Parallele Filmentwicklung am Montag
Nachdem ich gestern im Kurpark mal endlich den Orwo-Film voll gemacht habe, den ich schon auf dem TR-Meeting vor mittlerweile drei oder vier Wochen in die Nikkormat geladen hatte, war heute Entwicklertag. Das bedeutet aber auch, dass ich erst mal ausknobeln musste, wie lange ich den NP100 wohl in Fomadon P einlegen muss, damit ich nachher Bilder raus bekomme. Weil: Zu der Kombination habe ich keine Anleitung gefunden. Also habe ich geschaut, für welche Entwickler es Zeiten gibt und aus denen heraus interpoliert, wie lange ich wohl für das Foma-Zeugs brauchen würde. Als Bezugspunkt habe ich dafür den Kentmere 100 benutzt, den ich ja auch schon seit Mai hier rum stehen habe und der auch mal endlich entwickelt werden wollte.
In den MassiveDevCharts habe ich für den Orwo Angaben für HC110 (5 Minuten), Rodinal (9 Minuten) und XT3 (5:30 Minuten) gefunden. Die entsprechenden Zeiten für Kentmere 100 sind 8, 15 bzw. 8 Minuten. Daraus habe ich mal einen Faktor von 1,6 geschätzt, die 11 Minuten, die ich den also normalerweise in P einlege dividiert und bin auf ~6:30 gekommen. Da das Wasser heute einerseits mal wieder mit 21°C aus der Leitung kam, das Fomadon P andererseits aber auch schon ein bisschen älter und benutzter ist, habe ich die 6:30 einfach mal so übernommen. Das Ergebnis ist... OKish, könnte aber dunkler, kontrastiger sein. Ich würde ihn beim nächsten Mal 7 oder gar 7:30 Minuten ziehen lassen. Genaueres kann ich sagen, wenn ich den Film gescannt habe. (Das wird bei dieser Hitze nicht allzu schnell passieren, da oben im Büro verdampft man zZt.)
Da die beiden Filme völlig unterschiedlich drauf sind, habe ich sie in zwei verschiedenen Töpfen gekocht. Im kleinen Jobo hatte ich den Kentmere und im großen Patterson den Wolfen. (Da konnte ich entsprechend mehr Entwickler einfüllen, die Lösung war also entsprechend stärker gepuffert.) (Der Wolfen hat sich auf der einen Spule geweigert. Ich hoffe, ich hab ihn nicht allzu sehr verkratzt. Im zweiten Versuch auf der zweiten Spule ging es problemlos.) Dann habe ich die beiden außerdem noch mit einem Versatz von 30 Sekunden gestartet, zuerst den Kentmere, weil der ja eh länger muss, dann den Orwo Wolfen NP100. Werde ich glaube ich aber nicht noch mal machen: Zwei Töpfe gleichzeitig bewachen, das ist schon ein kleines bisschen stressig. Vor allem gegen Ende, wenn man drei Sachen gleichzeitig im Auge behalten muss: Der eine Film entwickelt noch, während man beim anderen schon gewässert hat und dabei ist, den Fixierer einzufüllen. So viele Stoppuhren habe ich gar nicht!
Andererseits ist das Ergebnis ganz gut geworden, zumindest wenn man es nass unter der Dusche fotografiert. Der Kentmere ist ein bisschen dunkler geworden als sonst, aber das ist OK. Ich mag ja Kontrast gerne. Der Orwo ist ein bisschen dünner, aber durchaus benutzbar. Ich denke, für den ersten Test war das ganz gut so. Jetzt muss ich mich nur noch mal dazu durchringen, einen zweiten davon käuflich zu erwerben. Da der mittlerweile 10-13 Euro kostet, wird auch das nicht allzu schnell passieren. Wobei ich ja eh demnächst mal neuen Film bestellen müsste. Ich hab echt einen Verbrauch, kaum zu glauben! Jedenfalls wird sich auch das entscheiden, wenn ich diesen hier gescannt habe und ich sehen kann, ob sich der doppelte Preis tatsächlich lohnt.
In den MassiveDevCharts habe ich für den Orwo Angaben für HC110 (5 Minuten), Rodinal (9 Minuten) und XT3 (5:30 Minuten) gefunden. Die entsprechenden Zeiten für Kentmere 100 sind 8, 15 bzw. 8 Minuten. Daraus habe ich mal einen Faktor von 1,6 geschätzt, die 11 Minuten, die ich den also normalerweise in P einlege dividiert und bin auf ~6:30 gekommen. Da das Wasser heute einerseits mal wieder mit 21°C aus der Leitung kam, das Fomadon P andererseits aber auch schon ein bisschen älter und benutzter ist, habe ich die 6:30 einfach mal so übernommen. Das Ergebnis ist... OKish, könnte aber dunkler, kontrastiger sein. Ich würde ihn beim nächsten Mal 7 oder gar 7:30 Minuten ziehen lassen. Genaueres kann ich sagen, wenn ich den Film gescannt habe. (Das wird bei dieser Hitze nicht allzu schnell passieren, da oben im Büro verdampft man zZt.)
Da die beiden Filme völlig unterschiedlich drauf sind, habe ich sie in zwei verschiedenen Töpfen gekocht. Im kleinen Jobo hatte ich den Kentmere und im großen Patterson den Wolfen. (Da konnte ich entsprechend mehr Entwickler einfüllen, die Lösung war also entsprechend stärker gepuffert.) (Der Wolfen hat sich auf der einen Spule geweigert. Ich hoffe, ich hab ihn nicht allzu sehr verkratzt. Im zweiten Versuch auf der zweiten Spule ging es problemlos.) Dann habe ich die beiden außerdem noch mit einem Versatz von 30 Sekunden gestartet, zuerst den Kentmere, weil der ja eh länger muss, dann den Orwo Wolfen NP100. Werde ich glaube ich aber nicht noch mal machen: Zwei Töpfe gleichzeitig bewachen, das ist schon ein kleines bisschen stressig. Vor allem gegen Ende, wenn man drei Sachen gleichzeitig im Auge behalten muss: Der eine Film entwickelt noch, während man beim anderen schon gewässert hat und dabei ist, den Fixierer einzufüllen. So viele Stoppuhren habe ich gar nicht!
Andererseits ist das Ergebnis ganz gut geworden, zumindest wenn man es nass unter der Dusche fotografiert. Der Kentmere ist ein bisschen dunkler geworden als sonst, aber das ist OK. Ich mag ja Kontrast gerne. Der Orwo ist ein bisschen dünner, aber durchaus benutzbar. Ich denke, für den ersten Test war das ganz gut so. Jetzt muss ich mich nur noch mal dazu durchringen, einen zweiten davon käuflich zu erwerben. Da der mittlerweile 10-13 Euro kostet, wird auch das nicht allzu schnell passieren. Wobei ich ja eh demnächst mal neuen Film bestellen müsste. Ich hab echt einen Verbrauch, kaum zu glauben! Jedenfalls wird sich auch das entscheiden, wenn ich diesen hier gescannt habe und ich sehen kann, ob sich der doppelte Preis tatsächlich lohnt.









