Sövener Sportplatz, Vögel und Schafe
20.1.: Alles nur mit dem AT-X, wiel das Wetter so hell war. Da dachte ich, teste das mal wieder bei gutem Licht. Das Ergebnis ist eigentlich ganz OK. Wenn man das ISO in der Kamera nicht bis zum Anschlag hoch drehen muss, kommen eigentlich ganz brauchbare Bilder dabei raus. Sogar die recht schnell aus der Hüfte geschossenen Goldammern, die sich am Straßenrand gesammelt hatten, sind ganz gut raus gekommen. Etwas unruhige Kompression. Ich merke immer wieder, die Nikon macht einfach glattere Bilder.
Wie der Titel schon andeutet, bin ich an diesem Tag mal hoch nach Söven. Ist ein recht langer Weg, wenn man alle paar Minuten anhält, um Fotos zu machen. Dabei habe ich mich schon zurück gehalten und mehr oder weniger erst auf der Hälfte des Weges angefangen. Aber die Ammern und vor allem den Bussard konnte ich ja jetzt nicht einfach so links liegen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Flusenblumen. Da kann man genau überprüfen, wie scharf die Bilder aus dem AT-X tatsächlich sind. Im Vergleich mit der Sigma Festbrennweite für die Nikon sind die schon etwas weicher. Aber trotzdem nicht wirklich schlecht. Also, brauchbar, im Großen und Ganzen. Sieht mab auch an den Raben auf dem Feld. Und tatsächlich ist es so, dass dieses Objektiv wirklich das Licht liebt: Je mehr Sonne, desto mehr Kontrast und das tut auch der Schärfe gut.
Wie es in Söven jenseits des Treckers im Gebüsch weiter geht, dessen Details ich hier mal ganz nah ran holen konnte, das erfahrt ihr wie immer in letzter Zeit erst im "erweiterten Eintrag". Die beiden neuen Teles haben eine wahre Flut an Bilder losgetreten. Ist das gut? Ist das schlecht? Die Geschichte wird mich richten!
Bis dahin: KLICK!
Wie der Titel schon andeutet, bin ich an diesem Tag mal hoch nach Söven. Ist ein recht langer Weg, wenn man alle paar Minuten anhält, um Fotos zu machen. Dabei habe ich mich schon zurück gehalten und mehr oder weniger erst auf der Hälfte des Weges angefangen. Aber die Ammern und vor allem den Bussard konnte ich ja jetzt nicht einfach so links liegen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Flusenblumen. Da kann man genau überprüfen, wie scharf die Bilder aus dem AT-X tatsächlich sind. Im Vergleich mit der Sigma Festbrennweite für die Nikon sind die schon etwas weicher. Aber trotzdem nicht wirklich schlecht. Also, brauchbar, im Großen und Ganzen. Sieht mab auch an den Raben auf dem Feld. Und tatsächlich ist es so, dass dieses Objektiv wirklich das Licht liebt: Je mehr Sonne, desto mehr Kontrast und das tut auch der Schärfe gut.
Wie es in Söven jenseits des Treckers im Gebüsch weiter geht, dessen Details ich hier mal ganz nah ran holen konnte, das erfahrt ihr wie immer in letzter Zeit erst im "erweiterten Eintrag". Die beiden neuen Teles haben eine wahre Flut an Bilder losgetreten. Ist das gut? Ist das schlecht? Die Geschichte wird mich richten!
Es ist ja nicht so, als wäre der Sportplatz in Söven an der Schule von Anfang an mein Ziel gewesen. Das hat sich halt irgendwie so ergeben. Ich hab das so etappenweise gedacht: "Wenn ich jetzt noch 100 Meter weiter gehe, dann kommst Du da-und-da raus." So hab ich mich entlang der Gärten (mit Ilex- und Haselsträuchern) entlang der Straße vorbei an der Bushaltestelle etc. bis hin zum alten Denkmal durchgeschlagen.
Mit dem Spruch "für uns" habe ich ja so ein bisschen meine Probleme. Ich glaube, da wären einige Familien sicher froh gewesen, wenn der Pappa nicht "für uns" im Krieg geblieben wäre. Jaja, ich bin auch wieder überhaupt nicht patriotisch. Ich glaub, das ist dieses Beef, das der derzeitigeDikta Präsident der USA mit uns Europäern hat, wenn er meint, wir hätten ja eh alle noch nie was für ihn gemacht. Und die Schweizer würden kein Deutsch reden, weil er perönlich ihnen den Arsch gerettet hätte. Vollpfeife! Echt, vor ein paar Jahren wäre das noch Satire beim Postillon gewesen, jetzt ist das traurige Realität.
Egal. Ich reg mich schon wieder auf! Was mach ich auch so kontroverse Fotos? Dabei ist da nicht mal eine öffentliche Exekution von Zivilisten drauf zu sehen... Die Blaupfosten finden das übrigens total tofte und wollen auch so'n ICE hier einführen. Joah. Macht Sinn.
Anyways... On the other side of the ducking planet:
War dann irgendwann immer schrittweise näher zum Sportplatz gekommen und schon an ihm vorbei, als ich mir gedacht habe: "Wennde jetzt weiter gehst, biste gleich in Rott. Das ist dann vielleicht doch ein bisschen weit!" Und so bin ich dann zum Sportoplatz abgebogen und habe die Gelegenheit genutzt, dass hier gerade niemand war und habe mal ein paar Ansichten mitgenommen. Mit der vatiablen Brennweite von "nahes Portrait-Tele" bis zu "och jo, damit kann man schon einen auf Paparazzi machen" kann man hier oben gut was in Szene setzen. Das ist halt der Vorteil an einem Zoom. Auch wenn ich im Allgemeinen ja eher zur Festbrennweite tendiere, es hat schon Vorteile!
Dann hinterm Sportplatz an dem kleinen Platz (Plätzchen) für die Jugend vorbei und da lag dann dieser abgenudelte Fußball rum. Der hat echt schon bessere Zeiten gesehen, aber immerhin: Es gibt einen Ball. Vor allem witzig fand ich aber dieses Grafitti mit dem lächelnden Mädel, das voll enthusiastisch das Patriarchat in Frage stellt!
Jedenfalls interpretiere ich das jetzt mal so. Vielleicht ist es ja aber auch genau das Gegenteil: Waffen und toxische Männlichkeit! Dann ist das aber nicht so richtig Gangsa, wenn man dann vergessender Weise seine Jacke am Pöller hängenlässt. 
Ansonsten: Die Misteln sind zwar immergrün, aber auch der Rest der Laubbäume schießt gerade ganz kräftig die ersten zarten Triebe aus. Der Frühling ist nicht mehr weit weg, man merkt es überall in der Natur.
Als ich dann am Sportplatz genug hatte, bin ich quer durchs Dorf und am Teich vorbei, denn ich hatte den verrückten Plan gefasst, durchs Rosental heim zu laufen. Auch wenn das aus dem einstündigen Spaziergang einen eher anderthalb stündigen machen würde. Ich hab nach dem vielen schlechten Wetter der letzten Zeit echt Bewegungsmangel, da kann man seine Mittagspause auch mal ein bisschen ausdehnen. Selbstständigkeit muss ja auch einen Vorteil haben!
Die Schildkröte sitzt übrigens nicht im Dorfteich, nur dass das kein falsches Bild vermittelt. Das ist ein paar Meter vorher in einem privaten Garten. Aber da war auch mal wieder die lange Brennweite von Vorteil! Mit "normalen" Objektiven hätte ich dieses Bild wohl nicht gemacht. Die Blumen und der rote Generator stehen hingegen am Teich, welchen ich selber gar nicht fotografiert habe. Der ist mehr oder weniger langweilig, nur so'n Loch im Boden. Sieht ein bisschen nach einem Bombenkrater aus. Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht hat hier einer einen Fehlwurf getätigt, als sie eigentlich die Meys-Fabrik treffen wollten. (Ich habe ehrlich gesagt viel zu wenig Wissen darüber, was hier im Krieg alles passiert ist. Ich weiß, dass Eitorf tatsächlich ein Ziel war, wegen der vielen Industrie. Aber hier in Hennef? Ich habe keine Ahnung.)
Im Dorf steht jedenfalls die Kapelle, die mit den an diesem Objektiv verfügbaren Brennweiten schon eher ein bisschen schwierig zu fotografieren ist. Dafür kann man Details mitnehmen, die man sonst eher nicht zu sehen kriegt, zB die Kaka-Streifen am Hahn auf dem Türmchen. OK, musste man jetzt auch nicht so dringend wissen, aber. Weil! Ich! Es! Kann!
Dann am Eingang zum Rosental mal wieder Schafe gefunden. Möh! Und hier zeigt das Objektiv tatsächlich seinen Stärken, wenn es im Hellen verwendet wird! Als ich das im Dezember bei den eher bedeckten Himmeln, die wir da hatten, auf Viehzeugs ausgerichtet habe, war das Ergebnis ja nur so halb-und-halb. Hier, bei der tiefen, kontrastreichen Wintersonne, die uns in der letzten Woche (19.-25.1.) fast 36kWh vom Dach geholt hat, kommen die Möhs so richtig gut raus. Selbst bei Offenblende kann man da noch richtig gut mit arbeiten. Bei ISO-Werten um die 400 ist auch das Sensorrauschen eher kontrolliert und dadurch die Kompression auch nicht so unruhig. (Frage mich, ob eine neuere Alpha 7 tatsächlich besser wäre.)
Und wie das immer so ist, wenn ich Schafe finde: Viel zu viele Fotos! Aber was soll ich denn machen, wenn die so niedlich sind? Hallo?! Schafe! Und der Hintergrund war bei den meisten auch ganz genau richtig entfernt, soll heißen: Brauchbares Bokeh! Gut, erkauft man sich bei der Offenblende mit etwas mehr Unschärfe insgesamt, aber im Großen und Ganzen überzeugen mich die Bilder mal wieder. War kein Fehlkauf, das AT-X.
Am Ende noch ein paar Bilder aus dem Tal. Hier war es dann doch entsprechend schattiger und ich musste auch langsam mal heim, deswegen nur vereinzelte Fotos. Insgesamt aber ein schöner Ausflug für einen Mittagsspaziergang. Sollte ich jetzt im Frühling mal wieder öfter machen!
Mit dem Spruch "für uns" habe ich ja so ein bisschen meine Probleme. Ich glaube, da wären einige Familien sicher froh gewesen, wenn der Pappa nicht "für uns" im Krieg geblieben wäre. Jaja, ich bin auch wieder überhaupt nicht patriotisch. Ich glaub, das ist dieses Beef, das der derzeitige
Egal. Ich reg mich schon wieder auf! Was mach ich auch so kontroverse Fotos? Dabei ist da nicht mal eine öffentliche Exekution von Zivilisten drauf zu sehen... Die Blaupfosten finden das übrigens total tofte und wollen auch so'n ICE hier einführen. Joah. Macht Sinn.
Anyways... On the other side of the ducking planet:
War dann irgendwann immer schrittweise näher zum Sportplatz gekommen und schon an ihm vorbei, als ich mir gedacht habe: "Wennde jetzt weiter gehst, biste gleich in Rott. Das ist dann vielleicht doch ein bisschen weit!" Und so bin ich dann zum Sportoplatz abgebogen und habe die Gelegenheit genutzt, dass hier gerade niemand war und habe mal ein paar Ansichten mitgenommen. Mit der vatiablen Brennweite von "nahes Portrait-Tele" bis zu "och jo, damit kann man schon einen auf Paparazzi machen" kann man hier oben gut was in Szene setzen. Das ist halt der Vorteil an einem Zoom. Auch wenn ich im Allgemeinen ja eher zur Festbrennweite tendiere, es hat schon Vorteile!
Dann hinterm Sportplatz an dem kleinen Platz (Plätzchen) für die Jugend vorbei und da lag dann dieser abgenudelte Fußball rum. Der hat echt schon bessere Zeiten gesehen, aber immerhin: Es gibt einen Ball. Vor allem witzig fand ich aber dieses Grafitti mit dem lächelnden Mädel, das voll enthusiastisch das Patriarchat in Frage stellt!
Ansonsten: Die Misteln sind zwar immergrün, aber auch der Rest der Laubbäume schießt gerade ganz kräftig die ersten zarten Triebe aus. Der Frühling ist nicht mehr weit weg, man merkt es überall in der Natur.
Als ich dann am Sportplatz genug hatte, bin ich quer durchs Dorf und am Teich vorbei, denn ich hatte den verrückten Plan gefasst, durchs Rosental heim zu laufen. Auch wenn das aus dem einstündigen Spaziergang einen eher anderthalb stündigen machen würde. Ich hab nach dem vielen schlechten Wetter der letzten Zeit echt Bewegungsmangel, da kann man seine Mittagspause auch mal ein bisschen ausdehnen. Selbstständigkeit muss ja auch einen Vorteil haben!
Die Schildkröte sitzt übrigens nicht im Dorfteich, nur dass das kein falsches Bild vermittelt. Das ist ein paar Meter vorher in einem privaten Garten. Aber da war auch mal wieder die lange Brennweite von Vorteil! Mit "normalen" Objektiven hätte ich dieses Bild wohl nicht gemacht. Die Blumen und der rote Generator stehen hingegen am Teich, welchen ich selber gar nicht fotografiert habe. Der ist mehr oder weniger langweilig, nur so'n Loch im Boden. Sieht ein bisschen nach einem Bombenkrater aus. Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht hat hier einer einen Fehlwurf getätigt, als sie eigentlich die Meys-Fabrik treffen wollten. (Ich habe ehrlich gesagt viel zu wenig Wissen darüber, was hier im Krieg alles passiert ist. Ich weiß, dass Eitorf tatsächlich ein Ziel war, wegen der vielen Industrie. Aber hier in Hennef? Ich habe keine Ahnung.)
Im Dorf steht jedenfalls die Kapelle, die mit den an diesem Objektiv verfügbaren Brennweiten schon eher ein bisschen schwierig zu fotografieren ist. Dafür kann man Details mitnehmen, die man sonst eher nicht zu sehen kriegt, zB die Kaka-Streifen am Hahn auf dem Türmchen. OK, musste man jetzt auch nicht so dringend wissen, aber. Weil! Ich! Es! Kann!
Dann am Eingang zum Rosental mal wieder Schafe gefunden. Möh! Und hier zeigt das Objektiv tatsächlich seinen Stärken, wenn es im Hellen verwendet wird! Als ich das im Dezember bei den eher bedeckten Himmeln, die wir da hatten, auf Viehzeugs ausgerichtet habe, war das Ergebnis ja nur so halb-und-halb. Hier, bei der tiefen, kontrastreichen Wintersonne, die uns in der letzten Woche (19.-25.1.) fast 36kWh vom Dach geholt hat, kommen die Möhs so richtig gut raus. Selbst bei Offenblende kann man da noch richtig gut mit arbeiten. Bei ISO-Werten um die 400 ist auch das Sensorrauschen eher kontrolliert und dadurch die Kompression auch nicht so unruhig. (Frage mich, ob eine neuere Alpha 7 tatsächlich besser wäre.)
Und wie das immer so ist, wenn ich Schafe finde: Viel zu viele Fotos! Aber was soll ich denn machen, wenn die so niedlich sind? Hallo?! Schafe! Und der Hintergrund war bei den meisten auch ganz genau richtig entfernt, soll heißen: Brauchbares Bokeh! Gut, erkauft man sich bei der Offenblende mit etwas mehr Unschärfe insgesamt, aber im Großen und Ganzen überzeugen mich die Bilder mal wieder. War kein Fehlkauf, das AT-X.
Am Ende noch ein paar Bilder aus dem Tal. Hier war es dann doch entsprechend schattiger und ich musste auch langsam mal heim, deswegen nur vereinzelte Fotos. Insgesamt aber ein schöner Ausflug für einen Mittagsspaziergang. Sollte ich jetzt im Frühling mal wieder öfter machen!
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