Drachenfels, Pt. 4 - Am Rhein zurück nach Rhöndorf
7.10.: Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner kleinen Reihe zum Drachenfelsausflug. Puh, wie viele Fotos hab ich eigentlich gemacht? ("Ja.") Und wieso habe ich jetzt plötzlich "Under The Bridge" im Kopf? ("Weil.") Hier kann man jedenfalls ganz gut sehen, wie es um deutsche Infrastruktur, insbesondere Brücken im Rheinland, bestellt ist. Einfach ein paar Stahlträger drunter nageln und ansonsten warten, bis es den Anwohnern auf den Kopf fällt. Ach komm, ich reg mich schon wieder auf. Die Kabeltrommel steht da auch irgendwie seit Urzeiten rum, oder? Wundert mich echt, dass da nicht noch F&G drauf steht. (Früher, als Kind, als der Ernährer der Familie da noch gearbeitet hat, haben wir immer geschaut, ob wir das Logo auf den Trommeln finden konnten. Nun sind die aber auch schon ein Vierteljahrhundert Geschichte, oder so ungefähr, zumindest.)
Nebenan, am Rande der Stadt, wo es die Wagner-Fans (siehe letzten Artikel) nicht stört, steht dann auch die Moschee. Die fotografiere ich ja auch jedes Mal, wenn ich hier vorbei komme, was geschätzt vielleicht ein mal im Jahr ist. Bin mir nicht sicher, wahrscheinlich eher weniger. Haben in letzter Zeit ja immer am Nachtigallental geparkt, statt nach Röhndorf zu fahren. Ist jedenfalls nicht die hübscheste Gegend, die ich auf unserem Wanderausflug zu sehen bekommen habe, aber auch hier sag ich: Muss alles dokumentiert werden. Nicht, dass nachher einer sagt, das wär' nicht so gewesen.
Und dann liegt er da, der Rhein, in all seiner Pracht. Also, zZt ja eher der kranke Mann am Rheintal. Auf den Fotos, habe ich den Eindruck, sieht das immer noch viel schlimmer aus, vor allem je länger die Brfennweite wird. Man kann gut sehen, wo die Fahrrinne liegt: Da, wo das Wasser sich anders kräuselt und schneller fließt. Und die wollen die jetzt noch tiefer ausschachten? Na, wenn das mal hilft, wenn die Schweizer Gletscher endgültig verschwunden sind... (Alles die Grünen schuld: Bevor es die gab, war alles in Ordnung mit den hochalpinen Eislagern! #Sarkasmus - ich wollte das ja jetzt immer dazu schreiben, nicht dass die KI oder irgendein anderer Volladdierer nachher denkt, ich meine das ernst.)
Wenn man von hier unten durch die Leitungen der Linie 66 hindurch hinauf zum Drachenfels schaut, glaubt man ja kaum, dass wir gerade da oben waren. Ist schon ein ziemlicher Trampel da rauf und wieder runter. Und wir sind ja noch lange nicht wieder zurück beim Ausgangspunkt. Zu dem Thema gibt es nämlich im "erweiterten Eintrag" ja noch einen ganzen Schwung Fotos, die ihr euch angucken müsst! KLICK!
Nebenan, am Rande der Stadt, wo es die Wagner-Fans (siehe letzten Artikel) nicht stört, steht dann auch die Moschee. Die fotografiere ich ja auch jedes Mal, wenn ich hier vorbei komme, was geschätzt vielleicht ein mal im Jahr ist. Bin mir nicht sicher, wahrscheinlich eher weniger. Haben in letzter Zeit ja immer am Nachtigallental geparkt, statt nach Röhndorf zu fahren. Ist jedenfalls nicht die hübscheste Gegend, die ich auf unserem Wanderausflug zu sehen bekommen habe, aber auch hier sag ich: Muss alles dokumentiert werden. Nicht, dass nachher einer sagt, das wär' nicht so gewesen.
Und dann liegt er da, der Rhein, in all seiner Pracht. Also, zZt ja eher der kranke Mann am Rheintal. Auf den Fotos, habe ich den Eindruck, sieht das immer noch viel schlimmer aus, vor allem je länger die Brfennweite wird. Man kann gut sehen, wo die Fahrrinne liegt: Da, wo das Wasser sich anders kräuselt und schneller fließt. Und die wollen die jetzt noch tiefer ausschachten? Na, wenn das mal hilft, wenn die Schweizer Gletscher endgültig verschwunden sind... (Alles die Grünen schuld: Bevor es die gab, war alles in Ordnung mit den hochalpinen Eislagern! #Sarkasmus - ich wollte das ja jetzt immer dazu schreiben, nicht dass die KI oder irgendein anderer Volladdierer nachher denkt, ich meine das ernst.)
Wenn man von hier unten durch die Leitungen der Linie 66 hindurch hinauf zum Drachenfels schaut, glaubt man ja kaum, dass wir gerade da oben waren. Ist schon ein ziemlicher Trampel da rauf und wieder runter. Und wir sind ja noch lange nicht wieder zurück beim Ausgangspunkt. Zu dem Thema gibt es nämlich im "erweiterten Eintrag" ja noch einen ganzen Schwung Fotos, die ihr euch angucken müsst! KLICK!
Immerhin: Die Kormorane (oder deren nahe Verwandte) sitzen noch immer am Ufer und lassen sich die warme Herbstsonne auf den Pelz (Feder, ich weiß, Federn) scheinen. Ich weiß gar nicht, warum die Leute was gegen Kormorane haben. Ja, OK, die können einen ganzen Fischteich in hastenichgesehen Minuten leer fressen, aber dafür sind die nun mal gemacht. Da war die Evolution schon ganz klug, dass sie dem Menschen ein Gehirn gegeben hat, das Vogelnetze erfinden kann, damit die da nicht dran kommen. Da braucht man gar keine Flinte. Aber ich schweife schon wieder ab. Viel mehr Sorgen sollten einem die Neozoen machen, etwa die hinterhältige Nilgans, die da in Scharen rum sitzt und auf mehr Wasser wartet. Ist die eigentlich besser angepasst an wechselnde Wasserstände? Der Nil schwankt(e) bekanntlich ja auch um einiges je nach Jahreszeit, bevor die da den Staudamm eingebaut hatten. Man weiß es nicht.
Ansonsten: Sind das eigentlich stilisierte Drachen da am Brunnen vor dem Tore? Ich denke schon. Der Tuff ist nur mittlerweile so verwittert, man kann die armen Tiere kaum noch erkennen. (Sind Drachen eigentlich auch Neozoen und haben die die einheimischen Lindwürmer verdrängt? Man weiß es nicht.) Ich mein, 1912 ist ja jetzt auch in der Tat schon eine gewisse Zeit her und der saure Regen der 1970er hat bestimmt auch seinen Teil dazu beigetragen, die beiden ein bisschen zu entstellen.
Aber zurück zum Rhein und seinem Niedrigwasser: Ein paar Schiffe fahren ja noch, hin und wieder zumindest, und der Drachenfels ist auf jeden Fall auch noch da. Was muss das für eine Arbeit gewesen sein, die Baumaterialien den Berg hoch zu schleppen. Ja gut, Steinbrüche gab es um die Ecke, aber alles andere musste man ja irgendwie ran schaffen, und das mit den Mitteln des 12. Jhd.
Ansonsten: Vögel. Da saß was Taubenartiges im Baum und mit dem Tele konnte ich es ganz nah ran holen, was für die Gänse im Flug vor der Bugwelle der "Splendid" nicht unbedingt gilt, die waren dann doch ein bisschen weit weg. Und zu schnell. Alles ein bisschen verwischt. Ansonsten Kormorane, wie gesagt.
Und zudem gibt das NIedrigwasser ständig Einkaufswagen frei. Ich frag mich ja echt, wer wirft die Dinger ständig in den Rhein? Echt jetzt! Ich glaube, die Einkaufswagenhersteller können alleine deswegen ihre Produktion hochfahren. Was für eine Verschwendung. Schlimmer sind nur noch die akkubepackten Dotttiere, die sonst immer auf den Gehwegen geparkt sind.
Direkt eben dem Rhein verläuft ja die Linie 66, sodass man ständig erinnert wird, dass hier Lebensgefahr herrscht. Und daneben ist dann die eigentliche Bahn, die nicht viel besser ist. Wenn das alles so gefährlich ist, warum habt ihr die Schienen dann mitten in bewohnte Gegenden gelegt. Achso, weil die Leute da sind. Konnte ja keiner ahnen!
Jedenfalls habe ich mich dann auch mal wieder mit dem Thema Eisenbahn beschäftigt. Linie 66 kam übrigens die ganze Zeit, die wir da entlang gelaufen sind, kein einzige. Klar, die stehen ja immer noch alle bei der Reparatur rum. Und auf der Bahnstrecke nach Süden ist ja auch Baustelle, sodass da auch nichts kam. Und ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, dass dieses typische Rumpeln fehlte, als wir oben auf dem Drachenfels standen. Aber soviel zur deutschen Infrastruktur, das Thema hatte ich ja oben schon angeschnitten. Zusammenfassend kann man also sagen: Im Rheintal funktioniert gerade eigentlich gar nichts: Der Rhein ist trocken, die Stadtbahn hat keine Züge, die Bahn baut, die Schnellstraße ist baufällig und eigentlich kann man nur noch zu Fuß oder mit dem Rad richtig voran kommen, aber da macht der neue Bürgermeister ja auch alles rückgängig, was die Vorgängerin nicht niet- und nagelfest angetackert hatte. Aber ich reg mich gar nicht auf, stattdessen schmunzel ich tatsächlich gerade ein bisschen. Wir sind ja so am Arsch! 
Bevor ich mich doch noch aufrege, ist der Artikel zum Glück fast zu Ende. Noch ein paar Bilder von der Drachenfelsquelle mitten in Rhöndorf. Auch so ein Marketing-Stunt, glaube ich. Aber immerhin gibt es große Goldfische. (Sind das tatsächlich echte Koi? Die kann man doch heutzutage auch nicht mehr frei rum schwimmen lassen, die klaut doch wer. Ja, ich habe voll die gute Meinung von meinen Mitmenschen #Sarkasmus, aber wenn die Leute schon Kabel an der Bahnstrecke klauen und sowas, warum nicht auch japanische Karpfen. Ich meine mich doch auch irgendwie zu erinnern, dass da mal ein Gitter drüber war. Oder täusche ich mich? Muss ich mal ins Archiv gehen und Fotos suchen, die ich vor 10 Jahren gemacht habe? Wahrschienlich.)
So, und am Ende hoffe ich, dass euch meine vielen, vielen (sehr vielen) Fotos gefallen haben und ich mit meinen ständigen Aufregern zum Thema Politik und Klima und Verkehr und da war bestimmt noch mehr nicht zu sehr genervt habe. War aber auch echt ein großer Eimer voller Bilder, die ich da an diesem Tag geknipst hatte. Mit der Sony ist das leider aber auch so einfach, viel zu viele Bilder zu machen. Mit den Nikons bin ich immer ein bisschen sparsamer, habe ich den Eindruck. Wobei, Drachenfels ist immer fotolastig. Ist halt hübsch hier.
Ansonsten: Sind das eigentlich stilisierte Drachen da am Brunnen vor dem Tore? Ich denke schon. Der Tuff ist nur mittlerweile so verwittert, man kann die armen Tiere kaum noch erkennen. (Sind Drachen eigentlich auch Neozoen und haben die die einheimischen Lindwürmer verdrängt? Man weiß es nicht.) Ich mein, 1912 ist ja jetzt auch in der Tat schon eine gewisse Zeit her und der saure Regen der 1970er hat bestimmt auch seinen Teil dazu beigetragen, die beiden ein bisschen zu entstellen.
Aber zurück zum Rhein und seinem Niedrigwasser: Ein paar Schiffe fahren ja noch, hin und wieder zumindest, und der Drachenfels ist auf jeden Fall auch noch da. Was muss das für eine Arbeit gewesen sein, die Baumaterialien den Berg hoch zu schleppen. Ja gut, Steinbrüche gab es um die Ecke, aber alles andere musste man ja irgendwie ran schaffen, und das mit den Mitteln des 12. Jhd.
Ansonsten: Vögel. Da saß was Taubenartiges im Baum und mit dem Tele konnte ich es ganz nah ran holen, was für die Gänse im Flug vor der Bugwelle der "Splendid" nicht unbedingt gilt, die waren dann doch ein bisschen weit weg. Und zu schnell. Alles ein bisschen verwischt. Ansonsten Kormorane, wie gesagt.
Und zudem gibt das NIedrigwasser ständig Einkaufswagen frei. Ich frag mich ja echt, wer wirft die Dinger ständig in den Rhein? Echt jetzt! Ich glaube, die Einkaufswagenhersteller können alleine deswegen ihre Produktion hochfahren. Was für eine Verschwendung. Schlimmer sind nur noch die akkubepackten Dotttiere, die sonst immer auf den Gehwegen geparkt sind.
Direkt eben dem Rhein verläuft ja die Linie 66, sodass man ständig erinnert wird, dass hier Lebensgefahr herrscht. Und daneben ist dann die eigentliche Bahn, die nicht viel besser ist. Wenn das alles so gefährlich ist, warum habt ihr die Schienen dann mitten in bewohnte Gegenden gelegt. Achso, weil die Leute da sind. Konnte ja keiner ahnen!
Bevor ich mich doch noch aufrege, ist der Artikel zum Glück fast zu Ende. Noch ein paar Bilder von der Drachenfelsquelle mitten in Rhöndorf. Auch so ein Marketing-Stunt, glaube ich. Aber immerhin gibt es große Goldfische. (Sind das tatsächlich echte Koi? Die kann man doch heutzutage auch nicht mehr frei rum schwimmen lassen, die klaut doch wer. Ja, ich habe voll die gute Meinung von meinen Mitmenschen #Sarkasmus, aber wenn die Leute schon Kabel an der Bahnstrecke klauen und sowas, warum nicht auch japanische Karpfen. Ich meine mich doch auch irgendwie zu erinnern, dass da mal ein Gitter drüber war. Oder täusche ich mich? Muss ich mal ins Archiv gehen und Fotos suchen, die ich vor 10 Jahren gemacht habe? Wahrschienlich.)
So, und am Ende hoffe ich, dass euch meine vielen, vielen (sehr vielen) Fotos gefallen haben und ich mit meinen ständigen Aufregern zum Thema Politik und Klima und Verkehr und da war bestimmt noch mehr nicht zu sehr genervt habe. War aber auch echt ein großer Eimer voller Bilder, die ich da an diesem Tag geknipst hatte. Mit der Sony ist das leider aber auch so einfach, viel zu viele Bilder zu machen. Mit den Nikons bin ich immer ein bisschen sparsamer, habe ich den Eindruck. Wobei, Drachenfels ist immer fotolastig. Ist halt hübsch hier.
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