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Besuch der Bonner Uferpromenade

18.9.: Warum waren wir eigentlich in Bonn? Mein Bruder wollte sich ein Auto angucken. So einen hübschen kleinen Chinesen. Die sind ja nicht nur elektrisch sondern auch recht günstig, wenn ich das jetzt mal mit dem von mir bestellten Born vergleiche. Dafür kommen sie aber auch China. Kann man nix machen.

Jedenfalls, wenn man schon diesen weiten Weg übern Berg auf sich nimmt, kann man auch noch mal kurz in die Stadt gehen. J war nämlich aufgefallen, dass die Stadt Bonn die Uferpromenade nach gefühlt 42 Monaten Umbauarbeiten wieder eröffnet hatte. Da kann man ja mal gucken gehen und danach noch in der Stadt ein paar Spiele begutachten, das war ihr Plan, nehme ich an. Wie immer habe ich die Kamera geschnappt, die gerade an der Tür stand. Das war in diesem Fall mal wieder die D700 mit den 35/2 und 50/1.4 Nikkoren, abgerundet von der 135/2.8 E-Serie. Die Exif-Daten in diesem Eintrag sind also mal wieder mit Vorsicht zu genießen, ich habe nämlich mehrfach vergessen, die Einstellung in der Kamera zu ändern. ;-)


Bei unserer Rhein-Überquerung - ist da überhaupt noch Wasser im Rest-Fluss? - begleitete uns am Himmel der Zeppelin. Fliegen die also tatsächlich wieder von Hangelar im Kreis? Wir hatten den ja auch am Tag danach noch auf dem Flohmarkt gesehen, aber als wir dann im Grünen C waren, war er nicht da. (Ich weiß jetzt nicht, ich glaube, die Einträge sind alle in der falschen Reihenfolge. Ich muss mal endlich einen Plan entwickeln! ;-))

Auf der anderen Seite der Brücke sind wir, statt weiter zum Suttnerplatz zu laufen, direkt mal rechts abgebogen und am Hotel die Treppe runter, um uns dieses neue Schmuckstück von Promenade direkt mal aus der Nähe zu begutachten. Bis man unten ist, kommt man aber noch immer an den selben alten Graffiti, Stickern und sinnfrei angebrachten Beleuchtungseinrichtungen vorbei.


Und dann steht man vor der alten Mauer der alten Synagoge Bonn. Ich lass das mal so stehen, zum drüber Nachdenken in heutigen Zeiten. Und dann geht es weiter zum "erweiterten Eintrag", wo die eigentliche Promenade zu sehen ist. KLICK!
Und, was stellt man fest, wenn man unten am Rheinufer angekommen ist? Tja, also einmal ist wirklich wenig Wasser im Fluß und zum anderen ist "fertig" und "wiedereröffnet" so eine zwiespältige Sache in deutschen Landen! ;-) Denn, ja, man kann da jetzt größtenteils rum laufen und sich alles angucken, man muss nicht mehr auf unverlegten Platten schweben. Aber fertig ist halt auch nicht! Die Bagger stehen noch, es wuseln noch ca zweieinhalb Bauarbeiter da rum und machen den Kleinkram fertig. Aber immerhin hatte der Bürgermeister einen erfolgreichen Pressetermin! :-D


Dafür gibt es jetzt einen Springbrunnen, der eigentlich auch ganz schnuckelig ist. Aber insgesamt ist mir das alles ein bisschen zu versiegelungslastig. Soll heißen: Im Sommer brennt hier wahrscheinlich die Sonne wie bekolppt. Hätten schon ein paar mehr Bäume und anderes Grünzeug pflanzen können. Irgendwas, was Schatten spendet. Ich mein, wenn wir eins aus diesem Rekordsommer (im negativen Sinne) gelernt haben: Man kann nie genug Sonnencreme auftragen!


Ich mein, da ist so wenig Wasser im Rhein, dass irgendwelche rostigen Rohre zum Vorschein kommen. Was war das wohl mal? Gülle-Einleitung aus dem letzten Jahrtausend, wahrscheinlich. Sieht jetzt jedenfalls nicht nach Römern aus. ;-) Aber immerhin kann man jetzt wieder den Herrn Lenne besuchen. Und die kleinen Gärtchen haben sie auch wieder ganz nett zurecht gemacht. Wie gesagt, Bäume! Bäume mit viel Laub! Das wär was.


Dann sind wir aber auch Richtung Uni und Innenstadt abgebogen. Weil, wir wollten ja noch in das ein oder andere Geschäft, bevor wir weiter runter nach Ramersdorf mussten, wo wie gesagt eine Besichtigung samt Probefahrt anstand. Und da kommt man ja nicht nur am Uni-Schloss vorbei, auch an Kunst. Und wie immer in Bonn: Am Beethoven. Dafür, dass der hier irgendwie so 5 Minuten gelebt hat, gibt es erstaunlich viele Beethoven-Gedönse! Stadtmarketing! Zieht Touristen an, die Geld da lassen. Wer will es der Stadt verdenken? Die Gemeinden sind ja alle pleite.


Dann sind wir über den Marktplatz und in der Ferne konnte man schön das Stadthaus sehen. Wie gesagt: Kein Geld, das Ding steht noch immer sinnlos in der Gegend rum. Hatten die sich jetzt eigentlich mal geeinigt, ob sie es sprengen oder sanieren? Im mein, hübsch ist halt anders. ;-)


Und bevor wir dann umgekehrt sind, habe ich noch einen Blick ins Schaufenster vom Fotoladen geworfen, da unter den Schirmen, die in der Gegend rum hängen. Das ist ja auch so ein Ding geworden: In allen möglichen Städten habe ich das jetzt schon gesehen, dass die ihre alten Regenschirme in die Fußgängerzonen hängen. Kann man machen, ist ja auch ein bisschen ein Schattenspender, sowas. ;-)

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