Skip to content

Uckerath im Winter

5.1.: Winter hat das Rheinland fest im Griff, aber es ist der erste Montag im neuen Jahr und irgendwann muss man ja mal neues Futter ran schaffen. Der Kram, den man sich zu Weihnachten in den Kühlschrank gelegt hat, reicht ja jetzt auch nicht ewig. Insofern: Sattelt die Pferde, es geht nach Uckerath. Weil: Das Auto ist tiefgekühlt und so wird es wenigstens ein paar Meter mehr beweg als nur die drei Kilometer runter in die Stadt. Sind 5 Kilometer auf den Berg hoch besser? Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es. Wobei die Batterie doch noch nicht so schwach zu sein scheint, wie ich befürchtet hatte: Bisher ist er immer brav angesprungen. Trotz Eis und Schnee auf dem Dach.


Nach dem Besuch im Discounter dann noch schnell den anderen Verbrecherverein besucht, ich brauchte neue von dieses extra soften Zahnbürsten, die ich nur da kriege. Die haben jetzt auch schon wieder eine neue Verpackung und werden nur noch im Doppelpack verkauft, sodass ich auch da wieder drei Stunden gesucht habe. Ich brauche mehr Lesestärke, glaube ich. Jedenfalls auf dem Weg dahin an der Feuerwehr vorbei und noch die Schaukelgemüse fotografiert. Und die Kugel am Weihnachtsbaum.


Und dieses große blaue Dings, das Uckerather Industriedenkmal, sozusagen. Weil es da steht. Was soll ich sonst machen? Es war dann zwar weiterhin arschkalt und megafrostig, aber ich habe mir gedacht, wenn ich jetzt schon durchgefroren bin, kann ich mich auch noch ein paar Schritte bewegen. Deswegen finden sich im erweiterten Eintrag ganz viele Fotos von der anderen Seite Uckeraths, rund um Friedhof und Kirche. Deswegen: KLICK!
Auf dem Weg dorthin an dieser seltsamen Laterne vorbei gekommen. Ist das ein Stein da in der Lampenschale? Sieht irgendwie ganz seltsam aus! Um die Ecke hatten die Kinder, statt in die "Baustelle" (Ruine) einzudringen, lieber einen Schneemann gebaut. Oder zumindest einen Ansatz eines Schneemanns. Führ eine Möhre hat es nicht mehr gereicht und da niemand mehr mit Kohle heizt hat er auch keine Augen und den letzten Zylinder habe ich vor 25 Jahren an einem Studienkollegen gesehen, und der trug den auch nur ironisch. ;-) Ich weiß also nicht, wo diese stereotypen noch immer her kommen.


Dann an der Gedenkstätte für die Opfer der Kriege abgebogen und ein paar Kreuze mitgenommen. Und dieses gigantischen Eiszapfen, der wie ein Wurzelgemüse aussieht. Interessant besonders dieses Wellenmuster.

Von da sind es ja nur ein paar Schritte rüber zum eigentlichen Friedhof. Dort, jenseits des Weeping Angel, war gerade der Stadtbedienstete dabei, für Ordnung zu sorgen. Habe mich mit dem auch ein paar Worte lang unterhalten, bis mir endgültig zu kalt wurde. Der meinte jedenfalls auch, dass es sich hier lohnen würde, Fotos zu machen. Ja, sag ich, tut es. Er meinte, morgens im Sonnenaufgang wäre noch besser, aber er hätte nur Handy.


Und ja, ich meinte das ernst mit "es ist zu kalt". Bin dann nur noch ganz kurz an der Kirche vorbei, denn weiter hätte ich es echt nicht mehr geschafft. Da oben auf dem Berg war es schon noch ein, zwei Grad kälter als unten im Dorf und der Wind war auch kräftiger. Wo hab ich eigentlich meine Lippensalbe hin gelegt? Gestern hatte ich sie noch!

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!