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Knickohrkater am Fenster

Ich muss mal kurz dazwischen schieben, dass der Sockenkater in letzter Zeit immer seinen Kollegen mit den Knickohren anschleppt! Wir können aber echt keine zweite Katze aufnehmen, schon gar nicht von den selben Nachbarn, da kriegen wir dann endgültig Streit! :-D Trotzdem: Die Schwiegermutter sollte im Frühling dringend die Verandatür geschlossen halten, sonst sitzt der demnächst auch noch in der Küche und frisst ihr den Käse vom Brot! (So hat das ja mit dem Moopsie angefangen!)


Sieht ja schon ein bisschen seltsam aus, mit den eingeknickten Ohren. Aber ansonsten ein ganz hübsches Tier, das auch gar nicht mehr so schreckhaft ist wie früher. Nachdem die zwei sich nicht mehr ständig begegnen, scheinen auch beide einander nicht mehr ganz so abgeneigt zu sein. Am Anfang habe ich die Socke ja öfter dabei gesehen, wie sie ihn (und andere Katzen) verdroschen hat, was man dem Schmusekater ja gar nicht zutraut. Andererseits traut man dem auch nicht zu, dass er ständig Mäuse und Vögel anschleppt, tut er aber trotzdem!


Jedenfalls haben wir jetzt noch einen regelmäßigen Besucher. Vor allem, wenn er so mit den Augen zwinkert, ist er ja ganz niedlich. Wie so ein Flausch-Teddy! Trotzdem ist die Zucht dieser Knickohr-Scottisch-Folds wohl eigentlich nicht mehr erlaubt, dachte ich? Weil wegen der Nebenwirkungen. Wobei, scheint gar nicht sooo schlimm zu sein wie bei manch anderen Züchtungen. (Mit dieser Aussage könnt ihr jetzt machen, was ihr wollt. Will sagen, wenn man den Artikel mal komplett liest: Noch immer schlimm genug!)

Mondbasis Shackelton

Das dritte von viel Spielen, die wir uns zu Weihnachten geleistet haben, ist die Mondbasis Shackelton. Ach, schon wieder Worker Placement. Ja, ich glaube, mittlerweile ist eine gewisse Richtung erkennbar, in die sich unsere Sammlung bewegt. ;-) Naja, stimmt so auch wieder nicht, ich muss noch das Spiel mit den Hobbits vorstellen, das wir vor einiger Zeit angeschafft hatten, das ist mal was ganz anderes!

Nachdem wir jedenfalls oft genug den Mars besiedelt haben - habe ich tatsächlich nie einen Eintrag zu Terraforming Mars gemacht? Sowas! -, geht es dieses Mal daran, eine florierende Mondbasis zu erschaffen. Diese siedelt sich im Krater Shackelton an und wird von verschiedenen Unternehmen gesponsort, für die man ganz nebenbei noch Aufträge erledigen soll. Diese kann man entweder am Anfang des Spieles randomisieren oder man spielt erst mal zum Lernen die Einführungs-Setups.


Shackelton ist also durch und durch ein kapitalistisches Spiel mit Space-Setting: Am Ende gewinnt, wer den meisten Gewinn (auf der Siegpunktleiste) gemacht hat. Aber wir sind noch nicht mal am Anfang, ganz im Gegenteil: Hat man die Corporations aufgedeckt, wird das Setup des Kraters vollendet, soll heißen: Rund um das zentrale Hex in der Mitte des Plans werden (bei nur zwei der maximal vier möglichen Spieler) zwei "neutrale" Habitate platziert und natürlich die der beiden Spieler. Jedes der Hexes hat dabei mittig das Symbol für "Titan" oder "Seltene Erden", die beiden Ressourcen des Spiels. Jedes Starthabitat bekommt außerdem einen Sonnenkollektor, rund um die zentrale Station werden zudem die Startplättchen der sponsornden Firmen auf die "Kreuzungen" ausgelegt - also so, dass je drei Hexes an diese angrenzen. Dann werden (n+1) - in unserem Fall also drei - Transportfähren gezogen, auf denen die aktuelle Lieferung an Astronauten und Ressourcen aufgezeichnet sind. Jeder Spieler entscheidet sich für eine und die übrig gebliebene geht ins Lunar Gateway, von wo sie später über eine bestimmte Aktion abgerufen werden können.

Und dann geht es auch schon los. Im Großen und Ganzen gibt es nur drei verschiedene Aktionen, die ein Spieler machen kann, die er durch das Einsetzen seiner Astronauten aktiviert: Auf dem Plan kann er entweder mit gelben Astronauten nach Bodenschätzen graben, die sich entlang eines gerade Pfades von seinem Startpunkt aus befinden. Jedes bebaute Hex wirft Ertrag ab, aber Achtung: Hat man auf diesem Hex selber nicht das größte Gebäude, muss man seinen Mitspieler bezahlen! Setzt man hingegen einen blauen Astronauten aus, erhält man die Ressourcen auf den blauen Firmen-Tokens an den Kreuzungen der Hexes. (Im Einführungsspiel sind dies Helium, Touristen-Astronauten oder Forschungstokens.) Setzt man jedoch einen roten Astronauten ein, bekommt man einfach nur Geld. Was auch hilfreich sein kann, wenn man mal wieder total pleite ist. So eine Mondbasis ist im Unterhalt nämlich recht teuer und so muss man nach jeder der Runden einen Upkeep/Maintenance zahlen, je nach Menge und Größe an Gebäuden, die man besitzt. Astronauten im Krater werden übrigens am Ende der Runde in die Basis einziehen - je nachdem, wer die Mehrheit an Gebäuden in dieser Reihe hat - und dadurch weitere Vorteile generieren! Etwa sind gelbe Astronauten im obersten Labor (den zweiteiligen Habitaten) gut, um die Wartungskosten zu verringern!


Die zweite Hauptaktion besteht darin, Astronauten auf die Leisten unten rechts zu platzieren: Hier kann man der Reihe nach von oben nach unten entweder eine neue Struktur auf dem Mond bauen, eine Karte der Corporations kaufen (die weitere Aktionen oder Boni bringen können) oder eben eine Firmenaktion duerchführen (entweder auf den Karten der Firmen selber oder auf einer der gekauften Karten im eigenen Besitz). Wählt man hierfür die richtige Farbe, erhält man zusätzlich noch eine Bonusaktion. Achtung: Wer was bauen will, muss auch immer dafür sorgen, dass das neue Habitat/Labor/etc... genug Strom hat. Ist das nicht der Fall, muss man sich ein Solarpanel anschaffen und auslegen. Überhaupt, der Energievorrat der Basis ist eine weitere Ressource, die allerdings von allen Spielern gemeinsam verbraucht oder erhöht wird. Dafür hat man eine kleine Batterie auf einem weiteren Feld des Planes liegen, die auf und ab wandern kann und anzeigt, wie viele Reserven man zZt in der Basis hat.

Und dann gibt es da noch eine Ansehensleiste, auf der die Spieler untereinander darum wetteifern, wer die meisten Aufträge der Konzerne erledigt hat. Dadurch verbessern sich die Konzernaktionen entsprechend. Wer hingegen am Ende der Runde seine Wartungskosten nicht bezahlen kann, kann hier auch ganz schnell wieder in der Gunst der Firmen fallen! Also immer auf ein ausgeglichenes Budget achten!


Das war jetzt nur ein sehr kurzer Überblick, die Details der Regeln sind sehr viel komplizierter und durch jede Aktion kann man weitere Unteraktionen triggern. Man möchte also möglichst viele Aktionen so timen, dass sie den größtmöglichen Gewinn (Punkte, weitere Aktionen, etc...) abwerfen! Das ist nicht immer gleich ersichtlich und führt dazu, dass man sich doch sehr konzentrieren muss und sehr planvoll vorgehen sollte. Aber da sind ja noch die Mitspieler, die einem auch schnell mal einen Strich durch die Rechnung machen können - wie im echten Leben!

Für wen ist das Spiel was? Spieler, die gerne komplexe Aufgaben lösen und mit Worker Placement vertraut sind. Zum Einstieg in das Thema ist es glaube ich etwas zu kompliziert, da sollte man mit einfacheren Spielen beginnen. Wer hingegen das Weltraumthema mag und gerne seine Arbeiter in die Wüste schickt, um gegen Fremen und Sandwürmer... nein, Moment, das ist ein anderes Spiel! :-D Aber ihr versteht, was ich meine! Dieses Spiel ist nicht einfach, aber abwechslungsreich und hat tolles, sehr knackig buntes Spielmaterial, das - obwohl größtenteils aus Pappe - eine gewisse Wertigkeit hat. Die verschiedenen Konzerne sorgen für Abwechslung, die unterschiedlichen Gebäudetypen bringen sehr unterschiedliche Boni. Alles in allem ein sehr komplexes und kopflastiges Spiel. Wer lieber aus dem Bauch heraus spielt, sollte vielleicht etwas anderes zuerst testen. Wer sich Worker Placement auskennt und gerne drei Schritte im Voraus plant, kann zugreifen, muss sich aber auf ein recht langes Einlesen in die Betriebsanleitung gefasst machen.

Seelscheid morgens (Dorf) vs. abends (Kirchen)

18.12.: Noch mehr Tele-Fotos mit dem AT-X. Dieses Mal wieder in Seelscheid. Ja, ich habe dieses fette Teil tatsächlich sehr ins Herz geschlossen, trotz seiner offensichtlichen schwächen, die wir auch in diesem Eintrag wieder sehen werden. Aber nur, weil etwas fehlerbehaftet ist, schmeißt man es doch nicht weg oder wirft es den eBay-Horden (also mir) zum Fraß vor! ;-) (Wobei, ja, doch: Gebt mit eure Alten, eure Gebrauchten, eure Abgelegten! Möglichst billig, bitte!) :-D


Wie man sieht, das Dorf war voller Erwartung des zu diesem Zeitpunkt noch bevorstehenden Weihnachtsfestes. All überall an den Häuserspitzen sah ich diversen Kitsch blitzen. ;-) Der Stern da oben kommt ganz gut, auf die kurze Entfernung und mit der passenden Unschärfe der Balkone, die sich nach oben immer mehr verstärkt, finde ich gut. Auch das Schaf im Schaufenster hat was. Aber den Vogel abschießen tun mal wieder die Weihnachtsmänner, die hier in so manche Obergeschosswohnung einzubrechen versuchen. ;-)

Dann, weil ich es mit der Brennweite kann, noch ein paar Logo-Details, zum einen von Sparkasse und Franchise-vereinnamten-Tante-Emma-Laden, als auch von den Fahrrädern, die da zum leihen stehen. Wobei bei den Rädern das Logo nicht mehr wirklich erkennbar ist. Das AT-X hat echt Probleme mit mit Kontrast und Glare. Muss doch mal das Mützchen vorne drauf ziehen, ob das dann besser wird.


Das Bagger-Logo hatte es mir dafür dann aber um so mehr angetan, das habe ich direkt in mehrfacher Ausfertigung hier rein geholt. Ich weiß gar nicht, wer ist eigentlich P&Z? Aha, Altlastenentsorgung. Haben die damals in dem Schnellimbiss so viel Frittenfett versickern lassen, oder was?! Die scheinen sonst aber eher größere Dinge zu betreiben: Auf der Webseite stehen Projekte in Köln und in Düsseldorf im Vordergrund. Da hat sich aber echt einer einen Spezialisten geholt. Scheint ja was Schlimmeres unter dem Haus, das die da abgerissen haben, geschlummert zu haben.

Eigentlich bin ich ja nur quer durch das ganze Dorf gelaufen, weil ich im Ärztehaus noch was abzuholen hatte und dann in die Apotheke musste. Aber so bin ich immerhin noch mal an dem sich drehenden Dingsbums am Barbershop vorbei gekommen. Überall gibt es heutzutage Barbershops und immer haben die so ein rotierendes Dingsbums vor der Tür. Wieso eigentlich?


Aber Hauptsache, ich habe noch mal die Regenbogenfahne dabei. Ich weiß, ich weiß, die habe ich auch schon 42 mal abgelichtet, aber ich finde, die kann man nicht oft genug dabei haben, oder?

Ein paar mehr Fotos mit dem langen Tele gibt es noch im "Erweiterten Eintrag", es sind halt wieder so viele geworden. Das liegt auch daran, dass sich jener Dezember-Tag in zwei Teile geteilt hat: Einmal in den Einkauf am morgen, dann unterbrochen von einem Arztbesuch in Siegburg (ohne Fotos), und dann noch den kurzen Abstecher auf den Friedhof. Die Fotos von da gibt es nach einem beherzten KLICK! "Seelscheid morgens (Dorf) vs. abends (Kirchen)" vollständig lesen

Vögel am Allner See

7.1.: Die Sonne schien in den frisch gefallenen Schnee und es war schweinekalt, sodass ich mir gedacht habe: Lass mal schauen, wie weit der Allner See denn so zu gefroren ist. Eines der spektakulärsten Naturschauspiele hier in der näheren Umgebung ist nämlich, wenn das Ding so richtig dick vereist ist, dann die Sonne drauf scheint und das Eis anfängt, zu knacken und zu knarzen und zu poppen und zu krachen. So wie damals, 10/11 oder auch zu einem geringeren Umfang 16/17. Aber es war wohl zwar sehr kalt die letzten Nächte, aber nicht lang genug und/oder kalt genug. Die Eisdecke ist nur so ein kleines bisschen und auf der einen Seite des Sees komplett und auch die Sieg ist nur mit kleineren Schollen bedeckt. Dafür denken die Greifvögel (Bussarde?) allerdings, dass schon Frühling ist. Die jagen sich von A nach B und machen dabei schon einen ziemlichen Radau.


Außer dem einen, der da unten sehr fotogen auf dem Ortsausgangsschild saß und zugeguckt hat, was die anderen da oben in der Luft so treiben. Der ist zwar regungslos sitzen geblieben, wenn der Verkehr an ihm vorbei gerauscht ist, aber als ich dann mit dem 80-400mm auch nur einen halben Schritt zu nah gekommen bin: Schwupps, war er weg! Deswegen musste ich trotz der sehr langen Brennweite ein bisschen croppen. Was erstaunlich gut geht, auch wenn das alte Objektiv durchaus schärfer sein könnte. Aber ich gebe auch der Kälte ein bisschen die Schuld, da verzieht sich das Gehäuse und die Linsen schrumpfen. ;-) (Ja, was? Es war schließlich noch immer unter 0 und der Windchill Factor war auch nicht zu vernachlässigen! Physik funktioniert nun mal nicht auf Basis von Wishful Thinking.)

Nachdem ich mein Kfz dann mal wieder eingesammlet hatte - das hatte ich nämlich völlig unerlaubter Weise auf den allervordersten der Parkplätze an der Straße zu See abgestellt und bin sofort zum Ortschild zurück gelaufen, um die Bilder da oben zu machen, OHNE EIN PARKTICKET ZU ZIEHEN! Shame! Shame! SHAME! -, habe ich es dann ordnungsgemäß neben den Parkautomaten gestellt und bezahlt. Sogar mehr, als ich für eine Stunde gemusst hätte. Hatte nur einen Zweier und das Ding gibt kein Wechselgeld. Insofern, die 25 Minuten, die ich nicht auf dem Parkticket stehen hatte, nehme ich jetzt mal einfach so als rückwirkende Genehmigung, dass ich da ohne gestanden habe, um den Vogel zu fotografieren. Und, ich mein, ich könnte mich jetzt aufregen, dass die da überhaupt mitten im Winter Parkgebühren nehmen. Tu ich aber nicht, denn wahrscheinlich müssen die noch bis zum Sankt Nimmerleinstag den neuen Horstmansteg abbezahlen und außerdem sind da immer frische Mülltüten und auch, wenn es bei diesem eisigen Wetter nicht so richtig funktioniert hat, sie haben zumindest versucht, die Gehwege zu räumen. Da möchte ich der Stadt Hennef jetzt also keinen Strick draus drehen. Was ich hingegen grundsätzlich Scheiße finde (also jetzt nicht nur in Hennef, sondern überall), sind diese verk*ckten QR-Codes, die einen zu diversen "kostenlosen" Parkapps weisen. Das ist ja sooo praktisch. Ja, OK, aber ich traue denen nicht, dass sie nicht meine Standortdaten verhökern, insbesondere, wenn sie "kostenlos" sind. Aber ich bin ja schienbar auch ein unflexibler Dinosaurier. ;-)


Jedenfalls: Auf dem See gab es Reiherenten, Stockenten und Blässhühner. Alle sehr weit weg, sodass die mit dem langen Tele noch immer ganz klein sind. Ich hab hier aber mal nicht gekroppt, dann fällt nämlich das CA nicht so auf, das das hat. Gerade bei den helleren Vögeln auf dem dunklen Hintergrund ist das sehr auffällig. Das habe ich bei "normalen" Motiven noch nicht so deutlich gesehen gehabt. Aber das ist ja auch das, was viele Reviewer im Netz an dem AT-X zu bemängeln hatten. Mir reichts aber.

Wer noch den Rest der Runde um den Allner See sehen will, der möge den "erweiterten Eintrag" anklicken. KLICK! "Vögel am Allner See" vollständig lesen

Flossenschlag (Finspan)

Da ich ja ein absoluter Fan von Flügelschlag bin ("VÖGELCHEN!") und wir auf der Spiel in Essen sämtliche Zusatzkarten mitgenommen haben und damit dieses Spiel mittlerweile wohl das teuerste ist, das wir im Haus haben, wenn man die ganzen Upgrades und DLCs dazu rechnet, ist das wohl, sagen wir mal vorsichtig: vorerst komplett. ;-) Deshalb habe ich zu Weihnachten dann tatsächlich einen der Nachfolger unterm Weihnachtsbaum gehabt: Flossenschlag. (Es gibt ja noch das andere mit den Drachen, aber das spricht mich weniger an; ich mag meine Tiere gerne realexistierend.)

Was ist Flossenschlag? Nun, im Prinzip ist es das gleiche wie Flügleschlag, nur mit Fischen und unter Wasser. Auch hier gibt es drei Lebensräume, nur dass diese diesmal senkrecht angeordnet sind und jeder Spieler bereits drei Spezies auf seinem Tableau vorgedruckt geliefert bekommt. Das sind sozusagen die Standardfische, mit denen jeder schon mal starten kann. Die drei Lebensräume sind das Riff ganz links, in der Mitte gefolgt vom Freiwasser und rechts außen der Kelpwald. Zudem gibt es als horizontale Unterteilung noch die lichtdurchflutete obere Zone direkt unter dem Wasserspiegel, darunter die Übergangs-Zwielichtzone und ganz unten die ewige Dunkelheit der Tiefsee.


Dann spielt man ähnlich dem bekannten Spielprinzip Fische in diese jeweiligen Zonen, wobei kleinere Fische von größeren überdeckt werden können, wenn einem der Platz ausgeht bzw. man einfach einen viel viel besseren Fisch auf der Hand hat, den man unbedingt los werden möchte. Manchen brauche Eier, manche manche fressen Jungfische, wenn man sie ausspielt, manche können nur in ein bestimmtes Habitat gelegt werden - was wir beim ersten Playtrough mal wieder nicht geschnallt haben, siehe Bild drei, wo ein auf der rechten Seite blau berandeter Freiwasserfisch im Kelpwald liegt. Viele kann man aber auch einfach überall hin spielen. Um Fische zu spielen, Eier zu legen und diese schlüpfen zu lassen, führt man Tauchgänge in den entsprechenden Habitaten durch. Möchte man zB einen neuen Fisch auslegen, taucht man im Riff und für jedes bereits von einem Fisch belegte Habitat in dieser Zone darf man einen Fisch spielen, unter Beachtung der entsprechenden Karten-Voraussetzungen. Ebenso kann man in der Freiwasserzone Eier legen lassen und im Kelpwald vorhandene Eier schlüpfen lassen. Dabei ist zu beachten, dass - sobald sich drei Jungfische auf einem Feld treffen - sich diese zu einem Schwarm vereinen. Schwärme bringen zusätzliche Punkte oder sind ebenfalls für seltene, große Räuber eine Vorbedingung (Futter).

Das war im Großen und Ganzen auch schon alles, was man wissen muss. Kennt man Flügelschlag, ist Flossenschlag relativ schnell und intuitiv zu erlernen. Am Ende wird dann abgerechnet und wer die meisten Kartenpunkte, untergeschobene Fische, Eier, Jungtiere und Schwärme hat, gewinnt.


Lohnt es sich, wenn man eines der Vorgängerspiele bereits kennt? Nun, ich sag mal, das liegt im Auge des Betrachters. Wie oben bereits angedeutet, haben mich die Drachen wegen des Fantasy-Themes nicht so angesprochen, die Fische hingegen sofort. Das liegt zum einen daran, dass die Karten wie bereits beim Vogel-Vorgänger ebenso liebevoll wie bunt gestaltet sind. Die Fische haben viele unterschiedliche und damit abwechslungsreiche Fähigkeiten, sodass es nicht so schnell langweilig wird. Das trifft sicher auch auf Schwingenschlag zu, aber bisher hat mich das noch nicht gereizt. Vielleicht wenn man sich an Vögeln und Fischen sattgespielt hat? Sag niemals nie! ;-) Jedenfalls, zu der Frage, ob es sich lohnt: Für den Preis erhält man wieder eine Menge Material in Form von Karten. Manche Spieler bevorzugen ja eher aufwendige Sets an Spielfiguren und komplizierte Regeln. Beides findet sich hier eher nicht, Flossenschlag ist ein eher gradliniges Spiel, das zwar strategisch ist, aber eben nicht so sehr wie einige der anderen Spiele, die wir in letzter Zeit gespielt haben. Aber man muss auch mal den "leichten" Spielen eine Chance geben, finde ich. Mir gefällt es jedenfalls, nicht zuletzt wegen des Aspekts des Lernens. Und weil die Fische hübsch sind, sagte ich das schon? FISCHCHEN!!!1 ;-)