Skip to content

Mit dem Rad nach Rheinland-Pflaz

20.8.: Ich muss dringend mehr Sport machen. Dementsprechend habe ich mich in letzter Zeit mal wieder häufiger aufs Rad gesetzt. Und an jenem Montag bin ich dann tatsächlich bis nach Rheinland-Pflaz gefahren. Das klingt jetzt erst mal nach wenig: Büllesbach ist ja nur ein Steinwurf entfernt. Aber das liegt ja in so einer "Nase", die die Grenze da macht, so eine Ausstülpung. Wenn man das Tal weiter fährt, also in Dahlhausen geradeaus, dann ist es noch eine ganze Ecke, bis man die Grenze erreicht.

Geplant war das nicht, dass ich die Pferde in Dahlhausen fotografiere, oder dass ich danach noch mal 10 Kilometer weiter fahre. Aber wenn man schon mal unterwegs ist und das Wetter gut und die Kamera frisch geladen (nach dem Akkuwechsel; den zweiten habe ich zum Glück ja immer dabei)... Wie man sieht, habe ich zum Radeln mal wieder die Canon ausgepackt. Weil die ja auch benutzt werden will. Und die macht ja eigentlich auch ganz nette Bilder, auch wenn die irgendwie nicht so scharf sind. Die müsste mal justiert werden. Hatte ich schon mal gesagt, glaube ich. Aber ich hab ja schlechte Erfahrungen mit dem Einschicken von Kameras gemacht.


Da ich Pferde ständig vor die Linse nehme, sind die nur klein da oben, während die hoch interessanten Zaunpfosten ;-) extra groß eingebunden sind! Die sind insofern interessant, dass es sich scheinbar um alte Telekom-Masten handelt: Da sind noch die Metallmarken eingeschlagen, an denen man die erkennen kann. Immerhin sind die recycelt worden. Rochen auch leicht nach Bahnschwelle, wegen der Imprägnierung, die in der Sonne ausdampft. Können natürlich auch die Bahnschwellen gewesen sein, die da tatsächlich auch um die Ecke verbaut waren! ;-)


Dass da dieses vergilbte, ausgeblichene Schild mit dem "Rücksicht auf Wild" an einem der Bäume hängt, wusste ich auch noch nicht. Oder ich hab es wieder vergessen. Hab es dann auch mal mit genommen, dass ich das nicht wieder vergesse. Sagte er und hatte es schon fast wieder vergessen! :-D Witzig auch, dass die die recycelten Gitter ebenfalls falsch rum eingebaut haben: Die Schilder, die da noch dran sind, stehen alle auf dem Kopf. ;-)

Weiter nach RLP geht es im "erweiterten Artikel", denn, ja, auch hier habe ich wieder viel zu viele Fotos gemacht. Muss sich ja lohnen! KLICK!
In Meisenhanf (noch immer in NRW) bin ich dann mal wieder rechts abgebogen. Habe es allerdings nur bis zu der alten Brücke geschafft, die da im Wald vergammelt. Der Aufstieg zur Kuppe und zum Steinbruch war mir bei den Temperaturen dann selbst im relativ kühlen Wald zu anstrengend, ich hatte ja noch ein paar Kilometer vor mir. Denn an dieser Stelle kristallisierte sich so langsam der Plan heraus, noch ein paar Meter weiter zu fahren, bis ich die Grenze hinter mir gelassen hätte. Ungefähr in dem Moment, als ich oben drauf stand, auf der Brücke, und mal den anderen Weg nehmen wollte, so ganz spontan, den, der weiter ins Nichts führt.


Ich frage mich allerdings: Wo ist der Stuhl geblieben? Und bin ich tatsächlich schon drei Jahre nicht mehr hier gewesen? Man, man, man! Der Stuhl ist jedenfalls weg. Ich musste mich also mit der alten, blauen Plastiktonne begnügen und ein paar immer stärker verblichenen Graffiti. Dann über die Brücke und mich erst Mal von den Brennnesseln beißen lassen. Und dann mehrfach von umgestürzten Bäumen an der Weiterfahrt gehindert worden. Den Weg haben schon länger keine Waldarbeiter mehr frei geräumt. Wird mal Zeit! Ist das noch Hennef? Sind die zuständig? Ist das überhaupt ein öffentlicher Weg? "Basaltsteinbruch Eudenbach" steht auf der Karte, das kann natürlich sein, dass es da noch immer eine Abwicklungsgesellschaft gibt, der das Gelände gehört? Fragen über Fragen!

Und dann war ich plötzlich in Krautscheid. Habe mich direkt an der Grenze erst mal am Kinderspielplatz niedergelassen und mich ein bisschen ausgeruht und Wasser nachgefüllt. Mein Hirn wurde nämlich langsam matschig! Die Tür vom Gemeindehaus war leider zu, sonst hätte ich direkt mal einen kleinen Wasserdiebstahl begangen, die Flasche war nämlich fast leer. So musste ich noch ein bisschen haushalten.


Hier konnte ich mich jedenfalls noch ein bisschen an Kunst und Spielgeräten und Klettergerüsten abarbeiten und noch mehr Fotos machen. Die Teile sind aber auch alle so schön bunt! Was soll ich machen, wie die Motte zum Lichte! ;-) Und so ein altes, abgefranstes Fußballtornetz, das hat doch was. Auch wenn die Schärfentiefe mal wieder nicht unbedingt ausreichend ist bei der Entfernung. Und immer im Hintergrund der große Schlot von der Industrie da hinten. Ein Plan reifte!


Zack, mal eben den halben Kilometer da runter bis zum Parkplatz für die großen LKW gefahren. (Unterwegs diverse Premium-Caches ignoriert, weil die in meiner Karte schon über ein Jahr alt sind und wir irgendwann Premium mal eingestellt hatten, sodass ich die nicht nachladen konnte. Den am Spielplatz hatte ich ja auch schon nicht gefunden, was soll ich da noch suchen.) Hier dann jedenfalls ganz viele Rohre und den Schornstein aus diversen Richtungen und Winklen fotografiert. Erst danach gesehen, dass die da am Tor ein "NICHT FOTOGRAFIEREN" Schild hängen haben! Sorry, da war es zu spät! ;-) Ich mein, was haben die da auch zu verbergen? Alles, was ich hier zeige, kann man eh von draußen vom Parkplatz sehen.


Da die da zu viel Lärm gemacht haben, weil die mit Baggern und Pressluftbohrern die Teerdecke auf dem Industriegelände aufgerissen haben, bin ich dann auch recht schnell wieder aufs Rad und habe den Heimweg angetreten. Da es spät wurde, habe ich mich dann auch beeilt und bin nicht an jeder Ecke abgestiegen, um noch mehr Fotos zu machen. Deswegen endet mein Eintrag hier. (Für den Rückweg habe ich auch nur einen Bruchteil der Zeit gebraucht, denn zusätzlich geht es ja auch noch bergab!)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!