Skip to content

Kleine Radrunde nach Hennef und zurück (Pferde und Kurpark)

24.4.: Da war ich letztens mit dem Rad unterwegs. Weil, man muss ja auch mal den Hintern bewegen. Auch wenn es nur 12 Kilometer waren, war mal wieder nötig. Ich hatte mir dieses Jahr ja eigentlich vorgenommen, viel öfter Rad zu fahren, was bisher nur so mittel geklappt hat. Ich mein, ich glaube, ich bin immerhin schon öfter unterwegs gewesen als letztes Jahr. Es ist einfach trockener. Aber das bedeutet auch mehr Pollen, mehr niesen, weniger Luft zum Atmen. Dieses Jahr blüht alles extrem, habe ich den Eindruck, oder meine (eingebildeten) Allergien sind schlimmer geworden. Ist ja alles möglich.


Jedenfalls: Canon geschnappt, aufs Rad, raus. Bei den Pferden angehalten, weil Pferde. Nebenan die Apfelblüte mitgenommen, hätten wir das auch erledigt. Die Kirschen sind ja schon durch, deshalb jetzt Äpfel. Hmm, Äpfel. Da unten an der Ecke kurz vorm Steinmetz steht ja auch ein Pflaumenbaum, aber der blüht dieses Jahr eher unscheinbar. Die Äpfel hingegen haben mal wieder riesige Blüten, zur Freude sämtlicher Fluginsekten der Gegend. (Das große da ist allerdings ein Flugzeug. Das flieht zwar auch sehr tief, aber ich hoffe schon, dass die nicht versuchen, auf den Apfelbäumen zu landen! :-D)

Pony ist auch wichtig, das zu fotografieren, wann immer wir zwei uns treffen. Aber trotz locken wollte es nicht näher kommen, weshalb ich es Telegrafieren musste. Nein. Moment, das ist was anderes. Tele-fotografieren! Das wars! ;-)


Nachdem ich dann hier durch den Wald geradelt war - ich wollte ja eigentlich ein bisschen entlang der Sieg, dazu musste ich ja erst mal nach Norden aus dem Dorf raus Richtung Stadt. Aber irgendwie habe ich keine weiteren Motive gefunden, bevor ich im Kurpark angekommen war. Ich hatte auch irgendwie heftiges Rumpeln im Bauch, das ist in Kombination mit Radfahren ja eher schei*e.

Im Kurpark jedenfalls habe ich nur ganze zwei Erpel getroffen. Wo sind all die Enten hin, wo sind sie geblieben? Vor allem die Küken, die da alle rum liefen? Ist wohl auch nicht die richtige Uhrzeit gewesen, die kommen wahrscheinlich am Abend wieder, um sich hier auszuruhen. Hoffentlich. Nicht, dass denen was zugestoßen ist! Ansonsten, Timmy ist auch noch da uns sitzt auf seiner Sandbank im hennefer Kurparkteich. (Die Referenz wird in einem Jahr auch keiner mehr verstehen. Was ist jetzt eigentlich aus dem Wal geworden? Man hört gar nichts mehr, stand heute, 27.4.?)


Dann habe ich mich irgendwann aufgerafft und bin los, aber dann kamen die Magnolienreste an mir vorbei und ich hab mir gedacht, bevor ich jetzt wieder elf Monate bis ein Jahr warten muss, bis ich die nächsten fotografieren kann, hau noch mal so richtig rein! ;-) Ich mag Magnolien ja. (Was für eine neue Erkenntnis. Vor allem, nicht dass es nicht noch gefühlt eine Million andere Spezies gäbe, über die ich das nicht auch sage! ;-)) Aber wenn die Magnolien jetzt runter kommen, dann ist der Frühling wirklich so gut wie vorbei. Mal sehen, wie der Sommer wird.


Und dann bin ich ganz vorsichtig zurück gefahren, denn mein Bauchradau wurde immer schlimmer. Ich glaube, ich hatte zu viel Apfelschorle in mich rein gekippt, bevor ich los bin. Das ist ja immer so ein bisschen ein Spiel mit dem Feuer! ;-) Aber alles gut gegangenen. Ich weiß, ich weiß: tmi! :-D

Lanzenbacher Spaziergang, um den Kopf frei zu kriegen

17.4.: Es wird langsam Sommer, auch wenn es noch so tut, als wäre Frühling. Das schwülwarme Westwindwetter, das das Rheinland ja immer dominiert, macht sich bemerkbar. Hauptsächlich in Form von Kopfschmerzen. Um den Blutdruck in die Höhe zu treiben, nachdem eine mittagliche Siesta das genaue Gegenteil bewirkt und keine Besserung gebracht hatte, bin ich gegen Abend noch mal raus und habe eine Runde um das Dorf gedreht. Das hat zumindest etwas geholfen. Da ich abends noch mit M eine weitere Podcast-Folge aufnehmen wollte, musste ich zumindest ansatzweise einen freien Kopf haben.


Ich weiß ja nie: Ist es wirklich das Wetter, die Allergien oder einfach nur die Tatsache, dass mich die Flugzeuge nachts wach halten? Oder eine Kombination aus alle dem? Unangenehm, jedenfalls, und im Sommer wird das auch immer schlimmer, im Winter lässt es nach. Ich nehme daher an: Ja, eine Kombi als allem.

Aber genug gekümt. Hier ein paar Bilder von unterwegs. Es sind mal wieder so viele geworden, dass ich die ganzen Blüten auch noch über einen erweiterten Eintrag verteilen musste. Schließlich will ich ja nicht schon wieder verantwortlich sein, wenn das ganze Internet implodiert. ;-)


Wie man sieht, Mitte April blühen nicht nur die Obstbäume, sondern auch die Rapsfelder. Das, nun ja, "duftet" heftig. Raps riecht ja schon von sich aus ein bisschen, als würde man am frisch geöffneten Honigglas schnüffeln, nur schärfer. Das ist fast, wie wenn ich an der Parfümerie vorbei gehe und da die Alkoholschwaden raus wabern, davon krieg ich ja auch immer Kopfschmerzen. Also vielleicht ist auch der Raps schuld. Meine Stirnhöhlen sind halt im Arsch. Anatomisch auch sehr interessant! ;-)

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". Klick! "Lanzenbacher Spaziergang, um den Kopf frei zu kriegen" vollständig lesen