Also, wo war ich? Im Foyer. Und dann war endlich 10 Uhr und wir hatten uns die Füße schon platt gesessen, bevor es überhaupt los ging. Als erstes mal rein und gerannt wie bekloppt, weil wir unbedingt bei dem Hype um Queen Alice mitmachen wollten. Da habe ich dann knapp anderthalb Stunden in der Schlange gestanden, nur dass die so etwa 10 Leute vor mir aufgelöst wurde. Ja, danke auch für nichts, da waren wir dann erst mal alle gefrustet und mussten uns sofort ein paar andere Spiele anschaffen.
Überhaupt haben wir an diesem verlängerten Wochenende viel zu viel Geld ausgegeben. Aber das ist ein anderes Thema und das ganze Loot zeige ich euch ein andermal. Passt eh alles nicht auf ein Bild! Der Hase ist ein bisschen Overboard gegangen. Ein bisschen. Ich mein, ich hab schon ein schlechtes gewissen, dass ich zwei mittlere Big Box Games auf meiner Seite verbuchen kann, und sie so: "Hold my beer, was ist die größte und schwerste Kiste, die ich hier raus schleppen kann?" Ja, Horror on the Orient Express inklusive zwei Erweiterungen, von denen eine noch mal so groß war. Mein Rücken war da eigentlich schon im Arsch.
Weswegen wir auch relativ zügig zum Ersten Mal zum Auto gerannt sind, um die Kram da zwischenzulagern. Heiliger Fußmarsch, Batman. Aber all das erzähle ich euch später, im "erweiterten Eintrag". Wer jetzt noch nicht die Lust an langweiligen Messefotos verloren hat, der kann sich ja weiter durchklicken. Der Text wird eh nicht besser, die Fotos nur dichter, weil es so viele sind! KLICK!
"Spiel 2026, Pt. 2: Füße plattlaufen, Hände langziehen" vollständig lesen
10.10.: Ich bin ja auch dieses Jahr viel zu selten zum Radfahren gekommen, aber manchmal hat es mich nicht mehr auf dem Sofa halten können und nachdem der Herbst bislang ja eher sonnig und warm verlaufen ist, eignet der sich auch eigentlich viel besser für Ausflüge mit dem Rad als die brütende Hitze im letzten Sommer. Wie immer habe ich mir die Canon geschnappt und los ging es, das Tal runter bis zur Kurhausstraße, wo ich zuerst ein mal diesen Bagger bearbeitet habe, der da von der Glasfaserverlegung rum steht. Denke ich. Die haben jedenfalls die Teerdecke aufgerissen, irgendwas versenkt und dann wieder zu gemacht. Und überall an den Grundstücksgrenzen gucken jetzt so rot-orange Leerrohre raus.
Bagger machen mich ja immer ganz wuschig, wenn es ums Fotografieren geht, ich weiß auch nicht. Jeder kleine Junge möchte Baggerfahrer werden, wenn er im Sandkasten sitzt, nehme ich an, das sind wahrscheinlich so Auswirkungen von damals. Jedenfalls habe ich hier und da und dort und alles fotografiert, was an Details aus dem Bagger raus zu holen war. Jeder Bagger ist ja auch anders, ganz individuell, und hat eine eigene Persönlichkeit, auf die man sich einlassen muss. OK, genug gealbert. Weiter ging es zum Kurpark:
Da gab es Enten, also alles wie immer. Hab mich hier nur kurz aufgehalten, man will ja dann auch den ein oder anderen Kilometer verfahren, wenn man sich schon in Schale geworfen hat für eine Fahrradtour. Wie immer kommen dann viel zu viele Fotos dabei raus, sodass ein "erweiterter Eintrag" nötig wird: KLICK!
"Fahrradtour zum Siegwehr" vollständig lesen
22.10.: Nachdem wir letztes Jahr ja irgendwie so zwei oder drei Stunden sinnlos auf der Autobahn herum gestanden haben, sind wir dieses Jahr sehr früh los gefahren. C kann an einem der Uni-Institute parken, deswegen sind wir alle drei im Punto unterwegs nach Essen gewesen. Kurz vor 6 ging dann zwar nicht die Sonne auf - es ist schließlich noch immer Oktober -, aber immerhin verfärbte sich der Himmel über dem Ruhrgebiet langsam und es sah nach Weihnachtsbäckerei aus.
Waren dann um 7 oder so in Essen. Genau kann ich es nicht sagen, denn J hat die Nikon Z fc so lange nicht geladen gehabt, dass die mittlerweile Datum und Uhrzeit vergessen hatte und ich hab das erst gemerkt, als wir schon auf dem Rückweg vom Bäcker waren. Denn, wie man sieht, ich habe ca. 300 Fotos gemacht, 100 davon bereits, bevor wir die Messe überhaupt betreten hatten. Aber die Z fc ist ja so schnuckelig, klein und praktisch und macht echt gute Bilder bei Dämmerlicht. Sieht ja eigentlich so aus, als wäre es einfach nur bedeckt, aber die Bilder sind irgendwo zwischen ISO 800 und 3200 gemacht und das ist bei der Kamera ja nur der Anfang. Wenn ich überlege, was meine D100 immer gerauscht hat, wenn ich sie nur auf 400 hoch gestellt habe...
Neben den beiden Kit-Objektiven hatte ich auch noch mein 50er F-Mount mit Adapter dabei, aber sowohl das als auch das Telezoom habe ich erst deutlich später auf der Messe selber ausgepackt. Ich hab die Kamera so lange nicht benutzt, ich musste mich erst mal zurecht finden und das VR in dem kleinen Kit-Normal-Zoom ist da ganz hilfreich. Das funktioniert recht gut, dafür dass die Kamera selber ja keinen beweglichen Sensor hat. (Nikon war da etwas billig; ich nehme an, das ist auch der Grund, weshalb der Sensor keine Ultraschallreinigung macht. Der ist saudreckig und müsste dringend mal gereinigt werden...)
Waren jedenfalls in der Bäckerei um die Ecke von Cs Arbeitsplatz und haben uns erst mal ein kleines Frühstück hinter die Binde gegossen. Ich bin dann vor die Tür und habe ein paar Straßeneindrücke vom Habichvergessen-Platz mitgenommen. Die Bilder gibt es im "Erweiterten Eintrag", zusammen mit dem Weg zur Messe und wen das interessiert, der möge klicken. Von der eigentlichen Spiel habe ich hier nix drin, die Bilder muss ich erst noch sichten. Egal. KLICK!
"Spiel 2026, Pt. 1: Viel zu früh in Essen" vollständig lesen
8.10.: Auf dem Heimweg bin ich dann noch über die Burg Sülz gefahren, denn ich wollte mal nachfragen, wann mein Neuwagen zu erwarten wäre. Woche 44/45 (was wahrscheinlich schon bald ist, wenn dieser Artikel endlich online geht, weil ich ja mittlerweile eine Pipeline von hier bis zur Straße vom Hormus habe, die sollte ich eigentlich mal gewinnbringend einsetzen, #Sarkasmus, aber echt jetzt!) Wo war ich? Kürbisse! Nebenan ist nämlich der Krewelshof, bekannt für seine dicken Dinger, die ich dann direkt mal mit der D700 und den AI-Objektiven bearbeitet habe. Schön bunt, so Kürben!
Vor allem diese titanenhaften Riesenexemplare mit Auszeichnung! Plätze 1 bis 6 waren hier zu bewundern und zusammen haben die es sicher auf drei bis vier Tonnen gebracht! Wie halten die sich eigentlich aufrecht, wie zerfließen die nicht wie ein gestrandeter Wal und erdrücken sich selber? (Ui, böse: Ich hätte den Gewinner ja Timmy genannt! ) Aber Kürbisse sind scheinbar stabiler gebaut als Meeressäuger. Ich mein, ~500 Kilo muss man erst mal in Form halten, das ist ein jugendlicher Elefant. Ohne Stoßzähne. Sonst gäbe es sicher Kürbis-Wilderer! Zerriebener Kürbisstoßzahn, gut für die Potenz! #Sarkasmus
Wie man sehen kann, das Wetter hatte auch deutlich aufgeklart, sodass die Kürbisse auch noch mal extra kontrastreich in der Sonne und vor dem blauen Himmel glänzen konnten, mit einer leichten Feuchtigkeitsschicht drauf, das hilft ja auch deutlich beim Kontrast! Alter Fotografentrick: Immer eine Sprühflasche mit Wasser dabei haben. Wer weiter Kürben zählen möchte, der möge den "erweiterten Eintrag" anschauen: KLICK!
"Krewelshofer Kürbisse" vollständig lesen
8.10.: Nach so vielen langen Einträgen im Blog ist es mal wieder Zeit für ein bisschen was Entspanntes. Zum Beispiel ein paar Bilder aus dem nassgeregneten Seelscheid. Hatte zum Einkauf die D700 dabei und die alten Objektive drauf, also Exif-Daten wieder mit Vorsicht genießen. Ansonsten: Es war nass, wie man sieht. Das verändert die Kontraste ja deutlich. und wie man sieht, der Eisladen hat für den Winter schon zu gemacht. Schade eigentlich, bis jetzt war es ja immer noch warm genug für ein kleines Eis zwischendurch. Wie gesagt, Mitte Oktober 20°! Nicht als Ausreißer, sondern relativ dauerhaft. Gut, an dem Tag da gerade nicht, da war es kühl und feucht.
Wie man sehen kann, ich bin mal wieder die Zeithstraße entlang und habe fotografiert, was ich im Nieselregen finden konnte. Musste da ja auch etwas vorsichtig sein: Weder die altem AI-Objektive sind wasserdicht, noch die D700, bei der die Gummis ja alle nicht mehr passen, weil aufgeqollen. Aber ich bin ja immer wieder erstaunt, dass ich da so ansehnliche Fotos raus bekomme, selbst bei diesem Sauwetter.
Ich weiß gar nicht mehr, wieso ich überhaupt so weit hier runter bin? Drogeriemarkt mit dem Zentaur im Logo? Wahrscheinlich. Auf jeden Fall bin ich am Briefkasten vorbei gekommen. Bin ja mal gespannt, wann die deutsche Hundepost das auch aufgibt. Mir fallen da ja immer die Dänen ein, die ja jetzt angeblich keine Briefe mehr befördern. Heilige Digitalisierung, Batman, mein Fax-Gerät glüht, während die alles im Internet machen können. Also, alles. Oder fast alles. Wir brauchen dafür sicher noch ein, zwei Jahrzehnte und mehrere Digitalminister, und dann ist das, wie diese Gesundheitskarte damals, bereits bei Einführung veraltet. Yay! Ach, Moment, ich wollte ja weniger rumkümen: ALLES IST TOLL! DAS LEBEN IST EINES DER BESTEN!