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Schwarz-weiß und analog, Teil 257: Ehemaligentreffen Alleestraße 2023

Fomapan 400 #13, 2. September 2023
  • Nikon F90x, Nikon AF 50mm 1:1.4
  • Entwicklung: Adonal 1+25, 11:00 Minuten (Push +1), 20°C, Adofix Plus 1+7 (11.), 9:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Alle paar Jahre ist Ehemaligentreffen an meiner alten Schule, so auch letzten September wieder. Da ich ja damals noch immer ohne digitale Kamera unterwegs war, gibt es davon nur s/w-Filmfotos. Das ist einerseits natürlich schade, andererseits gibt es dem ganzen event auch diesen nostalgischen "damals"-Anstrich! Zum Einsatz kam meine Nikon F90X und ein Foma 400, den ich in Adonal entwickelt habe, um diesen Effekt noch zu verstärken: Viel Korn, viel Kontrast! Habe auch mal 1+25 versucht, normalerweise nehme ich ja immer 1+50. Die Ergebnisse sind durchaus als anders als sonst zu bezeichnen. Kontrastreich und knackig. Aber schauen wir uns die Bilder mal im Detail an. Da ich hier eher auf Schnappschüsse aus war, habe ich eher selten Metadaten notiert, als gibt es im Gegensatz zu sonst nur ein paar Belichtungszeiten und mäßig viele Blendenwerte zu berichten. Dass ich zudem nur das 50/1.4 dabei hatte, macht die Sache noch mal einfacher.

Angefangen habe ich mit dem Zettel neben dem Fenster in der Aula, der glaube ich schon da hing, als ich vor bald 30 Jahren die Schule verlassen habe! (1/???s, f/4.) Und das zweite Bild auch gleich noch, bei dem ich beim aus der Hocke wieder hoch kommen an den Auslöser gekommen bin! Man, die F90X ist tatsächlich eine echte Schnellschusskamera, das merke ich immer wieder! Da muss man den Auslöser wirklich nur ganz zart streicheln und *zack*, schon hat man ein Bild gemacht! ;-) Witzigerweise sieht das verunglückte viel künstlerisch-wertvoller aus... :-D


Dann haben wir eine ganze Reihe von hochkanten Bildern, die ersten drei von der Bühne. Da haben wir z.B. meinen ehemaligen Geographie-Lehrer und den Chef der ganzen Veranstaltung, Herrn Crueger, wie er seine Eröffnungsansprache hält. (1/160s, f/4.) Meine Güte, 30 Jahre sind echt eine sehr lange Zeit! Aber er scheint noch immer sehr fit zu sein, auch wenn das wohl das letzte Treffen wart, das er mitorganisiert hat.

Dann zwei mal das Pult mit den Blumen davor und der Band im Hintergrund, einmal vorne, einmal hinten fokussiert. (1/???s, f/2.) Das zweite sieht hier deutlich besser aus. Aber ich habe mich ja auch noch eingeschossen. ;-) Das letzte Bild ist dann noch mal der Herr C, aber in close-up. (1/???s, f/2.8.) Leider ist das Licht im Hintergrund sehr hell und die Belichtungsmessung hat sich davon leicht verwirren lassen.

Es folgen Bilder, die ich von markanten Stellen im Schulgebäude geschossen habe. Das erste ist beim Verlassen der Aula vom Fenster (Glasbaustein) zur rechten. (1/2500s, f/8.) Ich könnte schwören, dass diese Streifen und Gewische da auch schon seit 30 Jahren dran kleben. Kommt man wahrscheinlich auch nicht mehr dran. ;-)

Die springenden Kängurus sind nicht mehr so bunt wie früher, das Geländer ist irgendwann tatsächlich mal gestrichen worden. (1/???s, f/??.) Gut, das sieht man auf dem s/w-Film eh nicht wirklich, aber ich finde es ein bisschen schade. Zu meiner Zeit damals waren die Viecher - es gibt da ja noch mehr als nur die Kängurus - noch in diesen knalligen 1970er Farben angemalt, heute sieht das alles ein bisschen sehr trist aus.

Aber einen Kicker-Tisch hatten wir damals definitiv nicht, jedenfalls nicht im Foyer. (1/???s, f/??.) Das wäre schon witzig gewesen, ich kann zwar auch kein Kicker spielen, genau wie echten Fußball, aber. Ein bisschen was für die Blagen zur körperlichen Bewegung und so. Wir sind immer nur 20 Mal ums Schulgebäude gerannt, wenn wir Pause hatten, und haben den anderen beim Rauchen zugeguckt. ;-)


Die Luftballons waren wahrscheinlich noch über, kann mir nicht vorstellen, dass die extra für das Ehemaligentreffen bestellt und aufgehängt wurden. (1/???s, f/??.) Die Beschriftung mit "Europaschule" deute auch darauf hin. Man muss heutzutage ja offensichtlich immer ein bisschen Selbstbeweihräucherung betreiben. ;-) Obwohl die damals schon immer ganz stolz darauf waren, dass sie so gute Beziehungen in andere europäische Länder hatten und ein neusprachliches Gymnasium waren.

Und dann haben wir noch den Gang unten bei den Pavillions, da hinten rechts war glaube ich mein erster Klassenraum. (1/???s, f/??.) Göttin, ist das lang her. Jetzt fühle ich mich direkt wieder alt. Was ist eigentlich aus den ganzen Nasen aus meiner alten Klasse geworden? War irgendwie kaum einer da. Die sind ja alle Winde verweht worden, schienbar, insbesondere die Leute, mit denen ich häufiger was zu tun hatte. (Das Kleinklassenfoto habe ich mal weg gelassen, das zeigt zu viele Gesichter, die das Internet wiedererkennen würde.)

Für das leibliche Wohl gab es übrigens auch was: u.A. Donunts. (1/???s, f/??.) Kann mich gerade nicht erinnern, dass ich davon einen probiert hätte. Wäre mir wahrscheinlich nur mal wieder zu süß gewesen.

Genau die Fanta, die es mittlerweile scheinbar ja auch wieder in Glasflaschen gibt, genau wie damals. (1/???s, f/??.) Haben wir die Plastikflaschenschwemme vielleicht demnächst hinter uns? Wer weiß. Ich mochte das Zeug (und Cola auch) ja immer viel lieber aus Glas, Plastik schmeckt immer so seifig.


Dann nach draußen, wo die Big Band spielte. Aber erstmal ein Blick nach oben, wo die Europafahne im blauen Himmel vor sich hin wehte. (1/800s, f/8.) Ich glaube, ich war niemals ganz oben auf dem Dach. Oben in der Hauswirtschaft direkt unterm Dach, ja, aber nie oben drauf. Frage mich, ob man da einen guten Blick über Siegburg hätte. Naja, aber die werden eh niemals jemanden da rauf lassen, Hauftungsgründe und so, und uns damals als Blagen schon gar nicht! Wir haben so schon genug Scheiße angestellt! ;-)

Die Kunst im Garten habe ich auch noch mitgenommen. (1/800s, f/4.) Ich habe mich immer gefragt, von wann die Dame wohl stammt? Bestimmt noch aus der Zeit, als das hier ein Mädchengymnasium war. Sieht so ein bisschen nach 1950 aus. Leider ist da im Netz so rein gar nichts zu zu finden. Irgendwann muss ich mal suchen, ob es da eine Plakette gibt.

Normalerweise stelle ich ja keine Leute ins Internet, aber bei der Bigband mache ich mal einen Ausnahme. (1/640s, f/4.) Die lohnt sich nämlich wirklich, die haben in den letzten Jahren nicht nachgelassen. Ich weiß ja nicht, wie hoch der Durchsatz bei solchen Gruppen ist, schließlich kommen immer wieder neue Schüler dazu und alte gehen weg, aber die machen nachwievor einen ziemlichen Remmidemmi. Und ich mag die Art von Musik ja. Lässt mich wünschen, dass ich wenigstens einigermaßen Talent gezeigt hätte beim Erlernen eines Instruments...

Das alte Logo der Schule existiert übrigens trotz der vielen An- und Umbaumaßnahmen der letzten Jahre noch immer. (1/2500s, f/4.) Was ist das für ein Font? Das sieht auch sehr nach der Mitte des letzten Jahrhunderts aus...


Dann draußen noch ein paar weitere Schnappschüsse gemacht. Zum einen dieses Lüftungsrohr. (1/???s, f/4.) Das muss auch irgendwie neu sein, das kenne ich noch nicht so richtig, nur von neuerdings, wenn ich da mit dem Auto vorbei gekommen bin auf dem Weg in die Stadt. Das Gebäude im Hintergrund ist glaube ich auch recht neu. War das eigentlich da, wo wir früher noch in den Baracken auf den Altlasten lernen durften? Ja, liebe Kinder, dass die Schulen einigermaßen abgeranzt sind, war auch schon vor 30, 40 Jahren der Fall, das ist keine neue Entwicklung... Im Vergleich dazu muss ich ja eigentlich schon lobend anerkennen, dass das Schulgelände und -gebäude heutzutage eigentlich besser aussieht als in meiner Erinnerung.

Das nächste Bild ist nebenan, das gehört nicht zur Schule, sondern zum Rhein-Sieg-Forum. (1/3200s, f/4.) Hier stand zur meiner Schulzeit noch so eine Art Lost-Place rum, eine alte Halle von der Rhenag. Apropos Altlasten... ;-)

Beim Rückweg zum Auto habe ich dann noch die Trompete mitgenommen, die im Foyer rum hängt. (1/80s, f/2.8.) Die bot sich als Abschidsfoto an. Mir waren nämlich mal wieder viel zu viele Leute auf einem Platz. Ich bin ja noch nie so mit Menschenmassen, lauter Musik und vielen Stimmen klargekommen, das ist durch die Corona-Homeoffice-Situation der letzten Jahre noch mal deutlich schlimmer geworden. Zudem war es Zeit, an die Vorbereitung des Abendessens zu denken, man muss ja auch von was leben.

Fazit: Ganz nett, zumindest noch mal ein paar Leute aus unserer Stufe wiederzutreffen, auch wenn ich mir ein bisschen mehr Präsenz wünschen würde, gerade von denen, mit denen ich damals mehr abgehangen habe.

Eine neue Kamera!

Was haben wir denn hier? Eine neue Kamera? Wo kommt die denn her? Was hat die denn für Spezifikationen?! :-D


Wir waren letztes Wochenende in Asbach im Outlet und da stand das rum. Ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen. Ich habe ja schon immer eine gewisse Lego-Affinität gehabt, und wenn es dann was gibt, was eine alte Spiegelreflexkamera darzustellen versucht... Take my money! (Im wahrsten Sinne, denn für die paar Steine 25 Euro? Das sind ja 50 Mark! Das sind 100... ja, OK, der ist langsam auch ausgelutscht, ich lass das mal, bevor ich noch Abgaben an das Känguru zahlen muss. Wobei, Tantiemen, das sind doch bürgerliche Kategorien! :-D)

Jedenfalls hatte ich viel Spaß beim zusammenpuzzeln. Lego habe ich selber bestimmt schon seit 20, 25 Jahren nicht mehr gebaut, also jedenfalls nicht nach Anleitung. Habe wohl nur zugeschaut, wenn J ihre Teile zusammen gebaut hat. Seit meiner Zeit als Kind sind da doch einige Teile dazu gekommen, die es damals noch nicht gab. Also, teilweise sogar sehr spannende, nützliche Teile. Zum Beispiel so eine Kupplung, die man einklippt und dann kann man die drehen und bewegen und alles. Hier ein bisschen verschwendet, denn da sitzt nur die "Linse" bzw das "Objektiv" drauf und dient nur als Stabilisation. Wobei es in diesem Fall dafür sorgt, dass man tatsächlich "scharfstellen" (also am Objektiv drehen) kann. Nettes Detail!


Hübsches Teil, jedenfalls. Und die Bedienelemente sind auch alle "funktionstüchtig"... bis auf den Auslöser! Warum macht der Auslöser nicht Klick?! Das ist auch eigentlich mein einziger Kritikpunkt an dem Teil. Ansonsten ein schönes Spielzeug, das auch einigermaßen lebensecht wirkt.

Bleibt die Frage, was wir da eigentlich nachgebaut haben. Kann man tatsächlich sagen, welche Kamera da als Vorbild gedient hat? Hm, wollen wir mal schauen: Von der Größe und Anordnung der Bedienelemente würde ich auf ein Gerät der 1970er oder vielleicht noch frühen 1980er tippen. Immerhin hat sie einen Blitzschuh mit Mittelkontakt. Zudem ist sie relativ kompakt, also keine der schweren Profikameras, sondern eher eine aus der mittleren Ebene. Es könnte sich vielleicht um eine der späteren OMs handeln, oder eine Nikon FE? Etwas irritierend ist, dass der Filmtransporthebel mittig sitzt, das Belichtungszeit-Rad dafür ganz außen. Das macht die Identifikation schwerer.


Witzig finde ich auch diese beiden Filmrollen, die mitgeliefert werden. Scheinbar handelt es sich um Dia-Filme, denn schließlich sehen wir ein Positiv. Die Bilder habe ich übrigens nach Anleitung aufgeklebt und sind deshalb "richtigrum", was eigentlich falsch ist. Die müssten eigentlich auf dem Kopf stehen, aber das ist mir leider zu spät aufgefallen und ich piddel die jetzt nicht wieder ab und klebe sie andersrum auf. (Das wäre mein zweiter kleiner Kritikpunkt, denn das ist ein - für mich - wichtiges Detail, das sich naturwissenschaftlich begründen lässt.)

Noch ein optionales Teil, das wahrscheinlich zu schwer zu bauen gewesen wäre, wäre eine funktionierende Blende gewesen. Da kämen wir dann aber in den Lego-Technik-Bereich und das hier will ja nur ein Modell sein, nehme ich an. Zudem könnte man die bei den anderen beiden Teilen, die sich hieraus bauen ließen, weniger gut brauchen.

Jedenfalls haben wir jetzt eine "neue" Kamera in unserer Vitrine stehen, bei den anderen Lego-Modellen. Da macht sie sich recht gut und wenn Besuch kommt, mache ich bestimmt auch mal ein paar "Bilder" damit! :-D Fehlt nur noch die "Polaroid", die es ja auch als Modell gibt. Aber die ist ja noch teurer!

Kurze Kurpark-Exkursion

Heute in der Mittagspause kurz zum Rewe unten im ehemaligen (?) Gewerbegebiet geradelt und danach noch einen kurzen Abstecher in den Kurpark unternommen. Da gab es Enten - also, hauptsächlich Erpel-Junggesellen, die Mädchen sind wahrscheinlich alle mit Brüten beschäftigt - und Kanadagänse. (Nilgänse auch, aber die warn für die Canon zu weit weh.)


Außerdem war mal wieder die Gärtnerkolonne der Stadt Hennef unterwegs und hat aufgeräumt. Den Schmutz des Winters entfernen - und vor allem den Dreck, den andere Leute so hinterlassen, indem sie ihn einfach weg werfen, statt in die neuerdings extra mit Aufklebern markierten Mülleimer.

Außerdem gibt es die erste Frühlingsbepflanzung. Narzissen und Primeln und ein paar Stiefmütterchen gesellen sich zu gelben Hyazinthen. Ich hätte ja blaue dazwischen gepflanzt, dann hätten wir die ukrainischen Farben gehabt. ;-) Aber so ist auch gut.


Den großen Pflanzkübel rannten diverse Ameisen rauf und runter. So ganz kleine, geradezu winzige. So klein, dass ich sie zwar versucht habe zu fotografieren, aber es hat nichts gebracht. Eine richtige Straße, jedenfalls. Die greifen wohl auch den Nektar ab. Denn trotz der Wärme sind erstaunlich wenige Bienen und andere bestäubende Insekten unterwegs.

An der Vogelvoliere dann noch ein paar mal den stolzen Hahn und sein Huhn durch die Gitterstäbe mitgenommen. Mit ganz weit offener Blende, damit das Gitter im Bild nicht so sichtbar wird. Nimmt allerdings doppelt von der Schärfe und dem Kontrast weg. Aber nichts, was man nicht ein bisschen nachbearbeiten könnte.


Dann wieder heim. An der Einfahrt zum Mauspfad pflanzt unsere Nachbarin ja in letzter Zeit immer wieder neue Blumen. Jetzt stehen da zum Beispiel hauptsächlich Tulpen, in diversen Farben und Ausführungen. Konnte ich dann auch mal wieder nicht dran vorbei gehen, bzw fahren. Wobei mir das bergauf auch durchaus entgegen kommt, mal kurz anzuhalten


Besagte Nachbarin stand dann auch wieder mal vor dem Haus und sortiere gerade die Blumen, die sie unten am Ortseingang an das Willkommens-Schild einzupflanzen gedenkt. Ich find's ja echt gut, wenn sich jemand so engagiert. Zum Glück habe ich weder einen grünen Daumen, noch handwerkliches Geschick oder auch nur ein Auge für sowas, deshalb muss ich das nicht machen! ;-)

Botanischer Garten Bonn

Ich mache zu viele Fotos. Viel zu viele. Wir waren heute im Botanischen Garten in Bonn. Dort habe ich so ca. 250 Fotos gemacht. Einfach, weil so schönes Wetter war. Und nicht nur das, ich habe auch direkt nach dem Parken angefangen. ;-) Hier am neuen Campus der Uni Bonn. Die sind da noch immer nicht wirklich fertig geworden...


Aber wie man sieht, nur ein paar, denn gleich danach geht es auch schon weiter mit den ersten Blumen und Büschen (und manchmal sogar beides gleichzeitig) im Botanischen. Und wenn es anfangs auch nur durch den Zaun ist. Gleich hinterm Zaun begrüßt einen hier der Herr Linne, der in botanischen Kreisen an großes Tier war. Oder ein großes Gewächs? Ein Titan, sozusagen? Obwohl der mit dem Titanenwurz, der hier immer wieder blüht, ja nicht direkt was zu tun hat.


Egal. Hier draußen vor den Gewächshäusern mit den verschiedenen Klimazonen ist es auf jeden Fall schon mal sehr schön. Vor allem, wenn die Sonne scheint, wie an diesem Tag, und es warm wird und die Bienchen summen etc. Da sind selbst die vielen Besucher nur mäßig nervig. Wobei ich sagen muss, ich hätte mehr Leute erwartet. Die waren wohl schon alle neben an bei der Samentauschbörse, die ja auch für uns der eigentliche Grund war her zu kommen. Also jetzt nicht für J und mich persönlich, sondern für die Schwiegermutter. Die wollte sich das nämlich genauer anschauen. Was wir aber erst am Ende des Besuchs gemacht haben.


Jetzt geht es jedenfalls erst mal in die Gewächshäuser rein. Hier findet man allerlei Exoten, zB auch Kakao, dessen große gelbe Früchte direkt am Stamm wachsen. Diese und ähnliche Dinge gibt es aber nur für die Leute zu sehen, die die "erweiterten Eintrag" anklicken, der heute extrem wichtig ist: Ich habe hier in den Artikel nämlich fast 100 Fotos eingebunden! Also Vorsicht bei langsamer Internetanbindung! ;-) Trotzdem, oder gerade deswegen, ein KLICK lohnt sich! "Botanischer Garten Bonn" vollständig lesen

Trekdinner im April

Heute mal wieder Trekdinner. Erstaunlich, dass schon wieder ein ganzer Monat rum ist! (Wartet erst mal, wenn ich nächsten Monat passend zur FedCon verkündet, dass schon wieder ein ganzes Jahr rum ist! Ich mein, es ist ja praktisch schon wieder Weihnachten! :-D)

Jedenfalls: Es ist Kirschblüte in Bonn. Das bedeutet: Panic on the dancefloor. Wir haben von der Kennedy-Brücke bis zum Stadthaus etwa eine halbe Stunde gebraucht, weil irgendwie die Hölle losgebrochen war. Und dann haben wir festgestellt,. dass die Einfahrt zur Friedensplatzgarage auf der nördichen Seite der Oxfordstraße noch immer zu ist. Und dann man zu allem Überfluss auch noch zZt nicht wenden kann, um die südliche Einfahrt zu nehmen. Im Anfall von kompletter geistiger Umnachtung sind wir dann rechts abgebogen, um in eines der Stadthaus-Parkhäuser zu gelangen. Ich mein, selbst Schuld, Dummeheit muss bestraft werden: Am Eingang zur Altstadt liefen uns Touristen mit kleinen Kindern, Hunden und Fotoapparaten jeglicher Couloer vor's Auto, ohne auch nur ansatzweise nach rechts oder links zu schauen. Menschen hängen offenbar wenig an ihrem Leben, solange sie sich in der Horde sicher fühlen. Noch mal 10 Minuten gebraucht, um da durch zu kommen, für 100 Meter oder so.

Im Parkhaus nicht viel besser: Mussten noch eine, zwei, drei Runden drehen, bis wir ein Pärchen fanden, das gerade dabei war, ihren Twingo auszulösen. Da der Kassenautomat am Popo der Welt ist und da wahrscheinlich entsprechend Chaos war, dauerte das noch mal eine eine kleine Ewigkeit, bis wir endlich geparkt hatten. Wir haben also insgesamt fast eine Stune gebraucht, um duch Bonn durch zu kommen, gut doppelt so lange, wie wir gebraucht haben, um überhaupt da hin zu kommen. Alle bekloppt da, als ob die noch nie 'n Baum gesehen hätten! ;-) :-D


Dann haben wir noch die ein oder andere Besorgung gemacht. Das war ja unser Plan gewesen, weshalb wir schon um halb 4 in Bonn gewesen waren. Da hatten wir natürlich jetzt ein bisschen weniger Zeit dafür, weshalb wir das ein bisschen straffen mussten. Nicht ganz einfach, weil nicht nur in der Altstadt der Bär tanzte, sondern auch in der Innenstadt.

Im Bonner Comicladen noch schnell ein Spiel gekauft, das wir beim letzten Tomb Raider Treffen in Kassel - ja, es fehlen noch immer Fotos von vor anderthalb Wochen - kennengelernt hatten. War zwar nicht billig, aber wenn es der Selbstbespaßung dient. Danach sind wir dann noch beim Asia-Laden rein und haben Snacks besorgt. Ach ja, und J brauchte neue Stiftspitzen für ihr Schrei-Pad. Die nutzen sich aber auch schnell ab! ;-)


Und dann war Trekdinner. Davon zeige ich heute keine Fotos. Stattdessen hier ein riesiges Foto von dem Eis, das wir uns danach gegönnt haben. Denn: Das Essen im Tacos hat mich irgendwie dieses Mal nicht so wirklich zufrieden gestellt. Erinnert mich dran, dass der Burger scheiße geworden ist. Ich glaube, das war auch der Grund, weshalb wir da seit mehreren Jahren nicht mehr waren. Und die anderen Sachen waren eher klein. Also so, dass J nachher noch ne Tüte Fritten geordert hat.


Schön ist jedoch, dass wir vor/nach/während des Eis-Schleckens noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen sind. Da konnte ich ein paar Nachtfotos machen. Das kommt ja eher selten vor und mit der D800 habe ich noch nicht so viel mit hohem ISO fotografiert. Also, "hoch". Weiter als bis 1600 gehe ich ja eher nicht, soviel weiß ich ja schon. ;-) OK, 3200 ist auch nich drin. Aber mehr nicht. Da ist es schon gut, dass ich das 50/1.4 habe, auch wenn das ein bisschen sehr kontrastarm und flarelastig wird, wenn man es weit offen betreibt.


So, und jetzt geht es ab ins Bettchen. Es ist schon wieder so fürchterlich spät. Gute Nacht.