Um den Eulenberg im Februar
2.2.: Und dann hatte ich letztens mal wieder Hummeln im Hintern und musste mich dringend ein paar Meter bewegen. Zu diesem Zwecke bin ich dann in mein Auto gestiegen und los gefahren, rauf zum Eulenberg. (Es war Montag Mittag und der Biomüll war noch immer nicht da gewesen, soll heißen, ich konnte das eh nicht so auf der Straße stehen lassen.) Oben angekommen habe ich dann mal wieder die üblichen Fotos gemacht. Hatte ich die Sony schon mal mit hier oben? Ich glaube nicht. Deswegen war das Ganze mal wieder ausgiebiger als geplant und ich bin mit über 100 Bildern heim gekommen.
Am Parkplatz hauptsächlich mal wieder die Schilder mit genommen. Ich weiß auch nicht, hier oben war es irgendwie bedeckter als bei uns unten im Tal, dabei sind das doch keine 5 Kilometer bis hier hoch. Scheint aber für eine Änderung des Mikroklimas auszureichen. Der Wind pfiff hier auf viel mehr als im geschützten, weshalb ich tatsächlich dick verpackt hier rum gelaufen bin, während bei uns vor der Haustür schon fast Frühlingsgefühle aufkamen.
Zuerst bin ich mal wieder runter zum "Kratersee", also da, wo vor Jahrzehnten der Basaltabbau geendet hat und jetzt tiefes Wasser steht. Wie man auch sehen kann, hatte ich das 80-400mm AT-X mal wieder auf der Kamera. Hatte gedacht, dass ich damit vielleicht die üblichen Rehe am oberen Rand erwischen würde, aber außer diversen Raben und und einem einsamen Greifvogel war nix. Also habe ich mich mal wieder mit den Steinen am Ufer beschäftigt.
Und da das - wie gesagt - viel zu viele Fotos werden, habe ich mal wieder einen Wechsel auf den "erweiterten Eintrag" vorgesehen, ungefähr hier, an dieser Stelle, wo ihr jetzt gerade lest. Also, wer noch mehr Steine, Raben und Holzfällarbeiten sehen möchte, der darf gerne weiter klicken. Die anderen: Was macht ihr eigentlich hier?!
KLICK!
Am Parkplatz hauptsächlich mal wieder die Schilder mit genommen. Ich weiß auch nicht, hier oben war es irgendwie bedeckter als bei uns unten im Tal, dabei sind das doch keine 5 Kilometer bis hier hoch. Scheint aber für eine Änderung des Mikroklimas auszureichen. Der Wind pfiff hier auf viel mehr als im geschützten, weshalb ich tatsächlich dick verpackt hier rum gelaufen bin, während bei uns vor der Haustür schon fast Frühlingsgefühle aufkamen.
Zuerst bin ich mal wieder runter zum "Kratersee", also da, wo vor Jahrzehnten der Basaltabbau geendet hat und jetzt tiefes Wasser steht. Wie man auch sehen kann, hatte ich das 80-400mm AT-X mal wieder auf der Kamera. Hatte gedacht, dass ich damit vielleicht die üblichen Rehe am oberen Rand erwischen würde, aber außer diversen Raben und und einem einsamen Greifvogel war nix. Also habe ich mich mal wieder mit den Steinen am Ufer beschäftigt.
Und da das - wie gesagt - viel zu viele Fotos werden, habe ich mal wieder einen Wechsel auf den "erweiterten Eintrag" vorgesehen, ungefähr hier, an dieser Stelle, wo ihr jetzt gerade lest. Also, wer noch mehr Steine, Raben und Holzfällarbeiten sehen möchte, der darf gerne weiter klicken. Die anderen: Was macht ihr eigentlich hier?!
Und so habe ich weiter Steine fotografiert. Die haben auch den Vorteil, dass sie nicht weg laufen können, was bei diesen Brennweiten auch ganz gut ist, denn sonst wird wieder alles so schrecklich unscharf.
Habe eh schon mit mir gehadert, dass ich das ISO hier unten wieder so hoch drehen musste. Es ist dunkel im Krater, vor allem, wenn das Wetter draußen schon nicht so recht mitspielt.
Und da war er dann, der Greifvogel, zog seine Kreise am Himmel auf der Suche nach etwas Aufwind (und wahrscheinlich einem Partner für die kommende Brutsaison - hat jedenfalls so gerufen). Ist mit diesen alten, langsamen Zooms aus der technologischen Steinzeit (1990er) schon nicht einfach, die überhaupt zu erwischen, die Viecher, wenn sie da oben am Himmel rum kreisen. Der Stangenantrieb für sowas ist vielleicht eine Hilfe, wenn man Dinge fotografiert, die sich nicht bewegen (Steine etwa), aber eigentlich möchte man für sowas moderne Ultraschall-Motoren im Objektiv selber, auch wenn ich immer meckere, dass das nur ein weiterer Point of Faliure wäre. Stimmt grundsätzlich ja auch und da ich normalerweise weniger der Vogelfotograf bin, ist das auch nicht weiter schlimm, dass der AF so langsam ist. Hier aber fällt es dann doch sehr auf.
Dann noch die obligatorische Runde rum um den Eulenberg gemacht und dabei festgestellt, dass hier auch die bekettete Kreischsäge gewütet hat: Kahlschlag! Das erklärt vielleicht auch, weshalb ich keine Rehe gesehen habe, die fühlen sich bestimmt ein bisschen freigelegt. Immerhin haben sie sämtliches Geäst, das hier abgeholzt wurde, so aufgeschichtet, dass wenigstens die kleineren Vögel noch ein Dickicht und somit Nistmöglichkeiten haben. Ich weiß nicht, ob das so nötig war, Verkehrssicherungspflicht hin oder her. Die sollten auch nicht alle Wege zu legen, die die Viecher sonst immer genommen haben, um zur Kraterkante zu kommen. OK, andererseits rennen dann da wieder Leute rum, was sie auch nicht sollen. Eine Zwickmühle.
Ansonsten, die eintigen Farbtupfer waren die gelben Zaunpfosten, die ich ausgiebig fotogrtafiert habe. Eben, weil sie das einzig wirklich bunte in der ansonsten recht trostlsen Winterlandschaft waren. Ich hatte ja doch schon gehofft, dass ich vielleicht den ein oder anderen natürlichen Farbsprenkler zu sehen kriegen würde, aber der Januar war so kalt, dass sich noch nichts raus getraut hat. Im Gegensatz zu einigen Januaren der näheren Vergangenheit, als um diese Jahreszeit schon die Hälfte der Krokusse raus guckte. Jetzt nicht mal Schneeglöckchen. Man merkt, ich kann es kaum erwarten, dass Frühling wird. Dieser Winter war echt eine Zumutung. Ist man in Zeiten des Klimawandels echt nicht mehr gewohnt, dass es so lang so kalt ist.
Nebenbei habe ich noch sämtliche aufgeschichteten Steine mit genommen, die ich finden konnte, und manche der umgestützten habe ich auch wieder aufgerichtet. Das scheint hier oben auf dem Berg ja so eine Tradition zu sein. Seit wir hier hoch kommen, stehen hier immer Cairns rum. Manchmal sind sie vandalisiert worden, aber innerhalb von Tagen stehen sie dann wieder, als wäre nichts passiert. Menschen sind schon seltsame Tiere.
Immer müssen sie ihr Revier markieren! 
Als ich dann zum Parkplatz zurück kam, stand da eine Raucherin und machte auch Mittagspause. Für mich ja eher unverständlich, wie man in der klaren, kalten Winterluft an so einem Glimmstängel ziehen kann, aber ich bin ja auch nicht das Maß aller Dinge. Mir reichen jedenfalls schon die Pollen, damit mir die Nase zu schwellt, da brauche ich keinen Tabakrauch.
(Dieses Jahr übrigens trotz der Kälte und der überall abgeholzten Gebüsche ganz schlimm! Aber ich glaube, das hatte ich auch schon erwähnt.) So, und jetzt muss ich den Kater füttern, der krallt mich schon wieder...
Und da war er dann, der Greifvogel, zog seine Kreise am Himmel auf der Suche nach etwas Aufwind (und wahrscheinlich einem Partner für die kommende Brutsaison - hat jedenfalls so gerufen). Ist mit diesen alten, langsamen Zooms aus der technologischen Steinzeit (1990er) schon nicht einfach, die überhaupt zu erwischen, die Viecher, wenn sie da oben am Himmel rum kreisen. Der Stangenantrieb für sowas ist vielleicht eine Hilfe, wenn man Dinge fotografiert, die sich nicht bewegen (Steine etwa), aber eigentlich möchte man für sowas moderne Ultraschall-Motoren im Objektiv selber, auch wenn ich immer meckere, dass das nur ein weiterer Point of Faliure wäre. Stimmt grundsätzlich ja auch und da ich normalerweise weniger der Vogelfotograf bin, ist das auch nicht weiter schlimm, dass der AF so langsam ist. Hier aber fällt es dann doch sehr auf.
Dann noch die obligatorische Runde rum um den Eulenberg gemacht und dabei festgestellt, dass hier auch die bekettete Kreischsäge gewütet hat: Kahlschlag! Das erklärt vielleicht auch, weshalb ich keine Rehe gesehen habe, die fühlen sich bestimmt ein bisschen freigelegt. Immerhin haben sie sämtliches Geäst, das hier abgeholzt wurde, so aufgeschichtet, dass wenigstens die kleineren Vögel noch ein Dickicht und somit Nistmöglichkeiten haben. Ich weiß nicht, ob das so nötig war, Verkehrssicherungspflicht hin oder her. Die sollten auch nicht alle Wege zu legen, die die Viecher sonst immer genommen haben, um zur Kraterkante zu kommen. OK, andererseits rennen dann da wieder Leute rum, was sie auch nicht sollen. Eine Zwickmühle.
Ansonsten, die eintigen Farbtupfer waren die gelben Zaunpfosten, die ich ausgiebig fotogrtafiert habe. Eben, weil sie das einzig wirklich bunte in der ansonsten recht trostlsen Winterlandschaft waren. Ich hatte ja doch schon gehofft, dass ich vielleicht den ein oder anderen natürlichen Farbsprenkler zu sehen kriegen würde, aber der Januar war so kalt, dass sich noch nichts raus getraut hat. Im Gegensatz zu einigen Januaren der näheren Vergangenheit, als um diese Jahreszeit schon die Hälfte der Krokusse raus guckte. Jetzt nicht mal Schneeglöckchen. Man merkt, ich kann es kaum erwarten, dass Frühling wird. Dieser Winter war echt eine Zumutung. Ist man in Zeiten des Klimawandels echt nicht mehr gewohnt, dass es so lang so kalt ist.
Nebenbei habe ich noch sämtliche aufgeschichteten Steine mit genommen, die ich finden konnte, und manche der umgestützten habe ich auch wieder aufgerichtet. Das scheint hier oben auf dem Berg ja so eine Tradition zu sein. Seit wir hier hoch kommen, stehen hier immer Cairns rum. Manchmal sind sie vandalisiert worden, aber innerhalb von Tagen stehen sie dann wieder, als wäre nichts passiert. Menschen sind schon seltsame Tiere.
Als ich dann zum Parkplatz zurück kam, stand da eine Raucherin und machte auch Mittagspause. Für mich ja eher unverständlich, wie man in der klaren, kalten Winterluft an so einem Glimmstängel ziehen kann, aber ich bin ja auch nicht das Maß aller Dinge. Mir reichen jedenfalls schon die Pollen, damit mir die Nase zu schwellt, da brauche ich keinen Tabakrauch.
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