Skip to content

In Eiseskälte auf den anderen Hausberg

11.1.: Es war ein recht kalter Winter bisher. Von Mitte Dezember bis vor Kurzem lag ja sogar noch einigermaßen viel Schnee für die Gegend. Und nachts teilweise bis unter -10°C. Hatten wir länger nicht so anhaltend. An diesem 11. Januar, als ich mich dann auch mal wieder vor die Tür getraut habe, da das Foto-Wetter gut schien, war es in der Nacht davor so richtig schweinekalt gewesen. Soll heißen: Selbst als ich gegen Mittag bei strahlendem Sonnenschein mit der Alpha los gezogen bin, war der erste Akku innerhalb von ein paar Minuten erfroren. Zum Glück habe ich ja genug davon bekommen, als ich die Kamera übernommen habe! ;-)


Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mal zu schauen, was das Tokina 80-400 so bei gutem Licht macht. Wenn man das ISO an der Kamera nicht bis zum Anschlag aufdrehen muss. Und wie ich vermutet hatte: Licht liebt es! Das sieht man da in den Apfel-Fotos recht gut. Trotzdem ist es immer ein bisschen Kontrastarm. Das liegt sicherlich auch daran, dass das Ding nicht das teuerste Objektiv war, das man jemals kaufen konnte, dementsprechend die Vergütung der Linsen nur so mittel ist. Aber zum Anderen ist das auch der Zeit geschuldet: Das Teil ist alt! Damals fotografierten die Menschen noch auf Film, der musste eh extrem schnell sein für so ein Objekltiv - selbst bei gutem Licht sollte man nicht unter ISO 400 anfangen; als ich das auf Film getestet habe, habe ich den Kentmere ja auch um eine Stufe gepusht auf 800. Einfach, damit man mehr Spielraum hat! Die Filme, insbesondere die Farbfilme, waren dann auch nur so mittelmäßig, wenn man nicht gleich ein kleines Vermögen ausgeben wollte, da fiel das gar nicht so sehr auf. ;-) Will jedenfalls sagen: Man kann auch von den Digitalen keine Wunder erwarten, die können nur abbilden, was das Glas vor dem Sensor durch lässt.


Nichtsdestotrotz: Bei diesem klaren, kalten Wetter sind doch sehr ansprechende Bilder raus gekommen, finde ich. Da hatte ich bei bedecktem Himmel sehr viel mehr Probleme! Die 100mm extra am langen Ende sind wirklich hilfreich, auch wenn die nicht ganz so gute Bilder liefer, insbesondere was Chroma-Fehler und Schärfe angeht. Aber mir reichts. Ich weiß, das habe ich jetzt schon mehrfach über dieses Objektiv gesagt, aber es stimmt halt einfach. Ich erwarte nicht mehr davon und mit diesem leichten Vintage-Look kann ich gut leben, den suche ich im Allgemeinen ja auch!

Nach der Werbepause (keine Angst, nicht wirklich ;-)) geht es durch den Wald nach oben auf den anderen Berg. Wer mich begleiten will, der möge den "erweiterten Eintrag" anklicken. CLICK! "In Eiseskälte auf den anderen Hausberg" vollständig lesen