Testbilder aus dem Garten: Nikkor AI 50mm 1:1.4
3.3.: Nach dem Putzen muss das Objektiv natürlich auch getestet werden. Deswegen habe ich es zuerst einmal auf die gute alte D100 geschraubt, nur für den Fall, dass ich was falsch zusammen gesetzt habe und ich mir damit nicht die teure D800 kaputt mache.
War aber unbegründet, diese Angst: Alles geht. Hier also ein paar Testfotos:
Auf der Nikon D100 muss ich - wie immer bei AI-Objektiven - vollkommen manuell und ohne TTL-Messung leben. Aber alles kein Problem, mittlerweile kann ich das Raten ganz gut und ich brauche nur ein oder zwei Anläufe für ein brauchbares Ergebnis. Direkt sieht man, dass dieses Objektiv zu seiner Zeit mit das Beste war, was man kaufen konnte. Das Teil lässt so viel Licht rein, dass die D100 mit ihren minimalen ISO 200 und 1/4000s da kaum mit kommt, jedenfalls nicht im frühlingshaft-lichtdurchfluteten Garten. Deswegen habe ich offen innen getestet!
Die Schärfe ist punktgenau, der Kontrast ist hervorragend, selbst wenn man bedenkt, dass ich nicht sämtlichen Nebel zwischen den hinteren Linsenelementen entfernt bekommen habe. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle schon sagen: OK, komm, hör auf, ich bin überzeugt! Aber ich mache ja gerne Fotos, sogar im Garten. (Ich habe dieses Mal gar nicht den creepy Clown mit genommen! Wie kommts?!)
Nachdem ich überzeugt war, dass ich alles korrekt zusammengefügt hatte, habe ich das Objektiv auf die Nikon D800 gewechselt, und, hallo, selbst vor der soundsovielfache Auflösung muss sich das kleine AI 50/1.4 nicht verstecken! Ich würde sagen, der Unterschied zu der AF-Version, die ich ja auch habe, ist nur minimal! Und das benutze ich je regelmäßig auf der Digitalen!
Zu den restlichen Bildern muss ich glaube ich kaum was sagen. Sieht alles hervorragend aus und ich habe es auch geschafft, den Fokus jeweils einigermaßen richtig zu setzen. Weit offen ist die Ebene der größten Schärfe ja schon sehr sehr klein, was ich auch bei den üblichen Bildern von Kuhweid gemerkt habe. Die musste ich nämlich zwei Mal machen, weil nämlich der Anschlag nicht genau bei Unendlich ist, sondern ein ganz kleines bisschen dahinter! Aber dank des Live View und der Vergrößerungsfunktion habe ich glaube ich ganz brauchbar scharfe Beispiele hin bekommen.
Aber vorher: Der Sockenkater, der sich über den Frühling freut und dass er endlich wieder raus darf, nachdem er sich ja hat b beißen lassen! Erwisch ich den heute morgen schon wieder, wie er sich vom großen roten Rattenfänger anfauchen und -kreischen lässt! Den hab ich dann mal etwas unsanft vertrieben, noch mal Tierarzt habe ich echt keine Böcke drauf. Das muss jetzt erst mal für ein paar Monate wieder halten!
Die versprochenen Kuhweid-Fotos gibt es im Anhang. Die sind ja für die Allgemeinheit nur minder interessant. Ist nur was für die Pixel Peeper!
Aber dementsprechend darf das hier natürlich nicht fehlen! Wer also Spaß dran hat, die unterschiedlichen Schärfen zu untersuchen, der möge auf den "erweiterten Eintrage" klicken!
Auf der Nikon D100 muss ich - wie immer bei AI-Objektiven - vollkommen manuell und ohne TTL-Messung leben. Aber alles kein Problem, mittlerweile kann ich das Raten ganz gut und ich brauche nur ein oder zwei Anläufe für ein brauchbares Ergebnis. Direkt sieht man, dass dieses Objektiv zu seiner Zeit mit das Beste war, was man kaufen konnte. Das Teil lässt so viel Licht rein, dass die D100 mit ihren minimalen ISO 200 und 1/4000s da kaum mit kommt, jedenfalls nicht im frühlingshaft-lichtdurchfluteten Garten. Deswegen habe ich offen innen getestet!
Die Schärfe ist punktgenau, der Kontrast ist hervorragend, selbst wenn man bedenkt, dass ich nicht sämtlichen Nebel zwischen den hinteren Linsenelementen entfernt bekommen habe. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle schon sagen: OK, komm, hör auf, ich bin überzeugt! Aber ich mache ja gerne Fotos, sogar im Garten. (Ich habe dieses Mal gar nicht den creepy Clown mit genommen! Wie kommts?!)
Nachdem ich überzeugt war, dass ich alles korrekt zusammengefügt hatte, habe ich das Objektiv auf die Nikon D800 gewechselt, und, hallo, selbst vor der soundsovielfache Auflösung muss sich das kleine AI 50/1.4 nicht verstecken! Ich würde sagen, der Unterschied zu der AF-Version, die ich ja auch habe, ist nur minimal! Und das benutze ich je regelmäßig auf der Digitalen!
Zu den restlichen Bildern muss ich glaube ich kaum was sagen. Sieht alles hervorragend aus und ich habe es auch geschafft, den Fokus jeweils einigermaßen richtig zu setzen. Weit offen ist die Ebene der größten Schärfe ja schon sehr sehr klein, was ich auch bei den üblichen Bildern von Kuhweid gemerkt habe. Die musste ich nämlich zwei Mal machen, weil nämlich der Anschlag nicht genau bei Unendlich ist, sondern ein ganz kleines bisschen dahinter! Aber dank des Live View und der Vergrößerungsfunktion habe ich glaube ich ganz brauchbar scharfe Beispiele hin bekommen.
Aber vorher: Der Sockenkater, der sich über den Frühling freut und dass er endlich wieder raus darf, nachdem er sich ja hat b beißen lassen! Erwisch ich den heute morgen schon wieder, wie er sich vom großen roten Rattenfänger anfauchen und -kreischen lässt! Den hab ich dann mal etwas unsanft vertrieben, noch mal Tierarzt habe ich echt keine Böcke drauf. Das muss jetzt erst mal für ein paar Monate wieder halten!
Die versprochenen Kuhweid-Fotos gibt es im Anhang. Die sind ja für die Allgemeinheit nur minder interessant. Ist nur was für die Pixel Peeper!
Weit offen ist auf diese Entfernung und dem hellen, kontrastreichen Wetter schon sehr weich. Die Unschärfe rührt nämlich weniger davon her, dass die Linsen nicht genau genug geschliffen wären, sondern von der recht ausgeprägten Chromatischen Aberration. Also, ja, schon auch irgendwie davon, dass die Linsen nicht wirklich 100% linsenförmig sind. Aber Bereits bei einer Blende abgeblendet, also bei f/2, verschwindet der allergrößte Teil davon und man hat eigentlich ein perfektes Bild, wenn man es etwas weicher mag. (Die restliche Unschärfe kann aber durchaus noch immer davon herrühren, dass ich in meiner Blindheit nicht in der Lage bin, genau auf den Punkt zu fokussieren.) Ab f/2,8 ist praktisch kaum noch eine Änderung der Schärfe zu erkennen, bis es ab f/11 langsam wieder weicher wird, weil sich das Licht an der dann schon sehr winzigen Blendenöffnung zu brechen beginnt.
Den für mich interessanten Bereich habe ich dann auch mal gecroppt. Ich blende ja selten weiter ab als f/8, f/4 ist ja meine Lieblingsblende. Aber für Landschaft und Architektur ist bei diesem Objektiv f/5,6 eigentlich schon komplett ausreichend. Dann ist auch der Rand so scharf, dass man kaum noch Probleme haben sollte, das Bild nachher auf Postergröße aufzublasen.
Das Netz behauptet, dass dieses Objektiv ein ganz leichte Barrel Distortion hätte. Davon sehe ich persönlich jetzt nichts, was aber auch an meinen schlechten Augen liegen kann. Ich habe zugegebenermaßen aber auch nicht danach gesucht, denn ich erwarte bei einem 50er eigentlich, dass es mehr oder weniger "gerade" rendert.
Fazit: 25€ und eine Stunde Putzarbeit haben sich gelohnt. Geiles kleines Objektiv, das ich wohl hauptsächlich passend auf die entsprechenden Analog-Kameras aufsetzen werde. Insbesondere die Nikkormat bietet sich da an! Ich glaube, mit der werde ich die Tage mal um die Ecken ziehen und Fotos machen. Bin gespannt, was das Objektiv auf zeitlich passendem s/w-Fim für Bilder produziert!
Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt