Abends noch im Hexenwald
10.8. (abends): Montag abends im Wald gewesen. Das war, bevor (gefühlt) halb NRW in Flammen gestanden hat und das Ministerium gesagt hat, wir sollten mal schön bis Ende des Monats mindestens aus den Wäldern raus bleiben, weil der überwiegende Großteil an Feuern vom Menschen verursacht wird. Wir haben ja mittlerweile sowas wie eine Waldbrand-Saison hier. Also, neben der Hitzewelle-Saison, der Borkenkäfter-Saison, der Starkregen-Saison und der Orkan-Saison. Jahaa, der Klimawandel kommt divers daher! Deshalb aber auf jeden Fall das große Banner mit dem Waldbrand-Hinweis.
Aber wie auch immer, man konnte es im Wald einigermaßen aushalten. Da war es nur etwas zu schwül, scheinbar finden die Bäume selbst bei diesem Wetter noch Wasser, das sie verdampfen können, man sollte es kaum glauben. Draußen, davor, in der Sonne? Huihuihui, Herr von Bödefeld! Nun ist es da oben auf der Bergkuppe jenseits von Rott zum Glück ja immer ein bisschen windiger.
Apropos Waldbrand und menschengemacht: Ich mein, wenn der Jagdaufseher oder der Förster ihren alten, aber durchaus durch Sondergenehmigung erlaubten Allrad-Subaru im Wald abstellen, ist das ja evtl. verständlich, die müssen da ja arbeiten. Aber, und ich will ja jetzt auch gar nicht wie ein Klugscheißer klingen, wir haben mal in der Fahrschule gelernt, dass ein heißer Katalysator und hoher, trockener Bewuchs keine gute Kombination darstellen. Vielleicht dann doch lieber ein paar Meter mehr gehen? Ich weiß nicht, ich würde nicht zu meinem in Flammen stehenden Auto zurückkehren wollen...
Anderes Thema, oder noch mehr vom Gleichen: Ich war ja aufgrund der Hitze jetzt länger nicht so richtig draußen, weil ich es ja kaum mehr in der Sonnne ausgehalten habe, wenn es ständig jenseits von 30 oder gar 35 Grad hatte. Deswegen habe ich das gar nicht so genau mit bekommen, wie viele der Laubbäume hier alles von sich geworfen haben, weil es so trocken war. Und das Farn ist auch im Arsch, das sieht aus wie Oktober. Überhaupt, alles lässt traurig die Blätter hängen oder verfärbt sich langsam schon herbstlich - gut einen Monat oder gar zwei zu früh. Die Hitze bringt den Wald um, den der Käfter vor ein paar Jahren stehen gelassen hat.
Im "erweiterten Eintrag" geht es den Berg runter und ich hatte den Eindruck, dass es weiter unten etwas weniger braun war. Kann das sein, dass die Sonne hier besonders rein ballert, wo die Bäume fehlen, die besagter Borkenkäfer damals gefressen hat? Und weiter unten spenden sich die dichter stehenden Laubbäume und Mischwald gegenseitig noch ein bisschen Schatten? Klingt zumindest einleuchtend. Ob es auch stimmt? Wieder bräuchte ich mal einen Experten... Aber bis sich einer meldet: KLICKt euch doch einfach weiter durch!
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Aber wie auch immer, man konnte es im Wald einigermaßen aushalten. Da war es nur etwas zu schwül, scheinbar finden die Bäume selbst bei diesem Wetter noch Wasser, das sie verdampfen können, man sollte es kaum glauben. Draußen, davor, in der Sonne? Huihuihui, Herr von Bödefeld! Nun ist es da oben auf der Bergkuppe jenseits von Rott zum Glück ja immer ein bisschen windiger.
Apropos Waldbrand und menschengemacht: Ich mein, wenn der Jagdaufseher oder der Förster ihren alten, aber durchaus durch Sondergenehmigung erlaubten Allrad-Subaru im Wald abstellen, ist das ja evtl. verständlich, die müssen da ja arbeiten. Aber, und ich will ja jetzt auch gar nicht wie ein Klugscheißer klingen, wir haben mal in der Fahrschule gelernt, dass ein heißer Katalysator und hoher, trockener Bewuchs keine gute Kombination darstellen. Vielleicht dann doch lieber ein paar Meter mehr gehen? Ich weiß nicht, ich würde nicht zu meinem in Flammen stehenden Auto zurückkehren wollen...
Anderes Thema, oder noch mehr vom Gleichen: Ich war ja aufgrund der Hitze jetzt länger nicht so richtig draußen, weil ich es ja kaum mehr in der Sonnne ausgehalten habe, wenn es ständig jenseits von 30 oder gar 35 Grad hatte. Deswegen habe ich das gar nicht so genau mit bekommen, wie viele der Laubbäume hier alles von sich geworfen haben, weil es so trocken war. Und das Farn ist auch im Arsch, das sieht aus wie Oktober. Überhaupt, alles lässt traurig die Blätter hängen oder verfärbt sich langsam schon herbstlich - gut einen Monat oder gar zwei zu früh. Die Hitze bringt den Wald um, den der Käfter vor ein paar Jahren stehen gelassen hat.
Im "erweiterten Eintrag" geht es den Berg runter und ich hatte den Eindruck, dass es weiter unten etwas weniger braun war. Kann das sein, dass die Sonne hier besonders rein ballert, wo die Bäume fehlen, die besagter Borkenkäfer damals gefressen hat? Und weiter unten spenden sich die dichter stehenden Laubbäume und Mischwald gegenseitig noch ein bisschen Schatten? Klingt zumindest einleuchtend. Ob es auch stimmt? Wieder bräuchte ich mal einen Experten... Aber bis sich einer meldet: KLICKt euch doch einfach weiter durch!








