quer- oder im Hochformat fotografiert. Diese Sucher sind nur auf den ersten Blick genau so primitiv wie das eigentliche Objektiv, denn sie bestehen immerhin aus zwei Linsen und einem Metallspiegel, der das Licht entsprechend ablenkt. Wie man aber auf den nächsten beiden Bildern sehen kann, ist die Bildqualität eher so naja. Immerhin hat man überhaupt einen optischen Sucher: Viele Schnappschuss-Kameras hatten damals nur einen Rahmen, durch den man ungefähr zielen konnte. Nicht, dass das Konstrukt, das wir hier sehen, viel genauer wäre.


Was noch? Die Belichtungszeit - ja, genau, die eine einzige Belichtungszeit - beträgt je nachdem, wen man im Internet fragt, irgendwo zwischen 1/60s und 1/30s. Also sehr, sehr langsam! Die Anleitung sagt, man sollte 21° DIN (entspricht ISO/ASA 1001) Filme verwenden - 120 Rollen, übrigens, das hatte ich noch nicht explizit erwähnt, auch wenn sich das aus dem Negativformat ja eigentlich ergeben sollte -, um Fotos bei Tageslicht - zwischen 3 Stunden nach Sonnenauf- und 3 Stunden vor -untergang -, woraus sich schließen lässt, dass das ungefähr hin kommt. Ich würde, einfach vom Gehör her, auch auf maximal 1/50s tippen. Eher weniger. Die Kiste also bei dieser Brennweite lang genug still zu halten, dürfte schon etwas schwieriger sein. Vielleicht sollte ich ein Stativ verwenden, wenn ich sie teste. Was ich definitiv vor habe.

Über den kleinen Schieber an der rechten Seite (mittig) kann man dann aber immerhin noch eine Blende einschieben, dann hat die Kamera f/16. Für Szenen mit ganz viel Licht und wenn man noch ein Stückchen näher ran gehen will - der Minimalabstand ist dann laut Anleitung 2 Meter, die App sagt dann ungefähr 6. Zieht man diesen Schieber ganz raus, bekommt man sogar noch ein Gelbfilter. Das sorgt effektiv natürlich auch für ungefähr eine Blende weniger Licht. Wenn man auslöst, rotiert eine Scheibe mit Loch hinter dem Schutzglas vorbei und sorgt dafür, dass Licht in die Kamera und auf den Film fällt.

Ansonsten ist man drauf angewiesen, dass der verwendete Film genug Spielraum für Über- und Unterbelichtung bietet. Selbst der billige Foma sollte zwei Stufen nach oben und nach unten Spielraum haben. Da sollte tatsächlich für Tageslichtaufnahmen bei schönem Wetter ein ISO 100er reichen. Bei dem Wetter, das wir heute haben, wäre wahrscheinlich ein 200er oder gar 400er nicht falsch. Sowas Empfindliches gab es damals eher nicht. Die Anleitung spricht zwischendurch sogar von 18° DIN, also ISO 50. Finde ich persönlich dann schon etwas gewagt. Aber wer weiß, wie empfindlich die Filme damals tatsächlich waren.

Apropos Film: Irgendwie muss man den auch in das Teil bekommen. Dafür muss man hinten aufs Gehäuse drücken und dann die Rückklappe öffnen, nachdem man den Vorspulknopf aus dem Gehäuse heraus gezogen hat, der nämlich mit der Aufnahmespule koppelt. Danach kann man das Innenleben aus dem Gehäuse nehmen. Das ist der eigentlich spannende Teil, es steckt sogar noch eine Holzspule auf dem unteren Halter. Der letzte Film wurde also wohl so in den 1960ern damit verschossen. (Das schließe ich auch daraus, dass die andere Kamera, die ich nicht mitgenommen habe, weil der Verschluss leider defekt war, ungefähr so aus der Mitte der '60er stammte.) Später waren Spulen jedenfalls aus Plastik.


Um den Film zu laden, muss man die leere Spule oben und den neuen Film unten einsetzen. Dann einmal hintenrum um das ganze Dingsbums herum ziehen und einfädeln und manuell bis zum ---> Start <--- vordrehen. Danach setzt man alles wieder in das Gehäuse ein, schließt es wieder und dreht bis zur 1 im kleinen Fenster unten links vor. Dann hat man wahnsinnige 9 Aufnahmen. Das ist jetzt wirklich nicht viel, aber so war das damals! ;-)

Wenn demnächst noch mal gutes Wetter sein sollte, nehme ich sie wohl mal mit zu einem meiner üblichen Jagdgründe. Blankenberg oder so, das bietet sich glaube ich an. Da kann ich viele Bilder von Landschaft und Gebäuden bei gebührendem Abstand machen. Zu viel mehr eignet sich das Ding ja auch nicht. :-D Müsste dann noch schauen, wie ich den fertigen Film entwickle, denn ich habe nur 300ml Fixierer angerührt und nur Material für weitere 300, ich will keinen alten und neuen Fixer mischen. Für einen 120er Film brauche ich aber wahrscheinlich etwas mehr, der ist ja nun doch ein ganzes Stück breiter und ragt sonst oben aus der Suppe raus. Naja, muss ich mal abmessen, wie viel ich mindestens brauche. Vielleicht gehts im Jobo-Tank besser, der ist kleiner, aber ich bezweifle, dass ich mit 300mm auskomme. Ansonsten, im Notfall, geht der halt in die Labor-Entwicklung...

Bis es so weit ist, muss ich aber noch testen, ob die Kamera tatsächlich lichtdicht ist. Die hat nämlich einige Beulen. Ist wohl viel benutzt worden. Hinten im Deckel ist eine Kordel als Dichtung eingeklebt, von der ich nicht weiß, ob sie nach all der Zeit noch flexibel genug ist. Ansonsten sehe ich zwar bisher keine größeren Probleme, aber man weiß ja nie.

Fazit: Spannende Technik. Also, eigentlich genau das Gegenteil von Technik, das Ding ist so simpel und bare metal, dass ich mich frage, ob da überhaupt Fotos raus kommen! :-D

1 Zumindest ungefähr. Damals war das alles noch nicht so durchgeeicht und überbürokratisiert wie heute. ISO/ASA wurde auch erst irgendwann Mitte der 1960er so richtig modern.

St. Augustin bei Herbstföhn

Zurück aus Bad Homburg. Es werden noch ein paar Einträge für die letzten Tage folgen, aber bis dahin gibt es heute nur ein paar Fotos aus St. Augustin, wo wir heute kurz waren, um mal wieder durch die Mall zu schlendern. Und dazu ganz seltsames Wetter: Mitte Oktober über 20°C hat man ja sowieso schon eher selten, aber dann auch noch eine fast unerträgliche Schwüle, dass man es kaum aushalten konnte. Richtiges Schmuddel- und Kopfschmerzwetter, bei dem man nicht weiß, ob der Brummschädel jetzt vom Föhn kommt oder vom Partymachen! ;-)

Jedenfalls danach noch ein bisschen über die Felder gelaufen. Ist jetzt nicht die schönste Stelle in St. Augustin, muss ich ja wirklich zugeben. Da ist die andere Ecke beim Grünen C schon etwas hübscher als das hier. Besonders im Herbst/Winter, wenn die Felder so kahl sind und der Himmel bedeckt ist, macht das hier wirklich nicht viel her. Aber ich habe mir mit den Fotos trotzdem Mühe gegeben.


Die Raben fliegen jedenfalls auch schon und kreisten über uns, während sie sich gegenseitig gejagt haben. Auch die waren vom Wetter wahrscheinlich etwas verwirrt, denn es fühlte sich eher nach Spätsommer denn nach Mitte Herbst an. Mit ihren Flugkünsten haben sie uns dann aber trotzdem schon ein bisschen faszinieren können.


Wie man sehen kann, waren das aber mal wieder nicht die einzigen Tiere, die es auf den Wanderwegen zu bestaunen gab: Diese grünen mit Rädern unten dran waren auch mal wieder vorhanden. ;-)

Auf dem Weg zurück zum Auto haben wir dann noch kurz den Heiligen Servatius begutachten dürfen. Der war aber stoisch wie eh und je und bewachte starren Blickes die Straße vor seinem kleinen Gebäude. Aber schon bösartig, dass der da hinter Gitterstäben eingesperrt ist und nie Freigang bekommt. ;-)


Ansonsten dann die restlichen Klamotten ausgepackt und dabei drei Mal über den Nachbarskater gestolpert, der mir immer hinterher gelaufen kam. Außerdem war ihm meine grüne Packtasche nicht geheuer, die hat er angeschnüffelt und ist dann peitschenden Schwanzes davor auf und ab gemauzt. Wahrscheinlich hat er die Hunde gerochen und hat erwartet, dass dieses große, undefinierte Dings plötzlich aufstehen und bellen könnte! ;-)