Sigma AF Super-Wide II 1:2.8 f=24mm Multi Coated (für Minolta A)
Vor einiger Zeit habe ich mir für die digitale Canon ein Sigma-Weitwinkel zugelegt und gestern schlendere ich über den letzten Rheinauenflohmart des Jahres und siehe da, auf einer Minolta 7000 (die ich nicht mitgenommen habe, keine Angst) fand sich das gleiche Objektiv für Minolta A. Das habe ich mitgenommen! Und zwar handelt es sich um das gleiche Sigma AF Super-Wide II 1:2.8 f=24mm Multi Coated, das ich seitdem noch immer nicht auf digitale Canons umgebaut habe - soll heißen, es kann noch immer nur weit offen verwendet werden. Das Problem habe ich mit der Minolta-Version nicht, auch wenn die scheinbar die Lens-ID ebenfalls geklaut haben (Meldet sich als Minolta 24mm) und somit wahrscheinlich auch ein reverse-engineertes Kommunikationsprotokoll verwendet. Aber an dem Alpha-to-E-Adapter der Sony funktioniert es problemlos.
Was auffält: Die beiden sehen sich sehr, sehr ähnlich, sind aber definitiv nicht gleich! Das für den Canon-Anschluss ist dicker, und zwar deutlich. Ich nehme an, die brauchten da drin mehr Platz, um den Fokus-Motor unterzubringen. Finde ich dann aber doch spannend, dass die trotzdem extra ein eigenes Gehäuse dafür gebaut habe. Tja, wahrscheinlich mussten sie eh so viele Anpassungen wegen der unterschiedlichen Bajonette vornehmen, dass sich das dann doch gelohnt hat.
Optisch scheinen beide Versionen allerdings gleich zu sein. Das bedeutet: Es macht insgesamt sehr schöne Bilder. Mal wieder gilt: Schärfe, Kontrast und Chroma-Verhalten sind mit modernen, mehrfach nano-beschichteten und durchkorrigierten Objektiven nicht vergleichbar. Aber beide bieten einen 1980/90er-Retro-Charme, den ich gerne mitnehme. Auf der 24 Megapixel Sony sind die Bilder durchweg scharf genug, nachdem ich die AF-Korrektur eingestellt habe und bei Makro-Aufnahmen sollte man ja eh ein bisschen weiter abblenden als sonst. (Dabei merkt man dann mal wieder, wie viel Dreck auf dem Sensor und dem halb-durchlässigen Spiegel kleben.)
Das habe ich jedenfalls gemerkt, nachdem ich das Objektiv praktisch den Rest des Tages nicht mehr von der Kamera runter genommen habe. Und es war ein sehr langer Tag: Nach dem Flohmarkt waren wir beim Haribo, dann in Bonn in der Stadt beim Feuerwehrfest auf dem Münsterplatz und abends hatten wir noch Trekdinner. In allen Situationen hat es sehr brauchbare Bilder produziert, die ich in den kommenden Wochen hier auch mal ausstellen werde, sobald die Pipeline mal ein bisschen leer gelaufen ist! (Wers glaubt, dass das jemals passieren sollte!)
Bis dahin sag ich mal so: Die 10 Euro haben sich gelohnt. Wie ich bereits bei der Canon-Version feststellen konnte (oder gezwungenermaßen musste), bereits weit offen produziert es scharfe Bilder. Aber ab f/4 aufwärts wird es doch deutlich besser. Sweetspot dürfte wie so oft f/8 sein. Bei f/16 wird es doch schon wieder deutlich weicher. Was nicht unbedingt schlecht ist, die Leistung ist da noch immer mehr als brauchbar mit dem mittlerweile ja schon lachhaft kleinen 24 MP Sensor. Aber es hat insgesamt einen recht gefälligen Look, kontrastreich und farbenfroh, von originalem Minolta-Glas in der Beziehung kaum zu unterscheiden. Einzig im Kontrast ein wenig und deutlicher im CA habe ich das Gefühl liegt das 28mm Minolta vorne. Das 24er - für einen direkten 1:1 Vergleich - hab ich ja nicht, sonst hätte ich das Sigma hier ja auch nicht unbedingt mitgenommen. Wobei, ich wiederhole das jetzt noch mal: 10 Euro!
Beim Foto Brell oder wie heißt der da am Markt habe ich dann mal gefragt, ob der im Keller noch einen Minolta-Deckel und ein 52mm Filter hat. Hab ich tatsächlich für 5€ Mitnehmen dürfen. Ist nur ein billiges Hama-Filter und so ein weißer Rückdeckel, die nerven, weil man nie sieht, wo der Pfeil zum Ansetzen ist - Minolta nervt ja echt, weil man den Deckel nur an einer Stelle ansetzen kann, weil der die Blende offen hält, warum auch immer! Aber! Damit steigt der Preis jetzt auf 15€, was noch immer viel zu billig ist für dieses Objektiv! Fand ich jedenfalls sehr nett von ihm, dass er dafür extra in den Keller gestiegen ist und mir das geholt hat! Da sag noch mal einer was gegen den lokalen Handel! Das hätte der bösartige Versender nicht für mich gemacht. Die Chinesen bestimmt schon, aber dann wäre der Weg schon etwas weit gewesen...
So habe ich jedenfalls günstig ein sehr schönes neues Spielzeug erworben. Das ist vor allem so weit, dass ich mit der Alpha 7 jetzt auch mal Bilder machen kann, die diesen hochmodernen (weil von allen verwendeten) Weitwinkel-Handy-Look produzieren kann, nur halt in sehr viel besserer Qualität. Und der Makro-Bereich ist sehr hervorragend. 1:5 ist schon wirklich gut, Minimalabstand ist 18cm laut Skala. Da ist dann aber eigentlich schon ein Stativ nötig oder eben weites Abblenden, um beim freihändigen Auslösen nicht raus zu wackel aus der Schärfeebene.
Fazit: Mir gefällt es sehr gut. Es ist nicht das teuerste oder das beste, was man sich auf seine moderne Spiegellose adaptieren kann, aber es hat Autofokus und produziert gute Bilder mit dem Charme vergangener Jahrzehnte. Was will ich mehr?
Was auffält: Die beiden sehen sich sehr, sehr ähnlich, sind aber definitiv nicht gleich! Das für den Canon-Anschluss ist dicker, und zwar deutlich. Ich nehme an, die brauchten da drin mehr Platz, um den Fokus-Motor unterzubringen. Finde ich dann aber doch spannend, dass die trotzdem extra ein eigenes Gehäuse dafür gebaut habe. Tja, wahrscheinlich mussten sie eh so viele Anpassungen wegen der unterschiedlichen Bajonette vornehmen, dass sich das dann doch gelohnt hat.
Optisch scheinen beide Versionen allerdings gleich zu sein. Das bedeutet: Es macht insgesamt sehr schöne Bilder. Mal wieder gilt: Schärfe, Kontrast und Chroma-Verhalten sind mit modernen, mehrfach nano-beschichteten und durchkorrigierten Objektiven nicht vergleichbar. Aber beide bieten einen 1980/90er-Retro-Charme, den ich gerne mitnehme. Auf der 24 Megapixel Sony sind die Bilder durchweg scharf genug, nachdem ich die AF-Korrektur eingestellt habe und bei Makro-Aufnahmen sollte man ja eh ein bisschen weiter abblenden als sonst. (Dabei merkt man dann mal wieder, wie viel Dreck auf dem Sensor und dem halb-durchlässigen Spiegel kleben.)
Das habe ich jedenfalls gemerkt, nachdem ich das Objektiv praktisch den Rest des Tages nicht mehr von der Kamera runter genommen habe. Und es war ein sehr langer Tag: Nach dem Flohmarkt waren wir beim Haribo, dann in Bonn in der Stadt beim Feuerwehrfest auf dem Münsterplatz und abends hatten wir noch Trekdinner. In allen Situationen hat es sehr brauchbare Bilder produziert, die ich in den kommenden Wochen hier auch mal ausstellen werde, sobald die Pipeline mal ein bisschen leer gelaufen ist! (Wers glaubt, dass das jemals passieren sollte!)
Bis dahin sag ich mal so: Die 10 Euro haben sich gelohnt. Wie ich bereits bei der Canon-Version feststellen konnte (oder gezwungenermaßen musste), bereits weit offen produziert es scharfe Bilder. Aber ab f/4 aufwärts wird es doch deutlich besser. Sweetspot dürfte wie so oft f/8 sein. Bei f/16 wird es doch schon wieder deutlich weicher. Was nicht unbedingt schlecht ist, die Leistung ist da noch immer mehr als brauchbar mit dem mittlerweile ja schon lachhaft kleinen 24 MP Sensor. Aber es hat insgesamt einen recht gefälligen Look, kontrastreich und farbenfroh, von originalem Minolta-Glas in der Beziehung kaum zu unterscheiden. Einzig im Kontrast ein wenig und deutlicher im CA habe ich das Gefühl liegt das 28mm Minolta vorne. Das 24er - für einen direkten 1:1 Vergleich - hab ich ja nicht, sonst hätte ich das Sigma hier ja auch nicht unbedingt mitgenommen. Wobei, ich wiederhole das jetzt noch mal: 10 Euro!
Beim Foto Brell oder wie heißt der da am Markt habe ich dann mal gefragt, ob der im Keller noch einen Minolta-Deckel und ein 52mm Filter hat. Hab ich tatsächlich für 5€ Mitnehmen dürfen. Ist nur ein billiges Hama-Filter und so ein weißer Rückdeckel, die nerven, weil man nie sieht, wo der Pfeil zum Ansetzen ist - Minolta nervt ja echt, weil man den Deckel nur an einer Stelle ansetzen kann, weil der die Blende offen hält, warum auch immer! Aber! Damit steigt der Preis jetzt auf 15€, was noch immer viel zu billig ist für dieses Objektiv! Fand ich jedenfalls sehr nett von ihm, dass er dafür extra in den Keller gestiegen ist und mir das geholt hat! Da sag noch mal einer was gegen den lokalen Handel! Das hätte der bösartige Versender nicht für mich gemacht. Die Chinesen bestimmt schon, aber dann wäre der Weg schon etwas weit gewesen...
So habe ich jedenfalls günstig ein sehr schönes neues Spielzeug erworben. Das ist vor allem so weit, dass ich mit der Alpha 7 jetzt auch mal Bilder machen kann, die diesen hochmodernen (weil von allen verwendeten) Weitwinkel-Handy-Look produzieren kann, nur halt in sehr viel besserer Qualität. Und der Makro-Bereich ist sehr hervorragend. 1:5 ist schon wirklich gut, Minimalabstand ist 18cm laut Skala. Da ist dann aber eigentlich schon ein Stativ nötig oder eben weites Abblenden, um beim freihändigen Auslösen nicht raus zu wackel aus der Schärfeebene.
Fazit: Mir gefällt es sehr gut. Es ist nicht das teuerste oder das beste, was man sich auf seine moderne Spiegellose adaptieren kann, aber es hat Autofokus und produziert gute Bilder mit dem Charme vergangener Jahrzehnte. Was will ich mehr?








