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Nochmal Bonn, mit der D800 & 55/3.5 AI

27.7.: Warum waren wir noch mal in Bonn? Richtig, die Frau hatte ein Spiel im Schaufenster gesehen! ;-) Also haben wir am Montag, als die Läden wieder geöffnet hatten, noch mal den Aygo gesattelt und sind über die Dörfer in die Stadt gezuckelt. Immerhin braucht der ja nur wenig Benzin, was bei den derzeitigen Spritpreisen, Trump sei Dank, nur ungefähr genau so viel kostet wie mit dem Honda zu fahren. Geparkt wie immer, daher sind die ersten Bilder mal wieder aus der Beueler Ecke.


Dann rüber über den Rhein udn festgestellt, dass da mal wieder kein Wasser drin ist. Also, wo soll es auch her kommen? Seit dem letzten Besuch (zwei Tage zuvor) hatte es schließlich nicht geregnet und es ist auch kein brennender Dornbusch erschienen und hat einfach so Wasser ins Flussbett geschnippt. Also trocken. Wie trocken, das kann man auf dem Rückweg glaube ich noch deutlicher sehen, aber die Bilder kommen erst nachher (im dieses Mal ausnahmsweise nicht "erweiterten Eintrag", denn ich habe mich zurückgehalten bzw. hatte das Spiel unterm Arm, da kann man nicht so gut Bilder machen), da sind wir nämlich auf der anderen Brückenseite gegangen.


In der Stadt habe ich mich dann mit der D800 und dem 55/3.5 ein bisschen ausgetobt. Weil, wenn man schon wieder schon wieder in Bonn ist, kann man ja wenigstens mal das Foto-Gear ein bisschen variieren. Alle Bilder sind also - wenn ich mich recht erinnere - mit dem Makro geschossen, oder wenn es mal ein paar andere Brennweiten sein sollten, mit dem 35-70/2.8, das hat mich auch so traurig angeschaut und gemeint: Nie nimmst Du mich mit! So haben wir auch ein bisschen eine Vergleichsmöglichkeit hier zwischen den beiden Optiken und können "finde den Unterschied" spielen. ;-)


Jo, und dann standen wir am Ludus (oder ist das der in Beuel und das hier ist der Struck? Ich lerne das nie!) und ich musste kurz mal die Kamera weg packen, denn "On Mars" ist ein sehr großes Paket mit sehr viel Inhalt und dem entsprechend mit sehr viel Gewicht. Hab dem an der Kasse erst mal sämtliche ausliegenden Flyer runter geschmissen, weil! Muss ja sein! Sonst ist ja nicht witzig! Dann mit einer halben metrischen Tonne durch die Stadt und mit einen Ast gehoben. J war die auch zu schwer, da war es wahrscheinlich tatsächlich logisch, dass ich die trage, aber so konnte ich halt nur noch vereinzelte Fotos machen.


Was auch gut so ist, schließlich wollten wir zügig zum Auto zurück, das auf der anderen Rheinseite auf uns wartete. Und - oh - ich habe gar kein Bild von dieser Brückenseite gemacht? Hm. Ich verkalke auch langsam und weiß nicht mehr, was ich tue. (Langsam?) Aber vertraut mir einfach, es ist kein Wasser im Rhein, also jedenfalls nicht mehr in nennenswerten Mengen.

Statt dann direkt zurück zu fahren, haben wir noch einen kleinen Umweg über den Huma in Staugustin genommen, weil wir eh noch Nahrung einkaufen mussten - die man sich nach dem Spiel eigentlich gar nicht mehr leisten konnte, aber man muss Prioritäten setzen! ;-) Da standen lauter große Lego-Figuren rum, die habe ich dann auch mal mit der 55/3.5-Kombi bearbeitet. Dazu aber ein weiterer Eintrag.

Bonn - Auch hier kaum Wasser im Rhein

25.7.: Also noch kurz noch Bonn rein gefahren. Hatten uns vorher mit J und S kurzgeschlossen, ob die mit wollten, und ja, die kamen dann mit. Sind aber vorher noch schnell einmal durch Beuel gelaufen, um im Spieleladen zu gucken, haben aber nichts mitgenommen. Auch nicht den Rheinischen Sauerbraten vom Pferd, der da eingedost im Automaten steht. Faszinierend, was es alles gibt! Danach ein bisschen in die Sonne gesetzt und am Rhein nach Motiven gesucht, während wir auf J&S gewartet haben.


In Richtung gesperrter Nordbrücke stieg Rauch auf, da war wohl ein Grillfeuer außer Kontrolle geraten. Wenn man auf dem Foto ganz genau hinguckt, sieht - durch das Hitzeflimmern hindurch - man die Feuerwehr, die das Wasser aus dem Rhein pumpt, um in der Böschung irgendwas zu löschen. Da haben wir aber noch mal Glück gehabt, dass da noch ein letzter Rest drin ist. Wer aber auch bei dieser Trockenheit auf die Idee kommt, dass es klug wäre, offenes Feuer in der Natur zu entzünden, sollte auch mal so lange mit dem Kopf gegen das "WALDBRANDGEFAHR"-Schild gekloppt werden, bis die Message angekommen ist!

Auf der anderen Seite herrschte auf der Brücke über den Rhein der übliche Verkehr. Wir waren schon kaum nach Beuel rein gekommen, weil mal wieder alles verstopft war, und das an einem Samstagnachmittag, an dem man schon nicht mitten im Berufsverkehr steckt. Besonders spannend ist ja, dass jetzt auch noch die Stadtwerke Bonn festgestellt haben, dass ihre Straßenbahnen zu zwei Dritteln in Reparatur müssen. Immerhin hat die KVB ein paar ausgeliehen, weswegen jetzt rote Bahnen durch Bonn fahren. Allerdings größtenteils im Einzelbetriebsmodus. Sonst fahren die ja immer mit zwei aneinander gekoppelt durch die Stadt. Doppeltes Verkehrschaos, yay! Gepaart mit der Tatsache, dass der Herr von der CDU erst mal sämtliche (gefühlt) Fahrradwege geplättet hat, sodass die jetzt auch noch im Quark feststecken. Alles voll gut geplant und durchdacht. Jehminee...


Dann tauchten die beiden auch schon auf und wir sind unter der Brücke durch und was wir dann so in der Stadt noch so gesehen haben, gibt es dann im "Erweiterten Eintrag" zu sehen. Denn, ja, ich hab zwar schon in Bad Honnef hunderte (gefühlt) Fotos gemacht, das hält mich aber nicht davon ab, die gleiche Menge (gefühlt) noch mal zu verschießen. Wer also noch mehr Innenstadtbilder sehen will und vor allem noch Treibgut, das beim Niedrigwasser aus dem Rhein raus gefischt wurde, der möge dem Link folgen. KLICK! "Bonn - Auch hier kaum Wasser im Rhein" vollständig lesen

Bad Honnef - Kein Wasser im Rhein

25.7.: Zur Feier des Tages sind wir spontan ins Rheintal gefahren. In Bad Honnef waren wir schon so lange nicht mehr, dass ich den Weg den Berg runter kaum wieder gefunden habe. War das tatsächlich, als die das U-Boot nach Süden gefahren haben und meine Bremsen am Honda zum ersten Mal fest gesteckt haben? Möglich wäre es.

Haben jedenfalls wie immer kurz vor der Insel geparkt und dort stand die Feuerwehr. (Spoiler: Die waren mit den Booten auf dem Rhein unterwegs.) Feuerwehrautos werfen mich ja immer Jahrzehnte in meine Jugend zurück! Kennt eigentlich noch jemand den kleinen Drachen, der unbedingt Feuerwehrmann werden wollte? Herrjeh, bald ein halbes Jahrhundert her, dass das im TV lief...


Das Niedrigwasser (das niedrigste seit schon wieder einer Ewigkeit, dieses mal aber einer noch längeren) sorgt scheinbar dafür, dass man gerade ganz bequem die Einkaufswagen und Fahrräder aus dem Matsch ziehen kann, bevor dieser hart wie Beton in der Sonne aushärtet. Wieder ein Motiv. Wenn ich mich auch frage, warum werfen Leute überhaupt irgendwas in den Rhein? Ja, gut, kann man jetzt sagen, "die Jugendlichen", und das stimmt auch zum Teil, da gab es auch zu meiner Zeit welche, die das gemacht haben. Aber hab ich da schon nicht verstanden. Nun bin ich aber scheinbar auch anders als die anderen...

Es ist jedenfalls so wenig Wasser im Rhein, dass die Boote im Seitenarm neben der Insel, den man mit der Brücke überqueren kann, auf dem trockenen liegen. Zum Glück sind die unten drunter ja meist eh eher platt, weil Flussschiffe. Aber toll ist das sicher trotzdem nicht. Ich mein, das ist nicht das erste Mal, dass hier wenig Wasser drin ist, aber bisher hat der Aalschocker wenigstens meist noch eine Hand breit Wasser unterm Kiel gehabt.


So, und wer noch eine halbe Million Fotos sehen will, die ich wie so ein Tourist vom Rhein geschossen habe, der darf gerne auf den "erweiterten Eintrag" klicken. Alle anderen werden schon sehen, was sie davon haben. ;-) KLICK! "Bad Honnef - Kein Wasser im Rhein" vollständig lesen

Wein und Feigen

23.7.: Hin und wieder müssen auch mal kurze Einträge sein. Es war mal wieder Donnerstag, mein Bruder ist noch immer in Viva España, ich also wieder Gemüse gießen. Da es seit Wochen nicht mehr geregnet hat, sieht alles ein bisschen halbtot aus, trotz Wasserverschwendung. Nicht gut. Das einzige, was gedeiht, als wäre es hier heimisch, das ist der Wein und das sind die Feigen! Dementsprechend habe ich heute nicht viel mehr zu berichten als: Deutschland wird mediterran.


Ich mein, ja, es war ja auch Wetter wie in Griechenland. Oder Italien. Kann mich echt nicht erinnern, wann wir den letzten richtigen Regen hatten. Das vor ein paar Tagen, ich hatte berichtet, zählt ja auch nicht wirklich, das war ja wieder nach ein paar Stunden vorbei. Ich meine so einen richtigen Regen, bei dem der Grundwasservorrat mal wieder aufgefüllt wird. Diese drei- bis sechswöchigen Dauertiefs über den britischen Inseln, wie wir sie in den 1980ern noch hatten, die einem den ganzen Sommer verregnet haben. Juni und Juli waren mal die nassen Monate im Jahr, wenn man mal ins Schwimmbad wollte. Und jetzt: Wochenlang blauer Himmel. Ich mein, ist natürlich cool für die Blagen, ich gönn es ihnen ja, aber alles geht ein und halb Europa brennt.


Aber ich will ja nicht wieder anfangen. Ich wollte ja auch eigentlich nur Wein und Feigen zeigen. Im Gegensatz zu unserem Feigenbaum hat der von meinem Bruder ja auch richtige Früchte dran. Bei uns sind das ja nur so Fingerlinge. Ich glaube, das Ding ist zu schnell in die Höhe geschossen, das ist ja ein richtiger Baum statt Busch. Muss das Ding hier eh mal oben kappen, sonst wuchert das noch die ganze PV-Anlage zu. Sollte eh nicht so nah am Haus stehen, aber ich sag ja schon wieder nix! ;-)

Nach dem Eis in den Kurpark (Fische, Enten)

21.7.: Nach der kleinen Radtour durch das Siegtal, bei der ich nicht besonders weit gekommen bin, zugegebenermaßen, ich bin total aus dem Training, habe ich mich dann mit J im Eiscafe getroffen, weil die Kalorien ja auch irgendwie wieder rein kommen müssen, nicht? Da wir noch zwei extra-leckere Sorten in der Kühltruhe haben, haben wir mal was neues probiert: Mandarine und Waldbeer und Maracuja für mich, Maracuja, Nutalla und Banane für sie. Alles auch sehr lecker. Ich habe ja eh den Eindruck, dass der R, ohne da jetzt extra Werbung für machen zu wollen, in der Gegend mit das beste Eis macht. Ich habe immer das Gefühl, dass die da weniger Zucker und dafür mehr Frucht rein werfen. Nicht falsch verstehen: Das andere Eis in Hennef und Umgebung ist auch immer gut, aber. Liegt aber vielleicht auch an mir, ich mag es ja gerne etwas saurer! ;-)


Danach sind wir in den Kurpark und wollten Enten beobachten. Stattdessen haben wir uns angeschaut, wie die Fische nach Luft geschnappt haben. Was interessante Fotos ergibt, ist für die Tiere wahrscheinlich eher scheiße. Deutet auf ein ungenügende Menge Sauerstoff im Wasser hin, denke ich mal. Oder die sammeln einfach ein, was auf der Wasseroberfläche schwimmt, kann auch sein. Ich kenn mich ja nicht aus. Irgendwie besonders lethargisch sahen die jedenfalls nicht aus, ganz im Gegenteil: Haben sich durch den ganzen Pool gejagt. Andererseits ist das schon eine ziemliche Algensuppe. Nicht, dass hier, wie letztens - ich glaube - in Troisdorf auch noch die Enten tot umfallen, weil sie zu viel Botulin abbekommen haben. Algenblüte und so. Aber der Springbrunnen/Walfontäne war an, ich hoffe mal, dass das wenigstens ausreichend Sauerstoff unterrührt.

Während wir auf der Mauer gesessen und die Fische fotografiert haben, plantschten hinter uns übrigens mal wieder die Kleinkinder im Fußbad. Hab ich ja prinzipiell nix dagegen. Aber wenn es aussieht, als wäre es vier und mit der Pampers ins Wasser springt, dann, wie soll ich sagen, finde ich das ein ganz kleines bisschen unhygienisch. Mal ganz davon abgesehen, dass bewindelte Blagen schon bei niedrigerem Wasserstand abgesoffen sind, weil sich das Silikagel so voll gesaugt hatte, dass sie nicht mehr aufstehen konnten. Wasser ist schwer! Aber ich hab nix gesagt! Nicht mein Zoo...


Enten waren jedenfalls nur vereinzelt zu sehen. Denen war wohl zu warm und die hatten sich eher in die Schattenecken verflüchtigt. Dabei war es eigentlich noch angenehm. Da hatten wir dieses Jahr definitiv heißere Tage. Deswegen jedenfalls keine Fotos von Enten, oder nur dieses eine da unten, zumindest. Mit der Canon ist das auch alles nur so mittelgut, das Tele da drauf ist ja auch nun schon aus dem letzten Jahrtausend... ;-)

Beim Verlassen des Kurparks noch diese Baby-Mütze gefunden. Die war sozusagen das Abschiedsmotiv. Danach sind wir dann heim geradelt, weil, was ist die Alternative? Den Berg hoch war jedenfalls viel zu anstrengend, ich muss mehr trainieren. Aber es ist ja entweder zu heiß oder es ist Winter. Dazwischen gibt es ja scheinbar nichts mehr: Schneegestöber oder Hitzewelle. Und für beides bin ich nicht gemacht...