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Kastanienhof

30.3.: Dass die Schwiegermutter Geburtstag hatte, hatte ich ja schon mal erwähnt. Und deswegen waren wir am Sonntag beim Jugoslawen in Siegburg. Weil, da waren wir schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr. Und somit bot sich das als Grund an. Ich vorher die eigene Mutter abgeholt und dann einen netten Nachmittag in der Kneipe verbracht. Essen war meiner Meinung nach auch OK, aber ich hatte ja auch das genommen, wovon ich wusste, dass das da gut ist oder zumindest früher mal war.

Geparkt hatte ich vorsichtshalber ein paar Meter weiter vorne bei der Feuerwehr, denn als wir das letzte mal da waren, war der Parkplatz abgesperrt und nur für Anwohner. Aber das war mal wieder übervorsichtig, denn wie sich herausstellt, war der jetzt wieder frei zugänglich. Ich meine, mich dunkel zu erinnern, dass da Baustelle war und die ganze Straße gesperrt, sodass die Anwohner da selber nicht parken konnten und deswegen hatte man wohl provisorisch diesen öffentlichen Parkplatz umfunktioniert. Aber das ist so lang her, ich erinnere mich kaum.


Auf dem Weg hin zur Kneipe jedenfalls noch ein Müllstillleben mitgenommen. Ich frage mich, wer diese einwandfreie Tragetasche aus Tuch vom Discounter mit dem A im Logo einfach so mit Müll füllt und dann an den Straßenrand stellt. Also, nicht nur, dass das eine Sauerei ist, sondern auch noch Verschwendung. Die war nämlich noch richtig gut. Also, bevor da jemand alte Öldosen rein geworfen hatte zumindest! Aber ich rege mich wieder über meine Mitmenschen auf, dabei sollte ich doch langsam mal verstanden haben, dass die sich nicht ändern, egal wie viel ich meckere! ;-)


Das Essen selber habe ich ausnahmsweise mal nicht fotografiert. Ich mein, wenn man einen Schweinenackenspieß gesehen hat, dann hat man sie alle gesehen, oder? Sagte der, der ein Foto an eine Tüte voller Müll verschwendet hat. Und klar, hält mich ja sonst auch nicht davon ab. Aber. Man muss ja mal in sich gehen. Man muss ja kritikfähig bleiben und wenn es nur die Selbstkritik ist! ;-)

Nachher, also, als ich die Mutter wieder zurück gebracht habe, sind wir noch mal kurz über den Friedhof, weil, wenn man schon mal an der Luft ist und das ist gesund und Kind, beweg Dich mal mehr. ;-) Und so habe ich auch noch zwei Fotos von da angeschleppt. Habe mich echt zurück gehalten. Liegt aber auch daran, dass ich ja erst am Donnerstag hier gewesen bin, da hat sich dann doch nicht sooo viel verändert in den paar Tagen.


So, und das war ein Eintrag, den man sich auch hätte sparen können, aber ich habe festgestellt, dass es ganz praktisch ist, immer ein paar vorgearbeitet zu haben. Vor allem, wenn wir nächste Woche weg sind, dann muss ich mich nicht von unterwegs drum kümmern. Vielleicht sollte ich auch einfach mal weniger Blogeinträge machen und stattdessen was sinnvolles! ;-)

Donnerstags wie immer Blumenfotos

27.3.: Als ich mal wieder für die Mutter einkaufen war, habe ich natürlich auch mal wieder Fotos gemacht. Wieso auch nicht? Die Sonne scheint, das muss man ausnutzen. Wobei sie diesen Frühling schon verdächtig viel geschienen hat und langsam aber sicher die Felder wieder austrocknen. Aber das ist ein anderes Thema. Das will doch keiner hören. Lieber ein paar hübsche Blumenfotos aus der prallen Sonne:


Die kleinen Veilchen, die sich auf der Garagenauffahrt ausgesät haben, fand ich besonders spannend, auch wenn die so klein sind, dass ich sie nur schwer richtig in Szene setzten konnte. Das 35-105er Minolta hat auch einen erschreckend großen Mindestabstand, obwohl man meinen sollte, dass bei der Brennweite 85cm gar nicht so viel wären. Aber auch bei den Kamelienblüten habe ich das gemerkt: Das ist mehr, als man im ersten Moment denkt. Hortensien und Co hingegen konnte ich auch aus größerer Entfernung gut mitnehmen. Und die Bilder mit dem Objektiv finde ich schon ganz gut, ich weiß noch immer nicht, warum da im Netz so viele Leute drüber gemeckert haben. Auch nix besseres zu tun! ;-) In der Mitte ist es abgeblendet jedenfalls super-scharf, wie man an der Biene erkennen kann, die sich da auf dem weiß-rosa blühenden Zeugs niedergelassen hatte:


Also, ich finde, da kann man nicht meckern, das ist jedenfalls mein neuestes Hintergrundbild auf dem Notebook. Nachdem ich die Fotos mal von der rotierenden Platte auf den Pi weg sortiert hatte, habe ich den Kaugummiautomaten aus Kassel, den ich ziemlich genau ein Jahr jetzt da drauf hatte, nicht wieder gefunden, da hab ich mir gedacht, nimm was neues, was Frühlingshaftes! Zack: Bienchen!

Nach dem Einkauf waren wir dann übrigens mal wieder auf dem Friedhof, weil man muss ja gießen, wie gesagt, es ist zu trocken. Immerhin hat die Gemeinde jetzt endlich mal das Wasser angestellt. Dann muss ich nicht mehr ständig mit Wasserflaschen beladen auf den Friedhof rennen. Die Nachbarn gucken schon! ;-)


Bei dem Ei bzw dem Schalenrest frage ich mich schon, was das wohl für ein Vogel war. Haben Tauben so große Eier? Oder ist da etwa das Engelchen raus geschlüpft?! :-D Wohl eher nicht, der alte Gipskopp! ;-) Ansonsten, es blühen die Weiden, es tränen die Augen. Dieses Jahr hört mein Heuschnupfen irgendwie überhaupt nicht auf. Schlimm! Schlimm, schlimm!

Ansonsten so übliche Fotos vom Friedhof. Wassrhähne, Veilchen, Baukräne. Weil, alle anderen Motive habe ich da ja auch schon bis zum Abwinken mitgenommen. Wird Zeit, dass ich mal wieder in andere Gegenden komme, um mal Dinge und Gegenstände zu fotografieren, die noch nicht hundertmal hier drin sind! That's gonna happen! ;-)


Auf der anderen Seite des Friedhofs, wo wir geparkt hatten, nachdem wir ein bis drei Dörfer weiter Blumen besorgt hatten, gab es zum einen Tulpen, die im leichten Tele ein spannendes Bokeh produzieren, sowie Pferde auf der Weide, die ich mit dem mittleren Tele nicht wirklich nah ran holen konnte, die sich aber trotzdem ganz gut machen, finde ich.

Wieder zu Hause habe ich dann noch eben bei den Nachbarn kurz den Magnolienbaum bearbeitet, weil der mich so angeschaut hat mit seinen großen traurigen Augen. Ich finde, hatte ich schon erwähnt, oder, Magnolien ja extrem interessante Bäume. Nur leider machen die so eine Sauerei, wenn die Blätter runter fallen.


Auf dem Heimweg habe ich dann schnell noch die Frau abgeholt und wir sind selber auch mal eben zum Blumenladen. Die Schwiegermutter hat am Wochenende Geburtstag, da muss man ja noch was besorgen! Blumen gehen immer.

So, und jetzt sitzt der Kater neben mir und krallt mich, weil er Hunger hat, ganz dringend. Ich muss das dann jetzt an dieser Stelle mal eben abbrechen. Bis später! :-D

Von Eseln, Lämmern und Vögelchen - Einmal Söven und zurück

21.3.: Das gute Wetter geht langsam zu Ende, da ist schon so ein gewisser Schleier aus Dunst und Saharastaub vor der Sonne. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, ein paar Stunden den Berg hoch zu kraxeln. Schließlich ging das Gerücht um, dass in Söven die ersten Lämmer zu besichtigen sind. Eigentlich wollte ich ja in die Stadt, ein paar kleinere Besorgungen machen, aber als ich oben auf dem Berg angekommen war und - Spoiler - keine Lämmer am Straßenrand standen, sondern ich die Schafe aus dem Rosental habe blöken hören, bin ich lieber da wieder runter und habe ein paar Fotos gemacht. Gyros geht auch ohne Zaziki! ;-)

Aber fangen wir mal vorne an: Auf dem Weg aus der Tür habe ich mal wieder unsere Nachbarin getroffen, die gerade dabei war, ihren Zaun zu weißen. Was mich dran erinnert, dass wir mal dringend die Katzenkratzschäden an den Fensterrahmen korrigieren müssten. Das Stinktier kratzt ja alles kaputt, was zwischen ihm und seinem neuesten Begehren steht! Schlimm! Neko hat nie solche Schäden angerichtet!


Wie man sieht, ich bin dann den üblichen Hunderunde-Weg gegangen, den Feldweg hoch. Habe tatsächlich mal auf die üblichen Standardfotos verzichtet, davon habe ich schon so viele, und nur kurz zwischendurch die Kamera gezückt. Um das Gepäck zu verringern hatte ich übrigens nur das kleine 35-105 dabei, dafür aber auch das lange 75-300 Sigma, weil ich ja bereits vermutet hatte, dass die Lämmer weiter weg stehen könnten.

Aber das kann man auch ganz hervorragend für kleine Vögelchen im Geäst verwenden. Da ich ja wieder voll die Ahnung habe, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich hier höchstwahrscheinlich möglicherweise eventuell um einen Zilpzalp handelt? Irgendeinen Laubsänger, jedenfalls. Sehr hübsches und sehr lautes Vögelchen! und das alles mit dem ollen Sigma, das der F nicht mehr gebrauchen konnte. Ich bin echt erstaunt, dass man auf der Sony damit so schöne Fotos machen kann!


So, und nach diesem kleinen Teaser muss ich ja sicherlich nieman-und-frau-und-divers-dem sagen, dass er/sie/es auf den "erweiterten Eintrag" klicken sollte, um noch mehr Viehzeugs zu Gesicht zu bekommen. Da sind nämlich noch die drei Esel, die dieses Mal ganz nah an mich ran gekommen sind, weil der innerer Zaun ihrer Koppel mittlerweile ein bisschen reparaturbedürftig ist. Da scheint der Winter zugeschlagen zu haben, die konnte sich da einfach durch eine Lücke drücken und standen plötzlich vor mir und wollten was, was ich nicht hatte und ihnen auch nicht gegeben hätte. Und dann sind da natürlich die Schafe und ihre - Spoiler - sehr weit entfernten Lämmer. Und zum Schluss noch die blühende Sternmagnolie, die eindeutig anzeigt: Es ist Frühling und der geht auch so schnell nicht wieder weg! Also: KLICK! "Von Eseln, Lämmern und Vögelchen - Einmal Söven und zurück" vollständig lesen

Gebrauchte Micron SSD in uraltem Notebook

Was mache ich so in meiner Freizeit? Richtig: Alte Computer fit für das zweite Quartal des 21sten Jahrhunderts machen! So zum Beispiel dieses völlig untermotorisierte Asus-Notebook, das mein Lieblingsbruder mal vor vielen, vielen (sehr vielen) Jahren bei meiner Mutter abgestellt hatte, damit die ihre eMails lesen kann, damals, in den Urzeiten, als noch nicht jeder ein Handy hatte und das damit machen konnte.

Jetzt hatte mir der D aus dem Trekdinner zwei seiner alten SSDs, die viel zu klein sind, um sie noch für irgendwas einsetzten zu können, was einer ernsthaften Nutzung gleichkommt, in die Hand gedrück. Also habe ich die eine davon, eine Micron MTFDBAK256MAG-1G1, einfach mal in das alte Laptop eingebaut. Warum nicht? Erstaunlicherweise ist das ja schon so neu, dass es neben einem zweikernigen AMD Turion sogar einen SATA-Anschluss hat! Wollte einfach mal sehen, wie viel Leistung da liegen bleibt, nur weil der rotierende Rost Zugriffszeiten hat, die kein normaler Mensch mehr gewohnt ist.


Das Kopieren der vorhandenen Installation per dd dauerte über USB 2.0 natürlich eine halbe Ewigkeit, geht aber linuxtypisch problemlos. Keine verschlüsselten Partitionen, kein blödsinniger Bootloader, sogar das Resize des EXT4-Dateisystems geht mittlerweile ohne Boot-Disk oder auch nur einem Reboot aus dem laufenden, gemounteten System heraus. Das sollte man mal mit einem Windows versuchen, das würde sich wahrscheinlich in die Hose scheißen vor Panik! ;-) Apropos Windows: Das ist auch auf der Platte, aber ich kann es nicht testen, weil ich es nicht mehr gestartet bekomme, weil das GRUB typisch für eine modere Distribution wie Mint grafisch daher kommt, der alte Nvidia-Chipsatz aber offenbar nicht die richtige Auflösung meldet. 1400x900 ist ja auch was ganz krummes. Jedenfalls kann ich deswegen das grub nicht bedienen und ich sehe nix. Linux starten geht problemlos, sobald das Boot-Timeout abgelaufen ist. Keine Ahnung, warum der Textkonsolenparameter, den ich in /etc/grub gesetzt habe, völlig ignoriert wird. Muss ich mich mal bei Gelegenheit mit beschäftigen.

Ansonsten funktioniert alles einwandfrei und so soll es ja auch sein. Die SSD ist schnell genug für den alten Chipsatz, die liefert Daten mit über 240 Mb/s. Also viel schneller, als der alte DDR2-Speicher die eigentlich verarbeiten könnte, geschweige denn die lahmarschige CPU. (Naja, also, ganz so schlimm wird es nicht sein, aber der Performance-Boost ist jetzt nicht so gigantisch, was auch daran liegt, dass das Mint jetzt von sich aus schon nicht das fetteste Betriebssystem ist. Ich weiß, dass das Windows 10 hingegen auf dieser Kiste praktisch völlig unbenutzbar war. Würde mich ja doch mal interessieren, wie ich das gebootet bekomme, um es zu testen...


Ansonsten, wenn ich dem Smartctl trauen darf und meine Umrechnungen von Blöcken in Gigabyte richtig vonstatten gegangen ist, ist die Platte beim D jetzt nicht wirklich viel im Einsatz gewesen. Da komme ich auf unter 7GB, das ist ja nix. Die hält also noch ein paar Jahre. Eigentlich viel zu schade, die hier zu verbauen! ;-) Ich konnte allerdings leider im Netz keine Angaben zu TBW oder ähnlichem finden. Keine Ahnung, was 256GB-MLC-SSDs von vor ein paar Jahren so aushalten. Micron ist ja jetzt auch nicht die schlechteste Firma. Gut, ist jetzt nicht WD/Sandisk, aber die bauen schon seit ein paar Jährchen Speicherprodukte. Schaumama.

PS: Beim Booten SHIFT drücken hilft, um in den "abgesicherten" Modus vom Grub zu gelangen. Dann kann man von da aus auch Windows booten. Was akzeptabel läuft. Ich mein, es ist und bleibt ein alter Turion, der kann einfach nicht schneller rechnen. Aber Windows reagiert zumindest hin und wieder mal auf Eeingaben, was ohne SSD praktisch nicht der Fall war...

In Bonn blühen die Kirschen (fast)

31.3.: Der Aktualität wegen ziehe ich diesen Eintrag dann jetzt einfach mal ein bisschen nach vorne, bevor er total veraltet ist. Es geht nämlich darum, dass in Bonn schon fast die Kirschblüten aufgegangen sind. Also, manche sind schon richtig groß und knall-pink. Aber eben nur manche. Ich sag mal, so 5% der Blüten, die dieses Jahr wohl raus kommen werden. Wir sind am Montagnachmittag einfach mal auf gut Glück los gefahren, weil wir den Rest der Woche keine Zeit dafür haben werden und nächste Woche wohl voraussichtlich nicht da sind. Und ganz verpassen wollte ich die Kirschen eben nicht. Außerdem ist jetzt noch nicht so viel Touristentouble in der Altstadt.

Zu diesem Zwecke haben wir in Beuel geparkt und sind dann erst mal hier schauen gegangen. Wollten auch eben noch an dem Spielwarenladen vorbei, der hier um die Ecke ist. Das passte dann ja ganz gut.


Hier in Beuel stehen ja auch diverse Kirschbäume rum und da konnte man schon sehen, dass wir noch ein bisschen früh sind. Wobei ich den Eindruck hatte, dass die hier schon ein bisschen weiter sind als in der Stadt, denn hier scheint die Sonne auch besser in die etwas breiteren Straßen rein und es ist somit zumindest Tagsüber ein bisschen wärmer. Dafür ist in der Altstadt angeblich das Ambiente interessanter. Weiß nicht, die Gebäude hier rundrum sind doch auch hübsch und alt.


Danach sind wir dann in die Stadt, aber das ist eine Geschichte für den "erweiterten Eintrag". Denn wenn ich einmal Fotos mache... Wie man vielleicht sieht, habe ich zur Feier des Tages mal wieder die Nikon D800 ausgepackt. Die Fotos sind dementsprechend heute hauptsächlich mit dem hochmodernen 50/1.8 Nikkor aufgenommen, oder dem 200/4 AI, das ich für die weiter oben hängenden Blüten verwendet habe. Aber das nur am Rande. Nach einem Klick geht es auf jeden Fall ein bisschen weniger technisch weiter: KLICK! "In Bonn blühen die Kirschen (fast)" vollständig lesen